Singende Jüngerin von Jesus und das trojanische Klimapferd

Es gibt Leute, die behaupten, Wahrheit sei relativ. Gleichzeitig ist die Lüge ein gesellschaftlicher Trend. Das ist kein Zufall. Der Mensch muss Gottes Existenz in Frage stellen, um seinen verkehrten Lebensstil zu rechtfertigen. Ebenso populär ist die liberale Theologie, welche biblische Aussagen verwässert und dem Zeitgeist anpasst. Das Ergebnis ist eine Kirche ohne geistliche Autorität. Andere suchen das Glück in Philosophien und stellen humanistische Rituale über eine leidenschaftliche Beziehung mit dem Schöpfer. Echten Frieden finden diejenigen, welche im Licht wandeln – siehe 1. Johannes 1, Verse 6 bis 7:

«Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit. Wenn wir aber in dem Licht wandeln, wie ER in dem Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.»

Tatsache ist, du kannst keinen Bund mit Gott haben, wenn du die Wahrheit manipulierst. Wirf deinen religiösen Kram in die Tonne und folge dem Heiland mit ganzem Herzen! Bereue deine Schuld und kehre um vom falschen Weg. Mache die Agenda des Königs der Könige zu deiner Priorität. Der HERR möchte, dass alle Menschen die Wahrheit erkennen und aus der Sklaverei des Teufels befreit werden.

Wer die Sünde als Märchen darstellt und meint, seine Taten bleiben ohne Konsequenzen, weiss weder woher er kommt noch wohin er geht und was seine ursprüngliche Berufung ist. Verdrehte Fakten trennen von Gott, aber die Wahrheit macht uns gesund – siehe 1. Johannes 1, Verse 8 bis 10:

«Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist ER treu und gerecht, dass ER uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir IHN zum Lügner, und SEIN Wort ist nicht in uns.»

Am Samstag (19.10.2019) reisten wir nach Frauenfeld. Meine Familie besuchte ein Museum, ich teilte mit Stéphane und Hans das Evangelium auf der Strasse. Beim Gebet vor dem Einsatz erhielt der 86-jährige Nachfolger von Jesus den Zielort – die Hauptstadt im Kanton Thurgau. Ausserdem erzählte Hans, dass Glaubensgeschwister aus seiner Gemeinde für die Operation beteten. Halleluja!

Obwohl es am Morgen regnete und das Wetter stürmisch aussah, riss Gott den Himmel auf und schenkte einen herrlichen Nachmittag mit warmen Sonnenstrahlen. Danke Jesus! So konnten wir unterschiedliche Passanten mit der frohen Botschaft erreichen. Ich erwähne in meinem Bericht ausgewählte Situationen.

Nach dem steilen Aufstieg zeigte mir Stéphane in der Nähe von der Stadtkirche ein Schaufenster mit Kinderbüchern, die zu «Halloween» passen. Es war schrecklich zu sehen, welche okkulte Literatur angeboten wurde und bereits die Kleinsten verführt werden.

Jeweils vor der teuflischen Party Ende Oktober heizen skrupellose Geschäftemacher die Stimmung an. Warenhäuser schmücken Schaufenster mit dämonischen Masken, Skeletten und Grabsteinen. Laut Online-Lexikon basiert das fragwürdige Fest auf einem heidnischen Totenkult. Offensichtlich bejubeln Satanisten und Hexen ihren dunklen Meister. Dennoch will uns die öffentliche Meinung das verfluchte Spektakel als kinderfreundliche Unterhaltung verkaufen.

In der Bibel warnt Gott ausdrücklich vor okkulten Praktiken wie Zauberei, Hellsehen, Wahrsagerei und der Kommunikation mit Toten – siehe 5. Mose 18, 9-14! Obwohl sich viele beklagen, dass auf der Welt grauenvolle Dinge passieren, amüsiert sich das Volk mit diabolischen Themen. Hast du schon einmal darüber nachgedacht, dass es hier einen Zusammenhang gibt?

