Schalom Israel

Das Heilige Land feiert in diesem Jahr den 72. Geburtstag. Am 14. Mai 1948 las David Ben Gurion in Tel Aviv die Unabhängigkeitserklärung vor. Einen Tag später zogen Ägypten, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien gegen Israel in den Krieg. Mit Gottes Hilfe wehrte der neu gegründete Staat die hinterhältigen Angriffe der arabischen Liga ab. Bis heute befindet sich die zionistische Nation im Ausnahmezustand und wird von der ganzen Welt gehasst. Terroristen verachten Juden, boykottieren Produkte und verüben Attentate. Das ist kein Zufall, weil Satan das auserwählte Volk aus der Bibel zerstören will – siehe 5. Mose 7, Verse 6 bis 8:

«Denn ein heiliges Volk bist du für den HERRN, deinen Gott; dich hat der HERR, dein Gott, aus allen Völkern erwählt, die auf Erden sind, damit du ein Volk des Eigentums für ihn seist. Nicht deshalb, weil ihr zahlreicher wärt als alle Völker, hat der HERR sein Herz euch zugewandt und euch erwählt – denn ihr seid das geringste unter allen Völkern –, sondern weil der HERR euch liebte und weil er den Eid halten wollte, den er euren Vätern geschworen hatte, darum hat der HERR euch mit starker Hand herausgeführt und dich erlöst aus dem Haus der Knechtschaft, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten.»

Das Wort «Israel» ist hebräisch und bedeutet «Gott kämpft für uns»! Im 1. Mose beim Kapitel 32 findest du in den Versen 25 bis 33 den historischen Hintergrund. Der Schöpfer des Universums machte die Kinder Abrahams, Issaks und Jakobs zum Segen für die Menschheit.

Nachdem Gott mit Mose auf dem Berg Sinai einen Bund schloss und die beiden Steintafeln mit den zehn Geboten in Kraft setzte, mussten die Israeliten 40 Jahre durch die Wüste wandern. Aufgrund des mangelnden Vertrauens gegenüber den Verheissungen des HERRN dauerte die Reise viel länger als geplant. Anschliessend überquerte Josua mit den Nachkommen den Jordan und eroberte das Land Kanaan.

Vor mehr als 3’000 Jahren schenkte Gott seinem Volk eine neue Heimat. Laut dem Bericht aus dem Alten Testament gehört der berühmt-berüchtigte Gazastreifen ebenfalls dazu. Der israelische Botschafter zeigte am 29. April 2019 im Sicherheitsrat der «United Nations» die Besitzurkunde seines Landes: Danny Danon hielt am Geburtstag von Israel (nach jüdischem Kalender) die Bibel in die Kamera!

Besatzungsmächte wie die Römer oder die Osmanen sorgten für ein territoriales Chaos. Die Provinz «Palästina» entsprang einer Idee des Kaisers Hadrian. Das Existenzrecht Israels und die Abmessungen werden im vierten Buch Mose bestätigt – siehe Kapitel 34, Verse 1 bis 12:

«Und der HERR redete zu Mose und sprach: Gebiete den Kindern Israels und sprich zu ihnen: Wenn ihr in das Land Kanaan kommt, so ist dies das Land, das euch als Erbteil zufällt: das Land Kanaan in seinen Grenzen. Der südliche Rand soll sich erstrecken von der Wüste Zin, Edom entlang, sodass eure südliche Grenze am Ende des Salzmeers beginnt, das gegen Osten liegt. Dann soll sich eure Grenze südlich der Anhöhe Akrabbim wenden, bis nach Zin gehen und südlich von Kadesch-Barnea enden; von dort soll sie nach Hazar-Addar gehen und hinüber nach Azmon; von Azmon soll sie sich zum Bach Ägyptens hin wenden, und ihr Ende soll am Meer sein. Als westliche Grenze soll euch das grosse Meer und seine Küste dienen; das sei eure Grenze gegen Westen. Dies soll eure nördliche Grenze sein: Vom grossen Meer sollt ihr die Grenze ziehen bis zum Berg Hor, und vom Berg Hor sollt ihr die Grenze ziehen, bis man nach Hamat kommt, und die Grenze soll nach Zedad hin auslaufen; dann soll sich die Grenze bis Siphron erstrecken, und sie soll bei Hazar-Enan auslaufen. Das sei eure Grenze gegen Norden. Als östliche Grenze aber sollt ihr euch festsetzen eine Linie von Hazar-Enan bis Schepham. Und die Grenze soll von Schepham nach Ribla herabgehen, östlich von Ain. Danach soll sie herabgehen und sich auf die Seite des Sees Genezareth ziehen, gegen Osten, und die Grenze soll herabkommen an den Jordan und beim Salzmeer auslaufen. Das sollen ringsum die Grenzen für euer Land sein.»

