Aufgeblasene Theologie platzen lassen und Schüler von Jesus werden

Die moderne Theologie hinterfragt fundamentale Aussagen der Bibel. Der aufgeklärte Mensch versucht Gottes Wort neu zu interpretieren. Das liberale Denken appelliert an die Vernunft und manipuliert die Wahrheit. Gefühle ersetzen den Glauben. Demut und Gehorsam werden zu Fremdwörtern. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Du akzeptierst die Heilige Schrift so wie sie ist oder du bastelst dir einen Götzen. In den Sprichwörtern lesen wir im Vers 7 des ersten Kapitels passend zum Thema:

«Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. Die Toren verachten Weisheit und Zucht.»

Es ist kein Zufall, dass die Bibel bis dato in dieser authentischen Form verfügbar ist. Jede Schriftrolle wurde von Persönlichkeiten verfasst, die von Gottes Geist inspiriert waren. Ich empfehle den Vortrag von Roger Liebi zu hören, der innerhalb einer Stunde die Glaubwürdigkeit der biblischen Aufzeichnungen mit zahlreichen Fakten belegt. Wer gerne liest, schaut sich das 11-seitige Dokument (PDF) über Bibelkritik von Marcel Wildi auf der Webseite des Vereins «Pro Genesis» an.

Übrigens, in Johannes 5,46 weist Jesus auf die Authentizität der Thora hin:

«Wenn ihr Mose glaubtet, so glaubtet ihr auch mir; denn er hat von mir geschrieben. Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben?»

Wir besuchten am Freitag (14.06.2019) im Kanton Aargau eine Veranstaltung, die unter dem Motto «Lange Nacht der Kirchen» durchgeführt wurde. Ziel ist es, dass die Bevölkerung mit der Landeskirche in Berührung kommt. Was mich beeindruckte war die Gastfreundschaft und die liebevolle Betreuung. Das motivierte Team bestand unter anderem aus Jugendlichen, die feine Getränke mixten und leckere Speisen grillierten.

Der engagierte Diakon überraschte die Gäste mit spannenden Geschichten und musikalischen Einlagen, die auch Kinder erfreuten. So beschrieb er dem Publikum eine Szene aus Matthäus 8, in der Jesus mit seinen Jüngern auf dem Schiff war und plötzlich ein Sturm für Panik sorgte. Die kleinen und grossen Zuhörer durften anschliessend einen Fallschirm in Bewegung setzen, auf dem sich «Wellen» bildeten und wieder verschwanden.

An diesem kreativ gestalteten Abend redete ich mit verschiedenen Leuten. Dazu gehörten unter anderem der Sigrist und der Pfarrer. Was mich erstaunte war die Ansicht des klerikalen Vertreters über die Bibel und den Heiligen Geist. So meinte er, dass bereits alle Menschen den Heiligen Geist haben und IHM nur mehr Raum geben müssen. Ich war schockiert über diese eigenwillige Interpretation. Nehmen wir beispielsweise Joel 3,1 und klären die Details:

«Und danach wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgiessen werde über alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Greise werden Träume haben, eure Jünglinge werden Gesichte sehen.»

Diese prophetische Aussage stammt aus dem Alten Testament und wurde im Neuen Testament in der Apostelgeschichte bestätigt. Gleichzeitig werden dort die Rahmenbedingungen für den Empfang des Heiligen Geistes genannt. Petrus spricht in Apostelgeschichte 2,38 folgende Worte:

«Kehrt um», erwiderte Petrus, «und jeder von euch lasse sich auf den Namen von Jesus Christus taufen! Dann wird Gott euch eure Sünden vergeben, und ihr werdet seine Gabe, den Heiligen Geist, bekommen.»

Ich habe hier die Variante aus der Neuen Genfer Übersetzung verwendet. In einer anderen Version werden die Worte «Kehrt um» mit den Worten «Tut Busse» übersetzt. Dennoch haben beide Begriffe dieselbe Bedeutung. Denke neu und bereue deine Fehler vor Gott, dann wirst du den Heiligen Geist erhalten.

Ausgerüstet mit dieser Superkraft kannst du dich von deinem versauten Lebensstil abwenden. Hör auf mit Lügen, Fluchen, Stehlen, Morden, Neid, Hass, Gier und anderen bösen Dingen. In einer echten Beziehung mit dem Schöpfer des Universums haben Homosexualität, Zauberei, Abtreibung oder Drogen keinen Platz.

Du brauchst eine frische Identität und wirst vom Erdenbürger zum Himmelsbürger. Wir bekommen ein neues Herz von Gott und legen unsere alten Verhaltensmuster ab. Das Gespräch zwischen Jesus und dem religiösen Lehrer Nikodemus in Johannes 3 bringt es auf den Punkt – siehe Vers 3 als Beispiel:

«Jesus entgegnete: «Ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.»

Dem Prozess der Busse geht der Glaube voraus. Das heisst, du vertraust darauf, dass Jesus Christus aus Liebe für dich persönlich am Kreuz gestorben ist, weil du die gesunden Regeln von oben gebrochen hast und auf dem Weg in die Hölle bist. Gott ist heilig und die Sünde trennt uns vom Königreich des Lichts. Nur das makellose Blut des Heilands hat die Kraft unsere Schuld zu begleichen. Der Messias ist nach drei Tagen von den Toten auferstanden, weil er ohne Fehler war und der Teufel keine Macht über ihn hatte. In Apostelgeschichte 17 findest du in den Versen 30 und 31 den Rettungsplan des HERRN in Kurzform:

«Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Busse tun. Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis richten will mit Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat jedermann den Glauben angeboten, indem er ihn von den Toten auferweckt hat.»

Grundsätzlich möchte ich mit diesem Bericht die katholische, reformierte und orthodoxe Kirche ermutigen, notwendige Schritte in der Reformation zu tun. Wir müssen verstehen, dass Gott die weltweite Gemeinde von Christen auf die Rückkehr von Jesus vorbereiten will. Deshalb lasst uns jeglichen religiösen Ballast abwerfen, der nichts mit der biblischen Lehre gemeinsam hat. Wie die ersten Jünger vor 2’000 Jahren werden wir heute aufgefordert, einen leidenschaftlichen Bund mit dem Heiland einzugehen und das Evangelium im Alltag zu leben.

Prinzipiell ist jeder neugeborene Gläubige auch ein Schüler von Jesus, der täglich mit dem himmlischen Vater verbunden ist und den Auftrag am Ende von Matthäus 28 umsetzen soll, damit alle Völker das übernatürliche Friedensangebot prüfen können. Wer meint, es ginge nur darum, den Gottesdienst am Sonntag zu besuchen und von Montag bis Samstag in eine andere Rolle zu schlüpfen, hat das Geschenk der Gnade und Vergebung nicht verstanden. Wer ein Freund von Jesus sein will, orientiert sich an seinen Geboten…

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