Fokus Jesus und Gottes Schutz

Ein Jäger muss das Ziel im Auge behalten, um erfolgreich zu sein. Wenn du im Wald unterwegs bist, dann fällt die Orientierung nicht leicht. Bäume, Sträucher und andere Hindernisse schränken die Sichtweite ein. Zusätzlich kann jede Ablenkung die Mission gefährden. Deshalb ist es wichtig, sich zu fokussieren und alles auf die Seite zu legen, was die Konzentration beeinträchtigt. Menschen betreiben einen gigantischen Aufwand, um Ziele zu erreichen, welche eine beschränkte Haltbarkeit haben. Ein Nachfolger von Jesus Christus nimmt an einem übernatürlichen Wettkampf teil, distanziert sich von der Sünde und gewinnt das ewige Leben – siehe 1. Korinther 9, Verse 25 bis 27:

«Jeder aber, der sich am Wettkampf beteiligt, ist enthaltsam in allem – jene, um einen vergänglichen Siegeskranz zu empfangen, wir aber einen unvergänglichen. So laufe ich nun nicht wie aufs Ungewisse; ich führe meinen Faustkampf nicht mit blossen Luftstreichen, sondern ich bezwinge meinen Leib und beherrsche ihn, damit ich nicht anderen verkündige und selbst verwerflich werde.»

Wer seinen Fokus auf vergängliche Dinge legt, wird am Schluss keinen Nutzen davon haben. Es gibt viele Leute, die materiellen und spirituellen Glücksgefühlen nachjagen. Männer und Frauen versuchen sich mit Schönheit, Finanzen oder Intelligenz zu verwirklichen. Ziel ist es, das Ego aufzublasen und Macht auszuüben. Mit positivem Denken will man eigene Visionen heraufbeschwören. Jesus warnt mehrmals davor, ein irdisches Königreich aufzubauen und die Richtlinien des Himmels zu ignorieren. In Lukas 12 hören wir das Gleichnis mit dem reichen Bauern, der die Rechnung ohne Gott gemacht hat – siehe Verse 16 bis 21:

«Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Das Feld eines reichen Mannes hatte viel Frucht getragen. Und er überlegte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun, da ich keinen Platz habe, wo ich meine Früchte aufspeichern kann? Und er sprach: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und grössere bauen und will darin alles, was mir gewachsen ist, und meine Güter aufspeichern und will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast einen großen Vorrat auf viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und sei guten Mutes! Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wem wird gehören, was du bereitet hast? So geht es dem, der für sich selbst Schätze sammelt und nicht reich ist für Gott!»

Egal, ob du zum Mars fliegst, ein milliardenschweres Unternehmen leitest, ein Traumhaus baust oder Millionen von Fans hast, du wirst keinen echten Frieden erhalten! Wenn du dich nicht mit dem himmlischen Vater versöhnst, kannst du machen was du willst, aber du bist trotzdem verloren – siehe Matthäus 16,26:

«Denn was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber sein Leben verliert? Oder was kann der Mensch als Lösegeld für sein Leben geben?»

Deine Selbstgerechtigkeit bringt dich an den Rand des Abgrunds. Wer das Kreuz von Golgota verwirft, wird eines Tages fallen und zwar bis in die Hölle hinunter. Paulus schreibt in seinem ersten Brief an die Korinther in Kapitel 1 über das Faktum und betont, das menschliche Klugheit und Stärke zum Scheitern verurteilt sind – siehe Verse 18 bis 25:

«Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verlorengehen; uns aber, die wir gerettet werden, ist es eine Gotteskraft; denn es steht geschrieben: Ich will zunichtemachen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen. Wo ist der Weise, wo der Schriftgelehrte, wo der Wortgewaltige dieser Weltzeit? Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt zur Torheit gemacht? Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott, durch die Torheit der Verkündigung diejenigen zu retten, die glauben. Während nämlich die Juden ein Zeichen fordern und die Griechen Weisheit verlangen, verkündigen wir Christus den Gekreuzigten, den Juden ein Ärgernis, den Griechen eine Torheit; denen aber, die berufen sind, sowohl Juden als auch Griechen, verkündigen wir Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit. Denn das Törichte Gottes ist weiser als die Menschen, und das Schwache Gottes ist stärker als die Menschen.»

Lieber Leser, liebe Leserin! Lasse dich retten aus deiner Selbstsucht bevor es zu spät ist. Seit Adam und Eva steckt die Gesellschaft in einem diabolischen Gefängnis. Wir wurden von der Quelle des Lebens getrennt. Durch unseren Alleingang ist ein toxischer Schuldenberg entstanden, der nur das kostbare Blut des Heilands tilgen kann. Jesus bezahlte mit seinem Leben, damit du von der Finsternis ans Licht kommen kannst. Nach drei Tagen verliess der Sohn Gottes sein Grab und öffnete für dich das Tor ins Himmelreich.

