Wer sitzt auf dem Thron deines Lebens?

Christen besuchen Gottesdienste und singen lautstark, dass Jesus ihr König ist. Katholiken, Reformierte und Orthodoxe bekennen sich zur Kirche. An Weihnachten, Karfreitag und Ostern werden haufenweise Botschaften verschickt. Die Krippe, die Kreuzigung und die Auferstehung bilden wichtige Traditionen. Kaum sind die Feiertage vorbei, vergessen die Gläubigen den Heiland und orientieren sich an den Massstäben dieser Welt. Wer sitzt auf dem Thron deines Lebens? Jakobus erwähnt die Problematik in seinem berühmten Brief – siehe Kapitel 1, Verse 21 bis 27:

«Darum legt ab allen Schmutz und allen Rest von Bosheit und nehmt mit Sanftmut das euch eingepflanzte Wort auf, das die Kraft hat, eure Seelen zu erretten! Seid aber Täter des Wortes und nicht bloss Hörer, die sich selbst betrügen. Denn wer nur Hörer des Wortes ist und nicht Täter, der gleicht einem Mann, der sein natürliches Angesicht im Spiegel anschaut; er betrachtet sich und läuft davon und hat bald vergessen, wie er gestaltet war. Wer aber hineinschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit und darin bleibt, dieser Mensch, der kein vergesslicher Hörer, sondern ein wirklicher Täter ist, er wird glückselig sein in seinem Tun. Wenn jemand unter euch meint, fromm zu sein, seine Zunge aber nicht im Zaum hält, sondern sein Herz betrügt, dessen Frömmigkeit ist wertlos. Eine reine und makellose Frömmigkeit vor Gott, dem Vater, ist es, Waisen und Witwen in ihrer Bedrängnis zu besuchen und sich von der Welt unbefleckt zu bewahren.»

Wenn du die segensreichen Worte aus der Bibel nicht glaubst und in die Praxis umsetzt, dann ist alles umsonst. Niemand hat die Möglichkeit, eine Freundschaft mit Jesus zu pflegen, wenn er das alte Leben nicht loslässt. Faule Kompromisse machen dich zum frommen Heuchler. Der Heilige Geist will dich erfüllen, aber du musst den Schweinestall verlassen und deine Sünden bereuen. Du kannst nicht Horoskope in der Tageszeitung studieren, eine schwule Hochzeit feiern oder goldene Buddhas aufstellen und meinen, dass Gott deinen verfluchten Lebensstil akzeptiert – siehe Jakobus 4, Vers 4:

«Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wisst ihr nicht, dass die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, der macht sich zum Feind Gottes!»

Steig von deinem hohen Ross herunter und gehe auf die Knie vor dem allmächtigen Schöpfer des Universums. Der Heiland hat sich an deiner Stelle geopfert und ist nach drei Tagen von den Toten auferstanden, damit du nicht die ewige Strafe im höllischen Feuer erleiden musst. Vertraue dem ultimativen Rettungsplan und versöhne dich mit dem himmlischen Vater, bevor es zu spät ist!

Übrigens, die ersten Gläubigen wurden Christen genannt, weil sie eine «Kopie» von Jesus waren und nach seinem Vorbild agierten. Hast du die Apostelgeschichte gelesen? 28 Kapitel beschreiben die abenteuerlichen Biografien der Nachfolger des Heilands. Die Jünger harmonierten wie Familien und waren persönlich involviert in die Expansion von Gottes Königreich. Durch die Kraft des Heiligen Geistes wurden Kranke gesund, Dämonen ausgetrieben, Leute getauft und Gemeinden gegründet. Gebet, Lobpreis und Abendmahl waren tägliche Höhepunkte.

Jeder Christ ist berufen, Salz und Licht zu sein. Ohne eine leidenschaftliche Gemeinschaft mit Jesus ist das unmöglich! Sobald du erkennst, dass die Liebe des HERRN der Schlüssel zum Leben ist, hältst du dich von Herzen an die gesunden Richtlinien von oben. Beschäftige dich mit Psalm 119 und staune über das einzigartige Potenzial von Gottes Wort – siehe Verse 18 bis 19 als Beispiel:

«Öffne mir die Augen, damit ich sehe die Wunder in deinem Gesetz! Ich bin ein Fremdling auf Erden; verbirg deine Gebote nicht vor mir!»

