Abtreibung im Kino und Laptop auf der Kollerwiese

Der Film «Unplanned» von Chuck Konzelman und Cary Solomon erzählt die wahre Geschichte von Abby Johnson, die acht Jahre lang in Abtreibungskliniken gearbeitet hat. In den USA wurde der offizielle Start auf der Leinwand boykottiert, aber fand trotzdem in den Kinos statt. Obwohl das Elend riesig ist, verleugnet die Gesellschaft die Realität. Laut dem Bundesamt für Statistik wurden 2018 in der Schweiz mehr als 10’000 Schwangerschaften abgebrochen. Gemäss offiziellen Daten aus dem Jahr 2019 waren es in Deutschland über 100’000. Gesundheitsorganisationen schätzen, dass weltweit mehr als 50 Millionen Babys pro Jahr im Bauch der Mutter getötet werden. Falls diese Zahlen stimmen, wird jede Sekunde mindestens ein ungeborenes Kind eliminiert. Wenn das Ultraschallbild etwas zeigt, was man nicht sehen will oder nach dem Sex die Panik kommt, dann entscheiden sich viele Frauen und Männer gegen den Nachwuchs.

Hast du vergessen, was bei Psalm 127 in den Versen 3 bis 4 steht?

«Siehe, Kinder sind eine Gabe des HERRN, die Leibesfrucht ist eine Belohnung. Wie Pfeile in der Hand eines Helden, so sind die Söhne der Jugend.»

Kinder sind ein Segen und kein Fluch!

Wer sich mit dem Sinn des Lebens auseinandersetzt, wird feststellen, dass Gott ursprünglich einen guten Plan mit Adam und Eva hatte. Der Mensch wurde geschaffen, um den Schöpfer zu repräsentieren. Was für eine Ehre! Unsere Aufgabe war es, die Erde zu bevölkern und zu bewahren. Aber nicht im Alleingang, sondern in Gemeinschaft mit dem HERRN.

Du hast dich entschieden, die übernatürliche Liebe von oben zu missbrauchen und hast einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Das Resultat dieser unheiligen Allianz ist überall in unserer zerstörten Heimat sichtbar. Wir akzeptieren fremde Götter, hassen den Nachbarn, lügen Vorgesetzte an, betrügen unsere Ehepartner, stehlen fremdes Eigentum und sind Gefangen in Perversionen. Die Gier hat dein Herz zerfressen und du bist auf dem Weg in die Hölle.

Dennoch gibt es Hoffnung!

Jesus Christus kam vor 2’000 Jahren, um die Prophezeiungen aus dem Alten Testament zu erfüllen. Der Heiland starb am Kreuz für unsere Sünden und verliess nach drei Tagen sein Grab. Nun ist die Tür ins Paradies offen. Wer negative Verhaltensmuster loslässt und die Schuld bereut, kommt in den Genuss dieser herrlichen Vergebung. Glaube an die grösste Rettungsaktion aller Zeiten, wende dich ab vom Bösen und nimm die erstaunliche Gnade aus dem Himmel an.

Lasse dich im Wasser auf den Namen von Jesus Christus taufen und deine Sünden abwaschen. Dann wirst du die Gabe des Heiligen Geistes empfangen, den Gott seinen verlorenen Söhnen und Töchtern versprochen hat. Weder Religion noch Philosophie oder Ideologie kann dich vor der Verdammnis bewahren. Folge dem Heiland und nicht dem Pfarrer in der Kirche. Christen müssen am Sonntag keine rituellen Praktiken zelebrieren, sondern haben das Privileg, die ganze Woche einen königlichen Lebensstil zu führen – siehe Römer 12, Verse 1 bis 3:

«Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: Das sei euer vernünftiger Gottesdienst! Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch in eurem Wesen verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist. Denn ich sage kraft der Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass er nicht höher von sich denke, als sich zu denken gebührt, sondern dass er auf Bescheidenheit bedacht sei, wie Gott jedem Einzelnen das Mass des Glaubens zugeteilt hat.»

