Google, Game, Glotze 2019

Früher fand ich in der Schule keine Antworten auf meinen heillosen Zustand. Der Sinn des Lebens wurde nur am Rande thematisiert. Bis heute wird das ultimative Buch in den meisten Lehrplänen ignoriert, dafür Goethe und Faust zitiert. Die moderne Pädagogie basiert auf Wissenschaft und Philosophie – obwohl die Bibel ursprünglich die Grundlage bildete! Während Gottes Wort nicht geändert werden muss, korrigieren Professoren ständig ihre Erkenntnisse. So hatte beispielsweise Darwin keine Ahnung von DNA und schoss mit der Evolutionstheorie am Ziel vorbei.

Dennoch werden Atheisten nicht müde, absurde Behauptungen aufzustellen. Nun will man in Schottland die Gender-Ideologie lehren und in Italien das Fach «Klimawandel» einführen. Würden die Forscher einen Blick in den Schöpfungsbericht werfen, entdeckten sie bereits auf den ersten Seiten das wunderbare Konzept für Ehe und Umweltschutz. Mann und Frau gründen Familien und verwalten die Erde – siehe 1. Mose, Kapitel 1, Verse 27 und 28:

«Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie. Und Gott segnete sie; und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, das sich regt auf der Erde!»

Wenn wir aus unseren Fehlern nichts lernen, erhalten wir am Schluss eine schlechte Benotung. Oder meinst du wirklich, du musst keine Verantwortung übernehmen für deine Worte und Taten? Wer sich mit dem Schöpfer von Himmel und Erde versöhnen will, storniert den gebuchten Trip in die Hölle und bereut seine Schuld vor dem Erfinder des Universums.

Jesus Christus ist der beste Lehrer und schafft Frieden zwischen Gott und Mensch. Der Heiland hat die grösste Aufgabe am Kreuz von Golgota gelöst und ist stellvertretend für unsere Sünden gestorben, damit wir eine gute Note erhalten können – siehe 2. Korinther 5, Verse 18 bis 20:

«Alles aber von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat, nämlich dass Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, ihnen ihre Übertretungen nicht zurechnete und in uns das Wort von der Versöhnung gelegt hat. So sind wir nun Gesandte an Christi Statt, indem Gott gleichsam durch uns ermahnt; wir bitten für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!»

Wer vom falschen Weg umkehrt, sich im Wasser taufen lässt und den Heiligen Geist empfängt, ist auserwählt, als Botschafter vom Königreich des Lichts zu agieren und das Evangelium zu teilen, damit so viele Leute wie möglich gerettet werden. Halleluja!

Am Mittwoch (13.11.2019) reisten wir mit dem Zug nach Wattenwil in den Kanton Bern. Sozialdiakon Philipp Steiner lud mich zum sechsten Mal ein, damit ich im Rahmen des kirchlichen Unterrichts meine abenteuerliche Geschichte mit Jesus Christus erzählen konnte. 20 Schüler aus der 8. Klasse besuchten das Wahlfach «Google, Game, Glotze» und versammelten sich im Saal.

Als Kind zogen mich elektronische Spiele in ihren Bann. Ich lebte in virtuellen Welten. Auch der Fernseher und das Kino verzauberten mich. Obwohl meine Vorbilder aus Hollywood die Realität verzerrten, orientierte ich mich an den imaginären Figuren. Ausserdem vergiftete die Pornografie mein Denken. Ich war süchtig nach den Perversionen dieser Welt und verschwendete meine Jugend vor dem Bildschirm.

Hass, Sex oder Magie sind die Bestandteile vieler Computer- und Videospiele. Wer die offiziellen Verkaufshitparaden studiert, erkennt die Zusammenhänge. Natürlich gibt es eine Minderheit von Spielen, die empfehlenswert sind. Wenn du eine Auswahl treffen willst, dann prüfe immer, ob es Gott gefällt! In seinem Brief an die Gemeinde der Philipper erwähnt Paulus dieses Faktum – siehe Kapitel 4, Vers 8:

«Im Übrigen, ihr Brüder, alles, was wahrhaftig, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was wohllautend, was irgendeine Tugend oder etwas Lobenswertes ist, darauf seid bedacht!»

