Sonnenuntergang in Luzern und Kreuz am Himmel in Baden

Es war niemals Gottes Plan, dass ein Mensch verloren geht! Wir haben entschieden, eigene Wege zu gehen und leiden an den Folgen unserer Rebellion. Krankheit und Tod dominieren den Alltag. Anstatt Frieden mit dem Erfinder des Universums zu schliessen, versuchen wir das Klima und das Kapital zu retten. Angetrieben von einer tödlichen Selbstsucht befindet sich die Gesellschaft auf dem Weg in die Hölle. Im Psalm 90 schreibt König David über himmlische Mathematik, die vor der endgültigen Strafe bewahrt – hier die Verse 11 und 12 als Beispiel:

«Wer erkennt aber die Stärke deines Zorns, deinen Grimm, so wie es der Furcht vor dir entspricht? Lehre uns unsere Tage richtig zählen, damit wir ein weises Herz erlangen!»

Eines Tages muss jeder diese Welt verlassen und vor dem letzten Gericht die Verantwortung für seine Worte und Taten übernehmen. Tatsächlich haben wir einen Schuldenberg angehäuft, den niemand von uns tilgen kann. Deshalb starb Jesus Christus für unsere Sünden und bezahlte die gigantische Rechnung mit seinem kostbaren Blut, damit wir nicht in den See aus Feuer geworfen werden.

Kluge Köpfe finden heraus, dass der Friedensvertrag von Golgota das beste Angebot aller Zeiten darstellt. Gemäss dieser eindeutigen Kalkulation ist es notwendig, destruktive Verhaltensmuster über Bord zu werfen und sich mit dem Schöpfer zu versöhnen, bevor die Gnadenfrist abgelaufen ist.

Wer seine Fehler vor Gott bereut, lässt sich auf den Namen von Jesus Christus taufen und empfängt den Heiligen Geist. Dabei handelt sich um eine übernatürliche Anzahlung, damit wir so leben können, wie es dem HERRN gefällt – siehe 2. Korinther 1, Verse 21 bis 22:

«Gott aber, der uns zusammen mit euch in Christus fest gegründet und uns gesalbt hat, ER hat uns auch versiegelt und das Unterpfand des Geistes in unsere Herzen gegeben.»

Am Freitag (11.10.2019) reisten wir nach Luzern und besuchten das Verkehrshaus. Im Zug sprach ich mit einer Dame über die Bibel. Sie war erstaunt, dass ich keine Kompromisse mit dem Wort Gottes machen will. Ich erklärte ihr, dass die Kirche keine Relevanz mehr hat, wenn unter anderem die «Ehe für alle» gutgeheissen wird. Du kannst nicht gleichzeitig ein Christ sein und die gesunden Richtlinien des HERRN mit Füssen treten. Im Klartext: Deine geistliche Autorität geht den Bach runter!

Im Verlaufe der Diskussion war meine Gesprächspartnerin erstaunt, weil ich meine Gedanken so radikal formulierte. Ich probierte ihr das Problem mit der Sünde in einem Gleichnis zu erklären: Wie würdest du reagieren, wenn dieser Zug in wenigen Minuten in den Abgrund stürzt und du die bevorstehende Katastrophe erkennst? Würden wir nicht alle Passagiere vor dem Höllentrip warnen, damit sie aussteigen oder die Notbremse betätigen können?

Am Abend spazierten wir am See der berühmten Metropole entlang. Während meine Frau und die Kinder die Enten fütterten, sprach ich mit einem Nachfolger von Jesus über unsere wunderbare Berufung in dieser gefallenen Welt. Er war früher spielsüchtig und verschwendete in Kasinos sein Geld. Inzwischen ist er mit Gott unterwegs.

Später kam ich mit zwei jungen Männern ins Gespräch, die am Ufer standen. Es freute mich, dass sie Fragen über Gott hatten. Während unserer Konversation erlebten wir einen herrlichen Sonnenuntergang, der die Herzen der Zuschauer berührte. Die Schöpfung ist einfach genial! Ich erklärte ihnen, dass Jesus Christus keine Religion gründete, sondern mit jedem Menschen eine persönliche Beziehung haben möchte.

Am Samstag (12.10.2019) absolvierte ich in Baden einen Einsatz mit Stéphane und Hans. Im Vorfeld hatte der 86-Jährige einen Eindruck, dass wir an diesem Ort das Königreich Gottes verkünden sollen. Am Nachmittag begegneten wir unterschiedlichen Passanten und freuten uns am Ende über das Ergebnis. Übrigens, ein herzliches Dankeschön an diejenigen Geschwister im HERRN, welche für die Operation gebetet haben.

Beim Bahnhof hatten wir eine herausfordernde Diskussion mit einer rabiaten Dame, die enttäuscht war und andere Personen beleidigte. In der Bibel finden wir im Psalm 118 (Vers 8) eine Warnung für alle, die sich auf menschliche Hilfe verlassen:

«Es ist gut, auf den HERRN vertrauen und nicht sich verlassen auf Menschen.»

