Toxisches Nikotin, gläubiger Politiker und iranische Flüchtlinge

Laut der WHO sterben pro Jahr mehr als sechs Millionen Personen an den Folgen von Tabak. In den Blättern der gleichnamigen Pflanze ist Nikotin enthalten. Es handelt sich um ein Gift, dass dich süchtig macht. Eine Zigarette enthält wenige Milligramm dieser gefährlichen Substanz, die sogar ein Kleinkind töten kann. Im Rauch befinden sich Hunderte von Schadstoffen, die aus Gasen (Kohlenmonoxid bis Blausäure) und Teer bestehen. Die toxische Mischung sabotiert nicht nur deine Lungen, sondern gelangt über das Blut in den gesamten Körper und gefährdet auch Menschen in deinem Umfeld. Obwohl die glimmenden Stängel unsere Gesundheit zerstören, kannst du die fragwürdigen Produkte überall kaufen. Auf jeder Verpackung informiert eine Warnung über die tödlichen Konsequenzen.

Im ersten Brief an die Thessalonicher finden wir im Kapitel 5 einen Hinweis zum Umgang mit den Dingen dieser Welt. Dein Schöpfer fordert dich heraus, dich von allem zu distanzieren, was dich kaputt macht – siehe Verse 21 bis 22:

«Prüft aber alles und das Gute behaltet. Meidet das Böse in jeder Gestalt.»

Würde sich das BAG an die himmlischen Richtlinien halten, könnte man viele Leben retten und Milliarden von Franken einsparen. Stattdessen wird die Bevölkerung mit überteuerten Krankenversicherungen belastet und die Pharmabranche ausgebaut. Komischerweise werden Rauchen, Prostitution oder Abtreibung nicht verboten, sondern legalisiert. Gleichzeitig veranstaltet man bei Corona einen Zirkus der Superlative und zählt jede Infektion. Ist das nicht Heuchelei?

Gott kreierte unser Immunsystem wunderbar. Komplexe Abläufe beschützen deinen Körper vor aggressiven Bakterien, Viren, Pilzen und Parasiten. Wer Unzucht praktiziert, Drogen konsumiert oder Pornos schaut, schwächt diese geniale Abwehr und schadet seiner physischen und psychischen Gesundheit. Im 2. Mose erkennen wir im Kapitel 15 einen Zusammenhang zwischen dem Gehorsam gegenüber dem Schöpfer und dem gesundheitlichen Segen – siehe Vers 26:

«… und er sprach: Wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, eifrig gehorchen wirst und tust, was vor ihm recht ist, und seine Gebote zu Ohren fasst und alle seine Satzungen hältst, so will ich keine der Krankheiten auf dich legen, die ich auf Ägypten gelegt habe; denn ich bin der HERR, dein Arzt!»

Am Mittwoch (09.09.2020) fuhren wir nach Cham und erkundeten die Promenade am See. Aussergewöhnlich ist die Unterführung beim Bahnhof. Die grauen Mauern waren mit leuchtenden Schildern bestückt, die Sehenswürdigkeiten zeigten und als Wegweiser dienten. Gute Idee! An diesem Tag spielten wir Minigolf in einer schönen Anlage, die mit originellen Bahnen und einem Teich mit Fischen glänzte. Danach setzten wir uns auf eine Holzbank am Ufer und beobachteten die wunderbare Kulisse mit dem Wasser, den Bergen und dem Himmel. In seinem Brief an die Römer schreibt Paulus im Kapitel 1, dass die Allmacht Gottes in der Natur sichtbar wird und kein Mensch eine Ausrede hat – siehe Verse 18 bis 22:

«Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat; denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, sodass sie keine Entschuldigung haben. Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden…»

Auf der Rückreise mussten wir eine andere Route wählen. Weil die Kinder hungrig waren, besuchten wir einen Laden vor Ort und verpassten den Zug. Deshalb fuhren wir mit einem Bus zum nächsten Bahnhof. An diesem Schauplatz trafen wir fünf Jugendliche. Ich durfte ihnen das Evangelium erklären und Fragen beantworten. Es war beeindruckend wie der Heilige Geist einige Zuhörer überführte. Ich freute mich über die geheimnisvolle Leitung Gottes. Halleluja!

Am Donnerstag (10.09.2020) machte ich mit Sandro einen Einsatz in Bern. Wir erlebten spannende Begegnungen auf der Strasse. So trafen wir auf dem Bundesplatz einen gläubigen Nationalrat von der SVP. Wir sprachen mit dem engagierten Volksvertreter aus dem Kanton Aargau über den Sinn des Lebens. Dabei erwähnten wir Johannes 3 und die geistliche Neugeburt. Gott hat an vielen Orten seine Botschafter platziert, damit sich Gerechtigkeit und Wahrheit manifestieren. Tatsächlich gibt es auch unter den Politikern mutige Christen, die einen guten Dienst leisten. Wichtig ist, dass wir für diese Männer und Frauen beten. Apostel Paulus schreibt in seinem ersten Brief an Timotheus im Kapitel 2 über das Thema. Darin werden die Nachfolger von Jesus ermutigt, alle Menschen und die Regierung vor den Thron Gottes zu bringen – siehe Verse 1 bis 6:

«So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit. Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat als Lösegeld für alle, als sein Zeugnis zur rechten Zeit.»

