Sexualität gehört in die Ehe und lautloser Hilfeschrei beim Bahnhof

Es gibt Christen, die vergleichen sich mit ausgewählten Menschen, um ihre eigenen Sünden zu rechtfertigen. Sonntags besuchen diese religiösen Leute die Kirche und von Montag bis Samstag führen sie einen fragwürdigen Lebensstil. Kann es sein, dass du den Heiligen Geist nicht hast oder unreif im Glauben bist? Ich empfehle dir, dass du mehr Zeit mit Gott verbringst und das Handbuch studierst. Ein Nachfolger von Jesus, der weder die Bibel liest noch einen Dienst im Königreich des Lichts ausübt, hat seine neue Identität nicht verstanden. In Titus 1,16 finden wir eine passende Aussage von Paulus, die fromme Heuchler entlarvt:

«Sie sagen, sie kennen Gott, aber mit den Werken verleugnen sie ihn; ein Gräuel sind sie und gehorchen nicht und sind zu allem guten Werk untüchtig.»

Du kannst nicht gleichzeitig deine negativen Gewohnheiten pflegen und ein Kind des HERRN sein. Der Heiland ist am Kreuz von Golgota für deine Schuld gestorben und am dritten Tag von den Toten auferstanden. Wer seine Sünden vor Gott bereut und sich im Wasser auf den Namen von Jesus Christus taufen lässt, empfängt den Heiligen Geist. Wer diesen übernatürlichen Rettungsplan akzeptiert, wird befreit aus der Sklaverei des Teufels und erhält den Status eines Himmelsbürgers – siehe Kolosser 1, Verse 13 und 14:

«ER hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe, in dem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Sünden.»

Deshalb lasst uns Gott dankbar sein, wenn wir zu seinem exklusiven Volk zählen. Wir waren verloren und auf dem Weg in die Hölle. Jetzt sind wir geheiligte Söhne und Töchter des HERRN. Unser Leben gehört dem König der Könige und wir blicken in eine hoffnungsvolle Zukunft mit Perspektive Ewigkeit – Halleluja!

Am Freitag (09.08.2019) traf ich einen Glaubensbruder beim Bahnhof Olten im Kanton Solothurn. Er kontaktierte mich im Vorfeld, weil er ein wichtiges Thema auf dem Herzen hatte. Genauer gesagt ging es um seine gescheiterte Ehe und den Geschlechtsverkehr mit der neuen Freundin. Ich selbst versagte in diesem Bereich komplett und brauchte viel Zeit, um meine Frau offiziell auf dem Standesamt zu heiraten. Ich schob meine Verantwortung beiseite und lebte in einer unverbindlichen Illusion. Das war ein Fehler.

Dementsprechend rede ich heute Klartext und betone das Sexualität in eine verbindliche Partnerschaft gehört. Wenn du keine Hochzeit willst, dann prüfe, ob du die richtige Person gefunden hast. In Matthäus 19 spricht Jesus in den Versen 4 bis 5 über den wunderbaren Bund zwischen Mann und Frau:

«Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer sie am Anfang als Mann und Frau erschuf und sprach: Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen; und die zwei werden ein Fleisch sein?»

Gott fügt Paare zusammen, damit sie ein schlagkräftiges Team werden. Wer von Bett zu Bett springt, mit Prostituierten verkehrt und andere Schweinereien treibt, bricht die gesunden Spielregeln. Aus diesem Text geht ebenfalls hervor, dass homosexuelle Kombinationen keine Option sind. Hier noch das starke Zeugnis von einem ehemaligen Schwulen, der Christen früher mit dem Monster von Loch Ness verwechselte und inzwischen für das himmlische Königreich arbeitet.

Unglücklicherweise fühlte sich mein Glaubensbruder beleidigt als ich ihn aufgrund seines Verhaltens ermahnte. Jedenfalls beteten wir zusammen. Ausserdem forderte ich ihn auf, die Situation mit seiner Freundin zu analysieren und dann eine Entscheidung zu treffen.

Nach diesem schwierigen Gespräch spazierte ich durch die Unterführung beim Bahnhof. Dort bemerkte ich einen älteren Mann, der alleine an einer Wand stand und kein Wort sagte. Wie die anderen Passanten lief ich zuerst an ihm vorbei. Plötzlich bekam ich den Gedanken, ihm von Jesus zu erzählen. Deshalb stoppte ich und ging auf den Rentner zu. Sofort streckte er mir die Hand entgegen und bat mich um Hilfe!

Scheinbar stürzte er im Zug über die Rollen eines Koffers und erlitt dabei schmerzhafte Verletzungen am Rücken. Ich durfte für ihn beten und begleitete ihn nach Pratteln in den Kanton Basel. Während der Fahrt mit der Bahn redete ich mit ihm über Jesus und hörte mir seine Geschichte an. Es stellte sich heraus, dass er seine Freizeit vor dem Fernsehen verschwendete und Schwierigkeiten hatte in der Öffentlichkeit mit Personen ins Gespräch zu kommen, weil viele pausenlos mit dem Mobiltelefon beschäftigt sind.

Nachdem wir am Zielort angekommen sind, brachte ich den 76-Jährigen zum lokalen Notarzt und verabschiedete mich. Übrigens, das Foto meines aktuellen Berichts zeigt eine endzeitliche Perspektive vom Bahnhof in Pratteln.

Eigentlich hatte ich an diesem Nachmittag einen Sonnenschirm auf der Prioritätenliste, aber Gottes Agenda ist immer besser! Tatsächlich durfte ich wenige Stunden später den geplanten Einkauf machen und erlebte einmal mehr die perfekte Leitung des Heiligen Geistes…

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