Mose auf der Bühne und Kanaan im Blickpunkt

Rund 1’000 Jugendliche aus 17 Chören standen an den zwei Abschlusskonzerten des Musicals «Mose» auf der Bühne. Am letzten Sonntag (05.05.2019) endete die Tournee in der Mehrzweckhalle bei Zofingen im Kanton Aargau. Gleichzeitig feierte Adonia das 40-jährige Jubiläum. Die christliche Organisation hat sich spezialisiert auf die originelle Produktion von biblischen Geschichten und betreibt kreative Ferienlager. Gemeinsam mit meiner Familie besuchte ich die Veranstaltung und freute mich über die wunderbare Präsentation. Es war faszinierend zu sehen wie die turbulente Reise der Israeliten durch die Wüste mit Tanz, Gesang und Schauspiel inszeniert wurde. Kinder, welche für das Königreich Gottes wetteifern sind die einzige Hoffnung aus dem globalen Hamsterrad von Sünde, Tod und Teufel – Römer 8, Verse 14 bis 17:

«Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater! Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind. Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, wenn wir denn mit ihm leiden, damit wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.»

Zweifelsohne führt der Weg zu Gott über Jesus Christus. Der Heiland starb für unsere Schuld am Kreuz und ist nach drei Tagen von den Toten auferstanden. Wer an diesen übernatürlichen Rettungsplan glaubt, kehrt vom falschen Weg um, lässt sich im Wasser taufen und empfängt den Heiligen Geist – siehe die Aussage von Petrus in Apostelgeschichte 2,38!

Was mich beeindruckte war das Schwergewicht, welches das Adonia-Konzert legte. Obwohl Gott sein Volk aus der Sklaverei der Ägypter befreite, schwärmten seine Schützlinge immer wieder von den «guten» alten Zeiten und beklagten sich über die neue Situation in der Freiheit. Anstatt das verheissene Land Kanaan einzunehmen, fürchteten sie sich vor den Herausforderungen.

Ein Problem, dass heutzutage einige Nachfolger von Jesus haben, die ihre frische Identität in Christus nicht verstehen und die Schweinereien von damals vermissen. Der HERR will uns in das ewige Jerusalem bringen, deshalb ist es notwendig die Vergangenheit abzulegen und dem Heiland zu folgen.

Gott ist heilig, gerecht und wahrhaftig. Liebe und Wahrheit gehören zu den Eigenschaften unseres Schöpfers. Lasse dich nicht von Religionen, Esoterik, Körperkult oder dem Mammon täuschen. Fromme Rituale, Zauberei, Muskeln und Geld bringen dich nicht ins Paradies. Im Gegenteil. Die Hölle wartet auf diejenigen, welche sich den heilsamen Richtlinien von oben widersetzen.

Dazu gehören auch der Teufel und dessen Dämonen, die seit Jahrtausenden gegen das Königreich Gottes rebellieren. Satan hasst alle Menschen, die ihre Fehler bereuen und ein heiliges Leben führen. Ein Faktum, dass wir überall auf der Welt antreffen. Jeden Tag werden Christen verleumdet, misshandelt und getötet. Selbst hier in der Schweiz finden öffentliche und versteckte Hetzjagden statt. Ich würde niemandem empfehlen, einen Nachfolger von Jesus anzugreifen, weil der HERR persönlich das Blut der Märtyrer rächen wird – Römer 12,19:

«Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben: «Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der HERR.»

