Verstaubte Lautsprecher und indischer Gottesdienst

In einem Winterthurer Fachgeschäft für Telekommunikation gibt es die Möglichkeit, defekte Handys zu reparieren. Kürzlich brachte ich ein Smartphone in die Werkstatt, um den integrierten Lautsprecher zu reinigen. Der Mitarbeiter leistete gute Arbeit und entfernte Schmutzpartikel, welche den Tonausgang blockierten. Dabei kamen ein Lösungsmittel und ein skalpellartiges Instrument zum Einsatz. Interessanterweise hat das lateinische Wort «reparare» mit dem Wort «wiederherstellen» zu tun. Im berühmten Dialog zwischen Jesus und Nikodemus wird klar, dass uns Gott nicht renovieren, sondern neu machen will. Wir brauchen also eine geistliche Wiedergeburt, damit wir in das Königreich des Lichts kommen – siehe Johannes 3, 1-21!

Am Dienstag (20.02.2018) besuchten wir meinen Vater im Kanton Aargau. Er ist gläubig und taufte mich vor mehr als einem Jahrzehnt in der Badewanne. Das einzige Detail aus diesem Treffen, welches ich hier weitergeben möchte, dreht sich um das Thema Geduld. Christen brauchen Ausdauer bei der Verkündigung des Evangeliums. Dabei spielt auch die Selbstbeherrschung eine Rolle. In den Sprichwörtern von König Salomo finden wir im Kapitel 16 (siehe Vers 32) die folgende Aussage:

«Ein Geduldiger ist besser als ein Starker und wer sich selbst beherrscht, besser als einer, der Städte gewinnt.»

Dieses Faktum tangiert alle Bereiche des Lebens und wir sind gut beraten, wenn wir die Hilfe unseres Schöpfers in Anspruch nehmen. Gott will uns erziehen. Deshalb sollten wir dem Lesen der Bibel eine hohe Priorität einräumen. Ebenfalls hat die Kommunikation mit dem himmlischen Vater eine zentrale Bedeutung für das Wachstum im Glauben.

Am Mittwoch (21.02.2018) fuhr ich mit dem Bus in den Stadtkern von Winterthur und richtete in einem Restaurant den Laptop eines Kollegen ein. Aktuell ist er auf der Suche nach einer Arbeitsstelle wie beispielsweise eine Beschäftigung als Hilfskoch. Gerne könnt ihr euch bei uns melden, falls jemand ein Angebot für ihn hat. Jedenfalls erzählte er mir, dass er in der Vergangenheit zwei Monate in Indien war und dabei mit Christen in Berührung kam. So besuchte er einen Gottesdienst mit tausenden von Besuchern und erfuhr Heilung an seinem Körper. Halleluja!

Ich ermutigte ihn, eine Entscheidung für Jesus zu treffen und erklärte ihm nach Apostelgeschichte 2,38, wie man sich mit Gott versöhnt. Am Schluss durfte ich für ihn beten, er hatte Probleme mit der Nase. Danach bestätigte er mir eine Verbesserung des Zustandes und wir freuten uns.

Passend zu dieser erbaulichen Begegnung kaufte ich am Abend im iTunes Store das neue Lied «Walk to the River» von David & Jenieva. Das Ehepaar bekehrte sich letztes Jahr zum HERRN und ist in der angekündigten Dokumentation «The Last Reformation: The Life» zu sehen, welche in Kürze kostenlos auf Youtube erscheint. Der dunkelhäutige Sänger wurde aufgrund seines Lieds «Mambo No. 5» weltweit bekannt. Heute singt Lou Bega (ehemaliger Künstlername) für Jesus Christus.

Am Donnerstag (22.02.2018) machte ich mit meinem Sohn einen Spaziergang in Winterthur und durfte die gute Nachricht verkünden. Das rund 20-minütige Gespräch mit einem sympathischen Agnostiker möchte ich erwähnen. Scheinbar glaubt er an das Universum und sprach von einem «Chef», der ihn durch den Alltag führt. Während dem Gespräch dachte ich an das Wort aus Johannes 8,35. Es geht hier um die Freiheit von der Sünde, die wir erhalten, wenn wir Jesus folgen…

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