Abenteuer auf dem Ballenberg und Schule in der Kirche

Unsere Vorfahren hatten weder Telefone noch Autos oder Computer. Der Keller fungierte als Kühlschrank, Wasser holte man aus dem Brunnen und gekocht wurde mit Holz. Teller oder Kleider reinigten fleissige Hände und keine elektrischen Maschinen. Hühner spazierten durch die Küche. Ein Badezimmer existierte nicht! Kerzen dienten als Lampen. Damals genoss die Landwirtschaft einen hohen Stellenwert. Der Anbau von Gemüse, Früchten oder Getreide und die Viehzucht standen im Mittelpunkt. Natürlich spielte Jesus eine wichtige Rolle.

Heutzutage reisen wir in Rekordzeit um die Welt und schiessen Raketen in den Weltraum. Die moderne Gesellschaft lobt die Wissenschaft und vertraut auf technische Errungenschaften. Das digitale Zeitalter suggeriert grenzenlose Freiheiten. Wir haben Gott durch Google ersetzt und versuchen Dämonen mit Pharmazie auszutreiben. Hast du vergessen, das Nahrungsmittel eigentlich nicht aus dem Supermarkt kommen und der Mensch weder vom Affen noch von der Mikrobe abstammt?

Im ersten Brief an Timotheus finden wir im Kapitel 6 eine fundamentale Aussage über das Leben auf dieser Erde – siehe Verse 6 bis 8:

«Es ist allerdings die Gottesfurcht eine grosse Bereicherung, wenn sie mit Genügsamkeit verbunden wird. Denn wir haben nichts in die Welt hineingebracht, und es ist klar, dass wir auch nichts hinausbringen können. Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen!»

Bei deiner Geburt bist du nackt und wenn du stirbst, kannst du keine materiellen Dinge mitnehmen. Deshalb lohnt es sich nicht, dem Geld nachzujagen. Vielmehr sollen wir unsere Beziehung mit dem Schöpfer des Universums in Ordnung bringen und Gottes Gebote priorisieren. Adam und Eva mussten den Garten Eden verlassen, weil sie die gesunden Spielregeln brachen. Seither stehen wir alle unter einem Fluch und müssen sterben. Der Teufel hat unsere Seelen versklavt und wir sind auf dem Weg in die Hölle.

Demzufolge gehören Lügen, Stehlen, Morden, Fluchen und Ehebrechen zur Normalität. Der einzige Ausweg ist die Umkehr zum himmlischen Vater. Jesus Christus zeigte Gottes Liebe auf eine radikale Art und Weise. Der Heiland starb an deiner Stelle am Kreuz von Golgota und bezahlte deine Schulden mit seinem kostbaren Blut. Das ist Gnade.

Wenn du diesem übernatürlichen Rettungsplan vertraust, dann stoppe deine negativen Verhaltensmuster und lasse dich im Wasser auf den Namen von Jesus Christus taufen. So wirst du mit dem Heiligen Geist erfüllt und bekommst eine neue Identität als Kind Gottes. Ab diesem Zeitpunkt bist du autorisiert, Salz und Licht in deinem Umfeld zu sein. Halleluja!

Echte Gläubige haben den Auftrag, die Vergebung weiterzugeben, welche sie empfangen haben, damit so viele Menschen wie möglich aus dem satanischen Gefängnis von Hass und Neid befreit werden – siehe 2. Korinther, Kapitel 5, Vers 14:

«Denn die Liebe Christi drängt uns, da wir erkannt haben, dass einer für alle gestorben ist und so alle gestorben sind. Und er ist darum für alle gestorben, damit, die da leben, hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben ist und auferweckt wurde. Darum kennen wir von nun an niemanden mehr nach dem Fleisch; und auch wenn wir Christus gekannt haben nach dem Fleisch, so kennen wir ihn doch jetzt so nicht mehr. Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.»

Gott will dir deine Sünden vergeben und einen Bund mit dir schliessen, der jetzt beginnt und in Ewigkeit dauert. Es handelt sich um eine Freundschaft mit Jesus, die so stark ist, dass du mit einer Kraft und einem Mut ausgerüstet wirst, der über deine Vorstellungen hinausgeht. Kürzlich ist ein Video auf Youtube erschienen, dass die Situation der verfolgten Christen in Indien thematisiert. Männer und Frauen werden attackiert, weil sie dem Heiland folgen. Trotzdem bleiben sie standhaft. Der musikalische Beitrag «I Have Decided To Follow Jesus: An Anthem for Persecution» dauert rund 12 Minuten und öffnet dir die Augen!

