Befreiung und Tränen im Zürcher Shopville

Mit einem biblischen Quiz in der ersten Klasse der S12 begann die Anreise zum gestrigen Einsatz (21.10.2016) in Zürich. Auf der Suche nach meiner Familie durchquerte ich mehrere Wagen des Zugs und kam dabei mit einer Gruppe von Geschäftsleuten ins Gespräch. Ich erzählte ihnen, dass ich am liebsten vom Brot des Lebens esse und fragte sie, welche Persönlichkeit aus der Geschichte damit gemeint sei. Ich gab ihnen den ersten (J) und letzten Buchstaben (S) und sagte, auf der Webseite superkraft.ch finden sie die Lösung.

Beim Hauptbahnhof traf ich Roland von der City Church und wir starteten die Mission beim alten Haupteingang. Die erste Person, mit der wir in Kontakt kamen, war eine Frau, die sich freute, dass wir das Evangelium verkünden. Sie glaubt auch an Jesus und geht in die Freikirche ICF Interlaken. Ein paar Meter weiter sprachen wir mit einem älteren Mann, der Schulden hatte und angesichts der globalen Lage an Gott zweifelte. Wir vergessen oft, dass unser Schöpfer jedem Menschen einen freien Willen gab und das Böse von uns Besitz ergreift, wenn wir nicht umkehren vom falschen Weg und die Sünden bereuen. Jesus spricht in Matthäus 24, Vers 12 die folgenden Worte: «Und weil die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.»

Im Shopville betete Roland für eine Frau aus Argentinien, die seit mehr als 50 Jahren an Polymyositis litt und im Rollstuhl unterwegs war. Während dem Auflegen der Hände spürte sie plötzlich ein Kribbeln im Fuss. Vor einem Restaurant begegneten wir einer Gruppe von Leuten aus Italien. Eine der Frauen litt seit Jahren unter Migräne und Roland betete für sie. Zwischendurch redeten wir mit unterschiedlichen Menschen über Jesus und erzählten von Gottes Rettungsplan. Dazu gehörte die Verkäuferin eines Kleiderladens, welche interessiert zuhörte. Bei den öffentlichen Stühlen und Tischen begegneten wir einer Frau, die einen Unfall am Bein hatte und an einer Schleimbeutelentzündung litt. Als Roland für sie betete, spürte sie eine Wärme.

In einem Seitengang beteten wir für einen Jugendlichen, dessen Wadenbein gebrochen war. Er ging an Stöcken. Er konnte nicht glauben, dass Gott ihn heilen kann. Vor einem Café entdeckten wir einige Personen und fragten in die Runde, ob jemand Schmerzen hat. Es meldete sich eine Frau aus Bolivien, die seit Jahren von seltsamen Schmerzen im Rücken und Knie geplagt wurde. Wir beteten für sie und Roland lokalisierte eine Gebundenheit in ihrem Leben. Während er nochmals für sie betete, begann sie zu weinen und spürte eine grosse Hitze im Körper. Anschliessend fühlte sie sich erleichtert und wir thematisierten die Bedeutung der Versöhnung mit Gott. Halleluja!

In der Haupthalle des Bahnhofs durfte ich für drei Jugendliche beten. Es handelte sich um einen Moslem und eine Christin, die beide Schmerzen im Nacken hatten und um einen Christen, der seit längerer Zeit Probleme mit dem Rücken hatte. Nachdem ich für das Trio betete, waren die Symptome verschwunden. Gott sei Dank! Ich ermutigte sie, bei Jesus dranzubleiben.

Auf der Rückreise diskutierte ich mit einer Handvoll Passagiere über die radikale Nachfolge Jesu und die zentrale Bedeutung der Bibel. Bei der Ankunft in Winterthur entdeckte ich am Boden eine Packung Zigaretten und sah vor dem Zug einen dunkel gekleideten Mann mit satanischen Symbolen auf dem Pullover. Ich bekam den Gedanken, die Packung aufzuheben und ihm zu bringen, weil er so aussah, als ob er etwas verloren hat. Tatsächlich waren es seine Zigaretten und ich konnte ihn auf Jesus Christus hinweisen…

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