Grüne Panik und der Mähdrescher Gottes

Bis heute verwende ich öffentliche Verkehrsmittel und besitze (noch) kein Auto. Vor mehr als 15 Jahren flog ich zum letzten Mal mit einem Flugzeug. In der Solarzelle sehe ich gigantische Möglichkeiten. Fahrzeuge, die mit Batterien anstatt mit Benzin angetrieben werden, finde ich eine geniale Sache. Meiner Meinung nach könnte man Atomkraftwerke abschalten und alternative Kraftquellen wie Sonne, Wind oder Wasser nutzen. Technologische Entwicklungen die beispielsweise Energie aus der Verbrennung von Müll generieren sind grossartig. Trotzdem beurteile ich die Ideologie der Klimasekte als katastrophal, weil Greta Thunberg und ihre Anhänger die Wahrheit ausklammern. Bereits vor über 5’000 Jahren erhielten Adam und Eva die Aufgabe, die Erde zu verwalten – siehe 1. Mose 1, Vers 28:

«Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen!»

Der Erfinder des Universums beauftragte den Menschen, Familien zu gründen und den Planeten zu bewirtschaften. Nachdem sich das berühmte Paar im Garten Eden mit der Schlange verbündete, zerbrach die Freundschaft mit Gott und die wunderbare Verheissung.

Die Ursache ist also nicht das CO2, sondern die Sünde! Es geht um das zerstörte Klima zwischen Gott und Mensch.

Umweltaktivisten ignorieren diese fundamentale Botschaft und tun so, als ob die Gesellschaft das Problem ohne Gott lösen kann. Das ist ein Irrtum! Wer die himmlische Reihenfolge nicht beachtet, lebt in einer Täuschung und verliert am Ende alles.

Zuerst müssen wir uns mit dem HERRN versöhnen, bevor wir für den nächsten Schritt autorisiert werden. Jesus Christus starb am Kreuz für unseren Schuldenberg und verliess nach drei Tagen sein Grab. Nur das kostbare Blut des Heilands reinigt unsere dreckigen Herzen. Diese einzigartige Vergebung empfängt jeder, der von seinem Egotrip umkehrt und die Gnade von oben annimmt.

Wer den genialen Rettungsplan akzeptiert, bereut seine Sünden vor Gott und lässt sich auf den Namen von Jesus Christus im Wasser taufen – siehe Apostelgeschichte 22,16:

«Und nun, was zögerst du? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen, indem du SEINEN Namen anrufst.»

Dann wirst du den Heiligen Geist erhalten und in der Lage sein, deine Berufung zu erkennen. Wer eine fruchtbare Gemeinschaft mit Gott pflegen will, opfert die Selbstsucht auf dem Altar der Liebe und distanziert sich von seinem toxischen Lebensstil. Unsere Aufgabe lautet nicht, diese kaputte Erde zu retten, sondern die Seelen der Auserwählten. Nur der Designer des Weltalls ist in der Lage, den ultimativen Neustart zu machen – siehe Offenbarung 21,1:

«Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr.»

Doch vorher kommt Gottes Gericht, das schon im Alten Testament durch mehrere Propheten angekündigt wurde und alle Ungläubigen treffen wird. So lesen wir in Jesaja 51 in den Versen 6 bis 8 folgende Worte:

«Erhebt eure Augen zum Himmel und blickt auf die Erde unten! Denn die Himmel werden zergehen wie Rauch, und die Erde wird zerfallen wie ein Kleid, und ihre Bewohner werden dahinsterben. Aber meine Rettung wird in Ewigkeit sein, und meine Gerechtigkeit wird nicht zerschmettert werden. Hört auf mich, die ihr Gerechtigkeit kennt, du Volk, in dessen Herzen mein Gesetz ist: Fürchtet nicht den Hohn der Menschen, und erschreckt nicht vor ihren Schmähungen! Denn wie ein Kleid wird sie verzehren die Motte, und wie Wolle sie verzehren die Schabe; aber meine Gerechtigkeit wird in Ewigkeit sein und meine Rettung durch alle Geschlechter hindurch.»

Obwohl der so genannte «Klimawandel» von den Medien extrem aufgeblasen wird, muss man die Frage stellen, ob die Demonstranten überhaupt einen persönlichen Bezug zur Natur haben. Wann hast du das letzte Mal einen Spaziergang im Wald gemacht, Gemüse angepflanzt oder eine Blumenwiese erkundet?