Beim Bundeshaus diskutierten wir in einem Durchgang mit drei Jugendlichen über die Unterschiede zwischen Bibel und Koran. Wenn du die Worte und Taten von Jesus und Mohammed vergleichst, dann wirst du herausfinden, wo die Wahrheit zu finden ist. Moslems stützen sich auf die Aussagen eines Arabers, der die Gebote Gottes gebrochen hat und den Heiligen Schriften der Juden und Christen widerspricht. Hast du dich jemals gefragt, wie sich der Islam verbreitet hat und warum bis heute Menschen im Namen von Allah getötet werden? Der Vortrag «Why We Are Afraid: 1400 Years of Fear» dauert 45 Minuten und beleuchtet die historischen Hintergründe der Lehre aus Mekka. Nach dem brutalen Anschlag vom 11. September 2001 in New York begann Professor Bill Warner den muslimischen Terror rund um den Erdball zu erforschen und kam zu einem erstaunlichen Ergebnis.

Im Alten Testament haben die Propheten vorausgesagt, dass der Heiland kommen und leiden wird – siehe Jesaja 53! Im Neuen Testament lesen wir, dass Jesus Christus am Kreuz für unsere Sünden starb und nach drei Tagen von den Toten auferstanden ist.

Seit der Rebellion von Adam und Eva im Garten Eden sind wir getrennt von der Quelle des Lebens. Der Mensch stellte sich gegen Gott und vertraute der Schlange. Das Ergebnis dieser unheiligen Allianz kannst du überall sehen. Unsere Herzen werden von Stolz, Neid, Lügen, Stehlen, Mord, Gier und Perversionen dominiert.

Aus Liebe hat sich der Sohn Gottes geopfert, damit wir aus dem Gefängnis des Teufels befreit werden – siehe Römer 5, Verse 8 bis 11:

«Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Wie viel mehr nun werden wir, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt worden sind, durch ihn vor dem Zorn errettet werden! Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, wie viel mehr werden wir als Versöhnte gerettet werden durch sein Leben! Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unseren HERRN Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.»

Nun haben wir die Möglichkeit, die ursprüngliche Gemeinschaft mit dem Schöpfer des Universums zu pflegen. Wer dem übernatürlichen Rettungsplan vertraut, nimmt die Gnade von Golgota in Anspruch und schliesst einen Bund mit Gott. Bereue deine Schuld und lasse dich auf den Namen von Jesus Christus im Wasser taufen, damit deine Sünden abgewaschen werden. So wirst du den Heiligen Geist empfangen und Teil der himmlischen Familie werden – siehe Apostelgeschichte 2, Vers 38!

Auf der sehenswerten Terrasse beim Bundeshaus redeten wir mit zwei Jugendlichen, die mit Zigaretten und Weinflaschen bewaffnet waren. Wir teilten die gute Nachricht und beantworteten Fragen. Bei dieser Konversation durften Sandro und ich bezeugen, wie der HERR uns aus der Sünde gerettet hat! Wenn du ein Nachfolger von Jesus bist, dann erzähle deine persönliche Geschichte mit Gott in der Öffentlichkeit. Psalm 105 motiviert jeden Gläubigen, dem himmlischen Vater die Ehre zu geben. Ich zitiere an dieser Stelle die Verse 1 bis 5:

«Dankt dem HERRN, ruft seinen Namen an, macht unter den Völkern seine Taten bekannt! Singt ihm, lobsingt ihm, redet von allen seinen Wundern! Rühmt euch seines heiligen Namens! Es freue sich das Herz derer, die den HERRN suchen! Fragt nach dem HERRN und nach seiner Macht, sucht sein Angesicht allezeit! Gedenkt an seine Wunder, die er getan hat, an seine Zeichen und die Urteile seines Mundes…»

Auf dem Rückweg zum Bahnhof sprachen wir mit zwei Frauen beim Garten mit den Felsbrocken. Sandro hatte den Eindruck, dass es sich um eine lesbische Beziehung handelt. Tatsächlich stand plötzlich eine Frage zu diesem Thema im Raum. Gott schuf Mann und Frau. Sexualität ausserhalb der Ehe ist eine Sünde. Wer die natürliche Schöpfungsordnung verachtet, entfesselt ein Chaos und verhindert die Entstehung von gesunden Familien.

Kurz vor Ende unseres Einsatzes trafen wir bei der Spitalgasse drei Flüchtlinge aus dem Iran. Dieser Staat befindet sich laut «Open Doors» auf Platz 9 der Länder, welche Christen verfolgen. Das globale Elend wird von der Presse nur am Rande beleuchtet. Es scheint, als ob die Gesellschaft nichts davon wissen will. Dennoch ist es ein Faktum, dass jeden Tag gläubige Menschen verleumdet, misshandelt oder getötet werden.

Einer der Iraner ist heute ein Nachfolger des Heilands und wurde in einer lokalen Freikirche getauft. Wir ermutigten unseren Glaubensbruder, die neue Identität als Kind Gottes im Alltag zu leben. Christen sind berufen, Salz und Licht in einer geschmacklosen und finsteren Welt zu sein. Den beiden anderen Männern verkündeten wir das Evangelium. Dazu verwendeten wir die verschlossene Türe als Gleichnis, welche sich neben ihnen befand und in einen Keller führte – siehe Offenbarung 3, Verse 19 bis 20:

«Alle, die ich lieb habe, die überführe und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Busse! Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm essen und er mit mir.»

Jesus ruft dich und wartet bis du von deinem Egotrip umkehrst, damit Gott dich reinigen und der Heilige Geist in dir wohnen kann. Halleluja! Nach dem Einsatz ging ich zum Berner Hauptbahnhof. Dort traf ich meine Frau und die Kinder. Sie erzählten von einer Gruppe von Christen, die sich vor wenigen Minuten an diesem Ort versammelt haben und ebenfalls auf der Strasse unterwegs waren…

Panikartige Taktik und Freude am Evangelium

Das Wort Gottes ist lebendig und superstark

Barmherziger Heiland und Bier auf dem Boden