Was ist die beste Nahrung für deine Seele?

Jeden Tag konsumieren wir unzählige Informationen. Medien wie Radio, Zeitung, Fernsehen oder Internet versorgen uns mit Neuigkeiten aller Art. Im Vorfeld stellen Journalisten einen leicht oder schwer verdaubaren Mix aus Ereignissen zusammen. Das Erdbeben in der Türkei, die Schwangerschaft der britischen Prinzessin oder Modetrends aus Frankreich gehören dazu. Nebenbei verschlingt das hungrige Publikum haufenweise TV-Serien, Videospiele und Romane oder geniesst Musik bis zum Erbrechen. Populäre Beispiele wie «Game of Thrones», «Fortnite» oder «Harry Potter» zeigen, welche Speisen auf der geistlichen Menükarte der heutigen Gesellschaft stehen.

Das Resultat sind spirituelle Verstopfungen, die in tödlichen Magenkrämpfen enden. Tatsächlich wird unser Alltag von Stolz, Neid, Hass, Perversionen, Lügen, Diebstahl, Mord und anderen Sünden beherrscht. Es ist gefährlich, sich mit Dingen zu füllen, die Gott nicht gefallen, weil sie unsere Gefühle steinhart machen und unsere Handlungen negativ beeinflussen. In Lukas 6,45 spricht Jesus über den Inhalt unserer Herzen, der entweder aus Segen oder Fluch besteht:

«Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz seines Herzens das Gute hervor, und der böse Mensch bringt aus dem bösen Schatz seines Herzens das Böse hervor; denn wovon sein Herz voll ist, davon redet sein Mund.»

Bekanntlich bestehen wir aus Körper, Geist und Seele. Interessanterweise gelten andere Spielregeln, wenn es um die äusserliche Schönheit geht. Hier schauen wir genauer hin und achten beispielsweise auf die Ernährung. Wer grosse Mengen an Süssigkeiten isst, leidet bald an Übergewicht oder gefährlichen Blutzuckerwerten. Komischerweise brechen wir beim Konsumieren von geistlichen Dingen alle Regeln des guten Geschmacks und verzehren grässliche Häppchen. Offensichtlich haben wir Lust auf fragwürdige Filme, Spiele, Bücher und Lieder, die unsere Gedankenwelt manipulieren.

Jesus weist seine Zuhörer in Matthäus 15 (siehe Verse 18 und 19) auf das Problem hin, welches mit unserem verwerflichen Lebensstil zu tun hat:

«Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das verunreinigt den Menschen. Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen.»

Haben wir vergessen, dass unsere Seele kostbar ist und eigentlich für die Ewigkeit konstruiert wurde?

Bereits Adam und Eva hielten sich nicht an den gesunden «Speiseplan» von oben und verloren ihre geheiligte Identität. Das berühmteste Paar der Geschichte durfte von allen Früchten im Garten Eden essen, ausser der Frucht von einem bestimmten Baum – siehe 1. Mose 2, Verse 16 und 17:

«Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben!»

Wer die Gebote missachtet, muss mit Konsequenzen rechnen. Das war damals so und ist heute nicht anders! Wir müssen verstehen, dass wir göttlichen Ursprungs sind. Im Klartext: Ohne eine leidenschaftliche Beziehung mit deinem Erfinder bist du geistlich tot. Ein Grund, weshalb überall auf der Welt chaotische Zustände herrschen. Satan versucht alles, um die Leute von ihrer eigentlichen Berufung abzuhalten. Entsprechend spektakulär und raffiniert ist das ausschweifende Bankett der Schlange aufgebaut. Geld, Sex, Macht, Esoterik und Drogen lauten unter anderem die Rezepte aus der Küche des Teufels.

Deshalb ist es notwendig, dass du deinen geistlichen Ernährungsplan überprüfst und alle toxischen Menüs von der Karte streichst. Wenn du jeden Tag ein leckeres Fünf-Gang-Menü für deine Seele zubereiten willst, dann studiere das Alte und Neue Testament aus der Bibel!

In Sprüche 4,23 steht folgende Anweisung für echte Feinschmecker, die faule Zutaten meiden:

«Behüte dein Herz mit allem Fleiss, denn daraus quillt das Leben.»

Die Voraussetzung dafür ist, dass du mit Gott versöhnt bist. Jesus Christus ist am Kreuz für unsere Schuld gestorben und am dritten Tag von den Toten auferstanden. Der Heiland will eine persönliche Freundschaft mit dir und opferte sich selbst auf Golgota, damit du leben kannst. Das Abendmahl erklärt den Zusammenhang. Der Körper des Messias steht für das Brot und sein Blut für den Wein. Davon muss jeder essen und trinken, wenn er die ultimative Vergebung empfangen will – siehe Matthäus 26, 26 bis 28:

«Als sie nun assen, nahm Jesus das Brot und sprach den Segen, brach es, gab es den Jüngern und sprach: Nehmt, esst! Das ist mein Leib. Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen denselben und sprach: Trinkt alle daraus! Denn das ist mein Blut, das des neuen Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.»

Wenn du an diesen wunderbaren Rettungsplan glaubst, dann storniere deinen ungeniessbaren Trip in die Hölle und erhalte die unverdiente Gnade. In der Apostelgeschichte finden wir im Kapitel 2 (siehe Vers 38) unsere Reaktion auf das Friedensangebot aus dem Himmelreich:

«Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Busse, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.»

Sobald du mit dem Heiligen Geist erfüllt bist, ist die Liebe Gottes in dein Herz ausgegossen und du bekommst einen neuen Pass als Himmelsbürger. Halleluja! Fortan wirst du mit einem übernatürlichen Navigationssystem geleitet und bist befähigt, die biblischen Instruktionen im Alltag umzusetzen. Christen sind Salz und Licht in einer geschmacklosen und finsteren Welt…

«Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, den wird niemals dürsten.»

Bibel, Johannes 6,35

Lichtermeer in Aarburg und tödlicher Leistungsdruck

Hoffnungsvolle Zukunft und besondere Hochzeit

Weihnachten ist nicht biblisch und die Bibel nicht antisemitisch