Vor dem Gebäude der kantonalen Verwaltung beteten wir nach 1. Timotheus 2 (Verse 1 bis 7) insbesondere für die Vertreter der Regierung:

«So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit. Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist EIN Gott und EIN Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, dass dies zu seiner Zeit gepredigt werde. Dazu bin ich eingesetzt als Prediger und Apostel – ich sage die Wahrheit und lüge nicht –, als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit.»

Bei der Staubeggstrasse trafen wir eine junge Familie. Wir erfuhren, dass der Mann an Jesus Christus glaubt, aber die Bibel nicht liest. Er erzählte uns, dass sie ihr Kind taufen lassen möchten. Bei Apostelgeschichte 2,38 steht, dass wir unsere Sünden vor Gott bekennen sollen und dann die Taufe im Wasser fokussieren. Dieser wichtige Schritt im Glauben verlangt eine persönliche Entscheidung für den Heiland. Wir motivierten sie, Gott besser kennenzulernen. In meinem Rucksack hatte ich das richtige Traktat dabei und freute mich über die himmlische Präzision.

Anschliessend kamen wir vor dem «Haus zum Schwert» mit einem Asiaten ins Gespräch. Es handelte sich um einen Geschäftsmann aus Peking. Wir durften ihm erklären, dass Jesus für unsere Schuld am Kreuz gestorben ist und es Rettung auf Golgota gibt. Ausserdem zeigte ich auf meinem Telefon eine Nachricht über die Zerstörung von Kirchen in China. Grundsätzlich hat die Verfolgung der Christen stark zugenommen. Ich überreichte ihm ein Traktat in seiner Landessprache und ermutigte ihn, sein Vertrauen auf Gott anstelle auf die Obrigkeit zu setzen.

Einige Meter weiter entdeckten wir einen Löwen aus Holz im Schaufenster. Vor dem Geschäft redeten wir mit dem Künstler des ungewöhnlichen Werks. Ich machte mit ihm ein kurzes Quiz und fragte, wer der «Löwe von Juda» sei. Anschliessend hatten wir eine wunderbare Konversation – siehe Offenbarung 5,5:

«Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe, der aus dem Stamm Juda ist, die Wurzel Davids, das Buch zu öffnen und seine sieben Siegel.»

Am Schluss schenkten wir ihm ein Buch von Wilhelm Busch mit dem Titel «Jesus unser Schicksal». Der Pastor schreibt über seine Erlebnisse mit Gott und erklärt, weshalb wir den Heiland brauchen und nicht alle Wege ins Himmelreich führen.

Danach spazierten wir beim Bankplatz vorbei. Hier bekamen wir den Eindruck, dass die Menschen das Geld überschätzen und Gott unterschätzen. Jesus spricht in Klartext in Sachen Vermögen – beispielsweise in Matthäus 6,24:

«Niemand kann zwei Herren dienen, denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon!»

Du kannst nicht gleichzeitig den Aktienkurs und den Schöpfer lieben. Wer eine Freundschaft mit dem Heiland pflegt, bekommt eine neue Sichtweise auf materielle Dinge und erkennt das Problem. Wenn du deine Identität an deinen Wohlstand bindest, wirst du am Schluss alles verlieren. Die Ewigkeit im Königreich des Lichts ist mehr Wert als ein Bankkonto mit Milliarden von Franken!

Am Ende der Zürcherstrasse entdeckten wir einen Verkaufsstand, der für eine fernöstliche Lehre warb. Es ging darum, mit so genannten Entspannungstechniken innere Ruhe zu finden. Nebst den hypnotischen Klängen wirkte die Präsentation seltsam: Eine Frau mit einer Mütze auf dem Kopf schien sich nicht zu bewegen und erinnerte an eine Puppe. Wir erklärten einem Mitarbeiter, dass echte Versöhnung und Frieden von Gott kommt und verkündeten das Evangelium. Auch hier hatte ich das richtige Traktat dabei – die Präzision des HERRN ist atemberaubend!

