Mini-Bibeln an Halloween und ideologische Machtspiele

Falls du denkst, du bist auf dem richtigen Weg, weil dich Gottes Zorn bisher nicht getroffen hat, dann lebst du in einer Illusion! Der Schöpfer von Himmel und Erde liebt dich und will nicht, dass du in Ewigkeit von IHM getrennt wirst. Sobald die verlorenen Söhne und Töchter von ihren falschen Wegen umkehren, beginnt der ultimative Prozess der Heilung. Jesus Christus hat keine Religion gegründet, sondern Frieden geschaffen. Der Heiland ist am Kreuz gestorben, damit wir von unseren Sünden befreit und einen Neustart machen können. Seit 2’000 Jahren steht die Tür ins Königreich des Lichts weit offen. Wer sich mit dem himmlischen Vater versöhnen will, zieht die Maske der Selbstgerechtigkeit aus und bekennt seine persönliche Schuld.

«Oder verachtest du den Reichtum seiner Gütigkeit und Geduld und Langmut und weisst nicht, dass die Güte Gottes dich zur Busse leitet? Nach deiner Störrigkeit und deinem unbussfertigen Herzen aber häufst du dir selbst Zorn auf für den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes, der einem jeden vergelten wird nach seinen Werken: denen, die mit Ausdauer in gutem Werk Herrlichkeit und Ehre und Unvergänglichkeit suchen, ewiges Leben; denen jedoch, die von Selbstsucht bestimmt und der Wahrheit ungehorsam sind, der Ungerechtigkeit aber gehorsam, Zorn und Grimm.»

Diese Worte stammen aus dem zweiten Kapitel des Briefes an die Römer (Verse 4 bis 8) und erklären die übernatürliche Geduld des HERRN. Obwohl du dich falsch verhalten hast, bekommst du die Möglichkeit, von deinem Irrweg umzukehren. Gottes Gnade ist grösser als du denkst! Deshalb nutze die Gelegenheit und versöhne dich mit deinem König der Könige, bevor es zu spät ist.

Tatsache ist, alle Menschen haben gesündigt und ihre ursprüngliche Identität verloren. Paulus betont im ersten Kapitel, dass niemand eine Entschuldigung hat. Wir haben die Wahrheit mit Füssen getreten und rechtfertigen unseren diabolischen Lebensstil mit Lügen. Selbst ein Teil der Kirche hat versagt und widersetzt sich den gesunden Richtlinien von oben. Anstatt Menschen für das Reich Gottes zu gewinnen, werden irdische Königreiche errichtet und die Bibel dem Zeitgeist angepasst.

Am Donnerstag (31.10.2019) klingelte es an unserer Haustür. Es handelte sich um Kinder, die mit schrecklichen Kostümen in der Nachbarschaft unterwegs waren und Halloween feierten. Das Fest stammt aus Irland und basiert auf einem Totenkult. Im Vorfeld überlegte ich, welche christlichen Traktate man verteilen könnte. Auch Glaubensgeschwister machten sich Gedanken und suchten nach einer Lösung.

Anfangs tendierte ich ebenfalls zu plakativen Infoblättern, um das dämonische Spektakel zu entlarven. In der Bibel finden wir im fünften Buch Mose eine deutliche Warnung an die Israeliten, die Bräuche der Heiden keinesfalls zu übernehmen – siehe Kapitel 18, Verse 9 bis 14:

«Wenn du in das Land kommst, das der HERR, dein Gott, dir gibt, dann sollst du nicht lernen, es den Gräueln dieser Nationen gleichzutun. Es soll unter dir niemand gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, keiner, der Wahrsagerei treibt, kein Zauberer oder Beschwörer oder Magier oder Bannsprecher oder Totenbeschwörer oder Wahrsager oder der die Toten befragt. Denn ein Gräuel für den HERRN ist jeder, der diese Dinge tut. Und um dieser Gräuel willen treibt der HERR, dein Gott, sie vor dir aus. Du sollst dich ungeteilt an den HERRN, deinen Gott, halten. Denn diese Nationen, die du austreiben wirst, hören auf Zauberer und auf Wahrsager. Du aber – so etwas hat der HERR, dein Gott, dir nicht gestattet!»

An diesem Abend bekam ich den Gedanken, dass ich kindliche Literatur mit biblischem Hintergrund verschenken sollte. Glücklicherweise hatten wir noch einen kleinen Stapel der Mini-Bibeln (siehe Foto) auf Vorrat, welche der Adonia-Verlag in der Vergangenheit publizierte und ich für unseren Nachwuchs kaufte.

Tatsächlich fanden die bunt illustrierten Büchlein einen reissenden Absatz. Ich war total überrascht. Jedenfalls erlebten wir weitere spannende Dinge als wir nach draussen gingen. Kurzerhand kombinierten wir den Einkauf von Spielzeug mit einer ungewöhnlichen Verteilaktion.

