Was haben die Lemmings mit Corona zu tun?

Ein neuartiger Virus aus China sorgt für Angst und Schrecken. Spitäler werden in Rekordzeit gebaut, ganze Städte unter Quarantäne gestellt und die Grenzen von Ländern gesperrt. Gleichzeitig räumen Kunden die Regale im Supermarkt leer und Regierungen verbieten grosse Veranstaltungen. Auch die Kirche lässt sich von der Hysterie anstecken und will sogar Gottesdienste streichen. Das panikartige Szenario erinnert mich an die Figuren aus dem Computerspiel «Lemmings», welche einander blind folgen und eine gefährliche Kettenreaktion auslösen. Das eigene Wohlbefinden scheint die Motivation Nummer 1 zu sein. Menschen stolpern orientierungslos in der Dunkelheit herum und haben keine Ahnung, wohin sie gehen.

Insbesondere Christen müssten eigentlich das ultimative Reiseziel kennen und wissen, was die Zukunft bringt. Jesus kündigte die Zeichen an, welche auf seine baldige Rückkehr hinweisen. In Matthäus 24 findest du den Fahrplan für das epochale Ereignis. Ich möchte zuerst auf Vers 7 eingehen:

«Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen.»

Kriege, Krankheiten, Katastrophen und die Verfolgung von Gläubigen passen zur Endzeit. Ausserdem ist die Verbreitung von falschen Lehren explodiert. Ein Blick auf die Religionen und Sekten dieser Welt bestätigt meinen Eindruck. Die Nachfolger des Heilands wissen, dass es nur einen Weg zu Gott gibt und die Wahrheit alleine in Jesus zu finden ist.

Die Genauigkeit der Bibel kannst du an den Prophezeiungen überprüfen, welche bis heute eingetroffen sind. Laut dem Video «Ameise ins Quadrat» haben sich mehr als 3’000 Voraussagen erfüllt! Mit anderen Worten: Es gibt kein Buch, dass so präzise über die Historie berichtet wie das Alte und Neue Testament.

Echte Christen müssen sich keine Sorgen machen, sondern können auf Gottes Zusagen vertrauen. In den Versen 29 bis 31 aus dem gleichen Kapitel erfahren wir, dass selbst die Planeten ihre Kraft verlieren aber die Kinder des HERRN von Himmelsboten abgeholt werden:

«Bald aber nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels erschüttert werden. Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Geschlechter der Erde an die Brust schlagen, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit grosser Kraft und Herrlichkeit. Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Windrichtungen her, von einem Ende des Himmels bis zum anderen.»

Was ist also die beste Vorbereitung für die kommenden Geschehnisse? Frieden mit Gott!

Seit Adam und Eva sind wir getrennt von der Quelle des Lebens. Das berühmte Paar brach die gesunden Richtlinien aus dem Garten Eden und verlor den heiligen Status. Das Resultat des diabolischen Alleingangs ist der Tod. Lügen, Stehlen, Hurerei, Stolz oder Eifersucht zerstörten unsere Beziehung mit Gott.

Der himmlische Vater opferte seinen Sohn am Kreuz von Golgota, damit du Vergebung empfangen kannst! Jesus Christus tilgte deinen Schuldenberg mit seinem reinen Blut. Willst du diese unverdiente Gnade erhalten oder in einem See aus Feuer brennen?

Wer das letzte Gericht ohne Komplikationen überstehen möchte, akzeptiert den Rettungsplan aus dem Himmelreich. Glaube an den Heiland, bereue deine Sünden vor Gott, lasse dich auf den Namen von Jesus Christus taufen und empfange den Heiligen Geist. Schau dir Apostelgeschichte 2,38 an und betrachte das ganze Kapitel im Kontext.

Was lernen wir daraus? Die Sünde ist der tödlichste Virus überhaupt!

Sei kein «Lemming» und wende dich ab von deinem höllischen Egotrip, bevor es zu spät ist. Die Liebe Gottes transformiert unsere verfluchte Existenz in eine segensreiche Identität. Folge dem Heiland und nicht einem gesellschaftlichen Trend. Die öffentliche Meinung ist dem Zeitgeist gehorsam und hört auf die Lügen des Teufels.

Übrigens, der Coronavirus stammt aus China. Hast du gewusst, dass in dieser Nation die Christen extrem unterdrückt werden? Gemäss dem Hilfswerk «AVC» wurde anfangs Februar 2020 ein fragwürdiges Gesetz eingeführt, dass die Glaubensfreiheit massiv einschränkt. Wer mehr über die Hintergründe wissen will, liest das Interview mit Markus Rode. Der Leiter von «Open Doors» aus Deutschland erzählt, wie der kommunistische Staat die Nachfolger von Jesus ausspioniert und diskriminiert.

Nun schreibe ich über unseren Einsatz in Olten im Kanton Solothurn. Gemeinsam mit Roger erkundete ich am Donnerstag (27.02.2020) das Zentrum der Stadt an der Aare. Wir hatten überraschend viele Gespräche und ich picke einige Beispiele heraus.

Gleich zu Beginn trafen wir beim Bahnhof zwei Geschwister im HERRN. Markus und Tim(otheus) verkündeten an diesem Tag ebenfalls das Evangelium. Wir freuten uns über diese göttliche Präzision und tauschten unsere Erfahrungen aus. Am Schluss beteten wir füreinander, Halleluja!

