Gebet bei der Schauplatzgasse, bulgarischer Missionar und Olivenöl aus Israel

Jesus hat uns nicht versprochen, dass wir reich und berühmt werden. Gott ist kein Automat, der unsere Wünsche auf Knopfdruck erfüllt. Der Heiland rettet dich aus deinen Sünden und gibt dir eine neue Identität, falls du deinen Egotrip beendest! Wer in einer unheiligen Welt heilig leben will, muss den guten Kampf des Glaubens kämpfen. Der Alltag eines Christen ist geprägt von übernatürlichen Herausforderungen. Unser Ziel ist die Ewigkeit im Königreich des Lichts und nicht das höllische Feuer. In Matthäus 7 lesen wir in den Versen 13 und 14 über eine komfortable und eine unbequeme Reiseroute:

«Geht ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der ins Verderben führt; und viele sind es, die da hineingehen. Denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind es, die ihn finden.»

Ein Nachfolger von Jesus hört auf den Heiligen Geist und ignoriert den Zeitgeist. Wir sind aus dem Gefängnis des Teufels befreit worden und haben einen Bund mit dem Schöpfer des Universums geschlossen. Der Wille Gottes ist immer besser als dein Wille. Deshalb demütige dich vor dem HERRN und entdecke das grösste Abenteuer überhaupt. Halleluja!

Am Dienstag (25.08.2020) absolvierte ich mit Sandro einen Einsatz in Bern. Bevor wir das Evangelium verkündeten und für Kranke beteten, redeten wir in einem Restaurant über verschiedene Themen. Dabei ging es beispielsweise um die Mormonen. Die berühmte Sekte beruft sich auf einen Propheten aus New York. Ähnlich wie bei Mohammed erschien Joseph Smith ein Engel, der die Aussagen der Bibel verdrehte. Sowohl der Koran als auch das Buch Mormon widersprechen dem Alten und Neuen Testament. Interessanterweise warnte Petrus vor Menschen und Engeln, welche eine andere Version der Wahrheit präsentieren – siehe Galater 1, Verse 6 bis 9:

«Mich wundert, dass ihr euch so bald abwenden lasst von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu einem andern Evangelium, obwohl es doch kein andres gibt. Es gibt nur einige, die euch verwirren und wollen das Evangelium Christi verkehren. Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht. Wie wir eben gesagt haben, so sage ich abermals: Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht.»

Tatsächlich laden wir einen Fluch auf uns, wenn wir die gute Nachricht vom Kreuz fälschen. Jesus Christus hat keine Religion gegründet, sondern ist für unsere Sünden gestorben und nach drei Tagen von den Toten auferstanden. Lügen, Stehlen, Morden, Hass, Neid und Perversionen sind das Problem. Du hast die gesunden Richtlinien von oben missachtet und befindest dich auf dem Weg in die Hölle. Wenn du umkehrst zu Gott, wird das kostbare Blut des Heilands deine Schulden tilgen.

Glaube an den himmlischen Rettungsplan, stoppe deine negativen Verhaltensmuster und lasse dich im Wasser auf den Namen von Jesus Christus taufen. Dann wirst du den Heiligen Geist empfangen und als Kind Gottes autorisiert. Kurz gesagt, wir alle brauchen eine Neugeburt, damit wir das das Königreich des Lichts betreten und unsere Gedanken verändern können – siehe Johannes 3, Verse 5 bis 7:

«Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen! Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von Neuem geboren werden!»

Nach der Gemeinschaft im Restaurant, beteten wir und starteten den Einsatz. Ich erwähne an dieser Stelle einige Höhepunkte. So trafen wir auf dem Bahnhofplatz einen Mann, der ein «Loch» im Hals hatte und nur leise sprechen konnte. Scheinbar war ein Tumor für das Leid verantwortlich. Wir erwähnten Jesus und beteten für ihn. Danach redeten wir bei der Tramhaltestelle mit zwei Muslimen. Bei dieser Konversation konnten wir eine Person auf das Projekt «More Than Dreams» hinweisen, dass fünf Biografien von Menschen inszeniert, die von Jesus geträumt haben.