Bei der Haltestelle sprach ich mit zwei Jugendlichen über Halloween und fand einen guten Einstieg in ein Gespräch. So durfte ich mein Zeugnis mit Jesus erzählen und das Evangelium verkünden. Halleluja!

Später kam es im Bus zu einer ungewöhnlichen Situation. Der Fahrer hielt lange an einer Station und ich wollte wissen, was los ist! Scheinbar hatte ein Jugendlicher zu wenig Geld für die Fahrt. Ich durfte mit einer Münze behilflich sein und drückte ihm und seinen Kollegen zusätzlich ein christliches Traktat in die Hand.

Im Verlaufe der Mission trafen wir bei unserem Spaziergang durch die nächtliche Szenerie mehrere Gruppen von Kindern. Auch hier konnten wir segensreiche Drucksachen weitergeben. Auf dem Rückweg begegneten wir einer ausgewählten Truppe abermals und ich freute mich, weil sich eines der Kinder für die Mini-Bibel bedankte.

Am Freitag (01.11.2019) reisten wir nach Bern, um ein Mobiltelefon abzuholen. Beeindruckend finde ich den Bahnhof, der mit einer aufwendig ausgebauten Unterführung aufwartet und gleichzeitig die helvetische Hauptstadt mit einer Fussgängerbrücke zugänglich macht. Auf der Rückfahrt trafen wir im Zug eine ältere Frau, die mich in einer freundlichen Konversation herausforderte.

So konnte ich die gute Nachricht verkünden, meine Erfahrungen mit Gott teilen und Missverständnisse betreffend dem Christentum auflösen. Insbesondere gehe ich an dieser Stelle auf das Thema «Homosexualität» ein, welches während der Konversation zur Sprache kam.

Was mich stört ist, dass hierzulande eine bizarre Kampagne läuft, die mit Unterstützung der Medien aufgeblasen wird. Bereits in früheren Beiträgen habe ich auf das fragwürdige Zensur-Gesetz hingewiesen, welches liberale Kräfte erzwingen wollen. Die entsprechende Abstimmung soll im Februar 2020 über die Bühne gehen.

Das Theater erinnert mich an die Geschichte von Jack Phillips, der sich weigerte eine Hochzeitstorte für ein schwules Paar zu modellieren. Daraufhin wurde der Familienvater mit Verleumdungen überschüttet und verklagt. Dabei ist die Freiheit des Gewissens ein Bestandteil der demokratischen Ordnung. Die Organisation «Alliance Defending Freedom» kümmert sich um die Rechte von verfolgten Christen und half dem Konditor aus Colorado.

In Grossbritannien wurde ein Richter gefeuert, weil er sagte, dass es für ein adoptiertes Kind besser sei, dass es einen Vater und eine Mutter bekommt. Das absurde Urteil gegen Richard Page zeigt deutlich, was die Öffentlichkeit für eine verdrehte Ansicht über das Leben hat und wie die politische Korrektheit ein Chaos heraufbeschwört.

Offensichtlich ist es das Ziel der LGBT-Sekte, jeden Kritiker zu bestrafen, der ihre Denkweise ablehnt. Jüngstes Beispiel sind zwei Männer, die «ihre» Zwillinge in einer «Spielgruppe» im Kanton Aargau platzieren wollten und abgeblitzt sind. Inzwischen wird der Fall in der Schweizer Presse diskutiert und raffiniert mit einer grotesken Gesetzesänderung in Sachen Diskriminierung verknüpft.

Zweifelsohne versuchen ausgewählte Parteien, dieses «spektakuläre» Ereignis zu instrumentalisieren. Wer etwas tiefer gräbt, findet einen Zusammenhang mit der Initiative «Ehe für alle», die bis im Sommer 2020 in der Regierung behandelt werden soll.

Es ist verständlich, dass der Staat einen klaren Standpunkt vertreten muss. Unsere Nation wurde im Vertrauen auf den Schöpfer von Himmel und Erde gegründet. Das Kreuz in der Flagge und auf dem Dach des Bundeshauses weist auf die starken Wurzeln dieses Landes hin. Überall in der Geschichte findet man Spuren.

Falls das Volk eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft offiziell als «Ehe» verankern will, ist das eine traurige Angelegenheit. Leider stimmen sogar Vertreter aus der Kirche dieser Idee zu, obwohl die Bibel ausdrücklich davor warnt. Inzwischen ist es normal, wenn sich Geistliche vor Satan anstatt vor Gott beugen. Bereits damals ermahnte Jesus seine Zuhörer mit eindrücklichen Worten – siehe Matthäus 6,46:

«Was nennt ihr mich aber «HERR, HERR» und tut nicht, was ich sage?»

