Taufe in der Hombibase und die Salatsosse

Gott hat die Menschen niemals gezwungen, seine guten Richtlinien einzuhalten. Weder im Alten Testament noch im Neuen Testament finden wir Hinweise dazu. Allerdings gibt es physikalische und geistliche Gesetzmässigkeiten. Ursache und Wirkung. Jesus Christus setzte seine Zuhörer nicht unter Druck, sondern erklärte ihnen den Sinn des Lebens. Jeder trägt die Konsequenzen für seine Handlungen. Wer die Spielregeln bricht, zerstört die Grundlage seiner Existenz. Die Sünde trennt uns vom Schöpfer. Deshalb starb der Heiland am Kreuz und bezahlte unsere Strafe mit seinem kostbaren Blut. Es lohnt sich das ultimative Friedensangebot zu prüfen, bevor du dich vor dem letzten Gericht verantworten musst:

«Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.»

Bei diesem Zitat handelt es sich um Vers 36 aus Johannes 3. In diesem Kapitel geht es um den Rettungsplan Gottes und die Autorität von Jesus. Ausserdem werden im Gespräch mit Nikodemus die Voraussetzungen genannt, um das Königreich des Lichts zu betreten. Es ist die Rede von einer neuen Identität, die wir vom himmlischen Vater erhalten.

Wer glaubt, dass der HERR seinen Sohn aus Liebe für uns opferte, bereut eigene Fehler, lässt sich im Wasser taufen und empfängt den Heiligen Geist. Sobald das biblische Fundament gelegt ist, beginnt das eigentliche Abenteuer eines Nachfolgers von Jesus Christus. Theologie und Praxis.

Es gibt Leute, die in der Öffentlichkeit einen religiösen Zirkus veranstalten und zu Hause die fromme Maske ablegen. Du kannst nicht im Gottesdienst sakrale Rituale vor Publikum zelebrieren und in der Freizeit die Sau rauslassen. Du bist kein Christ, nur weil du am Sonntag in die Kirche gehst und dort deine Kniebeugen vor dem Altar absolvierst oder eine katholische Mitgliedschaft hast. Ohne eine lebendige Beziehung mit dem Erfinder des Universums bist du verloren.

Wir brauchen zuerst das neue Herz und einen neuen Geist. Im ersten und zweiten Kapitel der Apostelgeschichte hat sich diese wunderbare Prophezeiung – zehn Tage nach der Himmelfahrt des Heilands – erfüllt. Deshalb kehre um vom falschen Weg und versöhne dich mit Gott, damit du die Superkraft bekommst, welche in Hesekiel 36,26 angekündigt wurde und dich befähigt, einen übernatürlichen Lebensstil zu führen.

Nach dieser Einleitung berichte ich über unseren gestrigen Einsatz, der zur Thematik passt. Am Mittwoch (29.05.2019) reiste ich mit der Familie nach Zürich. Danach fuhr ich mit dem Zug weiter in Richtung Hombrechtikon. Dort traf ich Christoph in der so genannten «Hombibase». Er betreut das Projekt und teilt das Evangelium auf eine faszinierende Art.

Einmal pro Woche kann man zwischen 17.00 und 20.00 Uhr die geschmackvoll eingerichteten Räumlichkeiten besuchen. Hast du Fragen über Gott oder brauchst du ein Gebet? Die Koordinaten sind auf der sehenswerten Webseite «zuerstgeliebt.ch» zu finden. Bitte meldet euch im Vorfeld an, herzlichen Dank!

An diesem Nachmittag war das Ziel, eine 44-jährige Frau zu taufen, welche in der Vergangenheit geistlichen und körperlichen Missbrauch erlebte. Bereits in jungen Jahren wurde sie von ihrer Mutter abgelehnt und in ein religiöses Umfeld gedrängt. Im Umgang mit ihren Eltern spürte sie nicht viel von der Liebe Gottes, dafür umso mehr Angst und Druck.

Später wandte sie sich vom Christentum ab und rebellierte gegen repressive Glaubenslehren. Im Alter von etwa 27 Jahren beschäftigte sie sich mit der Esoterik. Einer ihrer Lebensberater machte sie auf Engelsymbole aufmerksam. Auch Hellseher und andere Okkultisten prägten ihre Biografie. Nach einer Weile hinterfragte sie die Szene, weil es ihr gesundheitlich immer schlechter ging.

Im Alter von 33 Jahren diagnostizierten die Ärzte irrtümlicherweise ein Tumor bei ihr. Während der Operation im Spital verlor sie ihre Fruchtbarkeit und wurde das Opfer einer fragwürdigen Behandlung. Getrieben von Wut und Depressionen verbrachte sie die nächsten elf Jahre. Im Verlaufe dieser dunklen Phase begann sie wieder nach Jesus zu suchen.

2016 zeigte ihr ein drogensüchtiger Mann in Zürich den hoffnungsvollen Flyer von Christoph. Im Alltag verteilt er spezielle Karten, welche eine Wolke in der Form eines Herzens zeigen und auf sein Projekt hinweisen. Trotzdem kontaktierte sie Christoph damals nicht.

Letzte Woche rief sie mich an, weil sie meine Plattform im Internet entdeckte. Sie bat mich aufgrund von Schmerzen um Unterstützung im Gebet. Als ich ein Team für den geplanten Einsatz zusammenstellte, erhielt ich zuerst eine Absage von einem Bruder in Christus. Dann hatte ich den Eindruck (auch meine Frau) wir sollten Christoph anfragen. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir nichts über die Vorgeschichte mit der Karte.

Gottes Wege sind geheimnisvoll. Halleluja!

Jedenfalls sassen wir nun gemeinsam in der Hombibase und tauschten unsere Erfahrungen mit Jesus aus. Zudem ermutigten wir sie, ihre Sünden auf ein Blatt Papier zu schreiben und allen Menschen zu vergeben, unabhängig davon, was diese getan hatten. Nach dem Bekennen der Schuld vor Gott, lösten wir im Gebet dämonische Bindungen und tauften sie in der Badewanne. Wir freuten uns, dass eine Last von ihr abgefallen war und sie sich erleichtert fühlte.

Am Schluss gab es eine feine Pizza, Salate und Getränke. Speziell dünkte mich der «Unfall» mit der Bibel, die sie von Christoph erhielt. Sie verpackte das Buch zusammen mit dem übrig gebliebenen Teil der Mahlzeit in der Tasche. Plötzlich bemerkte sie, dass die Sosse ausgelaufen ist und das Neue Testament in Mitleidenschaft gezogen wurde. Auf der Rückreise schaute ich im Zug die Heilige Schrift an und bemerkte, die an den Rändern rot eingefärbten Seiten. Ich sagte, das Blut Jesu sei überall präsent..

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