Der wertvolle Müllmann und das Spektakel auf dem Flugplatz

Es ist nicht möglich, zwei Wege gleichzeitig zu gehen! Entweder gehorchen wir Gott oder folgen dem Teufel – siehe Matthäus 6,24. Ich treffe manchmal Leute, die sich mit Esoterik beschäftigen und sagen, sie glauben an Jesus Christus. Wer okkulte Heilungspraktiken ausübt, kann aber keinen Bund mit dem König aller Könige schliessen. Wenn du im Licht leben willst, dann meide das Böse.

Als Multimedia-Supporter besuchte ich am letzten Mittwoch (03.05.2017) einen Kunden in Winterthur. Auf dem Weg zum Zielort redete ich im Bus mit einigen Passagieren über das Kantonsspital. Ich erwähnte, dass viele Gesundheitszentren die Rechnung ohne den Wirt machen: Wer das Thema Heilung richtig verstehen will, darf Jesus Christus nicht ausklammern. Ich schlug vor, im Krankenhaus ein Gebetsteam einzusetzen. Bei der Haltestellte durfte ich für eine ältere Frau beten, die am ganzen Körper Schmerzen hatte – unter anderem wurde sie von Osteoporose gequält. Ich wies die Krankheit in Jesu Namen weg, trotz starken Betäubungsmitteln spürte sie, wie ihre Füsse leichter wurden. Halleluja!

Danach ging ich ins Fitnesscenter und sammelte auch dort spannende Erfahrungen. So betete ich für einen Mann, der Kampfsport betreibt und Probleme mit seinem Ellbogen hatte. Er spürte eine Verbesserung des Zustands und ich thematisierte das Projekt superkraft.ch! In der Garderobe meinte ein Kollege, dass er nach seinen eigenen Spielregeln lebe, als ich die heilsamen Gebote von Gott erwähnte. Die Menschen müssen begreifen, dass sie ohne die Versöhnung mit dem Schöpfer von Himmel und Erde verloren gehen. Dazu gehört, dass wir unsere Sünden vor Gott bereuen und uns auf den Namen von Jesus Christus taufen lassen, damit wir den Heiligen Geist empfangen. Der Glaube verwandelt uns in ein Kind des himmlischen Vaters und die Nachfolge Jesu führt in die Ewigkeit.

Mit Caroline und David pilgerte ich am Sonntag (07.05.2017) in den Eulachpark. Dort profitierten wir von einer sinnvollen Aktion namens Spielkiosk, welche die katholische und reformierte Kirche für die lokale Bevölkerung anbietet. Es gibt eine Menge Material für den Innen- und Aussenbereich, das man kostenlos ausleihen und vor Ort nutzen kann. Dazu gehören Mal-, Tennis- oder Billardtische und Fahrzeuge wie Go-Karts. Vor der Halle diskutierten wir mit einem Mann, welcher bei der Müllabfuhr arbeitet und an Jesus glaubt. Wir erzählten ihm, dass wir für die Stadtreinigung beten und sehr dankbar für diese wunderbare Dienstleistung sind. Gott zeigt mir ständig Menschen, die einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft leisten, aber im Alltag kaum geehrt werden. Auf dem Heimweg betete ich für den Besitzer eines Restaurants, der seit Jahren Probleme mit seinem Sprunggelenk hat.

Am Dienstag (09.05.2017) erlebten wir offene Herzen und Anfeindungen gleichermassen. Sobald Christen aus der Komfortzone treten und dem Ruf Gottes folgen, beginnt das eigentliche Abenteuer. Gemeinsam mit meiner Familie besuchte ich den Flughafen in Zürich. Unser Ziel war die Aussichtsplattform mit dem dazugehörigen Spielplatz. Als ich mich auf einer Sitzbank etwas ausruhte, sprach ich mit einem Mann über seinen Beruf. Laut eigenen Aussagen ist er zuständig für die Wartung von Flugzeugen. Jedenfalls durfte ich für seinen Rücken beten – er litt seit Jahren an einer Diskushernie. Ich legte ihm die Hand im Namen von Jesus auf die betreffende Stelle. Dabei spürte er ein Kribbeln wie von Ameisen. Gleichzeitig bemerkten wir beide, wie sich ein Knochen (?) in seinem Körper bewegte. Anschliessend fühlte er sich besser und hatte keine Schmerzen mehr. Alle Ehre dem HERRN! Nachdenklich stimmte mich, dass er die Bedeutung des Abendmahls nicht kannte, obwohl er in seiner Jugend rund ein Jahrzehnt als Ministrant in der Kirche diente. Ich wies ihn auf die gute Nachricht hin und freute mich über Gottes Wirken.

Wir beobachteten an diesem schönen Nachmittag auch spektakuläre Dinge auf dem Flugfeld. So gab es eine Übung mit zwei Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr, die mit Kanonen ausgestattet waren und Wasserstrahlen über eine grosse Distanz verschossen. Danach fuhr ein ausgewähltes Flugzeug durch die «Mauer» aus Flüssigkeit. Obwohl ich im Vorfeld von diesem Manöver nichts wusste, erwähnte ich beim Gespräch mit dem Aviatik-Techniker diese Rettungskräfte und deren Ausrüstung – kurze Zeit später rollten besagte Vehikel tatsächlich über die Piste!

Die Aussichtsplattform verliessen wir am frühen Abend und warteten im Untergeschoss auf den Zug. Dabei sprach ich mit einer Frau aus Bangladesch und erzählte ihr von Jesus. Als ich sie fragte, ob sie Schmerzen habe, tauchte ihr Mann mit dem Sohn auf. In diesem Moment sagte sie, dass ihr Kind Beschwerden im Bauch habe und sie nach einem Arzt im Flughafen suchten! Ich bot ihnen an, für das Problem zu beten. Obwohl der Mann ein Moslem war, bekam ich die Gelegenheit «Werbung» für Jesus zu machen. Nach dem zweiten Gebet meinte der Junge, dass es besser sei.

Während der Fahrt nach Hause redete ich mit einem jungen Mann, der nur etwa 50 Prozent hören konnte. Scheinbar wurde ihm als Kleinkind ein Medikament verabreicht, welches das Gehör schädigte. Ich bot ihm ein Gebet an und erklärte ihm das Evangelium in Kurzform. Plötzlich begann eine ältere Frau über uns zu lästern, beschimpfte und beleidigte meine Frau. Trotzdem konnten wir das Gespräch weiterführen. In Matthäus 5 (Verse 11 und 12) erwähnt Jesus, dass wir selig sind, wenn uns die Leute verachten, weil wir zu den Nachfolgern von Christus zählen…

Verwirrte Lehrer, Taufe im Telli und Latte Macchiato

Enttäuschung vor der Kirche und Kickstart in Winterthur

Notbremse und Korrektur