Sowohl im Alten Testament wie auch im Neuen Testament ist Unzucht eine Sünde. Sodomie, Pädophilie und Homosexualität haben mit echter Liebe genauso wenig gemeinsam wie Ehebruch und Hurerei. Die gesunden Richtlinien Gottes werden seit Jahrtausenden mit Füssen getreten. Dementsprechend katastrophal ist der Zustand der Gesellschaft. Kaputte Familien und der Kampf der Geschlechter sind unter anderem das Resultat des rebellischen Alleingangs.

Übrigens, die Nachfolger von Jesus hassen weder Schwule noch Lesben, sondern weisen sie auf Gottes Rettungsplan hin. Es geht nicht darum, Menschen zu verachten oder zu töten, welche die «Spielregeln» verletzen. Christen sind keine Muslime! Das islamische Recht sieht (je nach Auslegung) die Todesstrafe vor. Bis dato werden Personen auf Grundlage von Mohammeds Aussagen und der Scharia umgebracht.

Christen sind berufen, Salz und Licht in dieser geschmacklosen und dunklen Welt zu sein. Jesus hat gesagt, dass wir unsere Feinde lieben sollen. Selbstverständlich bedeutet dies nicht, alles zu akzeptieren, was andere tun. Wer dem Heiland folgt, wird nicht von Selbstsucht, sondern von Gottes Geist getrieben. Wir sind Botschafter aus dem Himmelreich und beten für unsere Mitmenschen.

Wenn Politiker die freie Meinungsäusserung einschränken und man nur noch das sagen darf, was Klimaschützer, Homosexuelle oder Feministinnen für richtig halten, dann befinden wir uns in einer modernen Diktatur. Stalin und Hitler lassen grüssen!

Diese finstere Taktik ist rund um den Globus zu beobachten. Insbesondere Atheisten versuchen ihre toxischen Ideologien an unterschiedlichen Orten zu installieren und erinnern an Terroristen, die mit Genderismus, Sterbehilfe, Prostitution oder Abtreibung die Menschheit vergiften. Die heillose Agenda widersetzt sich Gottes Geboten und diskriminiert Christen, welche einen wertvollen Dienst tun und der Bevölkerung einen konstruktiven Spiegel vorhalten.

Natürlich müssen religiöse Fanatiker gestoppt werden, die mit einem Sprengstoffgürtel ein Attentat verüben. Gleichzeitig müssen aber auch linke Verbände gestoppt werden, die friedliche Aktionen wie den «Marsch für das Leben» mit Wurfgeschossen attackieren. Ebenso müssen Rechtsradikale gestoppt werden, die Ausländer verprügeln. Die Toleranz, welche immer wieder gefordert wird, muss für alle gelten. Ansonsten handelt sich um Heuchelei!

Wie geht die Bibel mit dem Thema um?

Der Erfinder des Universums hat seinen Willen durch die vom Heiligen Geist inspirierten Schriften vermittelt. Gott erwählte immer wieder Persönlichkeiten, die für Gerechtigkeit sorgten. Während Mose die Israeliten früher aus der Sklaverei Ägyptens befreite, werden wir heute durch Jesus Christus aus der Sklaverei des Teufels befreit. Das Alte Testament muss mit der neutestamentlichen Brille gelesen werden. Der Heiland hat das Gesetz erfüllt, aber nicht aufgehoben. Plakativ formuliert, handelt es sich um zwei unterschiedliche Bündnisse, welche Gott mit den Menschen geschlossen hat.

Wer an Jesus Christus glaubt und seine dreckige Vergangenheit im Wasser der Taufe beerdigt hat, erhält von Gott eine neue Identität und wählt eine weltfremde Strategie, um seine Kontrahenten in die Schranken zu weisen. Apostel Paulus schreibt in seinem herausfordernden Brief an die Römer im Kapitel 12 folgende Worte:

«Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben: «Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der HERR». «Wenn nun dein Feind Hunger hat, so gib ihm zu essen; wenn er Durst hat, dann gib ihm zu trinken! Wenn du das tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln.» Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse durch das Gute!»

Beteilige dich nicht an den Machtspielen Satans! Repräsentiere stattdessen den Heiland im Alltag. Ergreife die Waffen des Lichts und kämpfe den geistlichen Kampf mit der Ausrüstung Gottes. Glaube, Liebe und Hoffnung zerstören alle Werke des Bösen.

Ich möchte den jüngsten Bericht mit der Geschichte eines Polizisten aus Österreich abschliessen, die im Kanal «Halleluja TV» auf Youtube veröffentlicht wurde. Markus war bis zu seinem 47. Lebensjahr ein zynischer und arroganter Typ. Ein mehrfacher Bandscheibenvorfall und brutale Schmerzen sorgten für eine Begegnung mit einem Christen. Als der Gesetzeshüter erkannte, dass fromme Rituale eine persönliche Beziehung mit Jesus nicht ersetzen können, griff Gott auf eine wundersame Art und Weise ein…

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