Am Samstag (08.08.2020) hatten wir das Privileg, Kindern aus der Region die Geschichten der Bibel zu erklären. Singen und Basteln gehörten dazu. In Zusammenarbeit mit anderen Christen beteiligten wir uns an einem spannenden Projekt im Kanton Aargau. Wir präsentierten die Schöpfung und befassten uns mit drei Kapiteln aus dem ersten Buch Mose. Bei den Vorbereitungen wurde ich herausgefordert und studierte die sieben Tage über die Entstehung von Himmel und Erde. Dabei fielen mir Dinge auf, welche ich bisher übersehen hatte. Es lohnt sich, mehr Zeit in das geistliche Wachstum der Jugend zu investieren als in Beschäftigungstherapien für lauwarme Gläubige.

Am Dienstag (11.08.2020) schauten wir uns das Museum «Ballenberg» in Hofstetten an. Es handelt sich um eine sehenswerte Anlage mit über 100 historischen Gebäuden, die in unterschiedlichen Kantonen abgebaut und Stück für Stück in Brienz wieder aufgebaut wurden. Die uralten Bauernhöfe und die traditionell angelegten Gärten sind auf 66 Hektaren verteilt. Vom Stall über das Wasserrad und den Steinofen bis zum Kornfeld reicht die Palette.

Zusätzliche Authentizität vermitteln Kühe, Schafe und Schweine, die sich auf der Wiese oder im Gehege tummeln. Die Ausstellungen erlauben dem Besucher, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. In der Käserei beobachteten wir einen Mann, der die Milch in einem Topf über dem Feuer rührte. Im unteren Stockwerk eines nostalgischen Wohnhauses trafen wir einen Schnitzer, der eine Figur aus Holz mit verschiedenen Werkzeugen bearbeitete. Übrigens, es gibt sogar einen Schmied und einen Hutmacher auf dem Gelände.

In mehreren Gebäuden entdeckten wir Hinweise auf den Glauben der Bewohner. Nebst Kreuzen und Portraits von Jesus fand ich auf einem Tisch eine Kinderbibel aus dem Jahr 1922, die für den Religionsunterricht in Bern bestimmt war. Die Fahrt mit einer Kutsche, welche von zwei Pferden gezogen wurde, zählte am Nachmittag zu den Höhepunkten.

Der fehlende Komfort und die mangelnde Hygiene hatten scheinbar keine besonderen Auswirkungen auf den damaligen Alltag. Heute veranstalten wir einen Zirkus wegen jeder Bakterie und fürchten uns vor der Realität. Plakativ formuliert, könnte man sagen: Wir hocken in «klinisch» reinen Umgebungen und sind gefüllt mit unreinen Gedanken. Eigentlich schenkte uns Gott ein wunderbares Immunsystem, aber wir zerstören unsere Gesundheit mit einem diabolischen Lebensstil. Kehre um von deinem Egotrip, bevor es zu spät ist!

Am Mittwoch (12.08.2020) wurde ich eingeladen, um im Rahmen des kirchlichen Unterrichts einer Gruppe von Jugendlichen in einer sakralen Umgebung meine Geschichte mit Jesus zu erzählen. Es handelte sich um einen weiteren Einsatz im Kanton Aargau bei dem insgesamt sieben Schüler beteiligt waren, welche sich auf die Konfirmation vorbereiteten.

Früher war ich süchtig nach Pornografie und Videospielen. Meine Vorbilder aus Hollywood beherrschten meine Gedanken. In der Vergangenheit definierte ich mich über meinen Körper und trainierte wie besessen im Fitnesscenter. Später berichtete ich als freischaffender Journalist über die Unterhaltungsindustrie und engagierte mich für einen verbindlichen Jugendschutz in der Schweiz. Dank Gottes Hilfe bin ich heute frei und kämpfe den guten Kampf des Glaubens mit der Kraft des Heiligen Geistes – siehe 2. Timotheus, Kapitel 1, Verse 7 bis 8:

«Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. Darum schäme dich nicht des Zeugnisses von unserm HERRN noch meiner, der ich sein Gefangener bin, sondern leide mit für das Evangelium in der Kraft Gottes.»

