Einfache Feldarbeiter und lauwarme Priester

Du brauchst keine spezielle Qualifikation, um die Ernte einzuholen. Wichtig ist, dass dich der Landbesitzer kennt und als Arbeiter einstellt. Niemand muss ein Theologiestudium an einer Uni abschliessen, damit er im Königreich Gottes dienen darf. Entscheidend ist, ob der Heilige Geist in deinem Herzen wohnt. Jesus Christus ist am Kreuz aus Liebe für unsere Sünden gestorben und nach drei Tagen von den Toten auferstanden, damit wir eine leidenschaftliche Beziehung mit dem himmlischen Vater haben können. Wer das Friedensangebot akzeptiert, stoppt seinen versauten Lebensstil und beginnt mit dem übernatürlichen Ackerbau. Der Heiland ruft seine Nachfolger in das globale Feld, damit alle Menschen das Evangelium hören und bereit sind für die Ewigkeit – siehe Lukas 10,2:

«Die Ernte ist gross, aber es sind wenige Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende!»

Die Gläubigen müssen für die weltweite Mission Hilfe von oben anfordern und fruchtbare Kooperationen eingehen. Jesus sandte seine Schüler in Teams auf die Strasse, damit sie den Rettungsplan Gottes bekannt machen. Die ersten Apostel verkündeten die gute Nachricht, heilten die Kranken, trieben Dämonen aus, tauften Bussfertige und pflegten Gemeinschaft im Alltag.

Heute sitzen Katholiken, Orthodoxe und Reformierte am Sonntag auf Holzbänken, machen Kniebeugen vor dem Altar oder beträufeln ihre Köpfe mit Weihwasser. Rituale und Traditionen sorgen für das langweilige Rahmenprogramm. Von Montag bis Samstag bekommt der HERR keinen Platz im Leben der frommen Steuerzahler.

Am Montag (08.07.2019) kontaktierte mich Christian und kritisierte den geistlichen Zustand einer Landeskirche im Kanton Zürich. So hörte er am Wochenende die weichgespülte Predigt einer Pfarrerin, die nicht viel mit der Wahrheit gemeinsam hatte. Anstelle der herausfordernden Botschaft von Golgota wurden den Besuchern zuckersüsse Lügen serviert. Im zweiten Brief an Timotheus kritisierte Paulus im Kapitel 4 (Verse 3 und 4) schon damals die heillosen Zustände:

«Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren.»

Wir müssen verstehen, dass die Bibel der Massstab ist. Wenn klerikale Vertreter dem Zeitgeist mehr vertrauen als Gottes Worten, verlieren sie die Grundlage ihrer Existenz. Punkt.

Das jüngste Beispiel in diesem Zusammenhang liefert der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK), der anfangs Woche mit einer haarsträubenden Aussage zur politischen Initiative «Ehe für alle» überraschte. Folgendes Zitat stammt aus einer Medienmitteilung, die auf der offiziellen Webseite abrufbar ist: «Die im Kirchenbund versammelten Mitgliedkirchen stimmen darin überein, dass sich in der Vielfalt sexueller Orientierungen die Fülle des göttlichen Schöpfungshandelns widerspiegelt.»

Plakativ formuliert: Es spielt keine Rolle, ob du schwul bist, Verkehr mit Tieren hast oder andere perverse Praktiken ausübst. In jedem Fall ist deine Sexualität eine Demonstration von Gottes Kreativität!?

Sowohl im Alten wie auch im neuen Testament werden Männer und Frauen davor gewarnt, das gleiche Geschlecht zu heiraten. Familien können aus dieser Art von Partnerschaft nicht entstehen. Die primären Geschlechtsteile von Adam und Eva sagen eigentlich alles.

Überall findet man Hinweise. Hier ein kurioses Gleichnis aus der Elektronik. Es braucht immer einen Plus- und einen Minuspol, damit eine elektrische Spannung und kein Kurzschluss entsteht. Hast du schon einmal probiert zwei Stecker ohne Dose miteinander zu verbinden?

Christen sind nicht autorisiert, ihre Mitmenschen zu hassen, sondern sie zu lieben. Deshalb spreche ich hier Klartext. Machen wir keine faulen Kompromisse und passen uns nicht den verzerrten Vorstellungen der modernen Gesellschaft an. Die Ehe ist eine Erfindung Gottes. Falls du das nicht glaubst, prüfe die Fakten.

