Diskussionen beim Weihnachtsmarkt und Abenteuer Indien

Obwohl nur ein geringer Anteil der globalen Bevölkerung homosexuell ist, veranstalten die Anhänger der LGBT-Sekte einen gigantischen Zirkus. Einerseits will man Kritiker mit fragwürdigen Gesetzen mundtot machen. Andererseits werden Christen gezielt provoziert. Nebst dem Missbrauch des Regenbogens setzt man Kirchen unter Druck, damit sie gleichgeschlechtliche Paare verheiraten und argumentiert blasphemisch. Wer Schwulen und Lesben helfen möchte sich mit Gott zu versöhnen, riskiert neuerdings sogar eine Strafe. Absurd! Die Nachfolger von Jesus sind berufen, ihre Mitmenschen zu lieben und die Wahrheit zu erzählen. Homosexualität ist eine Sünde wie Pädophilie oder Hurerei. Niemand wird gezwungen seinen perversen Lebensstil aufzugeben. Es ist eine freie Entscheidung. Natürlich tragen wir die Konsequenzen für unsere Handlungen – siehe 1. Korinther 6, Verse 9 bis 11:

«Oder wisst ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Lasst euch nicht irreführen! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, Ehebrecher, Lustknaben, Knabenschänder, Diebe, Geizige, Trunkenbolde, Lästerer oder Räuber werden das Reich Gottes ererben. Und solche sind einige von euch gewesen. Aber ihr seid reingewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den Namen des HERRN Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes.»

Ich selbst war früher eine «Wildsau» und zog alle Register. So entpuppten sich beispielsweise meine Pornosucht und der Umgang mit Frauen als eine Katastrophe. Ich befand mich auf einem infernalischen Trip und versagte total. Inzwischen habe ich meine Schuld vor Gott bereut. Mein Vater taufte mich in der Badewanne vor über 15 Jahren. Nun bin ich ein Botschafter aus dem Königreich des Lichts und kämpfe den guten Kampf des Glaubens im Alltag.

Keine Angst! Ich werde dich nicht richten, Gott wird das finale Urteil sprechen. Meine Aufgabe ist es, dich zum Festmahl des HERRN einzuladen, damit du eine persönliche Freundschaft mit Jesus beginnen kannst. Die ultimative Vergebung steht bereit für diejenigen, welche ihre Fehler bekennen und die versaute Vergangenheit loslassen.

Falls du meine Glaubens- oder Gewissensfreiheit angreifst und mich zwingen willst, die heilsamen Gebote zu ignorieren, bekommst du Probleme mit meinem himmlischen Vater. Ich ermutige die Nachfolger von Jesus Christus sich daran zu erinnern, dass wir in einer gefallenen Welt agieren. Das bedeutet, kluge Entscheidungen zu treffen und keine faulen Kompromisse einzugehen – siehe Matthäus 10,16:

«Siehe, ich sende euch wie Schafe inmitten von Wölfen; so seid nun klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.»

Am Donnerstag (19.12.2019) verkündete ich mit John das Evangelium in Zürich. Mein Glaubensbruder betreut das Projekt «Mahanaim Prayer Fellowship Ministries» mit weiteren Geschwistern in Christus. Ziel ist es, die gute Nachricht vom Kreuz in Indien zu teilen und Menschen für Gott zu gewinnen.

John besucht mehrmals pro Jahr die Bundesstaaten Orissa, Gujarat und Maharastra. Er unterstützt lokale Missionare und reist von Ort zu Ort. Dabei verkündet der mutige Christ die gute Nachricht, hilft den Armen, betet für Kranke und trainiert die Nachfolger von Jesus. Zudem werden mit Freiwilligen einfache Gebäude im Urwald oder im Slum erstellt, die den Gläubigen als Treffpunkt dienen.

Im Herbst waren John und dessen Team unter anderem bei der Witwe von Graham Staines, die ein Haus für Leprakranke betreut. 1999 wurde Graham zusammen mit seinen beiden Söhnen von extremistischen Hindus ermordet. Inzwischen ist eine cineastische Dokumentation «The Least of These» erschienen, welche die Hintergründe beleuchtet. Am Schauplatz wo der australische Evangelist mit seinen Kindern damals verbrannt wurde, steht mittlerweile ein Gebetshaus. Halleluja!