Der Teufel versuchte immer wieder Israel und das Volk Gottes zu vernichten. So erfahren wir im Buch Esther über die geplante Ausrottung der Juden durch Haman. Die Frau des persischen Königs Ahasveros verhinderte in Zusammenarbeit mit Mordechai das Massaker. Das jüdische Fest «Purim» erinnert an diese Geschichte.

Im Verlaufe der Jahrhunderte wurden die Juden verleumdet und brutal abgeschlachtet. Auch die Schweiz beteiligte sich an den schrecklichen Taten. 1349 verbrannte man in Basel, Zürich und Winterthur einen Teil der jüdischen Bevölkerung. Muslime, Kommunisten, Reformierte, Atheisten, Orthodoxe, Katholiken oder Philosophen kreieren bis dato Verschwörungstheorien um die Israeliten.

Die Nazis ermordeten im Zweiten Weltkrieg Millionen von Juden. Kurz darauf erfüllten sich mehrere biblische Prophezeiungen. In Hesekiel 37 finden wir eine Vorschau auf die Wiederherstellung Israels durch die Hilfe des HERRN. Ich zitiere die Verse 12 bis 14:

«Darum weissage und sprich zu ihnen: So spricht GOTT, der HERR: Siehe, ich will eure Gräber öffnen und euch, mein Volk, aus euren Gräbern heraufbringen, und ich will euch wieder in das Land Israel bringen; und ihr sollt erkennen, dass ich der HERR bin, wenn ich eure Gräber öffne und euch, mein Volk, aus euren Gräbern heraufbringen werde. Und ich werde meinen Geist in euch legen, und ihr sollt leben; und ich werde euch wieder in euer Land bringen; und ihr werdet erkennen, dass ich der HERR bin. Ich habe es gesagt und werde es auch tun!, spricht der HERR.»

Wer das ganze Kapitel liest, findet sogar einen Hinweis auf den Heiland und das zukünftige Königreich des Lichts. Die Geburt von Jesus Christus läutete das messianische Zeitalter ein. Sein Stammbaum in Matthäus 1 beginnt mit Adam und weist auf die Wurzel Davids hin. Halleluja!

In Johannes 4 kommt es zur Begegnung zwischen Jesus und der Frau aus Samarien. Bei dieser Konversation offenbarte sich der Heiland als Messias und betont die exklusive Rolle der Juden. Ausserdem werden die fundamentalen Voraussetzungen für das leidenschaftliche Gebet genannt – siehe Verse 21 bis 26:

«Jesus spricht zu ihr: Frau, glaube mir, es kommt die Stunde, wo ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn das Heil kommt aus den Juden. Aber die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. Die Frau spricht zu ihm: Ich weiss, dass der Messias kommt, welcher Christus genannt wird; wenn dieser kommt, wird er uns alles verkündigen. Jesus spricht zu ihr: Ich bin’s, der mit dir redet!»

Im Neuen Testament erfahren wir, dass der Sohn Gottes nicht nur für unsere Sünden starb und nach drei Tagen sein Grab verliess, sondern mit jedem Menschen eine persönliche Beziehung für die Ewigkeit eingehen will. In Johannes 3 finden wir eine interessante Aussage des Heilands – siehe Verse 15 bis 18:

«Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.»

Passend dazu werfen wir einen Blick in die Schriftrolle von Jesaja und studieren Kapitel 53. Dort spricht der Prophet über den kommenden Messias, der die Schuld der Menschheit auf sich nimmt und den Tod besiegt:

