Tanz der Narren, Sonnenuntergang und Feigenbaum

In Luzern wird die Fasnacht jeweils mit dem legendären «Urknall» und einem Regen aus Konfetti eingeläutet. Anschliessend finden die Umzüge und die Festlichkeiten mit den Saufgelagen statt. Hässliche Masken, spöttische Reden und ohrenbetäubende Musik sind die Markenzeichen des okkulten Spektakels. Wer die Bildergalerien auf der Webseite der lokalen Tageszeitung anklickt, wundert sich über die blutrünstige Inszenierung mit Dämonen, Hexen, Totenköpfen und Geistern. Der heidnische Brauch glorifiziert den Teufel und zeigt den heillosen Zustand der Bevölkerung. Einerseits beklagen sich die Menschen über das Elend auf dieser Welt und andererseits haben wir Lust an Perversionen aller Art.

Hast du vergessen, dass Gott dich geschaffen hat und dich liebt? Wir weichen dem Heiland aus und kultivieren unseren verfluchten Lebensstil – siehe Johannes 3, Verse 16 bis 20:

«Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. Dies aber ist das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse. Denn jeder, der Arges tut, hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht blossgestellt werden…»

Du bist ein Lügner, ein Dieb und ein Ehebrecher. Dein Gott ist das Geld. Du hast deine Kinder auf dem Altar der Götzen geopfert. Die Gier nach Ruhm, Ehre und Anerkennung hat deine Seele vergiftet. Du bist stolz, eifersüchtig und betreibst einen Kult, um deinen Körper. Anstatt dein Reichtum mit den Armen zu teilen, schwimmst du im Luxus. Sex, Partys und Drogen sind wichtiger für dich als die Ewigkeit. Dein Egotrip wird tödlich enden und die Hölle wartet auf dich. Mit anderen Worten: Deine Situation ist hoffnungslos!

Aber Gott hat eine globale Rettungsaktion gestartet und will dich aus dem Käfig Satans befreien! Jesus Christus starb am Kreuz für deine Sünden und stand nach drei Tagen von den Toten auf. Das Blut des Heilands tilgt deinen gesamten Schuldenberg. Obwohl diese Gnade niemand verdient hat, ist die Liebe aus dem Himmelreich real.

Nun bist du gefragt: Willst du die übernatürliche Vergebung annehmen und dich mit Gott versöhnen oder nach dem letzten Gericht in einem See aus Feuer brennen wie in Offenbarung 20 beschrieben?

Ich habe das ultimative Angebot von Golgota akzeptiert und bin von meinem falschen Weg umgekehrt. Heute glaube ich an Jesus Christus, fungiere als Werkzeug des Lichts und gehöre zur königlichen Familie. Was für ein Privileg! Obwohl ich früher in einem katastrophalen Zustand war, hat mich der HERR aus meiner Selbstsucht gerettet. Halleluja!

Hier einige Abenteuer, welche ich in den letzten Tagen mit dem Heiland erlebte.

Am Freitag (21.02.2020) machte ich mit den Kindern einen Spaziergang in Schönenwerd im Kanton Solothurn. Wir erkundeten den sehenswerten Bally-Park und begegneten unterschiedlichen Menschen. In der Nähe der Aare wollte ich ein Bild von uns mit dem Sonnenuntergang im Hintergrund knipsen. Als ich eine Passantin fragte, ob sie helfen könnte, erfuhr ich, dass sie gerne fotografiert und eine Jüngerin von Jesus ist.

Später schrieb uns diese Frau eine E-Mail mit einem faszinierenden Inhalt. Auszüge davon möchte ich hier erwähnen. Wegen einer schwierigen Vergangenheit konnte sie lange Zeit keine Ausbildung machen. Vor fünf Jahren bekam sie eine Vision von Gott. Es ging darum, die «Medizin» aus den Klauen der teuflischen Esoterik zu reissen und im Leib Jesu zu dienen. So durfte sie an einer christlichen Schule den Umgang mit biblischen ÖIen erlernen und natürliche Salben herstellen. Kürzlich eröffnete sie eine Praxis mit Schwerpunkt Körperpflege.