Baue auf Gottes Versorgung und Schutz, dann wirst du nicht frustriert sein über deine Situation. Jesus Christus ist Sieger! Im Verlaufe des Gesprächs flossen auch Tränen. Wir erklärten ihr das Evangelium und forderten sie auf, ihre Schuld vor Gott zu bekennen. Am Schluss durften wir für die Frau beten. Ausserdem hatte Hans einen Eindruck erhalten. Er sah einen geistlichen Container, in dem sie alle ihre Sünden (Fluchen, Unzucht & Co.) entsorgen kann.

In der Nähe des Stadttors entdeckten wir eine Frau, die auf dem Rand eines Brunnens sass. Es stellte sich heraus, dass sie in der Kindheit schlechte Erfahrungen mit religiösen Dingen machte und sexueller Missbrauch in ihrem Umfeld passierte. Allerdings hat sie inzwischen wieder Interesse an Gott und war offen für die gute Nachricht. Wir freuten uns über diese Begegnung.

Ein paar Meter davon entfernt, redeten wir mit einem älteren Ehepaar, welches vor einer Apotheke sass. Wir erfuhren, dass der Mann bereits mit Jesus in Kontakt war. Die Frau hatte Beschwerden in der Schulter, weil sie gestürzt und der Knochen angerissen war. Wir beteten für sie und wunderten uns, dass sie den Verschluss der Bandage löste. Offensichtlich hatte sie weniger Schmerzen und überprüfte den Zustand.

Als wir bei der Rathausgasse vor einem Verwaltungsgebäude standen, wollte Hans für die Regierung beten. Gemeinsam brachten wir die malerische Stadt an der Limmat vor Gott und freuten uns über das aussergewöhnliche Privileg. In seinem ersten Brief an Timotheus erwähnt Paulus das Faktum im Kapitel 2 – siehe Verse 1 bis 4:

«So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen darbringe für alle Menschen, für Könige und alle, die in hoher Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit; denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.»

Hinter dem Gebäude redeten wir mit einem älteren Ehepaar aus der katholischen Kirche, dass auf einer Bank sass. Laut ihren Aussagen beendeten sie gerade ein Gebet, als wir auftauchten! Beide Personen zeigten Interesse und hatten Fragen. Einerseits erklärten wir ihnen, dass sie eine leidenschaftliche Beziehung mit Jesus und nicht mit dem Pfarrer brauchen. Andererseits gingen wir auf das kraftvolle Leben der ersten Christen ein, welches in der Apostelgeschichte beschrieben wird und wenig mit der Lauheit der heutigen Gläubigen zu tun hat.

So erklärten wir ihnen, dass der Gottesdienst eine tiefere Aussage hat als viele meinen. Im Brief an die Römer finden wir im Kapitel 12 die wahre Bedeutung des Wortes – siehe Verse 1 bis 2:

«Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.»

Es geht also nicht darum, dass du eine Mitgliedschaft in einem spirituellen Klub beantragst und jede Woche vor dem Altar deine Kniebeugen ausführst. Vielmehr möchte Gott dich befreien aus dem Gefängnis deines Egotrips und einen persönlichen Bund mit dir eingehen, damit du jeden Tag das Königreich des Lichts repräsentieren kannst. Jesus Christus liebt dich und hat alles für dich gegeben!

Im Verlaufe der Konversation durften wir für das Ehepaar beten. Ausserdem stellte sich heraus, dass die Bibel nur sporadisch gelesen wurde. Wir ermutigen sie, täglich das «Handbuch» zu studieren und die Grundlage nach Apostelgeschichte 2,38 umzusetzen. Wenn du mit dem Heiland den Weg gehen willst, dann musst du dich nach dem Reich Gottes ausstrecken und dein «altes» Leben loslassen.

Während dem fruchtbaren Dialog mit dem Ehepaar, erschien plötzlich ein Kreuz am Himmel, das von den Kondensstreifen vorbeifliegender Flugzeuge gebildet wurde. Halleluja!

Am Ende unserer Mission in Baden redeten wir mit einem jungen Mann, der im lokalen Stadtkasino arbeitete. Bevor wir diese Information von ihm erhielten, thematisieren wir unter anderem den Fürsten dieser Welt (Satan) und das Geld. Tatsächlich müssen sich die Menschen entscheiden, ob sie Gott oder dem Mammon dienen wollen. Im 1. Timotheus erfahren wir im Kapitel 6 (Vers 10) das folgende Faktum:

«Denn die Geldliebe ist eine Wurzel alles Bösen, der nachstrebend einige von dem Glauben abgeirrt sind und sich selbst mit vielen Schmerzen durchbohrt haben.»

Das Gespräch verlief segensreich und wir freuten uns über seine Reaktion. Hans hatte ein Bild von ihm und sah, dass sein Kopf in einem Gitter steckte, dass auf der Hinterseite offen war und die Ohren nicht erfasste. Mit anderen Worten: Er konnte die göttliche Botschaft aufnehmen, trotz vielen Dingen, welche ihn einsperrten.

Nach Beendigung der Mission gingen wir ins Kaffee «Himmel» und genossen die Gemeinschaft. Ich kann hier nur einen Ausschnitt aus der Konversation wiedergeben. So zitierte Stéphane aus Johannes 14 und betonte unter anderem den Vers 15:

«Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote!»

Wenn du ein Nachfolger des Heilands bist, offenbart dein Gehorsam gegenüber Jesus Christus deine Liebe zu Gott…

Fokussiere das himmlische Ziel, sonst verpasst du die Ewigkeit

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