Höllische Lust und eiskalte Liebe

Wer die PR-Kampagnen von drei ausgewählten Konzepten aus der helvetischen Gastronomie prüft, erkennt die Lage der Nation. Mit zweideutigen Sprüchen wie «Leck mich doch», «Holy Cow» oder «Doggy Style» versucht man die Kundschaft anzulocken. Tatsächlich gehört die Schweiz zu den liberalsten Ländern der Welt. Obwohl die demokratische Regierung und die Meinungsfreiheit wertvolle Errungenschaften sind, befindet sich die Moral auf einem rekordverdächtigen Tiefstand.

Schauen wir uns drei abscheuliche Statistiken aus den Jahren 2015 und 2017 an. Jede Stunde wird hierzulande ein Kind abgetrieben. Täglich werden mit offizieller Genehmigung zwei Menschen getötet. Über 900 Bordelle machen in 26 Kantonen ein Geschäft aus der Sexualität. Es handelt sich um Durchschnittswerte.

Wenn staatlich anerkannte Organisationen «Sterbehilfe» leisten, Agenturen für Seitensprünge werben, Mediziner ungeborene Babys liquidieren, Bürger mit überhöhten Krankenkassenprämien beraubt und Drogen legalisiert werden, dann befindet sich die Gesellschaft am Abgrund.

In der Bibel warnt Gott sein Volk in Hosea 4 vor der Gesetzlosigkeit. Ich empfehle das ganze Kapitel zu lesen und zitiere hier die Verse 1 bis 5:

«Hört das Wort des HERRN, ihr Söhne Israel! Denn der HERR hat einen Rechtsstreit mit den Bewohnern des Landes; denn keine Treue und keine Gnade und keine Erkenntnis Gottes ist im Land. Verfluchen und Lügen, Morden, Stehlen und Ehebrechen haben sich ausgebreitet, und Bluttat reiht sich an Bluttat. Darum vertrocknet das Land und welkt jeder, der darin wohnt, samt den Tieren des Feldes und den Vögeln des Himmels; selbst die Fische des Meeres werden dahingerafft. Jedoch niemand soll rechten oder jemanden zurechtweisen! Sondern mit dir führe ich den Rechtsstreit, Priester, so dass du stürzt am hellen Tag. Ja, auch der Prophet stürzt mit dir bei Nacht. Und ich lasse deine Mutter umkommen.»

Obwohl Israel gemeint ist, gilt diese Passage für alle Völker. Einerseits klagt der HERR die Bewohner an, weil sie die himmlischen Richtlinien gebrochen haben und ihre heilige Identität zerstören. Andererseits bestraft Gott die geistliche Elite, weil sie ihren Dienst lieblos ausführt und die Gebote missachtet – siehe Verse 6 bis 11:

«Mein Volk kommt um aus Mangel an Erkenntnis. Weil du die Erkenntnis verworfen hast, so verwerfe ich dich, dass du mir nicht mehr als Priester dienst. Du hast das Gesetz deines Gottes vergessen, so vergesse auch ich deine Kinder. Je mehr sie wurden, desto mehr sündigten sie gegen mich. Ihre Ehre vertausche ich gegen Schande. Die Sünde meines Volkes essen sie, und nach ihrer Schuld verlangen sie. Und wie dem Volk, so wird es dem Priester ergehen. Und ich suche seine Wege an ihm heim, und seine Taten vergelte ich ihm. Sie essen, aber werden nicht satt werden. Sie treiben Hurerei, doch sie werden sich nicht ausbreiten. Denn sie haben es aufgegeben, auf den HERRN zu achten. Hurerei, Wein und Most nehmen den Verstand weg.»

Ich habe früher eine ähnliche Situation erlebt, als ich die guten Spielregeln Gottes missachtete. Bereits als Kind zogen mich perverse Bilder in ihren Bann und weckten in mir eine fatale Begierde. Später telefonierte ich mit Sex-Hotlines und konsumierte Unmengen von Pornos. Damals waren Muskeln meine Götter und das Fitnesscenter mein Tempel. Ich wollte begehrenswert sein und von meinem Umfeld bestaunt werden. Zudem war ich süchtig nach Videospielen und hatte erotische Abenteuer mit einer Handvoll Frauen. Kurz gesagt: Der Teufel kontrollierte mein Leben und ich wälzte mich im Dreck der Sünde.

Überall leiden Menschen unter einer dämonischen Sklaverei, weil sie dem Erfinder des Universums nicht vertrauen und eigene Wege gehen. Wer sich beispielsweise über sein Aussehen oder sein Bankkonto definiert, ist in einem diabolischen Hamsterrad gefangen.

In diesem Zusammenhang möchte ich Eindrücke vermitteln, die ich seit längerer Zeit habe. So ist mir aufgefallen, dass in der Öffentlichkeit immer mehr nackte Haut gezeigt wird. Insbesondere das Internet überschwemmt die Welt mit Perversionen aller Art. Sodom und Gomorra digital sozusagen. Gemäss dem biblischen Bericht vernichtete Gott die beiden Städte mit Feuer und Schwefel – siehe 1. Mose, Kapitel 19!

Früher fielen Prostituierte auf, weil sie halbnackt an der Strassenecke posierten. Heute sehe ich keinen Unterschied zwischen spärlich bekleideten Huren an der Langstrasse und «modischen» Frauen bei der Bahnhofstrasse. Selbst Jugendliche stolzieren mit extremen Klamotten herum und merken nicht, dass sie wie Waren auf dem Fleischmarkt gehandelt werden! Frauen und Männer verlieren ihre Würde, wenn sie sich weltlichen Trends unterwerfen.