Nach diesem wunderbaren Erlebnis kam uns ein Mann entgegen, der mit einer Krücke unterwegs war. Es handelte sich um einen Feuerwehrmann, der vor mehr als vier Jahren einen Unfall hatte. Seither plagten in Schmerzen in den Beinen, eine Operation war nicht möglich. Ich legte ihm meine Hand im Namen von Jesus auf die betreffenden Stellen. Dabei spürte er eine deutliche Verbesserung und konnte das Leid nicht mehr lokalisieren. Während dem Gespräch thematisierten wir auch Apostelgeschichte 2,38:

«Tut Busse, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.»

Damals bekehrten sich nach der Predigt von Petrus mehr als 3’000 Seelen. Am besten liest du das ganze Kapitel, um den Zusammenhang zu verstehen.

Am Samstag (22.02.2020) nahmen wir an einem Treffen mit Jüngern von Jesus in Winterthur teil. Beim Bahnhof und in der Altstadt begegneten wir insgesamt vier Glaubensgeschwistern, die einen Einsatz absolvierten und die gute Nachricht verkündeten. Ich staune immer wieder über die geniale Leitung von oben!

Nachdem wir am Zielort angekommen waren, lobten wir den HERRN gemeinsam mit Liedern, beteten füreinander, genossen eine Mahlzeit und tauschten Erlebnisse mit Gott aus. Speziell fand ich das Gleichnis vom Feigenbaum, dass Stéphane vortrug. Es ist eine Stelle aus Lukas 21 und betrifft die Rückkehr von Jesus Christus. Ich möchte hier die Verse 25 bis 33 erwähnen:

«Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden Angst der Heidenvölker vor Ratlosigkeit bei dem Tosen des Meeres und der Wogen, da die Menschen in Ohnmacht sinken werden vor Furcht und Erwartung dessen, was über den Erdkreis kommen soll; denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit grosser Kraft und Herrlichkeit. Wenn aber dies anfängt zu geschehen, so richtet euch auf und erhebt eure Häupter, weil eure Erlösung naht. Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Seht den Feigenbaum und alle Bäume! Wenn ihr sie schon ausschlagen seht, so erkennt ihr von selbst, dass der Sommer jetzt nahe ist. So auch ihr: Wenn ihr seht, dass dies geschieht, so erkennt, dass das Reich Gottes nahe ist. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis alles geschehen ist. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.»

Bevor Gottes Königreich in der ganzen Fülle kommen wird, gibt es Vorzeichen. Wenn der Feigenbaum blüht, dann ist der Zeitpunkt da. Bei diesem Ereignis werden die alte Erde und der alte Himmel vergehen. Der HERR wird alles neu machen! Nun haben wir Zeit, Frieden mit dem Heiland zu schliessen.

Übrigens, an diesem Treffen war auch Urs dabei. Der LKW-Missionar erzählte seine beeindruckende Geschichte mit Jesus Christus. Wir haben Ende 2018 ein Interview mit ihm gemacht und im offiziellen Kanal bei «Vimeo» veröffentlicht.

Zum Schluss möchte ich über das Thema «Identität» sprechen. Ich habe gelesen, dass sich Jugendliche in Wettkämpfen messen, die in sozialen Medien verbreitet werden. So läuft auf der fragwürdigen Plattform «TikTok» ein Turnier, bei dem man sich den Schädel brechen kann. Im «Skull Breaking Challenge» werden Leute extra umgeworfen, damit sie auf den Rücken fallen. Scheinbar musste eine 16-jährige Schülerin aus der Schweiz ins Spital eingeliefert werden. Es erinnert mich daran, dass unsere Gesellschaft mehr begeistert ist vom Karneval als vom Schöpfer des Universums.

Seit dem Fall von Adam und Eva im Garten Eden leidet die Menschheit an einem globalen Identitätsproblem, dass nur Gott lösen kann. Wenn wir das Evangelium aus dem Unterricht verbannen und lieber mit dem Zeitgeist herumtanzen, müssen wir die schrecklichen Konsequenzen tragen. Lassen wir unsere Kinder mit Jesus Christus anstatt mit Harry Potter aufwachsen, dann werden sie ihren echten Wert erkennen und zu starken Persönlichkeiten heranreifen…

Panikartige Taktik und Freude am Evangelium

Das Wort Gottes ist lebendig und superstark

Barmherziger Heiland und Bier auf dem Boden