Was ist das Geheimnis der Schweiz?

Laut historischen Quellen kamen 1291 die Anführer der Kantone Uri, Schwyz und Unterwalden zusammen und schlossen einen Bund. Bei diesem Treffen handelt es sich um die Gründung der Schweiz. Das dazugehörige Dokument umfasst 17 Zeilen und beginnt im Namen Gottes. Aktuell lese ich das spannende Buch «Die Schweiz und ihr Geheimnis» von Kurt Beutler. Er arbeitet für das Hilfswerk «MEOS» und untersuchte die christlichen Wurzeln unseres Landes. Dabei fällt auf, dass ursprünglich der Heiland die Identität dieser Nation ist und weder das Kreuz in der Flagge noch der Psalm aus der Nationalhymne ein Zufall sind.

Unglücklicherweise versuchen «aufgeklärte» Bürger, die Grundlage der Schweiz mit humanistischen Philosophien zu zerstören und stellen den Menschen anstatt den Schöpfer ins Zentrum. Das ist ein Kapitalfehler!

Ich möchte gerne auf die ersten vier Kapitel des Buches eingehen, welche verblüffende Fakten über eine Handvoll berühmter Eidgenossen offenbaren, die dem HERRN dienten und den himmlischen Vater nicht verachteten.

Was haben eines der weltweit populärsten Kinderbücher, das humanitäre Völkerrecht, die Basis der Volksschule und die Entwicklung der Mathematik mit der Schweiz zu tun?

Johanna Spyri, Henry Dunant, Johann Heinrich Pestalozzi und Leonhard Euler waren Christen mit Weitblick.

«Heidi» ist mit Abstand das erfolgreichste Werk aus der helvetischen Literatur. Die beiden gleichnamigen Kinderbücher wurden in mehr als 50 Sprachen übersetzt und erreichten eine Auflage von über 50 Millionen Exemplare. Zusätzlich wurden Hörspiele, Filme, Comics und Musicals produziert. Johanna Spyri hat die Romanfigur kreiert.

Obwohl Gott eine wichtige Rolle im Leben der Autorin und der Protagonisten spielte, entfernten skrupellose Verleger diverse Passagen über den Glauben. So betonte die Schriftstellerin aus Hirzel im Originaltext beispielsweise die Kraft des Gebets und das Gleichnis von Jesus mit dem verlorenen Sohn, welches die gesamte Handlung des Romans beeinflusste.

Der 24. Juni 1859 veränderte das Leben von Henry Dunant. Eigentlich wollte der damalige Geschäftsmann an diesem Tag mit dem französischen Kaiser dringende Vereinbarungen für seine Kolonialgesellschaft aushandeln. Aufgrund der dramatischen Ereignisse auf dem Schlachtfeld veränderten sich die Prioritäten des Genfers.

Überall lagen verletzte oder tote Soldaten, um die sich niemand kümmerte. Ohne Rücksicht auf die berufliche Laufbahn begann er den leidenden Menschen zu helfen. Henry motivierte die lokale Bevölkerung und die Kirche sich als Helfer zu engagieren. Gleichzeitig klebte er rote Stofffetzen in Kreuzform auf die Pferdewagen, welche die Kranken abtransportierten. Mit dieser Massnahme wurden die Verwundeten unter Gottes Schutz gestellt. Gleichzeitig sollte dem Feind bewusst gemacht werden, dass es eine Sünde ist, wehrlose Kämpfer anzugreifen.

In den kommenden Monaten und Jahren investierte der Mitbegründer der SEA (Schweizerische Evangelische Allianz) das gesamte Vermögen in eine Organisation, welche die Opfer von Kriegen medizinisch und materiell versorgt. Das «Internationale Komitee vom Roten Kreuz» gilt als Urheber des humanitären Völkerrechts und setzte Standards für jede Nation dieser Erde. In einem seiner letzten Briefe schrieb Henry Dunant: «Ich bin ein Jünger Christi, wie im ersten Jahrhundert, und sonst nichts.»

