Prophetischer Einsatz mit Hans, Backwaren und Stresstest

Obwohl ich praktisch keine gedruckten Tageszeitungen lese und wenig Zeit auf konventionellen News-Portalen verbringe, versorgt mich Gott mit relevanten Informationen. Der Heilige Geist ist der beste Ratgeber und leitet mich wunderbar. Manchmal treffe ich Menschen im Alltag und höre, was ihre Herzen bewegt. Zudem werde ich an vielen Orten mit Bildschirmen, Lautsprechern oder Plakaten konfrontiert, die Botschaften vermitteln. Heute investiere ich mehr Aufwand in Bibel, Lobpreis, Gemeinschaft und Gebet. Grundsätzlich ist es für mich wichtig, direkt mit der Quelle des Lebens verbunden zu sein, damit ich geistlich wachsen kann und den Willen des HERRN besser verstehe – siehe Kolosser 2, Verse 2 bis 3:

«… damit ihre Herzen ermutigt werden, in Liebe zusammengeschlossen und mit völliger Gewissheit im Verständnis bereichert werden, zur Erkenntnis des Geheimnisses Gottes, des Vaters, und des Christus, in welchem alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis verborgen sind.»

Tatsächlich vereint der Heiland alles Wissen über Himmel und Erde. Deshalb ist es klug, sich mit dem Schöpfer leidenschaftlich zu beschäftigen. Jeder Mensch ist herausgefordert, die exklusive Vergebung von Golgota zu prüfen und persönliche Massnahmen einzuleiten, bevor das endgültige Urteil am Ende der Tage gefällt wird. Du hast die Wahl! Die Ewigkeit im Königreich des Lichts oder totale Verdammnis im Feuersee?

Am Samstag (07.09.2019) reisten wir mit dem Zug nach Aarau. Während meine Frau und die Kinder den Tierpark besuchten, erkundete ich mit Stéphane und Hans die sehenswerte Hauptstadt des Kanton Aargaus. Ziel war es, dass Evangelium zu teilen und Menschen mit der Liebe Gottes zu berühren. An diesem Nachmittag führten wir Gespräche und durften für Passanten beten.

Bevor ich die Ereignisse zusammenfasse, möchte ich an dieser Stelle die Geschichte von Hans in Kurzform erwähnen. Der 86-Jährige liess sich vor rund 20 Jahren im Wasser taufen und ist ein Nachfolger von Jesus. Er und seine Ende Juli verstorbene Frau kamen durch den Sohn zum Glauben. Bis heute besucht der fröhliche Christ eine Freikirche in Winterthur und betreut unterschiedliche Aufgaben.

Nun hatten wir das Privileg, Bruder Hans bei seinem ersten Einsatz auf der Strasse zu begleiten. Vor rund zwei Wochen sah der Rentner in einer Vision, wie er mit Stéphane im Auftrag des HERRN unterwegs war. Nach der Begrüssung und dem gemeinsamen Gebet, spazierten wir die Bahnhofsstrasse entlang.

Plötzlich stoppte Stéphane und holte einen gläsernen Kelch aus seinem Rucksack. Er hatte es auf dem Herzen, dass Abendmahl zu nehmen! Also verzehrten wir vor dem imposanten Gebäude einer Bank das Brot und tranken den Traubensaft. Es handelt sich um den Körper und das Blut von Jesus – siehe Matthäus 26, Verse 26 bis 28:

«Als sie nun assen, nahm Jesus das Brot und sprach den Segen, brach es, gab es den Jüngern und sprach: Nehmt, esst! Das ist mein Leib. Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen denselben und sprach: Trinkt alle daraus! Denn das ist mein Blut, das des neuen Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.»

