Selbst gebackene Kuchen und das Rathaus

Heute Nachmittag (05.12.2015) trafen sich Christen aus unterschiedlichen Gemeinden in der Stadtkirche in Winterthur, um gemeinsam im Weinberg des HERRN zu arbeiten. Im Rahmen des Projekts OBJMI (One Body Jesus Ministry International) gingen wir in Teams auf die Strasse und verkündeten das Evangelium. René Goede leitete die Operation. Insgesamt acht Geschwister in Christus beteiligten sich am Einsatz. Bereits die Vorbereitung lief spannend ab.

Wir sangen ein Loblied und beteten gemeinsam. Dann schrieb jeder seine Eindrücke auf ein Papier, die er vom Heiligen Geist empfing. Auf meinem Blatt standen unter anderem die Namen von Orten (Rathaus, Manor) und Gebrechen (Rückenschmerzen & Co.) von Menschen. Als René fragte, ob jemand eine DVD mit Zeugnissen von gläubigen Fussballspielern zum Verteilen will, nahm ich ein Exemplar mit. Anschliessend machten wir uns auf den Weg.

Beim Rathaus durfte ich mit verschiedenen Leuten sprechen und eine Handvoll christliche Traktate weitergeben. Bei einem Marktstand erzählte mir eine Frau, dass sie im Sommer mit Jesus in Berührung gekommen ist und momentan die Apostelgeschichte in der Bibel liest. Ich konnte sie ermutigen, praktische Erfahrungen in der Nachfolge zu sammeln. Nachdem ich den Kontakt zu meiner Gruppe verlor, ging ich zum Manor. Vor dem Einkaufszentrum entdeckte ich Jugendliche, die für ein Skilager sammelten und selbst gebackene Kuchen verkauften. Ich fragte in die Runde, ob jemand Fussball spiele. Chiara meldete sich und ich durfte ihr die DVD von der christlichen Sportorganisation Athletes in Action geben.

Der 17-jährige Joel spielte Eishockey und hatte Rückenschmerzen. Nachdem ich für ihn betete, wichen die Schmerzen innerhalb von Sekunden. Dann meldete sich Winona, die einen muslimischen Hintergrund hatte. Ich betete für ihren linken Fuss, der nach einem Knochenbruch Schmerzen verursachte. Nach zwei Gebeten im Namen von Jesus war sie schmerzfrei. Jedenfalls konnte ich den Jugendlichen auch das Evangelium weitergeben und sie segnen.

Als ich beim Stadttor vorbeikam, entdeckte ich einen Mann, der an einem Bistro-Tisch sass und auf seinen Kaffee wartete. Er erzählte mir, dass er sich von Jesus abgewendet hat und machte beispielsweise die Geschehnisse in der Welt für seine Entscheidung verantwortlich. Jesus weist uns im Gleichnis mit dem Sämann (siehe Lukas 8, 4-8) auf dieses Thema hin. Als ich im Coop ein Getränk und Früchte holte, begegnete ich einer Mitarbeiterin, die einen Unfall hatte. Das rechte Handgelenk war bandagiert und verursachte Schmerzen. Ich betete für sie und die Schmerzen gingen zurück. Bei der Abschlussbesprechung war ich erstaunt, welche wunderbaren Dinge René und die anderen Mitglieder unserer Truppe an diesem Tag erlebten…

Jüngerschaft auf den Strassen von Zermatt

Verirrtes Schaf am Zürichsee und Rasierer steht von den «Toten» auf

8 Operationen, Gottesfurcht, Frieden im Bus und klimatischer Nonsens