Was mich krass dünkt ist, dass Vertreter der indischen Regierung eher am Bau riesiger Tempel interessiert sind als am Wohlbefinden der Bevölkerung. Während der Politiker Amit Shah für den Götzen Rama einen Turm in Ayodhya errichten will, der bis zum Himmel ragt, werden Säuglinge wie Müll entsorgt und Armenviertel kultiviert.

Hier nun mein Bericht zu unserem Einsatz in der Nähe vom Bahnhof Stadelhofen. Ich schreibe über ausgewählte Erlebnisse in gekürzter Form. Bei der Gottfried-Keller-Strasse lehnte ein Mann das englische Traktat ab, welches wir ihm geben wollten. Danach sah ich einen Jugendlichen, der trotz frostigen Temperaturen mit kurzen Hosen und Leibchen bei der Bushaltestelle wartete. Er kam aus den USA und nahm den christlichen Flyer in seiner Landessprache.

Plötzlich entdeckte ich einen älteren Mann, der vor den Tramgleisen stand. Als wir ihn ansprachen, erzählte er uns eine traurige Geschichte. Er wurde vor mehr als 30 Jahren im Wasser getauft und war eine Zeit lang in einer christlichen Gemeinde aktiv. Später musste er die Versammlung verlassen, weil man ihm ein Fehlverhalten im Umgang mit Frauen vorwarf. Nun glaubt er, dass er in die Hölle gehen muss.

Wir trösteten und beteten für ihn, dabei flossen Tränen. Ich glaube, der Heilige Geist arbeitet an seinem Herzen und gibt ihm Raum für die Busse. Am Schluss schenkten wir ihm eine Ausgabe des Buches «Jesus unser Schicksal» von Wilhelm Busch. Wer das PDF nicht lesen will, findet auf Youtube einen rund dreistündigen Beitrag zum Hören. Lass dich inspirieren!

Interessant war, dass John vor der Begegnung mit diesem verzweifelten Mann über verlorene Schafe sprach. Jesus ist der gute Hirte und kam auf diese Erde, um die geplagten Seelen nach Hause zu bringen – siehe Matthäus 18, Verse 12 bis 14:

«Was meint ihr? Wenn ein Mensch hundert Schafe hat, und es verirrt sich eines von ihnen, lässt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen, geht hin und sucht das verirrte? Und wenn es geschieht, dass er es findet, wahrlich, ich sage euch: Er freut sich darüber mehr als über die neunundneunzig, die nicht verirrt waren. So ist es auch nicht der Wille eures Vaters im Himmel, dass eines dieser Kleinen verlorengeht.»

Beim Weihnachtsmarkt auf dem Sechseläutenplatz erlebten wir unterschiedliche Dinge. Während einer Konversation verfluchte mich ein Passant als ich ihn auf den Heiland hinwies und seine Aussagen hinterfragte. Vor einer Bar diskutierten wir mit drei Männern, die behaupteten, alle Menschen seien Kinder Gottes. Wenn das so wäre, dann würde diese Gesellschaft nicht so teuflisch agieren. Die Bibel macht klar, dass nur diejenigen zur himmlischen Familie gehören, welche vom Heiligen Geist erfüllt sind und Gottes Willen umsetzen – siehe Römer 8,14:

«Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.»

Wie lauten die Bedingungen, um vom Heiligen Geist erfüllt zu werden? Wer das Friedensangebot auf Golgota akzeptiert und eine Drehung von 180 Grad auf der Strasse des Lebens vollführt, kommt in den Genuss einer unverdienten Gnade. Wenn du deine Sünden bereust und dich auf den Namen von Jesus Christus taufen lässt, dann wirst du die Gabe des Heiligen Geistes erhalten – siehe Apostelgeschichte 2, Verse 38 bis 39:

«Petrus aber spricht zu ihnen: Tut Busse, und jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch gilt die Verheissung und euren Kindern und allen, die in der Ferne sind, so viele irgend der HERR, unser Gott, herzurufen wird.»

