Panikartige Taktik und Freude am Evangelium

Bundesrat Ueli Maurer warnte in einem Interview mit der Zeitung «Schweiz am Wochenende» vom 17. Oktober 2020 vor einer Hysterie und pauschalen Verschärfungen der Massnahmen gegen Corona. Ebenso meint der bekannte Politiker, dass die Angst ein schlechter Ratgeber sei. Vielmehr sollte eine faktenbasierte Analyse durchgeführt werden und der Fokus nicht nur auf Patienten liegen, die sich neu infizieren. Einige Medien verunsichern das Volk mit reisserischen Schlagzeilen. Grundsätzlich muss man lernen mit dem Virus umzugehen, ohne die Wirtschaft oder den sozialen Frieden in Schutt und Asche zu legen.

Ich möchte das Thema mit einer provokativen Rede ergänzen, welche die Heuchelei der Gesellschaft aufzeigt. Wir maskieren unsere Gesichter und verstecken uns hinter Lügen. Wir desinfizieren unsere Hände und treiben Kinder ab. Wir halten Abstand von unseren Freunden und vergewaltigen Frauen in Bordellen. Wir testen uns auf Viren und verhalten uns toxisch im Alltag. Wir isolieren uns vor der Wahrheit und kultivieren die Sünde. Du kannst keine Krankheit besiegen, wenn du die Symptome anstelle der Ursache bekämpfst!

Das unmoralische Geschäftsmodell der Pharmaindustrie fokussiert das Kapitel. Ein milliardenschweres Gesundheitssystem das jeden Monat mit überhöhten Prämien gefüttert wird, forscht krampfhaft nach einem überflüssigen Impfstoff. Corona ist nicht so gefährlich wie anfangs vermutet. Laut jüngsten Studien sterben im Durchschnitt weniger als 1 Prozent der angesteckten Personen an der geheimnisvollen Infektion. Auch das BAG vergleicht C-19 mit der Grippe, weil die Symptome nahezu identisch sind. Der saisonale Lagebericht über die Influenza auf der Webseite des Bundes spricht von einer grippeähnlichen Krankheit, welche die Statistik beeinflusst.

Demzufolge gleicht die inszenierte Panik einem Theater der Superlative. Die übertriebene Prävention der Regierung steht in keinem Verhältnis zur potenziellen Gefährdung der Bürger und pulverisiert die Grundrechte. Die Presse hinterfragt die Aussagen der Experten nicht, sondern giesst zusätzlich Öl ins Feuer. Eine Berichterstattung die Kritiker ignoriert und Befürworter zitiert, verliert ihre Glaubwürdigkeit. Tatsächlich sind alle Journalisten mitschuldig an dem heillosen Zustand des Volks, weil sie den Fokus auf «Corona» statt auf «Christus» legen.

Covid-19 offenbart die Hoffnungslosigkeit der Nationen und richtet unser Augenmerk auf den Schöpfer des Universums – siehe Psalm 33, Verse 1 bis 33:

«Jauchzt dem HERRN, ihr Gerechten! Den Aufrichtigen ziemt Lobgesang. Preist den HERRN mit der Laute, lobsingt ihm auf der zehnsaitigen Harfe! Singt ihm ein neues Lied, spielt gut mit Posaunenschall! Denn das Wort des HERRN ist wahrhaftig, und all sein Tun ist Treue. Er liebt Gerechtigkeit und Recht; die Erde ist erfüllt von der Güte des HERRN. Die Himmel sind durch das Wort des HERRN gemacht, und ihr ganzes Heer durch den Hauch seines Mundes. Er türmt die Wasser des Meeres auf wie einen Damm und sammelt die Fluten in Speicher. Die ganze Erde fürchte den HERRN, und vor ihm scheue sich alles, was auf dem Erdboden wohnt! Denn er sprach, und es geschah; er gebot, und es stand da. Der HERR macht den Ratschluss der Heiden zunichte, er vereitelt die Gedanken der Völker. Der Ratschluss des HERRN bleibt ewig bestehen, die Gedanken seines Herzens von Geschlecht zu Geschlecht. Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist, dem Volk, das er sich zum Erbe erwählt hat! Der HERR schaut herab vom Himmel, er sieht alle Menschenkinder; von der Stätte seiner Wohnung schaut er auf alle Bewohner der Erde. Er, der ihnen allen das Herz gebildet hat, er gibt auch acht auf alle ihre Werke. Einem König ist nicht geholfen mit viel Heeresmacht, ein Held wird nicht gerettet durch grosse Kraft; das Ross ist trügerisch und kann nicht retten, und trotz seiner grossen Stärke kann man nicht entfliehen. Siehe, das Auge des HERRN achtet auf die, welche ihn fürchten, die auf seine Gnade harren, damit er ihre Seele vom Tod errette und sie am Leben erhalte in der Hungersnot. Unsere Seele harrt auf den HERRN; er ist unsere Hilfe und unser Schild. Ja, an ihm wird unser Herz sich freuen, denn wir vertrauen auf seinen heiligen Namen. Deine Gnade, o HERR, sei über uns, wie wir es von dir erhoffen!»

