Ein Maulkorb und die fröhliche Begegnung beim Obertor

Obwohl ich hier viele herrliche Episoden mit Jesus veröffentliche, erlebt unsere Familie auch schreckliche Dinge. Nebst Problemen im Alltag und Angriffen von Mitmenschen, plagen uns unter anderem überhöhte Versicherungsprämien oder schwierige Beziehungen. Grundsätzlich versucht uns der Feind mit unzähligen Tricks ins Abseits zu befördern. Es gibt sogar Leute, die mich mit sexuellen Verlockungen zu Fall bringen wollen. Satan ist erfinderisch. Dennoch kann uns nichts von der Liebe Gottes trennen, die in Christus sichtbar wurde – Römer 8, 37-39!

Wer auf den Heilsplan von oben vertraut und die übernatürliche Waffenrüstung ergreift, gewinnt jede Schlacht. Apostel Paulus erklärt in Epheser 6 (siehe Verse 10 bis 20), wie das funktioniert.

Am Freitag (23.12.2017) reisten wir zu meinen Eltern in den Kanton Aargau und genossen ein feines Essen. Im Vorfeld liess mich meine Mutter wissen, dass ich nicht über Jesus reden soll. Interessanterweise telefonierte ich einen Tag später mit einem Glaubensbruder, der scheinbar die gleiche Anweisung von seiner Tochter bekommen hatte. Die Welt hätte gerne, dass Christen jede Meinung akzeptieren, ihre Überzeugung jedoch nicht vertreten. Auf den Punkt gebracht, sagt die Welt: Weihnachten Ja, Christus Nein.

Deshalb möchte ich nun alle Glaubensgeschwister ermutigen. Es spielt keine Rolle was Freunde, Verwandte oder Bekannte von euch denken! Lasst euch von niemandem einen Maulkorb verpassen und schämt euch nicht, als Botschafter des Himmelreichs zu agieren. Im Gegenteil. Lebt eure Identität als Kind Gottes, denn nur ihr könnt Salz und Licht (siehe Matthäus 5, 13-16) in dieser faden und finsteren Welt sein.

Am Sonntag (24.12.2017) besuchte ich mit Frau und Kindern meinen Schwiegervater sowie einen Glaubensbruder in Winterthur. Auf dem Hin- und Rückweg erlebten wir interessante Dinge. So begegneten wir einer Frau aus der dominikanischen Republik, die sich extrem freute, als ich Jesus beim Obertor öffentlich lobte. Obwohl sie ihre Eltern im Alter von sieben Jahren verlor, fühlte sie sich nicht alleine, weil sie Gottes Präsenz spürte. Danach hatte sie weitere schlimme Dinge erlebt. So verlor sie unter anderem ihr ungeborenes Kind und wurde von ihrem Mann misshandelt. Trotzdem hält sie an Jesus fest. Wir ermutigten sie, beim HERRN dranzubleiben. Am Schluss durfte ich mitten auf der Strasse für sie beten; dabei spürte sie den Heiligen Geist.

Bei unserem Treffen am späteren Nachmittag erzählte mir mein Glaubensbruder wunderbare Zeugnisse, welche die Treue des himmlischen Vaters unterstreichen. Ich kann hier nicht alle aufzählen, aber eine Geschichte aus seinem Leben beeindruckt mich immer wieder. Trotz aller Widerstände durfte er nach mehreren Jahren die eigene Tochter wiedersehen, die seine ehemalige Partnerin vor ihm verbarg. An seinem Tiefpunkt angelangt, traf er eine Person, die ihm sagte, dass er jeden Tag Gott danken soll für sein Kind, obwohl er es noch nicht in den Händen halten konnte. Was mich erstaunt, ist die unvorstellbare Liebe und Geduld, die Gott mit allen Beteiligten hat. Egal, wie hoffnungslos deine Perspektive aussieht, kehre um in die Arme des HERRN und lasse dich vom kostbaren Blut Jesu reinigen – siehe Johannes 3,16!

Auf dem Weg nach Hause besuchten wir ein Imbisslokal. Dort redete ich mit drei Personen, die an einem Tisch sassen. Das Gespräch kam nur deshalb zustande, weil ich auf meine Frau und den Sohn warten musste. Ist es nicht faszinierend, dass Gott solche Momente schafft und Christen nichts anderes tun müssen, als die gute Nachricht in wenigen Sätzen zu verschenken?

Bei der Bushaltestelle kamen wir mit einem jungen Mann aus Deutschland ins Gespräch, der momentan in der Schweiz zu Gast ist. Der 18-Jährige beschäftigt sich seit über einem Jahrzehnt mit Videospielen und las noch nie die Bibel. Aussergewöhnlich fand ich, dass er nicht einmal wusste, wer David und Goliath sind. Jedenfalls erzählte ich ihm, dass ich früher spielsüchtig war und Jesus mich aus meinem Elend befreit hat. Zudem durfte ich das Evangelium teilen.

Am Montag (25.12.2017) kontaktierte mich ein Bruder in Christus, der das Fundament seines Glaubens an Verheissungen knüpft, die bisher (noch) nicht eingetroffen sind. Nun steckt er in einer grossen Krise und zweifelt an Gott. Bitte betet für diesen Mann, damit er die Prüfung besteht…

Afghanistan und die politische Ideologie des Islams

Krankes Gesundheitssystem und Gottes Zertifizierungsprozess

Giovanni und das Brot des Lebens