Der Heiland opferte sich stellvertretend für unsere Sünden und stand nach drei Tagen von den Toten auf, damit wir aus der Sklaverei des Teufels befreit werden. Das Blut von Jesus Christus symbolisiert die übernatürliche Partnerschaft, die jeder Mensch mit Gott eingehen kann. Wer an diesen erstaunlichen Rettungsplan glaubt, bekennt seine Schuld und kehrt vom falschen Weg um. In der Apostelgeschichte finden wir im Kapitel 2 (Vers 38) die angemessene Reaktion auf das Friedensangebot von oben – Lesen und Umsetzen!

Was mich faszinierte war, dass Hans zu Beginn unserer Mission in einer himmlischen Sprache redete. Im 1. Korinther 12 erwähnt Apostel Paulus diverse Fähigkeiten, welche der Heilige Geist aktiviert. Dazu gehört natürlich die Gabe der Zungenrede. Mit den aussergewöhnlichen Talenten sollen Glaubensgeschwister ermutigt und das Königreich Gottes gebaut werden – siehe Verse 4 bis 11:

«Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist. Und es sind verschiedene Ämter; aber es ist ein HERR. Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allen. In einem jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller; dem einen wird durch den Geist gegeben, von der Weisheit zu reden; dem andern wird gegeben, von der Erkenntnis zu reden, nach demselben Geist; einem andern Glaube, in demselben Geist; einem andern die Gabe, gesund zu machen, in dem einen Geist; einem andern die Kraft, Wunder zu tun; einem andern prophetische Rede; einem andern die Gabe, die Geister zu unterscheiden; einem andern mancherlei Zungenrede; einem andern die Gabe, sie auszulegen. Dies alles aber wirkt derselbe eine Geist und teilt einem jeden das Seine zu, wie er will.»

Bei einem Restaurant fiel mir ein Mann auf, der vor einem Holzfass sass. Er hörte interessiert zu als wir ihm die gute Nachricht vom Kreuz verkündeten. Während dem Gespräch nahm ich aus meinem Rucksack ein Herz aus Stein und die Schachtel mit den Senfkörnern. Beide Elemente werden in der Bibel eindrücklich beschrieben.

Jesus erwähnt das Senfkorn in Matthäus 17 (Vers 20) und erklärt die Grösse des Glaubens, der notwendig ist, um Berge zu versetzen. Dementsprechend ist es für alle möglich, sich mit Gott zu versöhnen. Anderseits finden wir in Hesekiel 36 bei den Versen 26 und 27 einen wichtigen Hinweis auf die neue Identität eines Menschen, der Gott gehorsam ist:

«Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben; ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, dass ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmungen befolgt und tut.»

Wenn du deinen Stolz beerdigst und dich vor dem Erfinder des Universums beugst, wird dein Herz mit der Liebe Gottes erfüllt. Der Heilige Geist bewirkt diese wunderbare Transformation. Echte Christen erhalten im Alltag eine segensreiche Unterstützung und halten sich an die gesunden Richtlinien – Halleluja!

Nach dieser Konversation erzählte uns Hans, dass er vor dem Gespräch einen Pfeil gesehen hat, der auf die Person bei dem hölzernen Fass zeigte. Wunderbar!

Später begegneten wir einen Mann, der ebenfalls offen für Gott war. Wir sagten ihm, dass nur das Blut des Heilands seine Sünden abwaschen kann. Als Gleichnis verwendete ich die Farbe seines Pullovers (schwarz) und die weisse Wand hinter ihm. Wir betonten, dass es nicht genügt, ein «Gut-Mensch» zu sein. Nach einigen Minuten gesellte sich eine schwangere Frau dazu, die ebenfalls lauschte. Gemäss ihren Angaben kehrte sie der Landeskirche den Rücken. Es kam heraus, dass sie einen Götzen nach eigenen Vorstellungen bastelte und ihre Spielregeln selbst definiert.

Es handelt sich um ein bekanntes Phänomen, dass in der Gesellschaft vorkommt und im zweiten Brief an Timotheus in Kapitel 4 (siehe Verse 3 bis 4) eindrücklich beschrieben ist:

«Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden.»

