Hoffnungsvolle Gespräche in Wil und göttlicher Fahrplan

Auf dem Ölberg verabschiedete sich Jesus von seinen Jüngern und gab ihnen den Auftrag die ganze Welt mit dem Evangelium zu erreichen. In der Nähe von Jerusalem wurde der Heiland von einer Wolke aufgehoben und in den Himmel entrückt. Bevor das grosse Abenteuer starten konnte, mussten die Apostel warten, bis sie mit Gottes Superkraft ausgestattet wurden. Zehn Tage später war der Zeitpunkt gekommen und der Heilige Geist erfüllte die ersten Gläubigen. Wer dieses übernatürliche «Navigationssystem» haben will, muss Frieden mit dem Schöpfer des Universums schliessen – siehe Apostelgeschichte 2, Verse 37 bis 40:

«Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den übrigen Aposteln: Was sollen wir tun, ihr Männer und Brüder? Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Busse, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch gilt die Verheissung und euren Kindern und allen, die ferne sind, so viele der HERR, unser Gott, herzurufen wird.»

Nach der hoffnungsvollen Predigt von Petrus wendeten sich 3’000 Personen von ihrem Höllentrip ab und flüchteten in die Arme Gottes. Gemeint ist, sie erneuerten ihre Gedanken und kehrten um vom falschen Weg! Diese Leute haben verstanden, dass Jesus Christus der angekündigte Retter aus dem Alten Testament ist und sich für ihre Schuld am Kreuz von Golgota geopfert hat. Deshalb reagierten sie unverzüglich und warteten nicht bis zum bitteren Ende im Gefängnis des Teufels.

Seit dem Fall von Adam und Eva im Garten Eden sind wir getrennt von unserem Erfinder. Anstatt die gesunden Richtlinien von oben zu beachten, vertrauten wir den Märchen der Schlange. Bis heute leidet die Menschheit unter den katastrophalen Folgen. Stehlen, Hass, Stolz, Neid, Drogen und Perversionen aller Art zerstörten unsere ursprüngliche Identität. Der Tod kam in die Welt.

Laut der Bibel ist ein Christ eine Person, die toxische Verhaltensmuster loslässt, im Wasser der Taufe die verdreckten «Kleider» reinigt und durch den Heiligen Geist angetrieben wird. Von Gottes Gnade können nur diejenigen profitieren, welche die korrupte Vergangenheit beerdigen! Heutzutage leben die meisten Mitglieder von Landes- und Freikirchen in einer Illusion. Viele Katholische, Reformierte und Orthodoxe pflegen einen Lebensstil, der mit den Aussagen von Jesus nicht kompatibel ist. Im Klartext: Anstatt sich mit Gott zu versöhnen, missbrauchen unzählige Religiöse die Vergebung aus dem Himmelreich.

Wir besuchen Gottesdienste, machen fromme Übungen und polieren mit vermeintlich guten Werken unser Ego. Wer die Grundlagen studiert, wird feststellen, dass wir auf unsere Knie gehen und demütig vor dem Thron des Königs der Könige erscheinen müssen. In Jakobus 1 lesen wir in den Versen 21 bis 25 über die Notwendigkeit von Theologie und Praxis:

«Darum legt ab allen Schmutz und allen Rest von Bosheit und nehmt mit Sanftmut das euch eingepflanzte Wort auf, das die Kraft hat, eure Seelen zu erretten! Seid aber Täter des Wortes und nicht bloss Hörer, die sich selbst betrügen. Denn wer nur Hörer des Wortes ist und nicht Täter, der gleicht einem Mann, der sein natürliches Angesicht im Spiegel anschaut; er betrachtet sich und läuft davon und hat bald vergessen, wie er gestaltet war. Wer aber hineinschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit und darin bleibt, dieser Mensch, der kein vergesslicher Hörer, sondern ein wirklicher Täter ist, er wird glückselig sein in seinem Tun.»

Am Samstag (25.01.2019) fuhren wir mit dem Zug nach Wil. Während ich mit Hans und Stéphane einen Einsatz auf der Strasse absolvierte, besuchten meine Frau und die Kinder in Sankt Gallen die Stiftsbibliothek. Es handelt sich nicht nur um die älteste Bücherei der Schweiz, sondern auch um eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen von historischen Aufzeichnungen. Dazu gehören uralte Abschriften der Bibel auf Pergament aus dem fünften Jahrhundert.

Als ich beim Bahnhof auf meine beiden tapferen Brüder in Christus wartete, entdeckte ich auf der Rückseite von einem Bus den Zielort «Oelberg». Als ich den lokalen Fahrplan unter die Lupe nahm, staunte ich über das Wort «Himmelrich» und das geheimnisvolle Zeichen. In der Galerie findet ihr das betreffende Foto von der beleuchteten Schalttafel.