Wenn du diese unfassbare Gnade in Anspruch nehmen willst, dann vertraue dem Rettungsplan Gottes und kehre um von deinen falschen Wegen. Lügen, Stehlen, Hass, Neid und Perversionen vergiften deine Beziehung mit dem Schöpfer des Universums. Bereue deine Sünden, lasse dich auf den Namen von Jesus Christus im Wasser taufen und empfange den Heiligen Geist. Es handelt sich um eine faszinierende Neugeburt, die Jesus im Gespräch mit Nikodemus in Johannes 3 wunderbar beschreibt – siehe Verse 1 bis 7:

«Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern namens Nikodemus, ein Oberster der Juden. Der kam bei Nacht zu Jesus und sprach zu ihm: Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, der von Gott gekommen ist; denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, es sei denn, dass Gott mit ihm ist. Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen! Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht zum zweiten Mal in den Schoss seiner Mutter eingehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen! Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von Neuem geboren werden!»

Nun möchte ich auf das neue Album von Miroslav Chrobak aufmerksam machen. Gemeinsam mit einem begabten Chor veröffentlichte der Sänger eine Reihe von segensreichen Liedern. Die Kompositionen von «Wenn der König wiederkehrt» richten den Fokus auf die Rückkehr von Jesus Christus und fordern den Hörer heraus, sich auf das grösste Ereignis in der Geschichte vorzubereiten. Miroslav will seine Geschwister in Christus motivieren, die Gedanken mit Gottes Kraft zu verändern und im Alltag wie der Heiland zu handeln.

Christen sind herausgefordert nach Epheser 6 (Verse 10 bis 20) den guten Kampf des Glaubens mit der Ausrüstung Gottes auszufechten. Dazu gehören der Helm des Heils, der Brustpanzer der Gerechtigkeit, der Schild des Glaubens, das Schwert des Geistes, der Gürtel der Wahrheit und die Stiefel des Evangeliums. Wir verkünden die gute Nachricht, heilen Kranke, treiben Dämonen aus und taufen Personen.

Natürlich stehen wir gegen Philosophien und Ideologien auf, welche die gesunden Gebote Gottes in Frage stellen. Aber wir lassen uns nicht provozieren. Stattdessen helfen wir den Notleidenden und ermutigen die geistlichen Brüder und Schwestern. Die Liebe des HERRN ist der Urheber unserer Leidenschaft.

Die Nachfolger von Jesus sind berufen, ihre Feinde zu lieben und zu segnen. Deine Aufgabe ist es, für Menschen zu beten, deren Herzen blind sind und dich verfolgen. Das Böse überwinden wir mit Gutem und überlassen dem HERRN die Rache. Diesen Krieg kannst du ausschliesslich mit der Unterstützung des Heiligen Geistes gewinnen. Unser Widersacher ist der Teufel.

Zum Schluss gehe ich auf ein Video von Torben Søndergaard ein, dass vor wenigen Tagen auf Youtube veröffentlicht wurde. Darin spricht der ehemalige Bäcker aus Dänemark über Gottes Schutz und das Schlachtfeld auf dem Christen stehen. Kürzlich verwüstete ein Sturm das Zelt des «Tent Revival» in New Hampshire. Nach der Katastrophe schien ein Licht aus den Wolken, dass den Schauplatz geheimnisvoll erhellte. Paulus spricht in seinem zweiten Brief an die Korinther im Kapitel 11 über die Herausforderungen im Leben eines Nachfolgers von Jesus – siehe Verse 23 bis 31:

«Sie sind Diener des Christus? Ich rede unsinnig: Ich bin’s noch mehr! Ich habe weit mehr Mühsal, über die Massen viele Schläge ausgestanden, war weit mehr in Gefängnissen, öfters in Todesgefahren. Von den Juden habe ich fünfmal 40 Schläge weniger einen empfangen; dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten; einen Tag und eine Nacht habe ich in der Tiefe zugebracht. Ich bin oftmals auf Reisen gewesen, in Gefahren auf Flüssen, in Gefahren durch Räuber, in Gefahren vom eigenen Volk, in Gefahren von Heiden, in Gefahren in der Stadt, in Gefahren in der Wüste, in Gefahren auf dem Meer, in Gefahren unter falschen Brüdern; in Arbeit und Mühe, oftmals in Nachtwachen, in Hunger und Durst; oftmals in Fasten, in Kälte und Blöße; zu alledem der tägliche Andrang zu mir, die Sorge für alle Gemeinden. Wer ist schwach, und ich bin nicht auch schwach? Wem wird Anstoss bereitet, und ich empfinde nicht brennenden Schmerz? Wenn ich mich rühmen soll, so will ich mich meiner Schwachheit rühmen. Der Gott und Vater unseres HERRN Jesus Christus, der gelobt sei in Ewigkeit, er weiß, dass ich nicht lüge.»

Wenn du immer noch denkst, dass Jesus dich mit Geld überhäuft und deine Fantasien realisiert, dann hast du den Ernst der Lage nicht verstanden. Du warst verloren, jetzt bist du gefunden! Ein Kind des Lichts hat erkannt, dass das Königreich Gottes und seine Gerechtigkeit absolute Priorität haben. Wir sind auserwählt, die Wahrheit zu proklamieren und Menschen aus der Dunkelheit zu holen…

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