Das Meerschweinchen und die Geister der Verwandten

Weihnachten? Die Gesellschaft feiert das Fest der Liebe und hat keinen Plan, worum es überhaupt geht. Manche bezeichnen diesen Tag als heilig und reiten auf merkwürdigen Traditionen herum. Andere besingen das Christkind in der Krippe und schwören auf den Tannenbaum. Jedes Jahr wiederholt sich das grelle Spektakel und der Handel versucht den magischen Moment heraufzubeschwören. Gott will aber keine Rituale, sondern unsere Herzen – siehe Johannes 14, 15-26!

Am Freitag (15.12.2017) besuchte ich mit meiner Familie den Jüngerschaftsabend in der Arche in Winterthur. Neben Lobpreis und Gebetszeiten hörten wir ausgewählte Zeugnisse von den Absolventen der «Pioneer Training School», die an diesem Abend ebenfalls anwesend waren. Was mich beeindruckte, waren die besonderen Führungen durch den Heiligen Geist. Jemand erzählte, wie eine Frau, die aufgrund eines Schlaganfalls einseitig gelähmt war, nach dem Gebet ohne Krücken gehen konnte. Ausserdem wurde ein Muslim von geheimnisvollen Magenschmerzen befreit, die selbst Ärzte vor ein Rätsel stellten. Lukas (Leitungsteam PTS) legte ihm die Hände auf. Jesus ist Sieger!

Am Samstag (16.12.2017) absolvierte ich mit Samuel einen Einsatz in Winterthur. Wir sprachen mit unterschiedlichen Leuten über das Evangelium und durften Gebete platzieren. Auffällig war, dass wir trotz frostigen Temperaturen tiefgründige Debatten führten, die teilweise länger als 20 Minuten dauerten. Ebenfalls konnte ich die Visitenkarte des Projekts superkraft.ch weitergeben. Ich freue mich, wenn sich Leute melden, damit wir sie durch den Prozess der Busse begleiten und sie taufen können. Hier nun die Höhepunkte unseres abenteuerlichen Nachmittags in der Altstadt.

Im oberen Graben entdeckten wir den Stand einer Tierschutzorganisation und wurden von einer Mitarbeiterin angesprochen. Sie meinte, das sechste Gebot (Du sollst nicht töten!) gelte auch für Tiere. Auf meine provokative Frage, ob sie in einem Notfall mich oder ihren Hund retten würde, entschied sie sich für den Vierbeiner. Wer Menschen und Tiere auf die gleiche Stufe stellt, missachtet die göttliche Ordnung und lebt in einer Täuschung. Natürlich sollen wir verantwortungsvoll mit Tieren und Pflanzen umgehen. Trotzdem ist es keine Sünde, Fleisch zu essen – auch wenn sich Adam und Eva im Garten Eden vegetarisch (siehe 1. Mose 1,29) ernährten.

Später kamen wir mit einem Mann ins Gespräch, der von einer Seherin aus Deutschland fasziniert war. Scheinbar kommunizierte sie mit ihrer verstorbenen Mutter und wurde von Engeln besucht. Der HERR warnt uns ausdrücklich davor, mit Toten in Kontakt zu treten. Interessanterweise behauptete die «erleuchtete» Dame, dass es keine Hölle gibt und die Bibel verfälscht sei. Ausserdem verbreitete sie die Irrlehre der Inkarnation. In seinem Brief an die Galater (siehe Kapitel 1, Verse 6-10) entlarvt Paulus die Taktik dieser Geistlichen und spricht Klartext.

Im Verlauf des Dialogs wurde der Mann immer offener für das volle Evangelium und ich bekam ein Wort der Erkenntnis. Nachdem ich ein skurriles Gleichnis mit einem Meerschweinchen machte, kam die Wahrheit ans Tageslicht. Scheinbar besass er in seiner Kindheit tatsächlich die besagte Kreatur! Als das Tierchen starb, zerbrach seine Beziehung mit Gott. Wir ermutigten ihn, das Handbuch des Lebens zu studieren und sich von der falschen Prophetin zu lösen. Als wir am Ende für ihn beteten, wunderten wir uns, da sich sein Gesichtsausdruck veränderte.

Ein paar Schritte weiter trafen wir, in der Nähe des Brunnens, mehrere Personen. Es handelte sich um einen Vater, der mit seiner Tochter und dem Schwiegersohn unterwegs war. Ich empfand die Konversation als Geschenk und wir konnten die gute Nachricht auf fruchtbare Böden säen. Der Schwiegersohn hatte in der Vergangenheit eine Berührung Gottes erlebt, als ein Christ für seine Leiste betete. Dabei spürte er die Kraft des Heiligen Geistes. Ich erzählte ihnen, wie mich Jesus von meiner Porno- und Spielsucht befreit hat. Laut eigenen Angaben kam der Vater in der Vergangenheit mit einem Schamanen in Kontakt und wurde von Geistern aus der Verwandtschaft besucht. Samuel betete für seine Gebrechen und wir segneten die ganze Familie. Zusätzlich erklärten wir ihnen, dass es das Königreich des Lichts und das Reich der Finsternis gibt. Deshalb müssen wir uns entscheiden, wem wir folgen.

Wer die ultimative Vergebung in Anspruch nehmen will, braucht einen übernatürlichen Bund mit dem Messias. Jesus Christus starb am Kreuz für unsere Sünden und ist nach drei Tagen von den Toten auferstanden. Wenn wir an den Sohn Gottes und dessen Erlösungswerk glauben, bekennen wir unsere Schuld und lassen uns taufen – siehe Apostelgeschichte 2,38. Sobald wir den Heiligen Geist empfangen, werden unsere Herzen transformiert und wir sind berufen, Jesus in die Ewigkeit zu folgen. Halleluja!

Während der Pause in einem Restaurant thematisierten wir unseren Alltag mit Jesus. Neben uns sass eine Mutter mit ihren zwei Töchtern. Offensichtlich hinterliessen wir bei ihnen einen bleibenden Eindruck, weil sich die Mama über die Lautstärke unseres Gesprächs wunderte. Anschliessend wagten wir uns nochmals auf die Strasse und erhielten die Gelegenheit, die frohe Nachricht ein weiteres Mal zu teilen.

Bei der Marktgasse begegneten wir zwei Jugendlichen und hatten eine konstruktive Diskussion. Dabei kamen Themen wie die Evolution und die Glaubwürdigkeit der Bibel zur Sprache. Ich veranstaltete unter anderem ein Quiz und zwar ging es um die Vergebung: Wie heisst das exklusive Waschmittel, welches wir benötigen, um persönliche Sünden loszuwerden? Nur das Blut von Jesus Christus reinigt uns von aller Schuld.

Kurz vor Ende unserer Mission wollte Samuel noch ein Knoblauchbrot beim Weihnachtsmarkt holen. Auf dem Weg informierte ich meinen Glaubensbruder, dass hier auch okkulte Dinge wie Traumfänger angeboten werden. Kurze Zeit später trafen wir einen Juden, der «magnetischen» Schmuck verkaufte. Ich sagte ihm, dass Gott der beste Arzt ist und wies ihn auf Yeshua Hamashiach (hebräisch für Jesus Christus) hin…

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