Die schrecklichen Konsequenzen sind unter anderem Körperkult, Ehebruch, Vergewaltigungen, Geschlechtskrankheiten und Abtreibungen. Bizarr ist die Strategie des Bundesamts für Gesundheit. Das BAG suggeriert eine grenzenlose Sexualität ohne Reue und will gleichzeitig die Bürger schützen. Auf der Webseite «Love Life» wird man wortwörtlich dazu aufgefordert, nichts zu bereuen und die Lust hemmungslos auszuleben. Ganz nach dem Motto: Hauptsache beim Geschlechtsverkehr werden die «Sicherheitsmassnahmen» eingehalten!

Hinzu kommt, dass ausgewählte Politiker die Ideologie der LGBT-Sekte im Parlament fördern anstatt Homosexualität zu hinterfragen. Lesben und Schwule wollen ihr Recht auf Heirat gesetzlich verankern. Selbst die Adoption von Kindern und «Leihmütter» stehen zur Debatte.

Währenddessen verzichten «normale» Männer und Frauen auf eine verbindliche Beziehung. Treue gilt als veraltet. Scheidungen gehören zum Standard. Partnerschaften werden wie Unterhosen gewechselt. Inzwischen versucht man sogar in der Schule die Kleinsten mit absurden Lehren zu verführen. So wird die Lüge verbreitet, dass der Mensch sein Geschlecht frei wählen kann.

Hinter all diesen Aktivitäten steckt der Zeitgeist. Logischerweise widersetzt sich die Agenda des Teufels dem Schöpfer von Himmel und Erde. Seit der Rebellion im Garten Eden bringt die Schlange die göttlichen Ordnungen durcheinander und veranstaltet ein Chaos.

Bitte versteht mich richtig, ich hasse keine Leute, aber ich kämpfe mit Gottes Unterstützung nach Epheser 6 (Verse 10 bis 20) gegen die finsteren Mächte, welche im Hintergrund operieren. Schwule und Lesben brauchen keine Therapie, sondern ein neues Leben – genauso wie jeder andere Sünder!

Gerne weise ich auf das Gespräch zwischen Jesus und Nikodemus aus Johannes 3 hin. Ich teile an dieser Stelle die Verse 5 und 6:

«Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes eingehen. Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist.»

Auf Youtube findest du ein Video-Interview mit zwei ehemaligen Lesben. Ursprünglich wollten die beiden Damen heiraten, aber Gott offenbarte ihnen die Wahrheit über ihre Situation. Nachdem Christen für sie gebetet haben, kam der Heilige Geist über eine der Frauen und zeigte eine Vision – ihre Sünden durchbohrten wie Nägel den Heiland! Der starke Beitrag stammt aus dem Projekt «The Last Reformation» von Torben Søndergaard.

Übrigens, falls du der Meinung bist, dass der Abbruch einer Schwangerschaft eine gute Sache ist, empfehle ich dir den neuen Film «Unplanned» von Chuck Konzelman und Cary Solomon. In 106 Minuten wird die wahre Geschichte von Abby Johnson erzählt, die acht Jahre lang in einer der über 600 Abtreibungskliniken von «Planned Parenthood» arbeitete und an mehr als 22’000 Tötungen beteiligt war.

Im Oktober 2009 verfolgte sie persönlich eine Abtreibung, die mit Hilfe eines Ultraschallgeräts durchgeführt wurde. Als die ehemalige Direktorin sah, wie ein 13 Wochen altes Baby gegen die medizinischen Instrumente kämpfte, brach sie zusammen und distanzierte sich von den teuflischen Machenschaften ihrer Firma.

Jesus hat auch meine Ketten der Finsternis gesprengt und mich aus einem Elend befreit. Ich durfte meine Schuld bekennen und freue mich, ein Kind des HERRN zu sein. Der himmlische Vater möchte uns vor dem tödlichen Fluch der Sünde retten, bevor es zu spät ist und wir in die Hölle fahren müssen. Im ersten Brief des Johannes finden wir im Kapitel 4 in den Versen 9 und 10 eine wunderbare Beschreibung der Gnade Gottes:

«Hierin ist die Liebe Gottes zu uns offenbart worden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben möchten. Hierin ist die Liebe: Nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass ER uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als eine Sühnung für unsere Sünden.»

Das sind gute Nachrichten, das ist das Evangelium.

Der Heiland hat am Kreuz von Golgota unseren Schuldenberg aus Liebe mit seinem kostbaren Leben bezahlt. Nach drei Tagen verliess Jesus Christus das Grab, weil er rein war und der Ankläger keine Macht über ihn hatte. Halleluja!

Nun bist du an der Reihe. Glaubst du an diesen übernatürlichen Rettungsplan und willst du die unverdiente Vergebung annehmen? Bereue deine Fehler, lasse dich im Wasser taufen und empfange den Heiligen Geist. Im Kapitel 12 des Briefs an die Hebräer finden wir in den Versen 1 und 2 die Aufforderung zur Umkehr mit Fokus auf den Heiland:

«Da wir nun eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, so lasst uns jede Last ablegen und die Sünde, die uns so leicht umstrickt, und lasst uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt, indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und dabei die Schande für nichts achtete, und der sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat.»

Ausgerüstet mit dem Heiligen Geist kannst du Frieden mit dem Königreich des Lichts haben und als Gottes Botschafter mit Perspektive Ewigkeit agieren…

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