Anlagetipp von Jesus, Valentins Martyrium und die Kreuzung

Nicht nur Flugzeuge, sondern auch Aktienkurse können abstürzen. Anfangs Februar wurden an der US-Börse innerhalb weniger Stunden mehr als 200 Milliarden Franken vernichtet – auch Schweizer Firmen waren betroffen. Dennoch werden die Menschen nicht müde, ihr Leben auf dem Altar des Mammons zu opfern. Lukas 16,13 stellt uns vor eine Entscheidung. Es ist nicht möglich, gleichzeitig der Rendite und dem Reich Gottes zu dienen.

Kürzlich fand ich im Bus eine Ausgabe der Zeitung «20 Minuten» mit dem besagten Beitrag und knipste ein Foto der Titelseite. Wer genauer hinsieht, erkennt oberhalb der Hiobsbotschaft für Spekulanten eine Werbung der UBS. Die Bank sucht die besten Spartipps und verlost ironischerweise ein Fondskonto. Wer die Aussage von Jesus in Matthäus 6 (siehe Verse 19-21) aufmerksam studiert, findet die ultimative Lösung:

«Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.»

Am Mittwoch (14.02.2018) reiste ich mit meiner Familie nach Dietlikon. Dort kaufte ich beim lokalen Elektronikhändler ein spezielles Produkt, das ich für meine Arbeit benötige. Ein Angestellter bot mir beim Eingang des Ladens ein Schokoladenherz zum Valentinstag an. Ich nutzte die Gelegenheit und fragte ihn, ob er weiss, was der eigentliche Grund für diesen jährlich wiederkehrenden Anlass ist. Er wusste es nicht und ich erzählte ihm von einem christlichen Märtyrer, der sich dem römischen Kaiser widersetzte und am 14. Februar 269 nach Christus hingerichtet wurde. Angeblich half Valentin einigen Soldaten bei der Hochzeit mit ihren Frauen, obwohl sie damals nicht heiraten durften.

Nach dem Verlassen des Gebäudes durfte ich für einen Mann beten, der Probleme mit seinen Augen hatte. Dabei spürte er eine Kraft und erzählte mir von seinem jüngeren Bruder, der scheinbar mit einem Medium Kontakt hat. Es handelt sich dabei um Personen, die mit der Geisterwelt kommunizieren. Die Bibel warnt in 5. Mose 18 (siehe Verse 9 bis 13) ausdrücklich vor diesen Praktiken, weil sie im Okkultismus angesiedelt sind und nichts mit einer gesunden Gottesbeziehung gemeinsam haben.

Auf der Rückreise nutzte ich das Motto des Tages, um weitere Menschen anzusprechen. Was mich überraschte war, dass selbst ein bekannter Blumenhändler aus Winterthur keine Ahnung hatte, weshalb er an diesem Feiertag ein besonders gutes Geschäft machen durfte. Das Ganze erinnerte mich an unseren Schöpfer, der uns wunderbar kreierte und jedes Detail unseres Alltags kennt. Dennoch leben viele so, als ob sie keinen blassen Schimmer haben, weshalb sie überhaupt hier sind.

Am Donnerstag (15.02.2018) besuchte ich ein Fitnesscenter in Winterthur. Auf dem Weg zum Zielort nahm ich diesmal eine Route, die ich sonst nicht gehe. Dabei fiel mir ein junger Mann auf, mit dem ich über das Evangelium redete. Er hatte bisher mit der Entscheidung für Christus gehadert, weil er Zigaretten rauchte. Ich sagte ihm, dass er diese Sache vor Gott bekennen solle und der himmlische Vater uns dann hilft. Natürlich ist es so, dass ich vor meinem neuen Leben als Nachfolger von Jesus ebenfalls mit einem gigantischen Müllberg beladen war und der Heiland mich aus diesem Elend befreit hat. Wir müssen nicht perfekt sein, um uns mit Gott zu versöhnen. Im Gegenteil. Jesus Christus ist für unsere Sünden am Kreuz gestorben, damit wir leben können. Aber wir sollen unsere Fehler bereuen und sie nicht unter den Teppich kehren. Die beiden Bibelstellen aus Johannes 3,16 und Apostelgeschichte 2,38 gehören zusammen.

Während dem Training sprach mich eine Glaubensschwester an und bestätigte meinen kürzlich erfolgten Ausstieg aus Facebook. Interessanterweise geht auch der Pastor ihrer Gemeinde auf Distanz zu diesem sozialen Netzwerk. Zusätzlich sprachen wir über die Zukunft der Volksschule und die Strategie der Christen. Auf dem Rückweg entdeckte ich bei der Ampel einen Mann, der mit seinem Einkaufswagen langsam über den Zebrastreifen spazierte. Ich hatte den Eindruck, ihn dabei zu begleiten und stellte mich wie ein Schutzschild neben ihn. Das Problem ist, dass die Einstellung des Lichtsignals fehlerhaft ist. Die Zeit, um die Wülflingerstrasse an dieser dicht befahrenen Kreuzung zu überqueren, ist nicht nur für ältere Semester eine Zumutung. Hier muss die Stadt nachbessern.

Jedenfalls stellte sich heraus, dass der 77-Jährige seit wenigen Tagen Schmerzen im Knie hatte und gläubig war. Scheinbar wollte er einmal Priester werden, aber es kam nicht dazu. Als ich ihm meine Hand im Namen von Jesus auf die entsprechende Stelle legte, spürte er eine Wärme. Danach testete er das Ergebnis aus und bemerkte eine deutliche Reduktion des Leidens. Nach dem zweiten Gebet, war er laut eigenen Aussagen schmerzfrei. Halleluja!

Am Abend begab ich mich auf einen Spaziergang mit meinem Sohn und erlebte unterschiedliche Abenteuer. Beim Supermarkt kauften wir unter anderem Zitrusfrüchte aus Israel und verteilten diverse Exemplare an Passanten. Ich sagte jedes Mal, dass es sich um ein Geschenk von Jesus handelt und freute mich über diese spontane Idee, die uns der HERR schenkte.

In der Nacht las ich im Internet über die Schiesserei in einer Schule in Florida und war erstaunt, weil ich am gleichen Tag einen Text auf superkraft.ch über den Lehrplan 21 veröffentlichte und von diesem Ereignis in den USA nichts wusste…

Verwirrte Lehrer, Taufe im Telli und Latte Macchiato

Enttäuschung vor der Kirche und Kickstart in Winterthur

Israels globale Bedeutung, Schalom in Bern und Comic-Buch