Gesprengte Ketten und feurige Taufe

Seit dem Fall des Menschen im Garten Eden befinden wir uns alle unter der Herrschaft des Teufels. Das Resultat ist eine kaputte Gesellschaft, die Gut und Böse nicht unterscheiden kann. Wir sind gefangen in unserer Selbstsucht und brechen Gottes Gebote jeden Tag. Weil du keine Beziehung mit Jesus hast, bist du ein Sklave der Finsternis. Eine schwere Kette fesselt dein Herz und mit ungesunden Bindungen. Wir lieben die Lüge und hassen die Wahrheit. Nur das Evangelium hat die geistliche Sprengkraft, um dich aus dem diabolischen Kerker der Sünde zu befreien. Der Heiland starb am Kreuz von Golgota, damit du deine toxische Vergangenheit ablegen kannst und einen geheiligten Neustart bekommst. In Johannes 8 werden die Auswirkungen des Gehorsams und der Rebellion gegenüber dem Schöpfer des Universums erklärt – siehe Verse 31 bis 36:

«Da sprach Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen! Sie antworteten ihm: Wir sind Abrahams Same und sind nie jemandes Knechte gewesen; wie kannst du da sagen: Ihr sollt frei werden? Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde. Der Knecht aber bleibt nicht ewig im Haus; der Sohn bleibt ewig. Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei.»

Am Freitag (11.09.2020) besuchten wir im Raum Olten einen Supermarkt. Nach dem Einkauf betete ich für eine junge Frau, die eine Bandage am Bein hatte und hinkte. Laut eigenen Aussagen war ein Unfall mit dem Velo für das Leiden verantwortlich. Nach kurzer Zeit spürte sie eine Kraft im Körper und die Schmerzen verschwanden. Halleluja! Jeder Nachfolger von Jesus Christus ist berufen, Salz und Licht zu sein. Halte deine Augen offen und lasse dich vom Heiligen Geist leiten. Sei mutig und verkünde das Evangelium mit Wort und Tat. Das ist kein Stress, sondern ein Privileg! In Epheser 2 lesen wir in den Versen 8 bis 10 das Gott seine Söhne und Töchter mobilisiert und entsprechende Aufgaben vorbereitet hat:

«Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.»

Am Samstag (12.09.2020) trafen wir beim Bahnhof eine Frau, die ebenfalls an den Heiland glaubte. Nach einem Sturz trug sie einen Verband am Ellbogen. Laut ihren Aussagen plagten sie Schmerzen der Stufe 6 von 10. Ich legte ihr die Hand im Namen von Jesus auf die betreffende Stelle. Zuerst bemerkte sie keinen Unterschied, dann fühlte sie eine Lockerung im Arm. Danach kam ihr Zug und wir verabschiedeten uns. Christen sind autorisiert als Botschafter Gottes zu agieren. Bevor Jesus zu seinem himmlischen Vater zurückkehrte, gab er seinen Schülern den Auftrag, die ganze Welt mit der guten Nachricht zu erreichen – siehe Markus 16, Verse 15 bis 18:

«Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, in neuen Zungen reden, Schlangen mit den Händen hochheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird’s ihnen nicht schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, so wird’s gut mit ihnen»

An diesem Tag erlebten wir weitere Abenteuer auf unserer Reise mit der Eisenbahn. So durfte ich einem jungen Mann im Kanton Zürich erklären, dass Jesus keine Religion gegründet hat, sondern Frieden zwischen Gott und Mensch schuf. Es war eine gute Konversation und ich konnte das Evangelium teilen. Auf einer anderen Strecke wurden wir von ohrenbetäubender Musik belästigt. Drei Jugendliche feierten im Zug mit einem beleuchteten Lautsprecher. In der Mitte standen Bierdosen und Flaschen mit Schnaps. Nach einer Weile bat ich sie, den «Lärm» zu stoppen und setzte mich zu ihnen.

Scheinbar waren die jungen Leute auf dem Weg zu einer Party und bereiteten sich auf die Perversionen dieser Welt vor. Ich thematisierte den Sinn des Lebens und erzählte ihnen einen Teil von meiner Geschichte mit Gott. Es war ein kraftvolles Gespräch und ich freute mich über diese ungewöhnliche Begegnung. Ich möchte alle Christen ermutigen, ihre neue Identität im Alltag auszuleben und sich niemals dem Zeitgeist anzupassen – siehe Römer 12, Verse 1 bis 2:

«Ich ermahne euch nun, Brüder und Schwestern, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr euren Leib hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.»

Heutzutage verwechseln viele Christen den Gottesdienst mit dem Besuch eines sakralen Gebäudes. In der Bibel lesen wir, dass die Nachfolger von Jesus die lebendigen Bausteine der Kirche sind. Wir können von Montag bis Sonntag einen segensreichen Dienst für Gott leisten und brauchen keine speziellen Orte für die Versammlung. Wirf einen Blick in die Apostelgeschichte und erfahre wie die ersten Nachfolger des Heilands lebten. Halleluja!

Am Sonntag (13.09.2020) absolvierten wir einen Einsatz im Kanton Aargau. Es ging darum, eine Frau zu taufen, die sich für Jesus entschieden hat. Dabei unterstützten wir eine lokale Hauskirche und halfen bei der Umsetzung. In Epheser 4 lesen wir, dass Gott unterschiedliche Mitarbeiter einsetzt, um die Gläubigen für den Dienst auszubilden. So kann das Königreich des Lichts rund um den Erdball expandieren und als segensreiche Einheit vorwärts gehen – siehe Verse 11 bis 16:

«Und ER hat etliche als Apostel gegeben, etliche als Propheten, etliche als Evangelisten, etliche als Hirten und Lehrer, zur Zurüstung der Heiligen, für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes des Christus, bis wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zur vollkommenen Mannesreife, zum Mass der vollen Grösse des Christus; damit wir nicht mehr Unmündige seien, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch das betrügerische Spiel der Menschen, durch die Schlauheit, mit der sie zum Irrtum verführen, sondern, wahrhaftig in der Liebe, heranwachsen in allen Stücken zu ihm hin, der das Haupt ist, der Christus. Von ihm aus vollbringt der ganze Leib, zusammengefügt und verbunden durch alle Gelenke, die einander Handreichung tun nach dem Mass der Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Gliedes, das Wachstum des Leibes zur Auferbauung seiner selbst in Liebe.»

Vor dem wichtigen Ereignis ging es darum, negative Verhaltensmuster vor Gott zu bekennen. Zwei Blätter mit Notizen dienten als Grundlage. In einem Gebet legten wir alle Verfehlungen auf den Tisch. Dabei flossen auch Tränen. Danach spazierten wir zum Fluss, sangen Lieder und tauften die bussfertige Frau im Wasser auf den Namen von Jesus Christus. Am Schluss zündeten wir die Liste mit den Sünden an und verbrannten das Papier mit Feuer.

Nach der Taufe hatten wir herzliche Gemeinschaft mit knapp einem Dutzend Nachfolger von Jesus. Was mich speziell dünkte, war die Aufschrift auf dem Leibchen, welches die Tochter der getauften Frau trug. Die Worte «Dark» und «Light» erinnern mich an Kolosser 1 – siehe Verse 13 bis 14:

«ER hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe, in dem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Sünden.»

Jesus Christus bezahlte unseren Schuldenberg mit seinem reinen Blut. Nach drei Tagen stand der Heiland von den Toten auf und öffnete die Türe ins Himmelreich. Wer dem Rettungsplan Gottes vertraut, beendet seinen tödlichen Egotrip und nimmt die Gnade von oben an…

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