Auf dem Weg durch die Schauplatzgasse redeten wir mit einem Polizisten über den Sinn des Lebens. Es stellte sich heraus, dass dieser Mann an Jesus glaubt, aber nach eigenen Spielregeln lebte. Er probierte mit guten Werken in den Himmel zu kommen. Paulus betont in Römer 3, dass wir alle Sünder und ohne die Gnade von Golgota verloren sind – siehe Verse 22 bis 24:

«Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.»

Natürlich ist es wichtig, dass wir Gottes segensreiche Gebote halten. Aber dies tun wir aus Liebe zum himmlischen Vater und nicht, weil wir uns den Himmel verdienen können. Vielmehr nehmen wir die Vergebung in Anspruch, die uns Gott in seinem Sohn Jesus Christus anbietet. In Johannes 14 erklärt der Heiland im Vers 23 einen Zusammenhang zwischen dem Gehorsam gegenüber dem HERRN und der Erfüllung mit dem Heiligen Geist:

«Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.

In der Nähe vom Käfigturm betete Sandro für eine ältere Frau, die nach einer Operation Schmerzen in der Hand hatte. Als sie einen Unterschied zum ursprünglichen Zustand feststellte, freuten wir uns. Bei dieser Begegnung erzählte sie die Geschichte von einem Mann, der aufgrund von dramatischen Ereignissen das Vertrauen in Gott verlor.

Es erinnert mich daran, dass die Nachfolger von Jesus auf einem gigantischen Schlachtfeld stehen. Aber ohne den guten Hirten können wir diesen Krieg nicht gewinnen. Paulus und die Apostel mussten viele Angriffe erdulden, dennoch lobten sie Gott. Richte deine Augen immer auf Christus und nicht auf die Umstände. Es handelt sich um einen anspruchsvollen Prozess der Heiligung, der herrliche Frucht bringt. Der Brief an die Hebräer erinnert uns in Kapitel 12 an den hoffnungsvollen Marathon, den die Gläubigen laufen – siehe Verse 1 bis 3:

«Da wir nun eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, so lasst uns jede Last ablegen und die Sünde, die uns so leicht umstrickt, und lasst uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt, indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und dabei die Schande für nichts achtete, und der sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat. Achtet doch auf ihn, der solchen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht müde werdet und den Mut verliert!»

Nach dem Einsatz verabschiedete sich Sandro. Kurze Zeit später bat mich eine junge Mutter aus Strassburg um Hilfe, die mit einem Kinderwagen unterwegs war. Weil ich die französische Sprache nur oberflächlich verstehe, fragte ich Passanten, ob jemand das Gespräch übersetzen konnte. Eine Frau, die ebenfalls an Jesus glaubte, stellte sich zur Verfügung und spendete sogar eine Münze. Ich konnte unter anderem mit Windeln aus dem Supermarkt helfen.

Anschliessend ging ich in Richtung Bundeshaus, weil dort meine Familie wartete. Nachdem ich mit den Kindern eine Runde mit der Drahtseilbahn gefahren bin, fiel mir ein Mann bei der Bundesterrasse auf. Es handelte sich um einen Missionar aus Bulgarien, der in der Schweiz unterwegs ist und die Menschen auf Gott aufmerksam macht. Gemeinsam gingen wir ein paar Stellen aus dem Alten und Neuen Testament durch. Es sagte, dass er einen Tag zuvor gebetet hat, dass ihm jemand eine Jacke schenkt, damit er in der Nacht nicht friert, wenn er draussen auf einer Isomatte schläft. Wir merkten, dass hier unsere Hilfe gefragt ist und vereinbarten eine Uhrzeit für den nächsten Tag.

Am Mittwoch (25.08.2020) besuchten wir unter anderem meinen Schwiegervater im Kanton Zürich und erlebten auf dem Weg zum Zielort spannende Momente. So trafen wir eine gläubige Frau, die uns einen wertvollen Hinweis auf die aktuelle Situation gab. Später an diesem Tag reisten wir nochmals nach Bern, um den Glaubensbruder aus Bulgarien zu treffen. Wir brachten ihm diverse Kleider und Traktate. Es ging darum, diesen Mann nach 1. Johannes 3 praktisch zu unterstützen – siehe Verse 17 und 18:

«Wer aber die Güter dieser Welt hat und seinen Bruder Not leiden sieht und sein Herz vor ihm verschliesst – wie bleibt die Liebe Gottes in ihm? Meine Kinder, lasst uns nicht mit Worten lieben noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit!»

