Angriff auf Meinungsfreiheit und Zensur in der Schweiz

Als Christ werde ich beleidigt, verleumdet und bedroht. Toleranz scheint für mich nicht zu gelten. Stattdessen muss ich jeden Tag die Perversionen einer gottlosen Gesellschaft erdulden. Nun will eine Initiative das Recht auf die freie Meinungsäusserung in der Schweiz weiter beschneiden. Im Dezember 2018 wurde im Bundeshaus entschieden, die so genannte «Anti-Rassismus-Norm» zu ergänzen. Neuerdings soll die sexuelle Orientierung eines Menschen als unantastbar eingestuft werden. Es scheint, als ob man beispielsweise «Homosexualität» zukünftig nicht mehr als Sünde bezeichnen darf.

In seinem Brief an die Römer erklärt Paulus eindrücklich, dass die Ursache für lesbische und schwule Praktiken das Verachten der Wahrheit ist. Ich möchte hier aus Kapitel 1 die Verse 24 bis 27 erwähnen:

«Darum hat Gott sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben in die Unreinheit, so dass ihre Leiber durch sie selbst geschändet werden, sie, die Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und das Geschöpf verehrt und ihm gedient haben statt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen. Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen.»

Mathias Reynard steckt hinter dem jüngsten Angriff auf die Meinungsfreiheit. Laut den Aussagen des Politikers sei es «inakzeptabel, dass sich einige Personen gegenüber einer Gemeinschaft diskriminierend äussern können». Kurioserweise beleidigt die Vorlage der SP alle, welche ausgewählte Themen hinterfragen. Das Ganze erinnert an diktatorische Staaten wie China, Iran oder Nordkorea. Dort werden Kritiker unterdrückt und mundtot gemacht.

Grundsätzlich ist diese Initiative eine Schande für die Nation mit dem weissen Kreuz und dem roten Hintergrund. Demokratische Grundwerte wie Glaubens- und Gewissensfreiheit werden mit Füssen getreten. Inzwischen hat sich ein Referendumskomitee gebildet, dass die diabolische Zensur nicht akzeptieren will. Bis Ende März 2019 müssen 50’000 Unterschriften gesammelt werden.

Im ersten Brief an Timotheus finden Christen unter anderem die Anweisung für die Behörden zu beten. Im Kapitel 2 lesen wir in den Versen 1 bis 5 folgende Worte:

«So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit. Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist EIN Gott und EIN Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, dass dies zu seiner Zeit gepredigt werde.»

Übrigens, im Ausland existieren bereits Fälle, in denen absurde Zensurgesetze die Meinungsfreiheit von Christen gegenüber sexueller Unmoral attackieren. So wurde in Nordirland eine Bäckerei verklagt, weil sie eine Homo-Ehe nicht mit einem Kuchen unterstützte. Das gleiche Drama ereignete sich auch in den USA, wo ein Konditor von LGBT-Aktivisten wegen einer nicht hergestellten Torte verklagt wurde. Trotzdem erhielten die Beschuldigten einen Freispruch, weil sie aus ihrer christlichen Überzeugung und nicht aus Hass handelten.

Jeder Nachfolger von Jesus hat die Aufgabe seine Mitmenschen zu lieben und möchte, dass sie den genialen Schöpfer des Universums kennenlernen. Das Kreuz von Golgota schafft Frieden zwischen Himmel und Erde. Der Heiland starb für unsere Schuld und will uns eine neue Perspektive geben. Die gesunden Ordnungen von oben führen zum ewigen Leben…

Killerspiele und andere Katastrophen

Jack Phillips: Konditor lebt für Jesus und nicht für den Umsatz

Claudius Apotheke und der Papst