Nachdem die geistliche Verstärkung eingetroffen war, erkundeten wir die berühmte Einkaufsmeile im Zentrum der Stadt. Zu Beginn redeten wir mit zwei Jugendlichen über Jesus, die auf einer Bank sassen. Stéphane skizzierte auf seinem Notizblock den Abgrund, der Mensch und Gott voneinander trennt. Gemeint ist die Sünde, welche nur durch das Kreuz (= Brücke) überwunden werden kann.

Ein paar Schritte davon entfernt begegneten wir einer maskierten Musikgruppe, die mit ohrenbetäubenden Klängen für Stimmung sorgte. Ich redete mit ausgewählten Zuhörern über den ultimativen Rettungsplan. Eine Frau behauptete, dass sie mit Gott keinen Streit habe. Tatsächlich brechen wir ständig die heilsamen Gebote und gehen an unserer Selbstsucht kaputt.

Vor einem Kleidergeschäft redeten wir mit Muslimen über das Kreuz. Während der Diskussion verschenkte ich ein Traktat, dass aufzeigt, was die Bibel eigentlich lehrt. Ausserdem zog ich einen Vergleich zwischen Jesus und Mohammed. Analysiere beide Charaktere und entscheide, welche Person glaubwürdig ist! Es gibt nur eine Wahrheit, alles andere ist eine Lüge.

Wer die Biografie des Propheten aus Mekka studiert, erkennt fundamentale Unterschiede im Vergleich mit Jesus. So lehrte der Heiland, die Feinde zu lieben und sie zu segnen – siehe Matthäus 5, Verse 44 und 45:

«Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte.»

Im Gegensatz dazu verspottete und tötete der arabische Gesandte seine Rivalen. So finden wir unter anderem in Sure 9,5 und in Sure 9,30 entsprechende Beweise. Jesus vollbrachte unzählige Wunder, Mohammed führte Dutzende von Kriegen. Der Heiland war nicht verheiratet, sein Pendant hatte ein «Harem» mit Frauen. Es scheint, als ob viele Muslime wenig Ahnung über den Islam haben und nicht wissen, dass der globale Terror im Namen Allahs einen Zusammenhang mit dem Koran hat.

Bill Warner hielt einen aussagekräftigen Vortrag über die Verbreitung des Islams mit dem Schwert und bringt spannende Details ans Tageslicht. Auf Youtube findest du einen 45-minütigen Vortrag des leidenschaftlichen Professors zum Thema «Why we are afraid: 1400 Years of Fear» mit deutschen Untertiteln. Interessant ist, dass Muslime immer wieder von Jesus träumen. Die cineastische Video-Serie «More Than Dreams» beschreibt die Erfahrungen von Menschen aus fünf Ländern mit dem Gott Abrahams, Issaks und Jakobs.

Während der Pause sprachen wir in einem Restaurant über die Offenbarung des Johannes und weitere geistliche Aspekte des Lebens. Ich genoss die Gemeinschaft mit Stéphane und Hans. Der 86-jährige Nachfolger von Jesus hatte im Vorfeld einen Eindruck von Gott erhalten, dass wir nach Wil gehen sollten. Auf dem Rückweg zum Startpunkt begegneten wir einem jungen Mann, der offen war für das Evangelium. Er stellte Fragen zum Glauben und wir freuten uns über das ausführliche Gespräch. Wir durften ihm ein Exemplar von «Jesus unser Schicksal» überreichen. Stéphane brachte extra zehn Ausgaben für die aktuelle Mission mit.

Abschliessend möchte ich auf ein fragwürdiges Zensurgesetz hinweisen, welches am 9. Februar 2020 verhandelt wird. Wer die Berichterstattung betreffend einer Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung aus der nationalen Presse verfolgt hat, bemerkte die manipulative Kommunikation. Nun hat das Projekt «Zukunft CH» sowohl das Büchlein zur Abstimmung genauer angeschaut als auch ein Rechtsgutachten erstellen lassen. Wie bereits vermutet, wird die Gewissens- und Meinungsfreiheit verletzt, welche in der Bundesverfassung garantiert wird. Die neue Toleranz der Gesellschaft ist eine Sackgasse! Falls du Abtreibung, Prostitution, Sterbehilfe, Homosexualität oder den Klimawandel kritisierst, wirst du als intolerant abgestempelt.

Übrigens, Jesus Christus bezeichnet sich in Johannes 14,6 als einziger Weg zu Gott. Willst du ihn verklagen oder dich der Wahrheit stellen? Du hast die Wahl…

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