Du kannst nicht ein Christ sein und gleichzeitig deine Geschwister im HERRN vergessen. Als wir rund eine Stunde zu spät am Treffpunkt ankamen, erkundeten wir die Region, weil der Mann aus Bulgarien nicht dort war. Bei dieser Gelegenheit konnten wir das Evangelium verkünden und hatten gute Gespräche mit einer Gruppe von Jugendlichen. Jedenfalls betete ich, dass der HERR unseren Glaubensbruder zu uns führt.

Als wir zum Treffpunkt zurückkehrten, kam der Mann tatsächlich. Wir hatten Gemeinschaft neben dem Bundeshaus bei den aufgetürmten Felsen und lasen einige Verse aus der Bibel. Danach ermutigten wir uns gegenseitig und beteten füreinander. Der Bulgare erzählte, dass er bei seiner Taufe im Wasser beobachtete, wie etwas «Dunkles» ihn verliess. Ausserdem sprach er über die Taufe im Heiligen Geist und den Alltag als Nachfolger von Jesus.

Ich schenkte ihm zusätzlich meinen Militärrucksack, weil ich im Vorfeld einen Eindruck bekam. Obwohl wir noch Rucksäcke im Basislager haben, tat ich mich zuerst schwer mit diesem Gedanken und merkte, dass ich mein Herz nicht an Gegenstände oder Personen hängen darf. Jesus Christus ist mein Gott, mein König und mein Versorger. Der Heiland warnt in Matthäus 6 vor dem Sammeln irdischer Kostbarkeiten und motiviert uns, himmlische Investitionen zu tätigen – siehe Verse 19 bis 21:

«Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo die Motten und der Rost sie fressen und wo die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel, wo weder die Motten noch der Rost sie fressen und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen! Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.»

Falls du dich wunderst, weshalb ich diese und weitere ausgewählten Geschichten auf superkraft.ch veröffentliche, dann gebe ich dir gerne eine Antwort. Ich will Seelen für das Königreich Gottes gewinnen und Christen motivieren, ihre Berufung zu erkennen und in den aktiven Dienst zu wechseln. Wir können uns das Himmelreich nicht mit guten Taten verdienen, aber die Nachfolger von Jesus sollen die Aufträge erledigen, welche der HERR für sie vorbereitet hat – siehe Epheser 2, Verse 8 bis 10:

«Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.»

Am Donnerstag (27.08.2020) reisten wir nach Basel, um eine Flasche israelisches Olivenöl bei einem Glaubensbruder zu kaufen. René importiert Waren aus dem Heiligen Land und hat ein Herz für das Volk Gottes. Wenn du nicht auf dem Markt beim Barfüsserplatz warst, kannst du im Online-Shop von «Isratrade and Tours» verschiedene Produkte erwerben. Die Palette reicht vom prämierten Wein bis zur wohlriechenden Seife aus dem Toten Meer.

Hast du gewusst, dass die Nachfolger von Jesus zu den Nachkommen Abrahams, Issaks und Jakobs gehören? Echte Christen verbindet eine geistliche Verwandtschaft mit Israel – siehe 1. Mose 22, Verse 15 bis 18:

«Und der Engel des HERRN rief Abraham zum zweiten Mal vom Himmel her zu, und er sprach: Ich habe bei mir selbst geschworen, spricht der HERR: Weil du dies getan und deinen Sohn, deinen einzigen, nicht verschont hast, darum will ich dich reichlich segnen und deinen Samen mächtig mehren, wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres; und dein Same soll das Tor seiner Feinde in Besitz nehmen, und in deinem Samen sollen alle Völker der Erde gesegnet werden, weil du meiner Stimme gehorsam warst!»

Wenn du das Foto mit dem Marktstand genauer anschaust, dann erkennst du im Hintergrund auf der rechten Seite das renovierte Stadtkasino von Basel. Dort hat im August 1897 der erste Kongress der Zionisten mit Theodor Herzl stattgefunden. David Wolffsohn kreierte für diese Veranstaltung eine Flagge für die Juden. Damals wurde das blau-weisse Logo auf dem Balkon des Gebäudes aufgehängt und der Öffentlichkeit präsentiert. Bei der offiziellen Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 hat man diesen Entwurf als Nationalflagge eingeführt…

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