«Wer hat unserer Verkündigung geglaubt, und der Arm des HERRN, wem ist er geoffenbart worden? Er wuchs auf vor ihm wie ein Schössling, wie ein Wurzelspross aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht; wir sahen ihn, aber sein Anblick gefiel uns nicht. Verachtet war er und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut; wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt, so verachtet war er, und wir achteten ihn nicht. Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden. Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Schuld auf ihn. Er wurde misshandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf, wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer und seinen Mund nicht auftut. Infolge von Drangsal und Gericht wurde er weggenommen; wer will aber sein Geschlecht beschreiben? Denn er wurde aus dem Land der Lebendigen weggerissen; wegen der Übertretung meines Volkes hat ihn Strafe getroffen. Und man bestimmte sein Grab bei Gottlosen, aber bei einem Reichen war er in seinem Tod, weil er kein Unrecht getan hatte und kein Betrug in seinem Mund gewesen war. Aber dem HERRN gefiel es, ihn zu zerschlagen; er liess ihn leiden. Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, so wird er Nachkommen sehen und seine Tage verlängern; und das Vorhaben des HERRN wird in seiner Hand gelingen. Nachdem seine Seele Mühsal erlitten hat, wird er seine Lust sehen und die Fülle haben; durch seine Erkenntnis wird mein Knecht, der Gerechte, viele gerecht machen, und ihre Sünden wird er tragen. Darum will ich ihm die Vielen zum Anteil geben, und er wird Starke zum Raub erhalten, dafür, dass er seine Seele dem Tod preisgegeben hat und sich unter die Übeltäter zählen liess und die Sünde vieler getragen und für die Übeltäter gebetet hat.»

Während im Alten Testament das Blut von Tieren fliessen musste, um die Sünde zu tilgen, fungiert im Neuen Testament das Lamm Gottes als ultimatives Opfer. Jesus Christus startete den Rettungsplan am Kreuz von Golgota und sein reines Blut ist das Zeichen für den neuen Bund. Paulus schreibt unter anderem in Hebräer 8 über das brisante Thema. Nun warten wir auf die finale Umsetzung. Ein Teil des Wunders aus Hesekiel 36 ist mit der erneuten Gründung von Israel im Jahr 1948 bereits Realität geworden – siehe Verse 22 bis 28:

«Darum sage zum Haus Israel: So spricht der HERR, HERR: Nicht um euretwillen handle ich, Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr entweiht habt unter den Nationen, zu denen ihr gekommen seid. Und ich werde meinen grossen, unter den Nationen entweihten Namen heiligen, den ihr mitten unter ihnen entweiht habt. Und die Nationen werden erkennen, dass ich der HERR bin, spricht der Herr, HERR, wenn ich mich vor ihren Augen an euch als heilig erweise. Und ich werde euch aus den Nationen holen und euch aus allen Ländern sammeln und euch in euer Land bringen. Und ich werde reines Wasser auf euch sprengen, und ihr werdet rein sein; von all euren Unreinheiten und von all euren Götzen werde ich euch reinigen. Und ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres geben; und ich werde das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Und ich werde meinen Geist in euer Inneres geben; und ich werde machen, dass ihr in meinen Ordnungen lebt und meine Rechtsbestimmungen bewahrt und tut. Und ihr werdet in dem Land wohnen, das ich euren Vätern gegeben habe, und ihr werdet mir zum Volk, und ich, ich werde euch zum Gott sein.»

Jesus gab seinen Schülern den Auftrag für die internationale Mission, damit die gute Nachricht rund um den Globus geht. Damals erkannte ein Grossteil der jüdischen Bevölkerung den Messias nicht und rebellierte gegen die Wahrheit. Apostel Paulus erwähnt in seinem Brief an die Römer diese temporäre Blockade, welche geschehen musste, damit alle Nationen durch Israel gesegnet werden und die Möglichkeit haben, von ihrem Höllentrip umkehren. In Kapitel 11 findest du das Gleichnis mit dem Ölbaum, das die Funktion der Zweige beschreibt und das Geheimnis lüftet.

Es ist wichtig, Israel zu segnen und den Juden das Evangelium zu verkünden. Aber vorher müssen wir uns selber vor dem Schöpfer beugen und unsere Schuld bekennen. Gnade und Vergebung erhalten diejenigen, welche das Erlösungswerk des Heilands im Glauben akzeptieren. Stoppe deinen verfluchten Lebensstil und flüchte in die Arme des himmlischen Vaters. Bereue deine Sünden vor Gott, lasse dich auf den Namen von Jesus Christus taufen und empfange den Heiligen Geist. Wer seine dreckige Vergangenheit im Wasser «ersäuft» hat und mit der Liebe des HERRN erfüllt wird, folgt dem Heiland ins goldene Jerusalem…

«Der HERR aber hatte zu Abram gesprochen: Geh hinaus aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde! Und ich will dich zu einem grossen Volk machen und dich segnen und deinen Namen gross machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf der Erde!»

Bibel, 1. Mose 12, Verse 1-3

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