Natürlich spielen Recyclingprozesse, saubere Luft und trinkbares Grundwasser eine Rolle. Dennoch frage ich mich, weshalb du nicht für relevante Themen in deinem Umfeld auf die Strasse gehst? So könnte man jeden Tag gegen Menschenhandel und Abtreibung protestieren, damit Licht in die Dunkelheit kommt.

Übrigens, für einen Nachfolger von Jesus Christus ist es nicht wichtig, ob er zu Fuss, mit dem Lastwagen oder per Helikopter unterwegs ist. Entscheidend ist die Leitung durch den Heiligen Geist. Gott weiss immer am besten, wo man «Ressourcen» schonen soll und wo es keinen Sinn macht. Deshalb ist es notwendig, die Attacken des Teufels in jedem Bereich des Lebens abzuwehren, weil sie uns in Panik versetzen und vom eigentlichen Ziel abbringen.

Zum Schluss erwähne ich einen Mann, der als «Mähdrescher Gottes» bekannt wurde. Am Samstag (07.12.2019) starb Reinhard Bonnke. Im Alter von 10 Jahren wurde der Deutsche durch eine Vision herausgerufen, das Evangelium in Afrika zu verkünden. Obwohl er Probleme mit dem Theologiestudium hatte, waren seine geistlichen Kreuzzüge in der Praxis erfolgreich.

Reinhard betont, dass er durch den Kontakt mit afrikanischen Glaubensgeschwistern lernte, richtig auf Gott zu vertrauen. Gleichzeitig musste er Teile der Lehre aus Europa über Bord werfen. Zu Beginn seiner Mission in Südafrika war er schockiert, weil selbst unter Christen eine Art von Rassismus herrschte. Im Verlaufe seines Dienstes überführte der HERR seine weissen Brüder und Schwestern. Halleluja!

Erstaunlich war das grösste Zelt der Welt, welches Reinhard für das Projekt «Christ for all Nations» bauen liess und Platz für 34’000 Menschen hatte. Als ein Sturm die imposante Konstruktion zerstörte, erklärte eine Prophetie, dass nun Gottes Herrlichkeit das Dach bildet und der Lobpreis die Masten definiert. Danach kamen Millionen von Nigerianer und hörten unter freiem Himmel die Predigten von Bonnke.

Eine kuriose Geschichte ereignete sich in Tansania. Dort wurde Bonnke von einem lokalen Finanzamt aufgefordert, wieder in die Stadt zu kommen, weil nach dem Gottesdienst die Leute angefangen haben, ihre Steuern zu bezahlen. Ausserdem gab es Zuhörer, die ihre Betrügereien gestanden und ihre Schuld nach dem Vorbild von Zachäus (siehe Lukas 19, Verse 1 bis 27) zurückerstatten wollten. Plakativ formuliert: Lieber Bankrott, dafür Frieden mit Gott!

Reinhard wurde unter anderem kritisiert, weil er im Namen von Jesus die Kranken heilte und Dämonen austrieb. Wer die Bibel studiert, weiss, dass diese segensreichen Tätigkeiten zum Alltag eines Christen gehören. Obwohl er im Verlaufe der Einsätze auch Todesdrohungen von Islamisten erhielt, nahmen ihn viele Muslime freundlich auf.

Was mich spannend dünkt ist, dass Bonnke in einem Traum sah, wie der afrikanische Kontinent im Blut des Heilands gewaschen wird. Das explosive Portrait des berühmten Evangelisten ist bei Youtube im Kanal von «Bibel TV» abrufbar und dauert knapp eine Stunde.

Wie anfangs erwähnt, verglich man Reinhard Bonnke (1940-2019) mit einem Mähdrescher. Diese Maschine wurde konzipiert, um die Ernte einzubringen. Wenn du ein Nachfolger des Heilands bist, dann agiere ohne Zweifel auf dem Feld und transportiere die wertvollen Seelen in die königliche Scheune. Ich fordere alle Christen nach Matthäus 9 (Verse 37 bis 38) heraus, Gott zu bitten, dass mehr Arbeiter ausgesandt werden…

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