Fundamentale Umfrage in Thalwil und Schmerzen verschwinden

Echte Christen sind lebendige Briefe von Gott geschrieben. Jeden Tag werden die Nachfolger von Jesus an zahllose Empfänger rund um den Globus adressiert. Egal, ob du gross, klein, dick, dünn, alt oder jung bist, das Format spielt keine Rolle! Du bist die beste Nachricht für diese finstere Welt. Lass dich im Schneckentempo oder via Luftpost senden und repräsentiere das Königreich des Lichts – siehe 2. Korinther 2,3:

«Ihr seid ein Brief Christi, von uns geschrieben, aber nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes: nicht auf Steintafeln, sondern in die Herzen der Menschen.»

Zweifelsohne befindet sich die Gesellschaft am Abgrund. Viele Menschen werden von ihrer Geilheit anstatt von Weisheit regiert. Es wird versucht, Gott mit Geld zu ersetzen, Dämonen mit Pharmaka auszutreiben oder den Klimaschutz als Heilsbringer zu verkaufen. Die einzige Lösung aus dieser tödlichen Falle ist die Umkehr zum Erfinder des Universums, der auf seine verlorenen Söhne und Töchter geduldig wartet.

Am Donnerstag (24.10.2019) absolvierte ich einen Einsatz mit Nino in Thalwil. Die Stadt liegt am westlichen Ufer vom Zürichsee. An diesem Nachmittag war es unser Ziel, das Evangelium zu teilen und Passanten auf Gottes Rettungsplan aufmerksam zu machen. Dabei erlebten wir unterschiedliche Dinge. Gerne erwähne ich ausgewählte Beispiele.

Beim Bahnhof sprachen wir mit zwei Muslimen. Eine der Frauen meinte, dass sie seit Geburt zu dieser Religion (Islam) gehört. Für sie war Jesus nur ein Prophet. Der Koran lehrt weder die Kreuzigung noch die Auferstehung. Ein krasser Fehler! Tatsächlich starb der Heiland für unsere Sünden und verliess nach drei Tagen das Grab.

Grundsätzlich ist die Bibel mit keinem anderen Buch vergleichbar. So lesen wir in Johannes 1, dass unser Glaube und nicht unser Stammbaum oder unsere Kirchenmitgliedschaft entscheidend ist – siehe Vers 12 bis 13:

«Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.»

Mit anderen Worten: Wenn du in einem christlichen Umfeld aufgewachsen bist oder die Sonntagsschule besucht hast, bedeutet das nicht automatisch, dass du ein Kind Gottes bist!

Wer Jesus als Retter und König akzeptiert, befindet sich auf der richtigen Spur.

In der Wartehalle redeten wir mit einer älteren Dame, die behauptete, dass sie meistens brav war und dementsprechend keine Vergebung notwendig habe. Mit dieser Haltung kannst du vor dem HERRN nicht bestehen, sondern betrügst dich selbst – siehe 1. Johannes 1, Verse 8 bis 9:

«Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist ER treu und gerecht, dass ER uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.»

Hast du gewusst, dass bereits die Ablehnung Gottes eine Sünde ist? Lügen, Stehlen, Fluchen oder Hurerei trennen uns vom Himmelreich. Fakt ist, dass jeder einen persönlichen Schuldenberg angehäuft hat und eine übernatürliche Begnadigung braucht, um dem finalen Gerichtsurteil zu entgehen. Alleine das Erlösungswerk auf Golgota hat die Kraft, die Menschheit aus der verfluchten Hand des Teufels zu entreissen und den geplanten Höllentrip zu stornieren.

Wir müssen verstehen, dass unser Schöpfer heilig ist und die Erdenbürger berufen sind, die Ewigkeit im Königreich des Lichts zu verbringen. Einzig das Blut Jesu wendet die drohende Strafe ab und ermöglicht eine segensreiche Korrektur unseres destruktiven Verhaltens.

Während unserer Patrouille durch die Gotthardstrasse entdeckte ich einen jungen Mann auf der Brücke, der sich langsam näherte. Als wir ihn ansprachen, erzählte er, dass er jeweils eine Beichte ablege. Ich erklärte ihm, dass Jesus uns aus dem traditionellen Hamsterrad befreien will und wir die Sünde überwinden können. Jedenfalls motivierten wir ihn, einen Bund mit dem Heiland zu schliessen und ein wahrhaftiges Fundament zu legen – siehe Apostelgeschichte 2,38:

«Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Busse, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.»

Wenn wir eine Freundschaft mit dem HERRN pflegen, müssen wir uns keiner Denomination (Katholisch, Reformiert, Orthodox & Co.) anschliessen. Entscheidend ist, dass wir Jesus Christus gehorsam sind. Der Heiland spricht in Johannes 14,21 über die Liebe zwischen Gott und Mensch, die sich in der Umsetzung der gesunden Richtlinien manifestiert:

«Wer meine Gebote festhält und sie befolgt, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.»

