Feuerwerk der Heilung im Friseursalon

In Johannes 15, Vers 5 sagt Jesus, dass jeder Christ abhängig von ihm ist: «Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.» Am Donnerstag (15.09.2016) habe ich mich ausgeruht und verbrachte einen Teil des Tages auf dem Sofa. Abends ging ich ins Fitnesscenter.

Auf dem Weg traf ich einen Mann, der nach eigenen Aussagen seinen Glauben verloren hat. Ich durfte ihn auf Gottes Liebe und Gnade hinweisen, die jeder Mensch in Anspruch nehmen kann. Jesus Christus hat am Kreuz mit dem Tod für unsere Sünden bezahlt. Auf dem Rückweg ermutigten mich zwei Glaubensgeschwister, die ich nach dem Besuch des Kraftraums traf.

Am Freitag (16.09.2016) durfte ich zum ersten Mal mit Joel gemeinsam einen Einsatz auf der Strasse in Winterthur machen. Er geht in die Freikirche ICF und lernte heute seine Angst zu überwinden. So betete er unter anderem beim Pavillon hinter dem Manor für einen Mann, der Probleme mit den Ohren hatte und die Freikirche GVC besucht.

Beim Stadtpark sprachen wir mit zwei Jugendlichen über das Evangelium und beteten für Schmerzen im Rücken. Während dieser Mission begegneten wir einem weiteren Glaubensbruder, der wenige Stunden später seine Trauung auf dem Zivilstandsamt absolvierte. Nachdem sich Joel verabschiedete, machte ich die nächste Patrouille und diskutierte mit einem Mann auf einer Holzbank über den Sinn des Lebens. Am Schluss durfte ich für ihn beten, dass Gott sein Herz berührt.

Auf dem Weg zur Bushaltestelle spazierte ich vor einem Friseursalon vorbei und entdeckte zwei Leute, die auf Stühlen vor dem Gebäude sassen. Ich hatte den Eindruck sie anzusprechen und es zeigte sich, dass einer von ihnen seit über zehn Jahren Schmerzen im ganzen Körper und im Kopf hatte. Ich legte ihm meine Hände im Namen von Jesus auf die Schultern und betete kurz. Danach sah er mich total überrascht an und wunderte sich, weil er keine Beschwerden mehr hatte! Halleluja! Es stellte sich heraus, dass es der Geschäftsführer war und er aus Syrien kommt.

Wir setzten uns gemeinsam im Laden hin und ich erklärte ihm das Evangelium. Plötzlich kamen weitere Angestellte dazu und ich durfte auch für sie beten. Es handelte sich um drei Personen, die an Kopfschmerzen und Nackenschmerzen litten. Ich legte jedem die Hände im Namen von Jesus auf die betreffenden Stellen und Gott heilte sie alle! Einer von ihnen hatte vor zwei Jahren eine Operation in den Ohren und kämpfte seither mit Schmerzen. Ich betete mehrmals für ihn und schliesslich war auch er komplett geheilt. Alle Ehre dem HERRN!

Dann brachten sie eine Kundin zu mir, die laut eigenen Aussagen seit 15 Jahren von Schmerzen im rechten Bein gequält wurde. Sie erzählte mir, dass weder eine Behandlung mit Kortison noch Akupunktur einen langfristigen Erfolg brachten. Auch sie wurde nach einem Gebet im Namen von Jesus geheilt und freute sich über die neue Lebensqualität. Was mich beeindruckte war die Tatsache, dass jede Person beim Coiffeur geheilt wurde und ich sogar das Thema Taufe erwähnen konnte.

Ebenfalls spannend war die Konfrontation mit zwei Randständigen, die ich im Verlaufe des Tages an zwei unterschiedlichen Orten traf und mit Essen sowie Getränken versorgen durfte…

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