Ich verliess die katholische Kirche, weil ich dort Rituale anstatt Jesus fand. Dennoch ist die Bibel der ultimative Massstab für jeden Erdenbürger. Hast du dich jemals gefragt, weshalb dieses Buch seit unzähligen Jahren immer noch in einer grandiosen Fassung verfügbar ist und überall gelesen wird?

Ein paar Meter davon entfernt, entdeckte ich vor einer Bäckerei ein Schild mit dem Wort «Handwerkskunst». Gleichzeitig bemerkte Stéphane eine Mitarbeiterin, die uns freundlich anlächelte. Wir betraten das Gebäude und fragten, ob sie wisse, wie man Frieden mit Gott machen kann. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine Muslimin handelte. Wir freuten uns über das Gespräch und wiesen sie auf das Erlösungswerk von Jesus Christus hin, der uns mit Gott versöhnen will.

Anschliessend kaufte ich ein Croissant und erlebte eine Überraschung. Wir wurden mit zwei Säcken beschenkt, die gefüllt waren mit den begehrten Backwaren. Wir bedankten uns für das grosszügige Angebot und segneten die Mitarbeiter. Im Verlaufe der aktuellen Mission durften wir einen Teil der leckeren Gipfeli verteilen.

Gleich um die Ecke trafen wir auf eine Gruppe von Muslimen. Stéphane ging auf Sure 3,47 aus dem Koran ein. Dort steht, dass Allah ein Kind in Maria kreiert hat, ohne dass ein Mann daran beteiligt war. Wer ist der Vater? Jedenfalls freuten wir uns über das Gespräch und hoffen, dass sie die Wahrheit erkennen können.

Als wir durch die hintere Vorstadt patrouillierten, bemerkten wir die Aktivitäten des katholischen Blaurings. Ich freute mich über die Lobpreislieder, welche die Jugendlichen sangen. Jedenfalls redeten wir an zwei Stationen mit Kindern dieser Organisation und waren erstaunt über das mangelhafte Wissen über die Bibel. Wir durften Missverständnisse aufklären und machten unter anderem ein Quiz.

In der Nähe der Bushaltestelle «Holzmarkt» sprachen wir mit einem dunkelhäutigen Knaben auf einer Sitzbank. Offensichtlich war er interessiert am Evangelium. Stéphane verwies auf den eindrücklichen Kurzfilm mit dem Titel «6000 Punkte für den Himmel», der im Internet kostenlos abrufbar ist.

Beim Graben diskutierten wir mit einem Mann von Scientology. Die Sekte aus den USA versucht mit obskuren Konzepten wie Reinkarnation naive Kundschaft zu gewinnen. Scheinbar wurde an diesem Tag ein merkwürdiger Stresstest angeboten, der reisserisch auf einer Werbetafel inklusive höllischer Schrift angepriesen wurde. Ich sagte ihm, dass Gott seine Kinder nicht stresst. Trotz spürbarem Widerstand durften wir Jesus Christus erwähnen und hoffen, dass der Heilige Geist die Mitglieder aus dem diabolischen Gefängnis befreit.

Während dem Spaziergang durch die sehenswerte Baumallee erklärte Hans einer alten Dame, dass sie dem Heiland im Gebet begegnen kann. Danach sprachen wir mit zwei Studenten einer Universität, die an einem Tisch sassen. Im Verlaufe der Diskussion platzierten wir zahlreiche Hinweise und waren erstaunt über die fruchtbare Kommunikation. Ein Thema konzentrierte sich auf die Evolution. Hier erwähnte Stéphane die Beiträge des Projekts «Studio Janash», welches die Taktiken (Urknall, Transgender & Co.) des Zeitgeists entlarvt.

Bei der Besprechung am Schluss erzählte Hans, dass er kürzlich ein Bild von einer Person hatte, dessen Haare wie eine schwarze Welle aussahen. Die Frisur von einem der Hochschulabsolventen erinnerte ihn an diese Vision…

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