Weihnachten ist nicht biblisch und die Bibel nicht antisemitisch

Ist es nicht erstaunlich, dass unsere Zeitrechnung auf dem Geburtstag von Jesus basiert und eigentlich jede Uhr an Gottes Sohn erinnert? Dennoch steht nirgends in der Bibel, dass Christen ein spezielles Fest machen müssen. Offensichtlich ist weder der 24. Dezember das korrekte Datum noch der gregorianische Kalender das Mass der Dinge. Ausserdem scheint ein römischer Kult involviert zu sein, der zum Jahreswechsel die Sonne verehrte. Trotzdem sollten wir das Thema «Weihnachten» nicht ignorieren, sondern uns mit dem Kern dieser Tradition auseinandersetzen. So erwähnt Petrus in seinem ersten Brief die fundamentale Rolle des Heilands für alle Nationen – siehe Kapitel 2, Vers 6:

«Darum steht in der Schrift: «Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zuschanden werden.»

Was meint der berühmte Apostel damit? Das kommerzielle Fest der Liebe ist nur eine billige Kopie der grossartigen Liebe Gottes. Lass dich nicht täuschen! Jesus Christus ist gekommen, um jeden Menschen mit seinem kostbaren Blut freizukaufen. Nach dem Fall von Adam und Eva hat die Sünde unsere wunderbare Beziehung mit dem HERRN zerstört. Obwohl wir einzigartig geschaffen wurden, haben wir uns von der Quelle des Lebens distanziert. Das Resultat ist der Tod.

Bis heute sind wir Sklaven des Teufels und in einer toxischen Selbstsucht gefangen. Lügen, Stehlen, Fluchen und Perversionen zerstören unsere Berufung. Deshalb wäre es klüger, die historischen Ereignisse um das Kind in der Krippe zu erforschen. Anstatt Tannenbäume aufzustellen oder Nikoläuse zu glorifizieren, sollten wir auf die Knie gehen und das Geschenk von Golgota von Herzen annehmen.

Jesus Christus offenbarte Gottes faszinierenden Plan. Der HERR will dich aus dem Dreck holen und dir eine neue Identität geben. Der Heiland starb qualvoll am Kreuz und verliess nach drei Tagen das Grab, damit du eine hoffnungsvolle Perspektive für die Ewigkeit erhältst. Halleluja!

Nun liegt es an dir, ob du einen weihnachtlichen Zirkus veranstalten oder dich mit Gott versöhnen willst! Es lohnt sich, hinter die heillose Materialschlacht und die zahllosen Lichterketten zu blicken und sich mit der Wahrheit auseinanderzusetzen. Im Alten Testament und im Neuen Testament finden wir überall Hinweise auf den Sinn des Lebens.

Der Schöpfer von Himmel und Erde will Gemeinschaft mit uns haben. Kehre um von deinem Irrweg und flüchte in die Arme des himmlischen Vaters. Bekenne deine Schuld vor Gott, lasse dich auf den Namen von Jesus Christus im Wasser taufen und empfange den Heiligen Geist – siehe Apostelgeschichte 2,38! Dann folge dem Heiland im Alltag und verbünde dich mit Glaubensgeschwistern. Wer gehorsam ist, setzt sich dem Prozess der Heiligung aus und teilt das Evangelium.

Am Dienstag (26.11.2019) freute ich mich über die Antwort von einer Schwester in Christus, welche das Rätsel um Weihnachten löste. Auch sie wurde von Gott so geführt, dass sie inzwischen das heidnische Spektakel nicht mehr feiert. Interessanterweise bekam ich in der Vergangenheit ebenfalls eine immer stärkere Abneigung gegen den Adventskalender und anderen Hokuspokus, der uns mit dem so genannten «Heiligabend» verkauft wird. In der Bibel finden wir im Kapitel 7 von Daniel eine Prophezeiung, welche sich teilweise erfüllte und zur Thematik passt – siehe Verse 23 bis 27:

«Er sprach so: Das vierte Tier: Ein viertes Königreich wird auf der Erde sein, das von allen Königreichen verschieden sein wird; und es wird die ganze Erde verzehren und sie zertreten und sie zermalmen. Und die zehn Hörner: Aus jenem Königreich werden zehn Könige aufstehen; und ein anderer wird nach ihnen aufstehen, und dieser wird verschieden sein von den vorigen und wird drei Könige erniedrigen. Und er wird Worte reden gegen den Höchsten und die Heiligen der höchsten Örter vernichten; und er wird darauf sinnen, Zeiten und Gesetz zu ändern, und sie werden eine Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit in seine Hand gegeben werden. Aber das Gericht wird sich setzen; und man wird seine Herrschaft wegnehmen, um sie zu vernichten und zu zerstören bis zum Ende. Und das Reich und die Herrschaft und die Grösse der Königreiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen der höchsten Örter gegeben werden. Sein Reich ist ein ewiges Reich, und alle Herrschaften werden ihm dienen und gehorchen.»

