Von königlichen Pinguinen und der Liebe zum Heiligen Land

Gott hat seine faszinierenden «Visitenkarten» überall platziert! Eine Rose, ein Vogel, ein See, ein Berg oder die Sonne weisen auf den genialen Erfinder des Universums hin. Egal, wo du hingehst, die Schöpfung ist präsent. Wer am Morgen in den Spiegel schaut, sieht eine aussergewöhnliche Kreation. Ursprünglich wurde der Mensch als segensreicher Verwalter der Erde eingesetzt – siehe 1. Mose, Kapitel 1, Verse 27 bis 28:

«Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.»

Adam und Eva bekamen die Aufgabe diesen einzigartigen Planeten zu bewirtschaften. Leider hielt sich das berühmte Paar nicht an die gesunden Richtlinien und rebellierte zusammen mit Satan. Das Ergebnis sehen wir heute.

Dennoch hat der HERR seine hoffnungsvollen Pläne mit uns nicht aufgegeben, sondern korrigierte unsere Fehler. Wer diesen Text bis zum Ende liest, entschlüsselt das Geheimnis, wie Gott das gemacht hat.

Am Donnerstag (22.08.2019) reisten wir nach Basel und besuchten einen Glaubensbruder. Speziell beeindruckt hat mich seine Leidenschaft für Israel, die eigentlich jeder Christ haben sollte. René verkauft Produkte aus dem Heiligen Land. Ein Tag vor unserem Treffen wurde beispielsweise ein Wein von «Isratrade» an der Messe in Zürich prämiert. Wenn du ein Nachfolger von Jesus bist, dann verleiht Gott dir eine Liebe für das auserwählte Volk. Bekanntlich stellte sich der Messias zuerst den Juden vor, weil sie seit Jahrhunderten auf die Erfüllung der Prophezeiungen aus dem Alten Testament warteten. Dazu gehört eine Aussage in Jesaja 53, die auf Golgota umgesetzt wurde.

Später erhielten auch die Heiden das Privileg, einen wunderbaren Bund mit dem himmlischen Vater zu schliessen. In der Apostelgeschichte lesen wir die Episode mit Kornelius. Der römische Hauptmann aus Kapitel 10 und dessen Angehörige waren sozusagen die ersten Vertreter aus den Nationen, welche mit dem Heiligen Geist erfüllt wurden.

Was mich an René begeistert, ist seine hebräische Sichtweise auf die Bibel. Ich habe Freude an seinen Predigten, weil sie mit Hintergrundwissen über Israel gespickt sind und mich herausfordern. Ich bin dankbar für die Gemeinschaft mit ihm und ermutige alle Christen, sich mit denjenigen Geschwistern im Glauben zu vernetzen, die eine Sehnsucht für das Königreich Gottes haben und die Wahrheit nicht dem Zeitgeist anpassen.

Am Samstag (24.08.2019) besuchte ich mit Frau und Kindern den Basler Zoo. Obwohl wir im Vorfeld nicht wussten, dass die Esels- und Königspinguine eine neue Anlage erhalten haben, lenkte der HERR an diesem Nachmittag unsere Aufmerksamkeit auf diese Tiere. Während wir das Wasserbecken erforschten, knipsten wir Fotos der talentierten Schwimmer.

Ausserdem begegneten wir im zoologischen Garten an unterschiedlichen Orten zwei israelischen Familien. Ich erwähnte Jeschua Hamaschiach (Jesus Christus) und grüsste sie mit «Shalom Israel». Ausserdem durfte ich ein Traktat in hebräischer Sprache weitergeben – siehe Jesaja 40, Verse 1 bis 2:

«Tröstet, tröstet mein Volk! spricht euer Gott. Redet mit Jerusalem freundlich und predigt ihr, dass ihre Knechtschaft ein Ende hat, dass ihre Schuld vergeben ist; denn sie hat doppelte Strafe empfangen von der Hand des HERRN für alle ihre Sünden.»

Tatsächlich befindet sich Israel seit der Neugründung nach dem Zweiten Weltkrieg in einem Ausnahmezustand. Insbesondere radikale Muslime versuchen den jüdischen Staat zu zerstören. Laut dem Koran haben Mohammed und seine Schüler unzählige Juden ermordet. Deshalb muss der Konflikt mit den Palästinensern im Gazastreifen geistlich beurteilt werden. Dazu passt die antisemitische Haltung der internationalen Presse, welche häufig die falsche Seite in Schutz nimmt. Der Hass auf die Zionisten ist kein Zufall! Gott hat Abraham und seinen Nachkommen das Heilige Land geschenkt – siehe 1. Mose 17, Verse 7 bis 8:

«Und ich will meinen Bund aufrichten zwischen mir und dir und deinem Samen nach dir von Geschlecht zu Geschlecht als einen ewigen Bund, dein Gott zu sein und der deines Samens nach dir. Und ich will dir und deinem Samen nach dir das Land zum ewigen Besitz geben, in dem du ein Fremdling bist, nämlich das ganze Land Kanaan, und ich will ihr Gott sein.»