Wenn der Staat die LGBT-Ideologie umsetzen will, soll die Kirche trotzdem ihre Unterstützung verweigern und das diabolische Konstrukt ablehnen. Gottes Bodenpersonal kann nur Licht und Salz in dieser finsteren Welt sein, wenn es den richtigen Weg geht. In Johannes 14,6 bezeichnet sich Jesus Christus folgendermassen:

«Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!»

Also sabotiert jeder Christ seine geistliche Entwicklung, wenn er sich vom Feind einschüchtern lässt und Tatsachen verdreht. Gottes Wort ist nicht verhandelbar. Früher notierte unser Schöpfer die Spielregeln auf zwei Steintafeln auf dem Berg Horeb, nun will ER die Gebote direkt in unsere Herzen schreiben. Aber wir müssen uns demütigen und den Stolz beerdigen – siehe Hesekiel 36, Verse 26 und 27:

«Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben; ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, dass ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmungen befolgt und tut.»

Am Mittwoch (10.07.2019) absolvierte ich mit Roger einen Einsatz in Olten. Er kümmert sich in einer Freikirche aus der Region um die Betreuung der Kinder und Jugendlichen. Mit Gottes Hilfe überwand er schwere Depressionen und ist jetzt ein Nachfolger von Jesus Christus.

Die nächsten Zeilen dokumentieren einige der Abenteuer, die wir mit unserem HERRN an diesem Tag erlebten.

Zuerst hatten wir einen schwierigen Start beim Bahnhof mit zwei jungen Leuten zu meistern, die mit Verachtung auf unseren Weckruf reagierten. Kurz danach trafen wir auf der alten Brücke einen Mann, der trotz anfänglicher Skepsis ungewöhnlich offen war. Beim Salzhüsliweg kamen wir mit einer Reihe von Passanten ins Gespräch, die in der Nähe der Aare sassen.

So erklärten wir einem Moslem, den Unterschied zwischen dem Geist der Bibel und dem Geist des Korans. Während Jesus Christus seine Feinde segnete und das Evangelium in Liebe verkündete, tötete Mohammed viele Kritiker und zwang die Zuhörer seine Religion zu übernehmen. Wir motivierten diesen Mann, den Heiland im Gebet zu suchen.

An dieser Stelle möchte ich ein neues Video des Kanals «Ex-Muslime klären auf TV» erwähnen, dass auf Youtube verfügbar ist. Darin geht es um den Hass aus dem Islam, der sich gegen die Ungläubigen richtet und in westlichen Medien ignoriert wird.

Später redeten wir mit zwei Leuten aus Eritrea, die an Jesus glauben. Wir durften sie ermutigen, weitere Schritte in der Nachfolge zu machen. Wer den Brief an die Hebräer studiert, findet in Kapitel 5 und 6 ermahnende Worte für die Gemeinde. Für Christen ist es notwendig, in der Erkenntnis Gottes zu wachsen und geistliche Kämpfe auszufechten.

Es ist kein gutes Zeichen, wenn du jahrelang immer die gleichen Dinge falsch machst und keinen Dienst im Königreich des Lichts ausübst. Sei mutig und vertraue dem HERRN, dass du vorankommst.

Geistliche Milch ist gut, wenn du nach Apostelgeschichte 2,38 neu geboren wirst. Nach einiger Zeit sollte aber feste Speise deine tägliche Nahrung sein. Deshalb gehören Theologie und Praxis zusammen. In Jakobus 1,22 fordert der gleichnamige Apostel die Gläubigen heraus:

«Seid aber Täter des Wortes und nicht bloss Hörer, die sich selbst betrügen.»

So ist es ein Problem, wenn Christen haufenweise Predigten anhören, aber keine Reaktion folgt. Am Ende der Bergpredigt schockiert Jesus das konsumorientierte Publikum mit einem genialen Vergleich. Pass auf, dass du keine Sandburgen baust – siehe Matthäus 7, 24 bis 27:

«Ein jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den will ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute. Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde stürmten und an dieses Haus stiessen, fiel es nicht; denn es war auf den Felsen gegründet. Und jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, wird einem törichten Mann gleich sein, der sein Haus auf den Sand baute. Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde stürmten und an dieses Haus stiessen, da stürzte es ein, und sein Einsturz war gewaltig.»

Nach einer Weile redeten wir mit vier Jugendlichen und stellten eine Quizfrage. Es stellte sich heraus, dass zwei von ihnen konfirmiert waren, aber keinen persönlichen Zugang zu Jesus hatten. Bei diesem Gespräch erwähnten wir unter anderem, dass Gott seine verlorenen Söhne und Töchter zurückhaben will. Am Schluss freute uns die Antwort einer Person, die sich herzlich bedankte.