Ich verstehe es so, dass mit dem vierten Königreich das römische Imperium gemeint ist. Nero, Diokletian und weitere Herrscher massakrierten Christen auf bestialische Art und Weise. Die Jünger von Jesus wurden als lebendige Fackeln verbrannt, von Raubtieren in der Arena gefressen und an Pfählen gekreuzigt. Laut historischen Aufzeichnungen hat Kaiser Aurelian im Jahr 274 nach Christus am 25. Dezember den Feiertag «Sol Invictus» eingeführt. Im Zentrum steht ein Sonnengott aus der antiken Mythologie. Im 4. Jahrhundert übernahm die katholische Kirche das Datum des heidnischen Kults und bastelte daraus Weihnachten. Plakativ formuliert: Ein Götzendienst wurde zum Gottesdienst!

Gleichzeitig schafften die Kleriker biblische Feiertage wie das Laubhüttenfest oder das Posaunenfest ab. Dabei haben diese Feierlichkeiten einen Zusammenhang mit dem Volk Gottes. Wer beispielsweise «Pessach» genauer anschaut, findet erstaunliche Parallelen zwischen Mose und Jesus. Während Mose die Israeliten aus der Sklaverei Ägyptens befreite, möchte uns Jesus aus der Sklaverei der Sünde befreien. Es ist kein Zufall, dass der Heiland mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl in Jerusalem im Rahmen des Passalamms gehalten hat.

Damals mussten die Israeliten das Blut eines Lammes an die Türpfosten ihrer Häuser schmieren, um aus der Herrschaft des Pharaos gerettet zu werden. Heute ist es das Blut des Messias, dass uns vor der Hölle und der Verdammnis rettet.

In Johannes 1 lesen wir im Vers 29 die folgende Aussage, welche Jesus als das ultimative Opfer darstellt, dass wie ein Lamm geschlachtet wird und den Schuldenberg der gesamten Menschheit tilgt:

«Am folgenden Tag sieht Johannes Jesus auf sich zukommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!»

Übrigens, das Mahl des HERRN ist das einzige offizielle «Fest» aus dem Neuen Testament und müsste eigentlich Bestandteil jeder christlichen Gemeinde sein. Jesus befahl seinen Nachfolgern dieses Bekenntnis zum neuen Bund fortlaufend zu wiederholen – siehe Lukas 22, Verse 15 bis 20:

«Und er sprach zu ihnen: Mich hat herzlich verlangt, dieses Passah mit euch zu essen, ehe ich leide. Denn ich sage euch: Ich werde künftig nicht mehr davon essen, bis es erfüllt sein wird im Reich Gottes. Und er nahm den Kelch, dankte und sprach: Nehmt diesen und teilt ihn unter euch! Denn ich sage euch: Ich werde nicht mehr von dem Gewächs des Weinstocks trinken, bis das Reich Gottes gekommen ist. Und er nahm das Brot, dankte, brach es, gab es ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis! Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.»

Sobald Christen verstehen, dass sie ein Teil von Israel sind und zu den geistlichen Nachkommen Abrahams zählen, verstehen sie das Gleichnis mit dem Ölbaum von Paulus aus Römer 11 besser. Wer mit Gott Frieden geschlossen hat und vom Heiligen Geist erfüllt wurde, profitiert von derselben übernatürlichen Gnade und Vergebung, welche die Juden vor 2’000 Jahren erfuhren als der Messias in diese Welt kam. Jesus ist der angekündigte Retter aus dem Alten Testament, der für unsere Fehler stellvertretend gelitten hat – siehe unter anderem das Video zu Jesaja 53 von «Tree of Life Ministries»!

Komischerweise wird immer wieder behauptet, dass die Bibel antisemitisch sei. Das Gegenteil ist der Fall. Das Alte Testament wie auch das Neue Testament ist vom Judentum geprägt. Selbst Jesus wuchs in einem jüdischen Umfeld auf. Ebenso waren die ersten Apostel alle Juden. Im Gespräch mit der Frau aus Samaria betont Christus sogar die ausserordentliche Rolle der Juden für alle Völker – Johannes 4, Vers 22:

«Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn das Heil kommt aus den Juden.»

Das Projekt «One for Israel» konzentriert sich auf die Verkündigung der guten Nachricht im Heiligen Land und veröffentlicht spannende Zeugnisse über Personen mit jüdischen Wurzeln, die Yeshua begegnet sind…

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