Im Verlaufe der Mission verteilte ich auch Traktate in verschiedenen Sprachen. Wenn du ein Nachfolger von Jesus bist, kannst du eine Vielzahl von Werkzeugen einsetzen. Vor einem Bistro setzten wir uns an den Tisch eines Treuhänders, der unsere Botschaft empfing. Es zeigte sich, dass er eine grosse Verantwortung hatte und als Berater agierte. Nach dem Gespräch beteten Nino und ich für diese Person. Dabei kam uns der Vers aus Matthäus 15,14 in den Sinn:

«Lasst sie, sie sind blinde Blindenführer! Wenn aber ein Blinder den andern führt, so fallen sie beide in die Grube.»

Wie willst du anderen helfen, wenn du die Wahrheit nicht kennst? Ohne eine leidenschaftliche Beziehung mit dem Schöpfer, stolperst du genauso wie deine Klienten. Deshalb: Steig von deinem stolzen Ross herunter und geh auf die Knie vor dem HERRN, bevor es zu spät ist!

Nach einer Weile bekam ich den Eindruck, wir sollten zu einem Park gehen. Nino meinte, dass es in der Nähe einer christlichen Gemeinde eine solche Anlage gäbe. Als wir die alte Landstrasse entlang spazierten, begegneten wir vor dem Gebäude der besagten Freikirche einem Mann. Es stellte sich heraus, dass er an Jesus glaubt und früher mit diesem «Gotteshaus» verbunden war. Laut eigenen Aussagen verliess er seine Geschwister im HERRN, weil sich die Versammlung hauptsächlich um sich selbst drehte.

Es ist ein Problem, wenn die Gläubigen nicht mehr den ursprünglichen Auftrag leben und stattdessen über die Kollekte einen frommen Klub mit durchgestyltem Rahmenprogramm finanzieren. Christen sind berufen, Salz und Licht zu sein. Unsere primäre Aufgabe ist es, Menschen für Gottes Reich zu gewinnen und nicht einen Zirkus im Namen Gottes zu veranstalten.

Wie kannst du den Willen des Heilands erkennen und nicht deine eigene Vision von Kirche verwirklichen? In Matthäus 6,32 löst Jesus das Rätsel auf:

«Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden!»

Demütige dich vor dem HERRN, verbringe Zeit im Gebet, studiere das Handbuch und sei bereit im Alltag, Segnungen und Aufgaben von oben zu empfangen. Theorie und Praxis gehören zusammen.

Wenige Meter davon entfernt machte Nino vor einem Einkaufszentrum eine Umfrage mit einer Passantin. Normalerweise stellt er acht Fragen zum Thema «Religion» und fordert dabei seine Zuhörer heraus, sich mit dem Sinn des Lebens zu beschäftigen. Es handelt sich um das Projekt «Evangelism Equipment» aus Buchs im Kanton Aargau. Besonders spannend fand ich die Fragestellung über den Tod und weshalb Gott uns ins Himmelreich lassen soll.

An diesem Nachmittag beantworteten mehrere Personen diese herausfordernde Frage mit einer ähnlichen Antwort. Die Mehrheit der Teilnehmer meinte, dass sie gute Menschen seien und entsprechend gute Taten fabrizieren. In Römer 3 findet man in den Versen 22 bis 24 folgende Aussage:

«Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.»

Die Bibel zeigt deutlich, dass alle Menschen die Gebote Gottes gebrochen haben und alleine durch den Glauben an Jesus Christus gerettet werden. Eine hoffnungsvolle Botschaft für diejenigen, welche sich mit dem HERRN versöhnen.

Nach dieser Befragung legten wir eine Pause in einem Restaurant ein und redeten über die bisherigen Konfrontationen. Dann gingen wir langsam in Richtung Bahnhof und drehten nochmals eine Runde. Vor der Apotheke sah ich einen Mann mit zwei Krücken. Scheinbar hatte er in der Vergangenheit einen Unfall mit dem Fahrrad erlitten und die Kreuzbänder verletzt.

Gemäss seinem Empfinden handelte es sich um Schmerzen der Stufe 5. Nachdem ihm Nino die Hand im Namen von Jesus auf das verletzte Bein legte, konnte er das Leid nicht mehr lokalisieren und spürte eine Wärme, die während unseres Gesprächs anhielt.

Zum Schluss möchte ich an dieser Stelle einen musikalischen Tipp geben, den ich von einer Glaubensschwester erhalten habe. Es handelt sich um die deutsche Gruppe «Violin Heart», welche Lobpreis produziert. Jonathan Albrecht und seine Frau Lea singen gemeinsam mit einem Team von Musikern Lieder zur Ehre Gottes…

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