Der Kaffeespezialist und das Senfkorn

Wenn du jede Woche ein Fussballspiel im TV verfolgst, bist du nicht automatisch ein guter Sportler. Genauso kannst du regelmässig in die Kirche gehen und trotzdem keine Freundschaft mit Jesus haben. Wer Gottes Liebe missbraucht und sich nicht von seinem alten Leben distanziert, erhält keinen Zutritt ins Königreich des Lichts. Paulus schreibt in seinem Brief an die Römer im Kapitel 2 über den Massstab des göttlichen Gerichts. Hier die Verse 4 und 5 – bitte Bibel öffnen und im Kontext lesen:

 «Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut? Weisst du nicht, dass dich Gottes Güte zur Busse leitet? Du aber mit deinem verstockten und unbussfertigen Herzen häufst dir selbst Zorn an auf den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes…»

Am Freitag (08.03.2019) machte ich einen Einsatz mit Alessandro in Olten. Der 27-Jährige hat eine Leidenschaft für Kaffee. Als gelernter Barista kümmert er sich um die professionelle Zubereitung des populären Getränks. Er mahlt nicht nur die Bohnen auf unterschiedliche Art und Weise, sondern arbeitet auch mit Espressomaschinen, die mit Siebträger und Handhebel ausgestattet sind. Momentan ist der kreative Italiener auf der Suche nach einer neuen Herausforderung und freut sich über Angebote. Ernsthafte Anfragen leiten wir gerne weiter.

Jedenfalls beteten wir vor der Mission in der Wartehalle beim Bahnhof und erkundeten anschliessend die Innenstadt. Nach der Überquerung der Brücke redeten wir mit einem Mann, der sich als ehemaliger Stadtpräsident zu erkennen gab.

Wir sprachen von Jesus und bekamen einen Tipp, wo wir Leute finden, die Gebete brauchen. Interessanterweise handelte es sich um einen Ort, der für uns eine prophetische Botschaft enthalten hat. Ich kann nur sagen, dass Gott seine Kinder wunderbar leitet. Halleluja!

Nachdem wir den empfohlenen Schauplatz aufsuchten und eine Pause im «Café Ring» einlegten, zog es mich in Richtung Sankt Martin Kirche. Während dem Spaziergang bekam ich den Eindruck in einen Laden zu gehen und das Thema «Kaffee» anzusprechen. Tatsächlich waren wir auf der richtigen Spur und hatten ein starkes Gespräch mit der Besitzerin.

Vor dem Einkaufszentrum in der Hammerallee zeigte uns der HERR endlich die Zielperson. Es war eine Frau, die sich mit dem Evangelium in der Vergangenheit auseinandergesetzt hat und Schmerzen im Oberkörper hatte. Sie stellte grundlegende Fragen und wir freuten uns. Ich glaube, der Heilige Geist führte das Gespräch. So erwähnte sie unter anderem das Senfkorn, welches Jesus in Lukas 17,6 als Gleichnis verwendet:

«Wenn ihr Glauben hättet so gross wie ein Senfkorn, dann könntet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Reiss dich aus und versetze dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen.»

Ich hatte in meinem Rucksack eine Schachtel mit Senfkörnern und zeigte sie im Verlaufe der Diskussion. Spannend ist, dass unser Glaube nicht gigantisch gross sein muss, damit wir Gottes Hilfe erhalten. An einer anderen Stelle sagt Jesus, dass wir sogar Berge versetzen können, wenn unser Glaube die Abmessungen eines Senfkorns hat.

Während dem Gespräch redeten wir über den neuen Bund zwischen Gott und Mensch, der durch das Kreuz möglich wurde und im Neuen Testament ausführlich beschrieben ist. Der Heiland starb für unsere Sünden und stand nach drei Tagen von den Toten auf. Wer an den übernatürlichen Rettungsplan glaubt, seine Schuld vor dem HERRN bereut und sich im Wasser taufen lässt, empfängt den Heiligen Geist – siehe Apostelgeschichte 2,38!

Gleichzeitig sprachen wir über die Auswirkungen der Neugeburt in Christus. Der himmlische Vater muss uns ein neues Herz und einen neuen Geist schenken, damit wir geheiligt werden und Jesus folgen können. Im Kapitel 36 (siehe Verse 26 und 27) von Hesekiel finden wir das herrliche Faktum:

«Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun.»

Alessandro sagte ihr, dass sie Jesus in ihr Herz einladen muss. In Offenbarung 3,20 finden wir eine passende Stelle dazu. Es geht darum, dass wir eine persönliche und verbindliche Beziehung mit dem König der Könige eingehen. Deshalb ist es wichtig, dass wir ein «Ja» zum Heiland haben – ähnlich wie der Beginn einer Ehe zwischen Mann und Frau:

«Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.»

Die Schmerzen im Solar Plexus konnte unsere Gesprächspartnerin am Schluss der Konversation nicht mehr lokalisieren. Dennoch legten wir unsere Hände auf ihre Schultern und beteten für sie – dabei spürte sie einen Frieden. Wir ermutigen sie, weitere Schritte im Glauben zu tun und schenkten ihr eine Visitenkarte vom Projekt superkraft.ch!

Übrigens, Alessandro ist seit geraumer Zeit ein Christ und betete an diesem Tag zum ersten Mal für Passanten auf der Strasse. Lasst uns als geheiligte Werkzeuge des HERRN tätig werden, es lohnt sich jetzt und in Ewigkeit…

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