Am Samstag (09.05.2020) trafen wir uns mit einem Glaubensbruder auf der Kollerwiese in Zürich Wiedikon. Auf dem grosszügigen Areal befindet sich ein grosser Spielplatz mit einem originellen Schiff aus Holz und vier Schaukeln. Aufgehängte Fässer, ein offener Sandkasten, gespannte Seile zwischen Pfählen, das Floss mit den Sprungfedern und zwei Rutschbahnen sorgen für zusätzliche Atmosphäre.

Während meine Frau und die Kinder die unterschiedlichen Elemente der Anlage ausprobierten, setzte ich mich mit unserem «Gast» an einen Tisch, der neben einem Baum stand. Gemeinsam arbeiteten wir an seiner Stellenbewerbung und sortierten Material auf dem Laptop. An diesem Nachmittag durften wir auch christliche Traktate verteilen und auf Jesus hinweisen. Plötzlich kam ein Flüchtling auf uns zu und verlangte nach Feuer für seine Zigarette. Wir schenkten ihm ein Traktat und ein Riegel zum Essen. Nachdem wir den Einsatz abgeschlossen hatten, spazierten wir zur Bushaltestelle.

Meine Frau schlug vor, dass wir einen anderen Rückweg nehmen sollen. Auf dieser Route begegneten wir zwei Leuten, die auf dem Boden lagen und in einem miserablen Zustand waren. Ich wies sie auf den Heiland hin, schenkte ihnen ein Traktat und segnete sie. Später trafen wir eine ältere Dame, die einen Hunger nach dem Wort Gottes hatte.

Im Zug sprachen wir mit einem älteren Fahrgast, der ebenfalls offen für die Wahrheit war und eine erbauliche Konversation schätzte. Wir redeten unter anderem über das Geheimnis der Ehe, welches ein Hinweis auf Gott ist – siehe Epheser 5, Verse 22 bis 27:

«Ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter als dem HERRN; denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch der Christus das Haupt der Gemeinde ist; und er ist der Retter des Leibes. Wie nun die Gemeinde sich dem Christus unterordnet, so auch die Frauen ihren eigenen Männern in allem. Ihr Männer, liebt eure Frauen, gleichwie auch der Christus die Gemeinde geliebt hat und sich selbst für sie hingegeben hat, damit er sie heilige, nachdem er sie gereinigt hat durch das Wasserbad im Wort, damit er sie sich selbst darstelle als eine Gemeinde, die herrlich sei, sodass sie weder Flecken noch Runzeln noch etwas Ähnliches habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei.»

Deshalb ist der Bund zwischen Mann und Frau heilig. Sexualität ist ein Geschenk und keine Pornografie. Ausserdem sprachen wir über die Irrtümer des Katholizismus und die ultimative Lehre von Jesus Christus, der als Vermittler zwischen Gott und Mensch fungiert. Dank dem Ereignis von Golgota haben wir die Möglichkeit, eine Partnerschaft mit dem himmlischen Vater für die Ewigkeit einzugehen.

Kurz vor dem Ausstieg durfte ich für seine Beine beten, dabei spürte er eine Erleichterung und weniger Schmerzen. Was mich speziell dünkte war, dass im Verlaufe der Konversation plötzlich ein Mann aus dem Hintergrund auftauchte und sich für meine Predigt bedankte. Es handelte sich um einen Muslim, dessen Herz vom Heiland berührt wurde. Halleluja!

Am Montag (11.05.2020) besuchten wir trotz stürmischem Wetter abermals den Spielplatz auf der Kollerweise und erkundeten den Schauplatz ein zweites Mal. Speziell war die Rückreise, weil ich mit den Kindern beim Bahnhof in den «falschen» Zug eingestiegen bin. In diesem Wagen blieb ein Mann in der Nähe der Türe stehen, der ungewöhnlich auf meine Rede reagierte. Er interpretierte unsere Begegnung als ein Zeichen. Offenbar pflegte er im Vorfeld eine fruchtbare Kommunikation mit einer Gläubigen. Nun gab ihm Gott eine Bestätigung durch die wenigen Worte, die ich verkünden durfte…

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