Notbremse und Korrektur

Die Notbremse ist eine technische Vorrichtung, welche den Zug in gefährlichen Momenten stoppt. Kürzlich musste ich beim Aussteigen den geheimnisvollen Schalter betätigen. Warum? Meine Kinder standen bereits draussen und warteten auf mich, als der Lokführer die Türe verriegelte und weiterfahren wollte. Also blockierte ich die Steuerung, um den Wagen verlassen zu können. Danach informierte ich das Personal und erklärte das Problem. Wenn ich das dramatische Ereignis beim Bahnhof geistlich beurteile, erhalte ich ein starkes Bild. Gott fordert dich auf, einen Hilferuf in den Himmel zu senden und nicht zu warten, bis die Situation eskaliert – siehe Psalm 50, Verse 14 und 15:

«Opfere Gott Dank und erfülle dem Höchsten deine Gelübde; und rufe mich an am Tag der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich ehren!»

Interessanterweise lesen wir in diesem Satz auch über Dankbarkeit und Gehorsam gegenüber dem himmlischen Vater. Wenn du meinst, dass der HERR deinen perversen Lebensstil toleriert und seine Engel jedes Mal sendet, wenn du einen Blödsinn anstellst, dann hast du dich getäuscht – siehe Matthäus 4, Vers 7! Es ist falsch, über Gott zu spotten und dessen Gebote zu ignorieren. Viel besser ist es, Jesus alle Ehre zu geben und sich mit der Bibel auseinanderzusetzen.

Jesus Christus starb am Kreuz für deinen Dreck, den du bewusst oder unbewusst hinterlassen hast. Lügen, Stehlen, Fluchen, Zauberei, Ehebruch, Neid oder Hass trennen dich von der Quelle des Lebens. Das kostbare Blut des Heilands reicht aus, um den Schuldenberg der gesamten Menschheit zu bezahlen. Nach drei Tagen verliess der Sohn Gottes sein Grab und öffnete die Türe ins Paradies.

Wenn du von dieser unfassbaren Gnade profitieren willst, dann ändere deine Meinung und bitte den HERRN um Vergebung für deine Sünden. Wer seine Schuld bekennt, lässt sich im Wasser auf den Namen des Königs der Könige taufen und empfängt den Heiligen Geist. Vertraue dem Rettungsplan von oben und folge dem Messias – siehe Apostelgeschichte 2, Verse 21:

«Und es soll geschehen: Jeder, der den Namen des HERRN anruft, wird errettet werden.»

Am Samstag (11.10.2020) hatten wir die Gelegenheit, Kindern aus der Region biblische Geschichten zu erzählen. Diesmal ging es um den Turm von Babel, welcher den Hochmut der Erdenbürger symbolisiert. Das opulente Bauwerk von Nimrod ist der Grund, weshalb verschiedene Sprachen existieren. Wir sangen Lieder, bastelten und malten. Ich empfehle allen, die Hintergründe zu studieren und über Gottes Eingreifen zu staunen – siehe 1. Mose, Kapitel 10 bis 11!

Am Sonntag (12.10.2020) trafen wir in Winterthur einen Glaubensbruder und freuten uns über die ungeplante Begegnung. Er sprach über «Papierchristen», die ihre religiösen Fassaden pflegen anstatt eine Neugeburt nach Johannes 3 zu erleben. Es handelt sich um Gläubige, die keine Beziehung mit Jesus haben. Ursprünglich wurden «Christen» so genannt, weil sie eine Kopie des Heilands waren. Inzwischen haben wir es mit Traditionen und Ritualen zutun, welche mit einem frommen Anstrich glänzen. In Matthäus 10 erfahren wir, dass wir unsere Vergangenheit ablegen müssen, um die neue Identität zu erhalten – siehe Verse 37 bis 39:

«Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird’s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden.»

Am Montag (13.10.2020) bekam ich eine E-Mail von einem Glaubensbruder, der mich verachtete, weil ich ihm einen Tag zuvor die Wahrheit über seinen Zustand mitteilte. Liebe Geschwister in Christus, lasst euch nicht abhalten, heikle Dinge zu besprechen und mit der Kraft des Heiligen Geistes zu klären – siehe Sprüche 27, Vers 5:

«Besser Zurechtweisung, die aufdeckt, als Liebe, die verheimlicht.»

Wer Gott und die Menschen liebt, spricht Klartext. Es geht nicht um Gefühle, sondern um die Wahrheit. Wenn dein Bruder oder deine Schwester im Glauben auf dem falschen Weg ist, dann weise sie mit einer grossen Portion Geduld zurecht. Viele Christen arbeiten beispielsweise mit Ungläubigen an Projekten, die der HERR nicht segnen kann. Dementsprechend werden diese Leute frustriert sein, wenn alles den Bach runtergeht. Auch faule Kompromisse sind ein Hindernis für dein geistliches Wachstum. Wieso verlangst du von deinen Kindern, dass sie das Zimmer aufräumen sollen, wenn du deinen persönlichen Schweinestall kultivierst?

Im zweiten Brief an die Korinther lesen wir im Kapitel 6 über die gesunde Radikalität eines Christen – siehe Verse 14 bis 18:

«Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Und was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen? Wie stimmt der Tempel Gottes mit Götzenbildern überein? Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein. Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der HERR, und rührt nichts Unreines an! Und ich will euch aufnehmen, und ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir Söhne und Töchter sein, spricht der HERR, der Allmächtige.»

Gott kann dich nicht in die himmlische Familie integrieren, wenn du dich nicht vom Bösen distanzierst. Du kannst nicht Yoga oder Astrologie betreiben und Jesus Christus folgen. Pornos und Drogen passen ebenso wenig in deine Freundschaft mit dem Heiland. Wer mit der Sünde spielt, betrügt sich selbst. Beteilige dich nicht an toxischen Demonstrationen für den Klimaschutz oder gewalttätigen Protesten gegen Rassismus, sondern verkünde das Evangelium von der Umkehr zu Gott. In Offenbarung 20 und 21 erfahren wir, dass diese Welt dem Untergang geweiht, aber unsere Seele für die Ewigkeit bestimmt ist. Himmel oder Hölle! Du hast die Wahl.

Zum Schluss möchte ich ein Interview teilen mit einem Ehepaar aus Holland, dass sich über 40 Jahre lang in die lokale Kirche investiert hat und trotzdem wenig Frucht sah. Léo und Rebecca hatten keine Ahnung wie sie als Botschafter Gottes im Alltag agieren können. Nachdem sie eine dreimonatige Schule für Nachfolger von Jesus in Dänemark besuchten, veränderte sich ihr Fokus. Sie gingen auf die Strasse und verkündeten die gute Nachricht vom Kreuz. Plötzlich begannen sie Jugendliche für den Dienst im Königreich Gottes auszubilden, Kranke zu heilen, Dämonen auszutreiben und Personen zu taufen…

Verwirrte Lehrer, Taufe im Telli und Latte Macchiato

Kirche und Staat: Politisch oder biblisch korrekt?

Enttäuschung vor der Kirche und Kickstart in Winterthur