Heiligung ist eine Notwendigkeit und Moronis Märchenstunde

Beim Bahnhof oder in Zügen findet man spezielle Alarmschalter um einen Notruf auszulösen. Die Buchstaben «SOS» stammen ursprünglich aus der Schiffsfahrt und basieren auf einem Morsezeichen. Ausgeschrieben ergeben sich die Worte «Save Our Souls», welche in deutscher Sprache die Rettung von Seelen bedeuten. Tatsächlich will Gott uns aus dem Sumpf der Sünde ziehen, bevor wir in der Hölle verbrennen. Jesus hat am Kreuz unseren Schuldenberg mit seinem Leben bezahlt und ist nach drei Tagen von den Toten auferstanden. Vertraue dem Erlösungswerk von Golgota und rufe von Herzen den Heiland an – siehe Römer 10,13:

«Denn wer den Namen des HERRN anrufen wird, soll gerettet werden»

Ich musste ebenfalls übernatürliche Hilfe anfordern und vor dem König der Könige auf die Knie gehen. Meine Vergangenheit war eine Katastrophe und ich habe alles falsch gemacht. Gottes Gebote verachtete ich. Stattdessen beherrschte mich die fleischliche Lust. Killerspiele, Pornos, Muskelwahn und Hollywood brachten mich zu Fall. Ich hatte mehr Furcht vor Menschen als vor Gott. Es war mir wichtig, was die Leute über mich dachten. Damals definierte ich meinen Selbstwert über das Aussehen und die berufliche Laufbahn.

Früher stand mein Ego im Zentrum, heute ist es Jesus. Ich wartete (sehr) lange, bis ich vom falschen Weg umkehrte. Als Christ habe ich mit dem Feuer gespielt und tödliche Kompromisse gemacht, die mein geistliches Wachstum blockierten und dem Teufel die Türe öffneten. Es handelt sich dabei um ein unreifes Verhalten, das ich auch bei einigen Glaubensgeschwistern beobachte. Wir müssen verstehen, dass Gott heilig ist und uns dieselbe Eigenschaft schenken will. Wer das nicht erkennt und sich weiterhin im Dreck wälzt, sabotiert die Beziehung mit dem Himmelreich – siehe 1. Petrus 1,16:

«Deshalb umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und hofft völlig auf die Gnade, die euch gebracht wird in der Offenbarung Jesu Christi! Als Kinder des Gehorsams passt euch nicht den Begierden an, die früher in eurer Unwissenheit herrschten, sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, seid auch ihr im ganzen Wandel heilig! Denn es steht geschrieben: Seid heilig, denn ich bin heilig.»

Inzwischen durfte ich einen Bund mit dem HERRN schliessen. Das heisst: Glaube an Jesus, bereue deine Sünden, lasse dich im Wasser taufen und empfange den Heiligen Geist. Anschliessend folge dem Heiland und orientiere dich am biblischen Leitfaden. Ziel ist es, die Liebe Gottes in Gerechtigkeit, Wahrheit und Heiligkeit zu leben.

Es ist mir bewusst, dass ich die Gnade Gottes nicht verdient habe und meine Abwendung vom Bösen der HERR bewirkt hat. Ausgestattet mit der Kraft von oben, kann ich nun als Botschafter des Lichts fungieren.

Am Sonntag (24.02.2019) besuchten wir Glaubensgeschwister in der Region Olten. Es war ein wunderbarer Abend und ich freute mich über die Gemeinschaft. Ein Thema möchte ich hier erwähnen und zwar geht es um den Status eines Menschen, der sich nach Apostelgeschichte 2,38 bekehrt hat. Ein wiedergeborener Christ muss sich nicht mehr als armer Sünder bezeichnen, sondern ist berufen als Ebenbild Gottes in einer finsteren Welt zu agieren.

Im Klartext: Ich bin geheiligt in Christus und sehe mich als ein Heiliger, der in einen herrlichen Prozess der Vollendung eingebunden ist. In der Bibel finden wir entsprechende Hinweise dazu. Ein spannender Text mit dem Titel «Dem Heiland zugehörig» in der Online-Ausgabe des Magazins «Factum» unterstreicht diesen Eindruck.

Am Mittwoch (27.02.2019) diskutierte ich mit verschiedenen Personen im Bus und in der Bahn zwischen Winterthur und Olten. Zwei Dinge möchte ich hier erwähnen. Einerseits dreht es sich um den Umgang mit Sexualität. So hörte ich wie ein Mädchen über ihre unmoralischen Abenteuer sprach und offensichtlich total durcheinander war. Hier gilt es zu begreifen, dass Gott den Mann und die Frau als fruchtbare Einheit konzipiert hat. Deshalb gehört der Geschlechtsverkehr in den gesunden Rahmen der Ehe. Alles andere ist eine Sünde und hinterlässt emotionale Verletzungen auf beiden Seiten.

Der traurige Höhepunkt des Tages war ein Dialog mit einem jungen Mann, der sich als Mormone zu erkennen gab. Er verteilte Visitenkarten dieser diabolischen Sekte, deren Wurzeln auf einem falschen Propheten aus den USA basieren. Joseph Smith erhielt angeblich 1823 von einem Engel namens Moroni eine neue Offenbarung, die auf goldenen Platten in einem Hügel bei New York verborgen war.

Später veröffentlichte Smith das Buch «Mormon», welches die Mitglieder anstelle der Bibel verteilen. Nach der Meinung dieser obskuren Kirche war Jesus verheiratet und hatte mehrere Frauen. Mein Gesprächspartner behauptete, dass der Mensch wie Gott sein kann. Interessanterweise handelt es sich hier um die erste Lüge, welche die Schlange im Garten Eden erzählte – siehe 1. Mose 3! Neben okkulten Ritualen in denen Tote getauft werden, haben die Mormonen auch Verbindungen zu den Freimaurern und behaupten, das Alte und Neue Testament sei gefälscht.

Paulus warnt in seinem Brief an die Galater (siehe Kapitel 1, Verse 6 bis 9) ausdrücklich vor Lehren und Mächten, die das Evangelium angreifen:

«Mich wundert, dass ihr euch so bald abwenden lasst von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu einem andern Evangelium, obwohl es doch kein andres gibt. Es gibt nur einige, die euch verwirren und wollen das Evangelium Christi verkehren. Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht. Wie wir eben gesagt haben, so sage ich abermals: Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht.»

Zum Schluss möchte ich eine wunderbare Geschichte teilen, die ich kürzlich erfahren haben. So diente ein Bericht von superkraft.ch zum Segen, so dass mehrere Personen nach über 25 Jahren erstmals wieder Kontakt miteinander haben konnten. Halleluja! Gottes Wege sind geheimnisvoll und alle Ehre gehört dem HERRN…

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