Später redeten wir mit einem 13-jährigen Knaben und einem 14-jährigen Mädchen. Beide engagierten sich in den Adonia-Chören, die Gott mit Musik, Gesang und Tanz loben. Als ich erfuhr, dass der Knabe sich vor wenigen Wochen taufen liess und seine Eltern Missionare sind, freute ich mich.

Bevor wir unsere Mission beendeten, veranstalteten wir ein Quiz mit einer Familie. Bei dieser Gelegenheit verschenkte John ein Traktat mit dem guten Hirten. Ausserdem sprachen wir mit zwei Muslimen über die Bibel und den Koran. Ein Vergleich zwischen Jesus und Mohammed offenbarte die Wahrheit.

Während der Sohn Gottes keine Sünde beging, wusste der Prophet aus Mekka nicht, ob er die Ewigkeit im Paradies verbringen wird. Gemäss den historischen Quellen heilte Christus die Kranken, trieb böse Geister aus und segnete seine Feinde. Im Gegensatz dazu, tötete Mohammed Juden, war von Dämonen besessen und verfluchte seine Gegner.

Das hier zwei Arten von Geistern am Werk sind ist offensichtlich. Bis heute findet eine weltweite Verfolgung von Christen statt. Wer an Jesus glaubt, wird von radikalen Islamisten verleumdet und umgebracht. Das Projekt «Open Doors» liefert entsprechende Statistiken.

Die Muslime vom Weihnachtsmarkt schienen wenig über ihre Religion zu wissen und pseudoliberale Klischees zu vertreten. Meinst du wirklich, dass der Kampf gegen die «Ungläubigen» keinen Zusammenhang mit dem Koran und der Hadithe (Zitate von Allahs Prophet) hat? Eigentlich handelt der IS nach den Vorgaben Mohammeds und verwendet die Scharia als Rechtsgrundlage. Die kriegerische Expansion des Islams entspricht dem Koran – siehe unter anderem in Sure 9 die Verse 5 und 29! Professor Bill Warner hat die politische Seite der arabischen Theologie aufgedeckt und erklärt in seinem Vortrag «Why we are afraid: 1400 Years of Fear» schockierende Tatsachen.

Übrigens, Muslime werden mit dem Tod bedroht, falls sie ihre Religion verlassen. Der Gott Abrahams, Issaks und Jakobs zwingt keinen Menschen, den Rettungsplan vom Kreuz anzunehmen. Im Gegenteil. Die Bibel erklärt in Johannes 1, dass der Glaube auf einer freien Entscheidung basieren muss und weder Stammbaum noch Terror zielführend sind – siehe Verse 12 bis 13:

«Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.»

Abschliessend erwähne ich den neuen Film «The First Temptation of Christ», der momentan bei Netflix gezeigt wird. Es ist kein Geheimnis, dass der berühmte Streaming-Dienst ein diabolisches Rahmenprogramm verbreitet. Jedenfalls stellt die brasilianische Firma «Porta dos Fundos» Jesus als Homosexuellen dar und macht sich lustig über die Bibel. Bereits 2018 zogen die gleichen Produzenten mit dem Film «The Last Hangover» das Abendmahl und die Jünger in den Dreck.

Inzwischen wurden gewaltlose Online-Petitionen lanciert, um die skandalösen Machwerke zu stoppen. Was meinst du würde in der arabischen Welt passieren, wenn Mohammed so dargestellt wird? Kannst du dich an die Karikaturen aus Frankreich erinnern, die ein Massaker ausgelöst haben?

Religionen und Rituale haben keine Kraft! Gott möchte nicht deinen IQ, sondern dein Herz gewinnen. Jesus Christus hat den Himmel verlassen, um dich von deinen Sünden zu befreien und deine ursprüngliche Identität als geliebter Sohn oder geliebte Tochter wiederherzustellen. Der Schöpfer von Himmel und Erde will eine leidenschaftliche Gemeinschaft mit uns haben. Ausschliesslich in Christus finden wir den Weg zu Gott, die endgültige Wahrheit und das ewige Leben…

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