Jahreslosung, gläubiger Lokführer und schmerzhaftes Handgelenk

Seit 90 Jahren wählen Vertreter aus deutschen Landes- und Freikirchen eine Jahreslosung. Es handelt sich um ein Wort aus der Bibel, dass vielen Christen als Hilfe dient. 2020 steht das Thema «Unglaube» im Raum. Menschen haben kein Vertrauen in Gott und lassen sich von Satans Lügen beherrschen. Plakativ gesagt, der Schutz der Umwelt scheint wichtiger zu sein als der Müllberg in unseren Herzen. Wie kannst du das Klima der Erde verstehen, wenn du den Schöpfer des Universums nicht kennst? Verabschiede dich von deinem Stolz und fordere Unterstützung aus dem Himmelreich an – siehe Markus 9,24:

«Ich glaube; hilf meinem Unglauben!»

Diese Aussage stammt von einem Mann dessen Sohn von einem bösen Geist geplagt wurde. Als die Jünger von Jesus das Problem nicht lösen konnten, trieb der Heiland den Dämon aus. Gleichzeitig erkannte der Vater, dass der Glaube entscheidend ist. Dazu gehört die persönliche Gemeinschaft mit Gott, die zu einem fruchtbaren Gehorsam gegenüber den gesunden Richtlinien von oben führt. Am besten liest du das ganze Kapitel 9, um die Zusammenhänge zu erforschen. Beginne ein Gespräch mit deinem Erfinder und sei ehrlich, damit du aus dem Gefängnis des Teufels befreit wirst.

Jesus Christus starb am Kreuz von Golgota für deine Sünden und verliess nach drei Tagen das Grab. Eigentlich hat jeder von uns diese Strafe verdient! Lügen, Stehlen, Fluchen und Perversionen trennen dich von der Quelle des Lebens. Kehre um von deinem höllischen Egotrip, lasse deine Schuld im Wasser der Taufe abwaschen und empfange den Heiligen Geist. Der HERR will einen ewigen Bund mit dir schliessen und dich wunderbar bis zum Ziel begleiten.

Am Freitag (17.01.2020) besuchten wir einen Zoo in Rothenburg. In der sehenswerten Anlage tummeln sich unter anderem Leoparden, Zebras und Pelikane. An der Kasse kann man Futter für Ponys, Esel oder Nasenbären kaufen und während dem Rundgang selber verteilen. Was mir gut gefallen hat, waren die Gehege, welche eine besondere Nähe zu den Pinguinen oder Affen ermöglichen. Auf der Rückreise redeten wir am Bahnhof mit vier Jugendlichen über Jesus, die gerade am Drehen von Zigaretten waren. Einer der Zuhörer meinte, dass er alles aus dem Alltag «herauspressen» will. Es handelt sich um eine weitverbreitete Ansicht, die in einer Katastrophe endet. Ich durfte ihnen Gottes Rettungsplan erklären. Tatsache ist, unser Leben ist keine Zitrone, sondern ein Geschenk. Demzufolge ist die grösste Zeitverschwendung, ohne den HERRN existieren zu wollen.

Im Brief an die Epheser erfahren wir im Kapitel 5 in den Verse 13 bis 21 die ultimative Antwort auf unser irdisches Dasein, dass wir mit Blick auf das Königreich des Lichts verstehen müssen:

«Alles aber, was blossgestellt wird, wird durch das Licht offenbar gemacht; denn das Licht ist es, das alles offenbar macht. Deshalb sagt er: Wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Toten, und der Christus wird dir leuchten! Gebt nun Acht, wie ihr sorgfältig wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise, die die gelegene Zeit auskaufen, denn die Tage sind böse. Darum seid nicht töricht, sondern verständig, was der Wille des HERRN sei. Und berauscht euch nicht mit Wein, in dem Ausschweifung ist, sondern werdet mit dem Geist erfüllt, redend zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern, singend und spielend dem HERRN in eurem Herzen, danksagend allezeit für alles dem Gott und Vater im Namen unseres HERRN Jesus Christus, einander untergeordnet in der Furcht Christi.»

Am Samstag (18.01.2020) hatte unsere Familie ein besonderes Erlebnis mit einem Lokführer in Olten. Es handelte sich um einen Nachfolger von Jesus, der uns beim Einsteigen in den Zug half. Wir bedankten uns für die wertvolle Arbeit. Ich ermutige alle Christen, speziell für Leute aus dem öffentlichen Verkehr zu beten, die jeden Tag hundertausende von Personen durch die Schweiz befördern. In der Bibel fordert Paulus die Gläubigen auf, für den Staat und die gesamte Bevölkerung vor Gottes Thron einzustehen – siehe 1. Timotheus 2, Verse 1 bis 8:

«So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen darbringe für alle Menschen, für Könige und alle, die in hoher Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit; denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. Das ist das Zeugnis zur rechten Zeit, für das ich eingesetzt wurde als Verkündiger und Apostel – ich sage die Wahrheit in Christus und lüge nicht –, als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit. So will ich nun, dass die Männer an jedem Ort beten, indem sie heilige Hände aufheben ohne Zorn und Zweifel.»

Am Sonntag (19.01.2020) besuchten wir meinen Schwiegervater im Altersheim in Winterthur. Auf dem Rückweg trafen wir beim Bahnhof zwei Jugendliche, die auf einer Bank sassen. Ein Mädchen trug einen Verband an der rechten Hand. Laut ihren Aussagen hatte sie vor zwei Tagen einen Unfall mit dem Snowboard. Ein Bluterguss und starke Schmerzen waren das Ergebnis. Jedenfalls fragte ich, ob ich für sie beten darf. Als ich das Leiden im Namen von Jesus fortschickte und Gott dankte, spürte sie eine Veränderung im Körper. Sie blickte ihre Kollegin erstaunt an und freute sich über die Heilung. Ich verkündete das Evangelium und verschenkte einen christlichen Flyer. Halleluja!

Zum Schluss noch einen Gedanken in Sachen Nachfolge. Mir ist aufgefallen, dass viele Christen in negativen Verhaltensmustern verharren anstatt sich dem notwendigen Prozess der Heiligung zu unterwerfen. Hier einige Beispiele: Wenn du süchtig nach TV-Serien bist, dann bekenne deine Sünde und kündige das Abo. Falls du nur eine klerikale Babytaufe bekommen hast und bussfertig bist, dann lasse dich nochmals nach Römer 6 taufen. Das übernatürliche Navigationssystem wird dich erfüllen! Ist Neid dein Problem? Dann entdecke deinen unbezahlbaren Wert in Jesus. Hockst du am Sonntag in der Gemeinde herum und lebst von Montag bis Samstag ein Doppelleben? Beginne nach deiner geheiligten Berufung zu suchen und bitte den HERRN um Erkenntnis…

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