Dann wirst du verstehen, dass Gott kein Spielverderber ist. Im Gegenteil. Der HERR will, dass wir unsere Freude in seiner Treue, Güte und Barmherzigkeit finden. Unser Erfinder weiss genau, was gut ist für uns und was unsere Seele beschädigt. Deshalb fliehe in die Arme des Heilands und lasse dich trösten von einer übernatürlichen Liebe, die nicht von dieser Welt stammt.

Befindet sich Jesus oder Satan auf dem Thron deines Lebens?

Im Garten Eden wurden Adam und Eva von der Schlange verführt. Der Alleingang des Menschen manifestierte sich in der ersten Sünde. Seitdem hat der Feind Macht über unser schwaches Fleisch und manipuliert auch das Umfeld – siehe 1. Mose 3, Verse 1 bis 6:

«Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der HERR gemacht hatte; und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben, dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft? Da sprach die Frau zur Schlange: Von der Frucht der Bäume im Garten dürfen wir essen; aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: Esst nicht davon und rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbt! Da sprach die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben! Sondern Gott weiss: An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was Gut und Böse ist! Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre, und dass er eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise macht; und sie nahm von seiner Frucht und ass, und sie gab davon auch ihrem Mann, der bei ihr war, und er ass.»

Krankheit, Krieg und Katastrophen sind das Resultat dieser Rebellion. Hast du gewusst, dass der Tod der Lohn der Sünde ist? Der Teufel wusste genau, dass der Mensch (getrennt von Gott) sterben muss. Bis heute hocken wir in einem unheiligen Gefängnis und verrecken an unserer Selbstsucht. Deshalb starb Jesus Christus am Kreuz von Golgota und bezahlte den brutalen Preis für unseren Egotrip mit seinem kostbaren Leben. Nun hast du die Wahl! Nimm die unverdiente Gnade an und lebe mit Perspektive Ewigkeit oder lande nach dem letzten Gericht in der Verdammnis.

Wer regiert dein Herz?

Angetrieben von Hass, Gier und Stolz hetzen wir durch den Alltag. Religionen, Philosophien und Wissenschaften probieren unsere Existenz zu erklären. Entweder du glaubst an dich selbst und schwörst auf dein Selbstvertrauen oder du streckst dich nach der Wahrheit aus, die Jesus Christus verkörpert. Dementsprechend werden deine Familie, deine Finanzen und deine Arbeit gelenkt. Jeder Bereich des Lebens widerspiegelt die Herrschaft, der du dich unterstellt hast. Wer Gottes Führung haben will, vertraut dem Heiland und meidet jede Form der Zauberei.

Es ist traurig, wenn sogar «Christen» die Weisheiten von Zukunftsforschern, Motivationsrednern und Lebenskünstlern mit der Theologie von Jesus vermischen. Viele scheinen vergessen zu haben, woher sie kommen und wessen Eigentum sie nun sind. Der Heiland hat die exklusiven Rechte an dir mit seinem Blut gekauft! Du bist kein Sklave der Finsternis mehr, sondern ein Diener der Gerechtigkeit und berufen, die Vergebung zu teilen.

Weshalb gibst du nicht dem Heiland die Ehre?

Drogen, Körperkult oder Perversionen sind ebenso inkompatibel mit einem Kind des Lichts wie Habsucht und Neid. Echte Christen lösen alle Verbindungen zur Finsternis. So verherrlicht ein Grossteil der Unterhaltungsindustrie den Teufel. Egal, ob Filme, Bücher, Spiele oder Musik. Auch Twitter, Facebook und Youtube können sich als Stolperfallen entpuppen. Sei vorsichtig, mit welchen Dingen du dich beschäftigst und prüfe, ob sie Gott oder Satan die Ehre geben – siehe 1. Korinther 10, Verse 21 bis 22:

«Ihr könnt nicht den Kelch des HERRN trinken und den Kelch der Dämonen; ihr könnt nicht am Tisch des HERRN teilhaben und am Tisch der Dämonen! Oder wollen wir den HERRN zur Eifersucht reizen? Sind wir etwa stärker als er?»

Wer das Zepter seines Lebens in die Hände Gottes legt, befindet sich auf dem richtigen Weg. Stoppe deine negativen Verhaltensmuster und lasse deine Gedanken vom Heiligen Geist transformieren. Ein Nachfolger von Jesus Christus wendet sich ab von seiner toxischen Vergangenheit und lebt für den König der Könige…

«Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich selbst, sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.»

Bibel, Galater 2, Vers 20

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