Kirchensteuer, Spucke und Disziplin

Mit einer Münze, die ein Fisch verschluckte, hinterfragte Jesus die damalige Tempelsteuer – siehe Matthäus 17, 24-27! Kinder Gottes müssen nicht die Strukturen der Kirche unter Zwang subventionieren, sondern dürfen Hab und Gut von Herzen miteinander teilen. Prunkvolle Gebäude und anderer «heiliger» Schnickschnack sind das Ergebnis einer pervertierten Lehre, die bis heute den Mammon fokussiert. Kein Pfarrer oder Theologe sollte gefördert werden, der nicht das Evangelium und die Nachfolge Jesu in den Mittelpunkt stellt. Vielmehr ist die weltweite Gemeinde des HERRN aufgerufen, ihre Finanzen mit Weisheit in den Leib Christi und die Armut zu investieren.

Am Montag (07.08.2017) ging ich in die Stadt, um beim lokalen Händler Fontis drei Bibeln abzuholen. Es handelte sich um zwei deutsche und eine arabische Ausgabe, die für Menschen bestimmt sind, welche ich in früheren Einsätzen traf. Als ich beim Park vorbeispazierte, entdeckte ich einige Jugendliche, die Tischtennis spielten und miteinander diskutierten. Also beschloss ich, ihnen die gute Nachricht zu bringen. Hier einige Auszüge davon. Einerseits sprach ich mit «Schweizern», welche das Tier auf die gleiche Stufe wie den Mensch stellten und über Gott lästerten. Andererseits waren dort auch Flüchtlinge, mehrheitlich Moslems, die über Allah redeten. Ich erklärte ihnen den Unterscheid zwischen Jesus und Mohammed. Wenn die Bibel recht hat, dann ist der Koran falsch – beide Bücher können nicht stimmen und wir müssen uns entscheiden. Plötzlich meldete sich aus dieser Gruppe ein junger Mann zu Wort, der sich als Christ bezeichnete und sich wunderte, weshalb ich mit den Muslimen über Jesus sprach. Ich sagte ihm, dass dies eigentlich seine Aufgabe sei und motivierte ihn, seinen Glauben zu bekennen.

Später redete ich mit einem älteren Mann vor der Post über den König der Könige. Er verfluchte mich und spuckte auf meine Schuhe. Sozusagen als Entschädigung fand ich hinter ihm 5 Rappen auf dem Boden. Es hat sich also gelohnt! Humor!

Am Abend machte ich einen Spaziergang mit David und betete für eine Frau, die Arthrose in den Füssen hatte. Sie sagte, dass sie Mühe habe mit dem Wort Sünde und meinte, dass man früher über dieses heikle Thema sprach. Ihre Aussage ist ein Zeichen der Zeit und die Bestätigung einer Prophetie von Apostel Paulus, der vor rund 1’900 Jahren in seinem zweiten Brief an Timotheus (siehe Kapitel 4, Verse 3 bis 4) das Thema präzise anschnitt:

«Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren.»

In der Nacht auf Dienstag (08.08.2017) hörte ich eine weitere Predigt aus der CGT zum Thema Selbstkontrolle, in der es darum ging, dass Christen wie Athleten ihren Lauf mit Jesus vollenden sollen und sich selbst disziplinieren müssen. Wer seine Sünden vor Gott bereute, sich im Wasser auf den Namen von Jesus Christus taufen liess und den Heiligen Geist empfing, wird in die himmlische Familie hineingeboren. Diesen exklusiven Status gilt es im Alltag auszuleben und die Versuchungen Satans mit der Kraft von oben zu überwinden. Es ist ein Kampf, liebe Leute!

Später an diesem Tag machte ich mit David einen Spaziergang. Dabei trafen wir in der Nähe vom Stadthaus einen jungen Mann, der sich zu Jesus bekannte. Laut eigenen Aussagen war er umgeben von Ungläubigen und hatte keine Gemeinschaft mit echten Christen. Wir thematisieren unter anderem das Gesetz von Mose und das Gesetz von Christus. Er wollte wissen, was ich glaube. Jesus steht für den neuen Bund der Gnade, der Frieden und Rettung ohne Werke garantiert. Trotzdem halten wir aus Liebe die Gebote Gottes und leben eine aktive Nachfolge in unserer neuen Berufung als Botschafter des Lichts. Ausserdem sprachen wir über dämonische Belastungen. Er meinte, dass noch «etwas» vorhanden sei und ich betete für ihn. Nach kurzer Zeit begann er zu schwanken und spürte, dass sein Körper auf meine Worte reagiert. Jedenfalls will er sich melden, damit wir die Sache zu einem anderen Zeitpunkt angehen.

Beim Bahnhof begegneten wir einer Gruppe von Jugendlichen, welche eine so genannte Schischa-Bar suchte. Ich erzählte von Jesus und wies sie auf das Projekt superkraft.ch hin.

Am Mittwoch (09.08.2017) traf ich nach der Absolvierung eines Kundenauftrags im Bus eine ältere Frau und erzählte ihr von der Liebe Gottes. Sie konterte und sprach von ihrer verstorbenen Schwiegertochter, die auch gläubig gewesen sei und dennoch an einer Krankheit starb. Was mich immer wieder erstaunt, ist die Tatsache, dass Menschen alle möglichen Ausreden suchen, wenn es darum geht, sich mit dem lebendigen Schöpfer von Himmel und Erde zu versöhnen. Obwohl viele Leute den Tod eigentlich täglich durch Medien oder Bekannte vor Augen haben, denken sie nicht daran, dass sie die nächste Person sein könnten, welche diese Welt verlassen muss. Jesus ist der einzige Weg zum himmlischen Vater und nur das kostbare Blut von Christus rettet vor der ewigen Verdammnis. In diesem Zusammenhang möchte ich das eindrückliche Gleichnis von Lazarus und dem Reichen – siehe Lukas 16, 19-31 – in die Runde werfen. Bitte lesen!

Danach besuchte ich das Fitnesscenter und veranstaltete mit zwei Mitgliedern ein lustiges Quiz. Manchmal überkommt mich so eine heilige Freude, die ich entsprechend in meinem Umfeld auslebe. Ich fragte: «Wer ist dafür verantwortlich, dass du heute hier sein kannst?». Folgende Antworten standen zur Auswahl: Du selbst, Jesus oder der Bundesrat – A, B oder C…

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