Die religiöse Krankenschwester und wirtschaftlicher Segen

Manchmal versucht mich die Angst zu lähmen, doch Jesus ist stärker! Früher dachte ich, dass mein Körper richtig muskulös sein muss, damit ich ein Held sein kann. Heute verstehe ich, dass es um eine lebendige Beziehung mit dem himmlischen Vater geht. Nur der Heilige Geist verwandelt uns in eine neue Kreatur, die mit Gottes Liebe gefüllt ist. Dennoch treibe ich bis dato Sport, aber gebe die Ehre dem HERRN.

Vor meinem Besuch im Fitnesscenter am Dienstag (22.11.2016) begegnete ich in der Unterführung beim Bahnhof Winterthur einem jungen Mann, der mit Krücken unterwegs war. Er arbeitet für eine Freikirche und brach sich das Bein. Als ich für ihn beten wollte, damit eine vollständige Heilung geschehen kann, lehnte er dankend ab. Spannend!

Nach dem Training wollte ich im Einkaufszentrum Neuwiesen eine Mahlzeit zu mir nehmen. In der Nähe vom Migros-Restaurant entdeckte ich drei Männer auf einer Sitzbank. Mit zwei von ihnen sprach ich bereits in der Vergangenheit über Jesus Christus. Bei einer Person handelte es sich um einen Moslem, der auch diesmal aufmerksam zuhörte. Nach dem Essen spazierte ich durch die Hallen des Konsumtempels und erblickte einen älteren Mann, der in einem Café sass. Er litt seit mehr als sieben Jahren an Schmerzen in beiden Kniegelenken und hatte zwei Krücken bei sich. Ich erzählte ihm, dass ich für Menschen bete und durfte die Hände im Namen von Jesus auflegen. Zwischendurch stand er immer wieder auf, um seine Beine zu testen. Jedenfalls blickte er mich verwundert an und sagte, es sei nun besser.

Auf dem Weg durch die Marktgasse begegnete ich einer jungen Strassenmusikerin, die seit einer Woche starke Schmerzen im Bauch (Stufe 9 von 10) hatte und am Boden hockte. Ich fragte, ob ich für sie beten darf. Daraufhin tauchte eine ältere Frau auf, die sich als Krankenschwester vorstellte und einen Aufenthalt im Spital empfahl. Ausserdem meinte sie, dass ein Teller warme Suppe gut wäre. Ich fragte, ob auch ein Tee in Ordnung sei und holte im Starbucks einen Becher mit dem heissen Getränk für die junge Frau mit den Beschwerden im Magen. Während unseres Gesprächs meinte die Krankenschwester, die sich selbst als religiös bezeichnete, wenn sie an ihrem Arbeitsplatz für Patienten beten würde, könnte man sie entlassen. Ich segnete die beiden Damen und verliess den Schauplatz.

An diesem Tag hatte ich es auf dem Herzen, den Coiffeur nochmals zu besuchen, für den ich vor ein paar Wochen gebetet habe und ihm später eine Bibel in arabischer Sprache schenkte. Tatsächlich bestätigte er mir in seinem Laden, dass er mehr Kundschaft hat. Damals betete ich unter anderem für ihn und seine Mitarbeiter, die Gott alle heilte. Auch für einen wirtschaftlichen Segen beteten wir.

Bei der Bushaltestelle traf ich eine Mutter mit ihrem Sohn. Er erzählte, dass er von einem anderen Knaben gehänselt wurde und mit gleicher Münze zurückzahlte. Ich sagte ihm, dass wahre Stärke anders aussieht und wies ihn auf Jesus hin. Dabei durfte ich einen Teil aus dem Lukas-Evangelium (Kapitel 6, 27 + 28) zitieren: «Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen». Am Schluss meinte der Junge, er wolle zu Hause die Webseite superkraft.ch anschauen…

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