Defekter Spülkasten und Umzug mit Lobpreis

Vor einigen Tagen erzählte mir ein Glaubensbruder ein wunderbares Zeugnis und zwar geht es um ein christliches Medienunternehmen, das finanziell angeschlagen war. Genauer gesagt, fehlten in der Vergangenheit 200’000 Franken in der Kasse. Jedenfalls mobilisierte Gott eine Frau, welche eine Spende mit exakt dieser Summe machte und das Budget ausglich! Diese Geschichte erinnert mich an die Worte Jesu, die in Matthäus 6,33 stehen. Wer zuerst nach dem Königreich Gottes und der dazugehörigen Gerechtigkeit sucht, wird alles Notwendige erhalten.

Am Samstag (24.03.2018) sah ich das Video von Joël, Lukas und Davide. Das schlagkräftige Trio betreut die helvetische Version der «Pioneer Training School» und will in Kürze die sechste Episode starten. Trotz Rückschlägen planen sie vom 11. Juni bis zum 30. Juni 2018 ein dreiwöchiges Ausbildungscamp für Christen. Zu den Schwerpunkten gehören Dinge wie das Evangelium-Verkünden, Menschen-Taufen, Kranke-Heilen und Dämonen-Austreiben. Interessanterweise wissen die drei Organisatoren noch nicht, an welchem Ort sie die Zelte aufschlagen können, aber sind überzeugt, dass Gott die Mission unterstützt. So sieht Glaube aus! Die Winterthurer Arche kommt nicht mehr als Austragungsort in Frage, weil Joël als Gemeindeleiter freigestellt wurde. Ich möchte alle Geschwister in Christus ermutigen, für das Projekt zu beten.

Am Montag (26.03.2018) bekamen wir Besuch vom Hauswart, weil der Spülkasten im WC defekt war. Obwohl ich mich einen Tag zuvor über den Ausfall der Toilette aufregte, erkannte ich nun Gottes Plan dahinter. Der HERR wollte diesen Mann erreichen und tatsächlich durfte ich das Evangelium erklären. Das Gespräch verlief angenehm und wir konnten sogar für ihn beten. Halleluja! Es ist wirklich erstaunlich, wie der himmlische Vater ausgewählte Situationen im Alltag nutzt, um seine verlorenen Kinder zu erreichen.

Am Dienstag (27.03.2018) feierte ich das 44. Jubiläum meines Geburtstags und begriff einmal mehr, dass ich Gott alles zu verdanken habe. Anstatt Torten zu essen oder Geschenke auszupacken, half ich Stéphane und seiner Frau beim Umzug. Zusätzlich waren drei motivierte Personen aus dem Freundeskreis anwesend. Einen von diesen Mitarbeitern (Andreas) durften wir letztes Jahr im Schwimmbad taufen und ich freute mich über die Fortschritte, die er gemacht hat. Es war ein Privileg mit ihm geistliche Dinge zu diskutieren und ich bemerkte einen Tiefgang in seinen Worten.

Grundsätzlich ist es so, dass Christen in einem Prozess des Wachstums stecken. Nachdem wir unsere Sünden vor Gott bereut und den Heiligen Geist empfangen haben, beginnt das eigentliche Abenteuer. Zu Beginn ihres neuen Lebens gehören Gläubige in die Kategorie «Baby» und konsumieren biblische Inhalte in flüssiger Form. Später wachsen sie in der Erkenntnis des HERRN – wenn sie in der Nachfolge bleiben – und reifen zum mündigen Botschafter des Lichts. Im Brief an die Hebräer (siehe Kapitel 5) findet man in den Versen 13 und 14 die Bestätigung dieser Aussage:

«Denn wem man noch Milch geben muss, der ist unerfahren in dem Wort der Gerechtigkeit, denn er ist ein kleines Kind. Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben und Gutes und Böses unterscheiden können.»

Ebenfalls gut gefallen hat mir die Einstellung von Stéphane und seiner Frau. Als wir in der neuen Wohnung angekommen waren, wollte mein Glaubensbruder zuerst das Schild «Lobpreisstrasse» aufhängen und Elisabeth für den HERRN tanzen. Herrlich! Anschliessend transportierten wir die Möbel und weitere Dinge in das leere Domizil.

Nach zwei Runden legten wir eine Pause ein und genossen eine feine Mahlzeit in einem Restaurant – siehe Foto aus der Galerie. Später räumten wir den Keller ein und segneten am Schluss das frische Heim. Ausserdem brachten wir ein Sofa und einen Spiegel zum Brockenhaus «Hiob», das gleichzeitig als christliches Hilfswerk fungiert und Spenden aller Art sammelt. Ziel ist es, die Armut auf unterschiedlichen Kontinenten zu bekämpfen…

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