Nach dieser Begegnung machten wir eine Pause in einem Restaurant und setzen uns draussen hin. Der Kellner war anfangs etwas überfordert, weil der plötzliche Wechsel des Wetters für einen erhöhten Ansturm von Gästen sorgte. Im Verlaufe der Gemeinschaft mit meinen Glaubensbrüdern möchte ich eine Beobachtung von Hans erwähnen. Seit er mit uns auf der Strasse unterwegs ist, hat er den Eindruck, dass in der Welt eine grosse Not nach der Erkenntnis Gottes herrscht. Stéphane ergänzte plakativ, dass alle Menschen in Richtung Abgrund laufen und wir aufgefordert sind, die gute Nachricht zu verkünden. Hier eine passende Stelle aus Matthäus 9 (Verse 35 bis 38) zu diesen Gedanken:

«Und Jesus ging ringsum in alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen. Und als er das Volk sah, jammerte es ihn; denn sie waren verschmachtet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben. Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist gross, aber wenige sind der Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende.»

Kurz vor Abschluss der Mission hatte ich den Eindruck, wir sollten zu einem Brunnen gehen und ein Foto von unserem Team machen. An diesem Schauplatz fiel mir eine Frau auf, die mit einem Leiterwagen unterwegs war. Nachdem ich sie angesprochen hatte, gab sie sich als eine Jüngerin von Jesus zu erkennen. Halleluja!

Hanna erzählte uns ihre wunderbare Biografie und wie Gott sie durch den Heiligen Geist im Alltag herrlich führt. Wir sprachen unter anderem über den Sabbat (Ruhetag) und über das Gesetz des Moses, welches Jesus Christus erfüllte. So hatte sie es auf dem Herzen, Gottes Gebote aus Liebe zu halten und verzichtet beispielsweise auf (ungesundes) Schweinefleisch. Genauso wie ich, liess sie sich als erwachsene Person nochmals taufen, weil die kirchliche Zeremonie mit der Säuglingstaufe nicht kompatibel mit der Bibel ist. Grossartig war es, als sie uns auf der Strasse ein Glaubenslied vorgesungen hat, welches sie komponierte und die reinigende Kraft des Evangeliums thematisiert.

Am Sonntag (20.10.2019) fanden hierzulande eidgenössische Wahlen statt. Im Namen der Demokratie formierten sich die Parteien neu. In den helvetischen Medien war unter anderem von der «grünen Flut» zu lesen, welche für Aufsehen sorgte. Gott offenbarte mir, dass es sich beim Klima um ein trojanisches Pferd der linksliberalen Kräfte handelt. Die Auswirkungen des CO2 sind ebenso mythologisch angehaucht wie die griechischen Sagen. Trotzdem haben es die Umweltschützer geschafft, das Volk zu täuschen und mehr Kontrolle in der Politik zu erhalten.

Gemäss Ergebnissen aus der Forschung sind die Erdenbürger nicht in der Lage, den Klimawandel zu beeinflussen. Obwohl die obskure Treibhaus-Theorie längst widerlegt ist, veranstaltet die «Sekte» um Greta Thunberg eine verlogene Propaganda. Die Grünen wollen die Natur bewahren, befürworten aber das Gegenteil. Sterbehilfe, Abtreibung, Feminismus, Drogenlegalisierung und LGBT sind antigöttliche Ideologien. Anarchie endet im totalen Chaos!

Hast du gewusst, dass die Bundesverfassung der Schweiz mit den Worten «Im Namen Gottes des Allmächtigen!» beginnt. Wer es nicht glaubt, prüft die offizielle Webseite der Regierung und staunt. Diese Nation wurde im Jahr 1291 nach Christus von Eidgenossen gegründet, welche den Schöpfer des Universums ehrten. Heutzutage scheinen die Bürger die Wurzeln des gesegneten Landes vergessen zu haben und spucken dem HERRN ins Gesicht…

Was ist Kirche?

Marta-Effekt und Erdbeben in der evangelischen Kirche

Mini-Bibeln an Halloween und ideologische Machtspiele