Danach redeten wir vor dem Lift bei der grossen Schalttafel mit einem Lokführer und verkündeten ihm die gute Nachricht. Auf der alten Holzbrücke kamen wir mit einer Gruppe von jungen Leuten ins Gespräch und waren überrascht wie der Heilige Geist dieses Treffen führte. Ich durfte ein Mini-Quiz veranstalten und war glücklich über die Reaktion der Teilnehmer, welche sich Gedanken zu den gestellten Fragen machten.

Wenige Meter davon entfernt, sprachen wir mit zwei jungen Männern über die Notwendigkeit der Bekehrung. Wie bei der vorigen Begegnung stand ein ähnliches Fragezeichen im Raum. Es ging darum, ob man eine Lizenz für die Sünde bekommt und Gott alles vergibt. Die Antwort ist simpel. Wenn du einen Bund mit dem Erfinder des Universums geschlossen hast, wirst du einem Prozess der Heiligung ausgesetzt. Genauso wie in jeder echten Liebesbeziehung geht es um Treue. Ein Nachfolger von Jesus Christus gehört zur himmlischen Familie und hat eine Leidenschaft für Gerechtigkeit und Wahrheit. Im Königreich des Lichts gibt es keinen Platz für die Finsternis.

In Römer 6 finden wir in den Versen 1 bis 14 im Brief von Paulus, eine Beschreibung vom geheiligten Lebensstil eines Christen. Unsere dreckige Vergangenheit wurde ausgelöscht und wir dienen Gott mit unserer neuen Identität:

«Was wollen wir nun sagen? Sollen wir in der Sünde verharren, damit das Mass der Gnade voll werde? Das sei ferne! Wie sollten wir, die wir der Sünde gestorben sind, noch in ihr leben? Oder wisst ihr nicht, dass wir alle, die wir in Christus Jesus hinein getauft sind, in seinen Tod getauft sind? Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, gleichwie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters aus den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln. Denn wenn wir mit ihm einsgemacht und ihm gleich geworden sind in seinem Tod, so werden wir ihm auch in der Auferstehung gleich sein; wir wissen ja dieses, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde ausser Wirksamkeit gesetzt sei, sodass wir der Sünde nicht mehr dienen; denn wer gestorben ist, der ist von der Sünde freigesprochen. Wenn wir aber mit Christus gestorben sind, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden, da wir wissen, dass Christus, aus den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod herrscht nicht mehr über ihn. Denn was er gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben, ein für alle Mal; was er aber lebt, das lebt er für Gott. Also auch ihr: Haltet euch selbst dafür, dass ihr für die Sünde tot seid, aber für Gott lebt in Christus Jesus, unserem HERRN! So soll nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leib, damit ihr der Sünde nicht durch die Begierden des Leibes gehorcht; gebt auch nicht eure Glieder der Sünde hin als Werkzeuge der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin als solche, die lebendig geworden sind aus den Toten, und eure Glieder Gott als Werkzeuge der Gerechtigkeit! Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade.»

Im Verlaufe des Gesprächs ging es auch um den Status, welcher über unseren Köpfen schwebt. Bist du «verloren» oder «gerettet»? Jesus gab sein Leben, damit wir leben können. Wer das Geschenk der Vergebung im Glauben annimmt, lässt seine negativen Verhaltensmuster los und demütigt sich vor dem Heiland.

Beim Munzingerplatz redeten wir in einem Restaurant mit drei jungen Muslimen. Ich wollte wissen, wie sie Moslems wurden und bekam als Antwort, dass ihre Familie zu dieser Religion gehört. Wenn wir die Bibel lesen, finden wir in Johannes 1 eine spannende Beschreibung über ein Kind Gottes – siehe Verse 11 bis 13:

«Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.»

Das heisst, du kannst nicht «gläubig» geboren werden! Tatsache ist, du selbst musst eine persönliche Entscheidung treffen. Verwandtschaft, Zwang oder eigene Werke sind nicht zielführend. Wer an Jesus Christus glaubt und sich mit dem HERRN bewusst versöhnt, bekommt eine himmlische Perspektive für die Ewigkeit.

Ausserdem wollte ich wissen, ob die Jugendlichen den Unterschied zwischen Jesus Christus und Mohammed kennen. Während der Heiland einen frommen Lebenswandel führte, brach der Mann aus Mekka die Gebote Gottes. Die blutige Spur des Islams ist überall präsent. Professor Bill Warner spricht Klartext in seinem Vortrag namens «Why We Are Afraid: 1400 Years of Fear» auf Youtube.

Am Ende setzten wir uns in ein Bistro und redeten über den verheissungsvollen Einsatz. Wir staunten wie Gott uns geleitet hat und waren fasziniert über das Ergebnis. Übrigens, während unserer Mission beteten wir für die Personen, mit denen wir geredet haben und glauben, dass der HERR die Herzen zieht.

Zuletzt möchte ich durch den Psalm 91 jedem treuen Nachfolger von Jesus mitteilen, dass wir unter dem Schutz Gottes stehen und ausschliesslich den Heiland fokussieren sollen – egal, welche Tricks der Feind anwendet! Lerne die 16 Verse und proklamiere die Worte im Alltag, so kann auch dein Umfeld vom König der Könige hören und gesund werden…

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