Zum Schluss greife ich nochmals das Thema «Mose» auf und betone die Aktualität des Musicals. Das heutige Israel, welches die Hebräer erst nach dem zweiten Anlauf eingenommen haben, hiess Kanaan. Im Alten Testament belegen historische Aufzeichnungen, dass bereits Abraham vor 4’000 Jahren an diesem Ort wohnte. Es handelt sich dabei um den Stammvater Israels. Die Dokumente aus der Bibel enthalten viele Hinweise über die Heimat der Juden. So finden wir in Josua 1 (siehe Verse 2 bis 4) die von Gott festgelegten Grenzen des gelobten Landes:

«Mein Knecht Mose ist gestorben; so mache dich nun auf, ziehe über den Jordan dort, du und dieses ganze Volk, in das Land, das ich ihnen gebe, den Kindern Israels! Jeden Ort, auf den eure Fusssohlen treten, habe ich euch gegeben, wie ich es Mose verheissen habe. Von der Wüste und dem Libanon dort bis zum grossen Strom Euphrat, das ganze Land der Hetiter, und bis zu dem grossen Meer, wo die Sonne untergeht, soll euer Gebiet reichen.»

Wer sich die Mühe macht und die epochalen Ereignisse studiert, wird feststellen, dass die Araber überhaupt kein Recht haben, die Juden anzugreifen. Kürzlich hat der israelische UN-Botschafter während einer Sitzung des Sicherheitsrates aus der Bibel zitiert. Danny Danon zeigte den Anwesenden die «Besitzurkunde» in Form der uralten Texte – siehe beispielsweise 4. Mose, Kapitel 34, Verse 1 bis 12:

«Und der HERR redete zu Mose und sprach: «Gebiete den Kindern Israels und sprich zu ihnen: Wenn ihr in das Land Kanaan kommt, so ist dies das Land, das euch als Erbteil zufällt: das Land Kanaan in seinen Grenzen. Der südliche Rand soll sich erstrecken von der Wüste Zin, Edom entlang, sodass eure südliche Grenze am Ende des Salzmeers beginnt, das gegen Osten liegt. Dann soll sich eure Grenze südlich der Anhöhe Akrabbim wenden, bis nach Zin gehen und südlich von Kadesch-Barnea enden; von dort soll sie nach Hazar-Addar gehen und hinüber nach Azmon; von Azmon soll sie sich zum Bach Ägyptens hinwenden, und ihr Ende soll am Meer sein. Als westliche Grenze soll euch das grosse Meer und seine Küste dienen; das sei eure Grenze gegen Westen. Dies soll eure nördliche Grenze sein: Vom grossen Meer sollt ihr die Grenze ziehen bis zum Berg Hor, und vom Berg Hor sollt ihr die Grenze ziehen, bis man nach Hamat kommt, und die Grenze soll nach Zedad hin auslaufen; dann soll sich die Grenze bis Siphron erstrecken, und sie soll bei Hazar-Enan auslaufen. Das sei eure Grenze gegen Norden. Als östliche Grenze aber sollt ihr euch festsetzen eine Linie von Hazar-Enan bis Schepham. Und die Grenze soll von Schepham nach Ribla herabgehen, östlich von Ain. Danach soll sie herabgehen und sich auf die Seite des Sees Genezareth ziehen, gegen Osten, und die Grenze soll herabkommen an den Jordan und beim Salzmeer auslaufen. Das sollen ringsum die Grenzen für euer Land sein.»

Tatsächlich ist es so, dass die Palästinenser den Gazastreifen und Teile des Westjordanlands illegal besetzen. Der Rückzugsplan von Ariel Scharon verschlimmerte die Lage. Israels ehemaliger Ministerpräsident setzte sich über biblische Fakten hinweg und sorgte 2005 dafür, dass in Gaza jüdische Siedlungen geräumt wurden. Islamische Terroristen wie Hamas und Hisbollah missbrauchen die politische Situation seit Jahrzehnten und attackieren das Heilige Land. Dabei sterben nicht nur regelmässig Zivilisten; es werden auch Angst und Hass im Volk kultiviert. Meine Berichte vom 9. Mai 2018 «IDF, Gaza, Ersatztheologie» und 8. Juni 2018 «Solidarität mit Israel und Gebet beim Zürcher Flughafen» entlarven unter anderem die verlogene Propagandamaschinerie gegen den Staat Israel…

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