Beim Munzingerplatz redeten wir mit zwei jungen Frauen. Eine von ihnen besuchte dieselbe Freikirche wie Roger. Im Verlaufe der Konversation stellte sich heraus, dass sie ihre Beziehung mit Jesus bisher nicht gefestigt hatte. Wir ermutigten sie, weitere Schritte im Gehorsam gegenüber Gott zu tun. Das Bereuen der Schuld, die Taufe im Wasser und der Heilige Geist gehören zum Bund mit dem Heiland. Eigentlich handelt es sich um die Grundlage für jeden Christen. Am Ende dieser hoffnungsvollen Begegnung durften wir für sie beten.

Daraufhin sprachen wir mit einer Handvoll randständiger Personen, die auf der Treppe vor der Stadtkirche Sankt Martin sassen. Plötzlich begann einer von ihnen ein Kirchenlied zu singen und ein anderer fragte, ob wir von Jesus geschickt wurden. Als ich ihn ermahnte, weil er seinen Kollegen mit Bier versorgte, bedrohte er mich. Jedenfalls konnten wir für zwei Leute beten und sind gespannt, was Gott in diesem Umfeld tun wird.

Kurz vor dem Abschluss der Mission tauchten mehrere Jugendliche auf und forderten einen der Randständigen heraus, für den ich gebetet habe. Scheinbar ging es um die Beleidung seiner Mutter, für die der 14-Jährige Rache an ihm nehmen wollte. Nach einer Ohrfeige schien die Lage zu eskalieren. Als Roger und ich probierten den Streit zu schlichten, wurden wir verbal attackiert.

Es war schrecklich zu beobachten, wie diese Kinder als Werkzeug Satans fungierten und von weltlichen Ideologien verführt wurden. Jedenfalls stellten wir uns zwischen die Streithähne und beteten, dass der HERR eingreift. Nach einer Weile verschwanden die Aggressoren. Gott sei Dank!

Mein Fazit: Wie lange will die Nation mit dem weissen Kreuz in der Flagge noch die Wahrheit verdrängen? Es ist ein Armutszeugnis, dass beispielsweise in öffentlichen Schulen die christlichen Wurzeln der Schweiz mit Füssen getreten werden und der Nachwuchs von Jesus ferngehalten wird. Stattdessen verpackt man den Erfinder des Universums in Religionen und lobt den Humanismus in den Himmel. Das Ergebnis kannst du in der Tageszeitung lesen!

Nachdem wir diesen Schauplatz verliessen, erblickte ich am Boden einen Teil der Worte von Jesus aus Johannes 14,27 und knipste ein Foto – siehe Galerie:

«Frieden hinterlasse ich euch; meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch; euer Herz erschrecke nicht und verzage nicht!»

Darunter formulierte jemand (ebenfalls mit Kreide) eine Frage betreffend dem Klimawandel. Interessanterweise gibt es einen Zusammenhang, weil es im Kern um das zerstörte Klima zwischen Gott und Mensch geht.

Ursprünglich hat der HERR alles in sechs Tagen wunderbar geschaffen. Unglücklicherweise rebellierte das erste Paar gegen die segensreichen Richtlinien und verlor seine geheiligte Identität – siehe 1. Mose 3! Seither leben wir getrennt von unserem Schöpfer und leiden unter den Konsequenzen der Sünde. Davon ist natürlich auch die Umwelt betroffen. Wer das letzte Buch der Bibel gelesen hat, weiss wohin die Reise geht.

Gott wird alles neu machen, Halleluja! Die Rede ist von einem neuen Himmel und einer neuen Erde für die Kinder des Lichts – siehe Offenbarung 21, Verse 1 bis 8:

«Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer gibt es nicht mehr. Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabsteigen, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen; und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron sass, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss! Und er sprach zu mir: Es ist geschehen! Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden geben aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst! Wer überwindet, der wird alles erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. Die Feiglinge aber und die Ungläubigen und mit Gräueln Befleckten und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner — ihr Teil wird in dem See sein, der von Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.»

Willst du die exklusive Vergebung erhalten und ihn Ewigkeit leben oder mit deiner Selbstsucht in die Hölle fahren? Der Heiland hat unseren dreckigen Schuldenberg mit seinem reinen Blut bezahlt. Wer diese unverdiente Gnade empfangen möchte, kehrt um in die liebevollen Arme des himmlischen Vaters und bereut seine Sünden…

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