Aufgrund einer potenziellen Gefährdung durch Muslime musste das Logo des Roten Kreuzes an gewissen Orten mit einem roten Halbmond ersetzt werden. Dieser Fall zeigt einmal mehr die hasserfüllte Ideologie, welche im Islam steckt. Zudem ist es eine Schande, dass auf der offiziellen Webseite des IKRK kein Wort über den christlichen Glauben von Dunant zu finden ist. Hier finden wir die gleiche Taktik wie bei Hanna Spyri. Die Fakten liegen auf dem Tisch, aber die Wahrheit will niemand hören.

Johann Heinrich Pestalozzi ist der bekannteste Pädagoge der Schweiz. Diverse Bibliotheken, Strassen, Kindergärten, Denkmäler oder Apotheken tragen seinen Namen. Obwohl er weder das Theologie- noch das Jurastudium oder die Ausbildung zum Landwirt abgeschlossen hat, gilt der Zürcher als Wegbereiter der klassischen Volksschule.

Johann sah einen Zusammenhang zwischen fehlender Ausbildung und Armut. Er setzte seine Visionen praktisch im Alltag um. So betreute er zusammen mit seiner Frau Waisenkinder, die er nicht nur mit Nahrung versorgte, sondern auch handwerklich schulte.

Das Konzept von Pestalozzi basierte auf einem liebevollen Umgang mit den Schülern – als Vorbild dient das Bild von einer Mutter und ihrem Kind. Ziel ist es, die Kleinsten nicht mit fragwürdigen Lektionen zu überfordern. Anstatt haufenweise unbekannte Inhalte zu lernen, gilt es die Talente der Kinder aufzubauen.

Damit eine natürliche Entwicklung gefördert werden kann, müssen Kopf, Herz und Hand (Seele, Geist, Leib) im Unterricht angesprochen werden. Zu einer ganzheitlichen Erziehung gehören für den berühmten Lehrer biblische Aussagen und der Glaube.

Obwohl in heutigen Schulen diverse Elemente von Johann Heinrich vorhanden sind, lehnt man die christlichen Akzente ab. Ein krasser Widerspruch zur Lehre Pestalozzis ist unter anderem das Notensystem, der diese Art von Leistungsdruck ablehnte.

Sudoku ist keine Erfindung aus Japan! Das Zahlenrätsel hat seinen Ursprung bei den wissenschaftlichen Arbeiten von Leonhard Euler. In akademischen Kreisen wird der gebürtige Basler als bedeutendster Mathematiker überhaupt angesehen. Auch in der Physik feierte der Schweizer Exportschlager im Bereich der Mechanik und Ballistik zahlreiche Erfolge.

Leonhard wurde 1707 geboren und wuchs in einem christlichen Umfeld auf. In seiner Kindheit hörte er Geschichten aus der Bibel. Später bekannte sich der mutige Professor in der Öffentlichkeit zu Gott und verteidigte den christlichen Glauben in apologetischen Schriften.

Während Atheisten bis heute in Universitäten und Hochschulen verzweifelt Argumente gegen den Erfinder des Universums suchen, gehören für Leonhard Euler Glauben und Wissenschaft zusammen.

Speziell beeindruckt haben mich auch die Helden der Eidgenossenschaft, die unter anderem in Kapitel 6 und 7 beschrieben werden. Die furchtlosen Krieger waren in Europa berüchtigt, weil sie bis zum letzten Mann kämpften und neuartige Strategien einsetzten. Rückzug war keine Option, wenn es um die Verteidigung des Vaterlandes ging. Selbst riesige feindliche Heere waren schockiert über den Mut der helvetischen Truppen, die mit dem weissen Kreuz als Erkennungszeichen in die Schlacht zogen.

Das Buch von Kurt Beutler beleuchtet noch viele weitere Aspekte über die Entstehung der Schweiz. Nebst den heroischen Taten der Eidgenossen im Mittelalter werden die Reformatoren Huldrych Zwingli und Johannes Calvin erwähnt. Ebenso kommen der Theologe Karl Barth, die Heilsarmee und Kritik am traditionellen Christentum vor…

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