Übrigens, weniger polemische Artikel findest du im Magazin «Israel Heute», dessen Redaktion in Jerusalem zu Hause ist.

Am Dienstag (27.08.2019) fuhr ich mit meinem Sohn im Zug nach Basel, um den Turm des Chemiekonzerns Hoffmann-La Roche zu fotografieren. Ich brauchte mindestens ein Bild für den Text, welchen ich am gleichen Tag auf superkraft.ch veröffentlichte. Während diesem Einsatz kamen wir mit unterschiedlichen Passanten ins Gespräch. Hier möchte ich eine Situation erwähnen. Es handelte sich um drei Jugendliche, die wir in einem Stadtpark trafen.

Die Konversation verlief interessant und ich durfte einige Fragen zum «Glauben» beantworten. Spannend dünkte mich wie der Heilige Geist die Herzen berührte. So sprachen wir über Evolution und die Arche Noah. Passend zu diesem Thema gibt es eine starke Dokumentation von «Living Waters», die auf Youtube verfügbar ist und 30 Minuten dauert.

Ein anderes Thema unseres Gesprächs konzentrierte sich auf die Partnerschaft. Auch hier offenbart die Bibel eine klare Botschaft. Sexualität vor der Ehe verstösst gegen die Spielregeln von oben und schadet unserer Berufung. Gott möchte, dass wir die Beziehung zwischen Mann und Frau als heiligen Bund verstehen. Es ist tödlich, wenn du von Bett zu Bett springst und keine Verantwortung übernimmst. Habe Geduld und freue dich auf die richtige Person, die der HERR dir schenken will. Prostitution, Homosexualität oder Pornografie ist keine Lösung!

Obwohl wir alle Fehler gemacht haben, möchte uns der HERR vergeben, ER liebt uns über die Massen. Jesus Christus starb am Kreuz wegen unserer Schuld, damit unsere dreckigen Kleider in seinem Blut reingewaschen werden und wir zukünftig den Willen Gottes tun können – siehe 2. Korinther 5, Verse 14 bis 15:

«Denn die Liebe Christi drängt uns, zumal wir überzeugt sind, dass, wenn einer für alle gestorben ist, so sind sie alle gestorben. Und er ist darum für alle gestorben, damit, die da leben, hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferstanden ist.»

Nach drei Tagen ist der Heiland von den Toten auferstanden und zeigte sich 40 Tage lang über 500 Gläubigen, bevor er zurück ins Himmelreich ging – siehe 1. Korinther 15, Verse 3 bis 7:

«Denn als erstes habe ich euch weitergegeben, was ich auch empfangen habe: Dass Christus gestorben ist für unsre Sünden nach der Schrift; und dass er begraben worden ist; und dass er auferstanden ist am dritten Tage nach der Schrift; und dass er gesehen worden ist von Kephas, danach von den Zwölfen. Danach ist er gesehen worden von mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten noch heute leben, einige aber sind entschlafen. Danach ist er gesehen worden von Jakobus, danach von allen Aposteln.»

Willst du die unverdiente Gnade annehmen und ein Kind Gottes werden?

Falls ja, glaube an das Erlösungswerk und vertraue dem HERRN! Bereue deine Schuld vor Gott, lasse dich auf den Namen von Jesus Christus taufen und empfange den Heiligen Geist. Das übernatürliche Navigationssystem schenkt die notwendige Kraft, um im Alltag ein geheiligtes Leben zu führen. Wichtig ist, dass du einen Sinneswandel vollziehst und deine alten Verhaltensmuster loslässt.

Am Mittwoch (28.08.2019) erfuhr ich, dass der geplante «Marsch für das Leben» in Zürich durchgeführt werden kann. Anfangs wollte die Stadtregierung die Demonstration gegen Abtreibung nicht bewilligen. Scheinbar haben die Verantwortlichen weniger bedenken, wenn du mit Drogen vollgepumpt bist und in der Öffentlichkeit halbnackt zu ohrenbetäubender Musik ekstatische Tänze zeigst. Die absurde «Street Parade» lässt grüssen!

Ähnliche Angriffe erlebten die Produzenten von «Unplanned», bevor der gleichnamige Film Ende März 2019 in den amerikanischen Kinos startete. So wurde das offizielle Twitter-Konto der Produktionsfirma für eine bestimmte Zeit gesperrt, weil die Machenschaften der grössten Abtreibungsklinik der USA ans Licht gebracht wurden.

Am Freitag (30.08.2019) meldete sich Shahram und bedankte sich. Genau vor einem Jahr haben wir ihn und seine Frau in Stein am Rhein getauft. Er schrieb mir, dass sich sein Leben dank Jesus total verändert hat. Nicht im physischen Sinne, sondern im Geist, im Herzen und im Denken. Wer mehr über diese Geschichte erfahren möchte, schaut sich den dazugehörigen Bericht in unserem Online-Archiv an. Ich bin immer wieder erstaunt, wie der Heiland seine Nachfolger als Botschafter vom Königreich des Lichts aussendet…

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