Das Reich Gottes ist näher, als man denkt

Seit Jahren macht das Bundesamt für Umwelt eine interessante Kampagne für Pärke in der Schweiz. Kürzlich hat mich eines dieser Plakate im Bus angesprochen. In der Werbung sieht man Menschen, die eine urbane Kulisse nach oben heben und wie dahinter eine weitläufige Landschaft zum Vorschein kommt. Es ist für mich ein gutes Gleichnis für die Nähe zwischen der sichtbaren und unsichtbaren Welt. David schreibt im Psalm 139 in den Versen 7 und 8, dass es keinen Ort gibt, wo Gott nicht präsent ist. Demzufolge müsste die immer wieder gestellte Frage (ob Gott existiert) eigentlich heissen: Hören wir auf unseren Schöpfer?

Am Donnerstag (13.10.2016) diskutierte ich während der Fahrt in die Stadt mit einem Christen aus Nigeria, der meinte, dass in einer Kirche nur der Pastor ausgewählten Menschen die Hände auflegen dürfe, damit sie gesund werden. Jesus selbst hat seine Nachfolger beauftragt, Kranke zu heilen. Mit der Kraft des Heiligen Geistes, der in jedem neugeborenen Christen wohnt, haben wir viele Möglichkeiten. Warum nutzen wir sie nur sporadisch? Nach diesem Gespräch fand ich im Bus einen Bibelvers (1. Thessalonicher 1,5) vom Missionswerk Werner Heukelbach zwischen der Sitzbank, der genau zu diesem Thema passte. Halleluja!

Gestern (19.10.2016) ging ich auf die Winterthurer Hauptpost, um einen Brief mit Gospel-CDs zu verschicken. Dabei kam ich mit einem jungen Mann aus Kamerun ins Gespräch, der an einem bekannten Pilgerort in Frankreich getauft wurde. Gott führte es so, dass wir den Alltag eines Gläubigen thematisierten. Er zählte sich zu den modernen Christen und ich wollte wissen, was er damit meint. Das Fazit: An Gott glauben, aber nicht unbedingt gehorsam sein. Ich durfte für ihn beten und lud ihn ein, gemeinsam mit mir einen Einsatz auf der Strasse zu machen. Später gesellte sich seine muslimische Kollegin dazu und wir redeten über Gottes Plan für ihr Leben. Sie verstand nicht, wie sie mit Gott kommunizieren soll und ich betete für sie. Wunderbar!

Am gleichen Tag gab es auch im Fitnesscenter spannende Begegnungen und ich konnte ein Licht für mein Umfeld sein. So traf ich einen Mann, der für das Projekt Mission Aviation Fellowship in Madagaskar arbeitete, aber noch keine persönliche Beziehung mit Jesus hat. Auf der Heimfahrt sprach ich mit dem Busfahrer über Gott. Er behauptete, dass die Bibel und der Koran miteinander kompatibel sind. Im Verlaufe des Gesprächs stellte sich heraus, dass er weder das eine noch das andere Buch wirklich gelesen hat. Tatsächlich ist es so, dass diese Schriften nicht dieselbe Aussage haben und es fundamentale Unterschiede gibt. In der Bibel steht unter anderem dass jeder, der Jesus Christus als Sohn Gottes ablehnt, keine Beziehung mit dem himmlischen Vater hat und ein Antichrist ist – siehe 1. Johannes 2, 22 bis 26…

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