Am Samstag (15.08.2020) nahmen wir im Kanton Aargau an einem Treffen von Christen teil. Es war herrlich, den Heiland zu loben, gemeinsam zu essen, zu beten und Erlebnisse mit Gott zu teilen. Einerseits hörte ich die Geschichte von einem Geist der Allergien auslöste und im Namen von Jesus weichen musste. Andererseits bekam eine Person das Thema Israel auf ihr Herz und konnte die Lügen aus den Medien entlarven. In der Vergangenheit wurde ich immer wieder zu Geschwistern im Glauben geleitet, welche erkannten, dass wir als Christen zum Heiligen Land gehören und die Juden segnen sollen. Das Gleichnis von Paulus mit dem Ölbaum finde ich passend – siehe Römer 11!

Am Sonntag (16.08.2020) hörten wir im Kanton Zürich bei einem Treffen von Christen über die Bedeutung der weltweiten Gemeinde von Jesus. So wurde ein Text aus Apostelgeschichte 2 vorgelesen. Insbesondere das fruchtbare Zusammenleben der ersten Nachfolger des Heilands stand im Fokus – siehe Verse 42 bis 47:

«Und sie blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten. Es kam aber Furcht über alle Seelen, und viele Wunder und Zeichen geschahen durch die Apostel. Alle Gläubigen waren aber beisammen und hatten alle Dinge gemeinsam; sie verkauften die Güter und Besitztümer und verteilten sie unter alle, je nachdem einer bedürftig war. Und jeden Tag waren sie beständig und einmütig im Tempel und brachen das Brot in den Häusern, nahmen die Speise mit Frohlocken und in Einfalt des Herzens; sie lobten Gott und waren angesehen bei dem ganzen Volk. Der Herr aber tat täglich die zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.»

Inzwischen hat sich die Kirche weit vom ursprünglichen Modell distanziert. Anstatt die Gläubigen als eine Familie zu sehen, werden gigantische Summen in Gebäude investiert und spektakuläre Gottesdienste inszeniert. Zudem handelt es sich an vielen Orten nicht mehr um die Gemeinschaft der Heiligen, sondern um ein bunt zusammengewürfeltes Publikum, dass die geistliche Neugeburt aus Johannes 3 nicht erlebt hat – siehe Verse 5 bis 7:

«Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen! Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von Neuem geboren werden!»

Es kann nicht sein, dass wir fundamentale Themen wie Sünde, Busse, Taufe oder Heiligung streichen und stattdessen über das positive Denken, interreligiöse Dialoge und den Klimaschutz debattieren. Gott braucht keine Mitglieder für einen frommen Klub, sondern will seine Söhne und Töchter als Hoffnungsträger in eine finstere Welt aussenden.

Die Nachfolger von Jesus Christus sollen die gute Nachricht verkünden, Dämonen austreiben, Kranke heilen, Menschen taufen und die Armee der Finsternis in die Schranken zu weisen. Viele Landes- und Freikirchen ignorieren den Missionsbefehl von Jesus und zünden dafür theologische Feuerwerke. Lese das zweite Kapitel von Jakobus und erneure deine Gedanken, weil Glaube ohne Werke tot ist.

Ebenfalls ein Problem in der christlichen Szene sind Pastoren, die sich als Superhelden feiern lassen und wie Diktatoren regieren. Diese so genannten «Männer Gottes» werden höher eingestuft als der Rest der Gemeinde. Bereits Paulus wies die Korinther in seinem ersten Brief auf diesen Irrtum hin – siehe Kapitel 1, Verse 12 bis 13:

«Ich rede aber davon, dass jeder von euch sagt: Ich gehöre zu Paulus! Ich aber zu Apollos! Ich aber zu Kephas! Ich aber zu Christus! Ist Christus denn zerteilt? Ist etwa Paulus für euch gekreuzigt worden, oder seid ihr auf den Namen des Paulus getauft?»

Am Schluss meines Berichts möchte ich dich fragen, worauf deine moralischen Entscheidungen basieren? Wenn du ehrlich bist, dann wirst du feststellen, dass du die richtigen Antworten nur in der Bibel findest. Weder die Philosophie noch die Pädagogik oder sonst irgendeine menschliche Lehre liefert uns Werte, die immer gültig sind. Das Wort Gottes ist die Wahrheit und bildet das unerschütterliche Fundament für deine Identität…

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