Grundsätzlich sollte man verstehen, dass unsere Zeit kostbar ist. Plakativ formuliert: Satans Beschäftigungsprogramm hat keine Grenzen und lenkt uns von wichtigen Dingen ab. Deshalb brauchen wir den besten Filter überhaupt: Der Heilige Geist leitet uns in alle Wahrheit!

Ich war früher als Journalist tätig und testete Produkte aus der IT-Welt für mehr als zwei Dutzend Magazine und Zeitungen. Mein Schwergewicht lag auf der interaktiven Unterhaltung. Ich durfte Chefredaktor eines Spielmagazins (PONG) sein und erhielt 2003 gemeinsam mit dem Verlagsleiter den «X-Award» von Microsoft.

Dank Gottes Gnade wechselte ich später die Seiten. Ich kämpfte gegen Killerspiele und für den Jugendschutz. Ich wies Politiker auf die Missstände in der Schweiz hin und schrieb 2009 einen Artikel im «Beobachter». In Zusammenarbeit mit Roland Näf (SP) erreichten wir, dass die Regierung sich mit dem Thema beschäftigen musste. 2010 wurde ein nationales Programm für Medienkompetenz lanciert. Leider distanzierte sich der Bundesrat von einem Verbot fragwürdiger Spiele.

Im Februar 2012 legte ich in der grössten Schweizer Tageszeitung «20 Minuten» das raffinierte Geschäftsmodell unzähliger App-Entwickler offen. In dieser Titelgeschichte ging es darum, dass du kostenlos ein Spiel herunterladen kannst, aber genötigt wirst, Dinge mit echtem Geld zu kaufen, um Fortschritte zu erzielen.

Interessanterweise wurde das bisher erfolgreichste Spiel mit Hilfe von Psychologen entwickelt, um Konsumenten abhängig zu machen: Shooter-Games wie «Fortnite» wirken wie eine Droge und manipulieren unser Verhalten. Der Krieg wird als bunter Vergnügungspark dargestellt.

An diesem Nachmittag warnte ich vor den Abgründen der Unterhaltungsindustrie und der Taktik des Teufels. In der Vergangenheit definierte ich mich über Videospiele, Pornos und Fitness. Der Feind hasst alle Menschen und klaut unsere Berufung. Dennoch ist Gott grösser und sandte Jesus Christus, um das Problem mit der Sünde endgültig zu beseitigen.

Tatsächlich befreite mich der Heiland von meinen Süchten! Der HERR gab mir die ursprüngliche Identität als Kind Gottes zurück und öffnete mir die Augen über das Elend, welches hinter den spektakulären Bilderfluten steckt. Schau die Rückseite deines TV-Geräts oder Telefons an, dann wirst du die Antwort erkennen. Alles ist nur eine gigantische Illusion! Das echte Leben findest du nicht auf Facebook, Instagram oder Twitter. In Jeremia 12 erhalten wir in den Versen 12 und 13 einen segensreichen Tipp von Gott:

«Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und zu mir flehen, und ich will euch erhören; ja, ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangen werdet…»

Wir wurden geschaffen, um Gemeinschaft mit dem Schöpfer zu haben. Alle Menschen sind einzigartig und mit unterschiedlichen Fähigkeiten kreiert. Jeder von uns ist ein Original und hat die Möglichkeit, die Liebe Gottes zu empfangen. Deshalb suche den HERRN von ganzem Herzen!

Auf dem Rückweg begegneten wir im Zug einer Dame mit Spazierstock, die sich neben uns setzte. Es handelte sich um eine Nachfolgerin von Jesus Christus. Obwohl sie früher in einem religiösen Umfeld aufwuchs und die Sonntagsschule besuchte, pflegte sie keine echte Freundschaft mit dem Heiland. Als sie älter wurde, hörte sie in einer Predigt, dass sie ihr altes Leben in Sünde loslassen muss, um das neue Leben in Reinheit von Gott zu erhalten. Ohne eine Bekehrung können wir keine Vergebung erwarten. Strecke dich im Glauben nach dem himmlischen Vater aus und demütige dich vor dem Thron Gottes, dann wirst du übernatürliche Heilung für deine Seele bekommen…

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