Eine Nation, welche die Rechnung ohne den Wirt machen will, steht auf einem wackeligen Fundament. Der Grundstein der Schweiz wurde 1291 mit dem Bundesbrief in Gottes Namen gelegt. Das weisse Kreuz mit dem blutroten Hintergrund in der Flagge symbolisiert das Opfer von Jesus Christus auf Golgota. Die Bundesverfassung der Eidgenossenschaft beginnt im Namen des Allmächtigen und die wunderbare Hymne glorifiziert den Schöpfer des Universums. Auf dem Dach des Bundeshauses befindet sich ein Kreuz. Trotzdem verleugnet das Volk den HERRN und bastelt eigene Spielregeln. Diese Taktik erinnert an die Katastrophe aus dem Garten Eden. Der Hochmut von Adam und Eva trennte sie von der Quelle des Lebens.

Der Ursprung jeder Krankheit ist die Sünde. Lügen, Stehlen, Drogen, Perversionen, Zauberei, Stolz, Neid oder Hass machen dich krank. Wir brechen die gesunden Gebote Gottes und sterben an unserer verfluchten Rebellion. Obwohl die Worte aus der Bibel in über 1’000 Sprachen vorhanden sind und beide Testamente auf jedem Kontinent gelesen werden können, widersetzen sich viele Menschen dem Erfinder von Himmel und Erde. Warum?

Die Antwort finden wir in Römer 1- siehe Verse 18 bis 32:

«Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat; denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, sodass sie keine Entschuldigung haben. Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüssigen und kriechenden Tieren gleicht. Darum hat sie Gott auch dahingegeben in die Begierden ihrer Herzen, zur Unreinheit, sodass sie ihre eigenen Leiber untereinander entehren, sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen! Darum hat sie Gott auch dahingegeben in entehrende Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; gleicherweise haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind gegeneinander entbrannt in ihrer Begierde und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den verdienten Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfangen. Und gleichwie sie Gott nicht der Anerkennung würdigten, hat Gott auch sie dahingegeben in unwürdige Gesinnung, zu verüben, was sich nicht geziemt, als solche, die voll sind von aller Ungerechtigkeit, Unzucht, Schlechtigkeit, Habsucht, Bosheit; voll Neid, Mordlust, Streit, Betrug und Tücke, solche, die Gerüchte verbreiten, Verleumder, Gottesverächter, Freche, Übermütige, Prahler, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam; unverständig, treulos, lieblos, unversöhnlich, unbarmherzig. Obwohl sie das gerechte Urteil Gottes erkennen, dass die des Todes würdig sind, welche so etwas verüben, tun sie diese Dinge nicht nur selbst, sondern haben auch Gefallen an denen, die sie verüben.»

Viele Menschen betreiben Okkultismus und haben sich distanziert von der Wahrheit. Wir beten Statuen, Autos, Versicherungen oder Personen an. Hast du schon einmal ein Rockkonzert beobachtet? Es ist eine religiöse Zeremonie mit einer Band, die ihre Parole von der Bühne einem Publikum zuruft, das die Lieder wie in einem Ritual mitsingt. Genauso eine Verbindung besteht zwischen Videospielen, Filmen, Büchern und dem Internet. Facebook, Netflix und Apple werden wie Götter gefeiert. Hast du gewusst, dass Hufeisen, vierblättrige Kleeblätter, Amulette und weitere Glücksbringer auf Magie basieren?

Wer mit antichristlichen Kräften einen Bund schliesst, kann keine Gemeinschaft mit Jesus Christus haben. Dennoch pflegen wir Kontakte mit der Geisterwelt, studieren Horoskope, feiern Hexen, praktizieren Yoga und lieben Einhörner. Im 5. Mose finden wir im Kapitel 18 eine Warnung in den Versen 9 bis 14:

«Wenn du in das Land kommst, das der HERR, dein Gott, dir gibt, so sollst du nicht lernen, nach den Gräueln jener Heidenvölker zu handeln. Es soll niemand unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, oder einer, der Wahrsagerei betreibt oder Zeichendeuterei, oder ein Beschwörer oder ein Zauberer oder einer, der Geister bannt, oder ein Geisterbefrager oder ein Hellseher oder jemand, der sich an die Toten wendet. Denn wer so etwas tut, ist dem HERRN ein Gräuel, und um solcher Gräuel willen vertreibt der HERR, dein Gott, sie vor dir aus ihrem Besitz. Du aber sollst dich ganz an den HERRN, deinen Gott, halten; denn diese Heidenvölker, die du aus ihrem Besitz vertreiben sollst, hören auf Zeichendeuter und Wahrsager; dir aber erlaubt der HERR, dein Gott, so etwas nicht.»

Die Sünde ist unser grösster Feind und tödlicher als jeder Virus. Lorraine Day arbeitete mehr als 15 Jahre lang an einer Universität in San Francisco und war eine Expertin in Sachen HIV. Heute ist die gläubige Ärztin davon überzeugt, dass unser perverser Lebensstil die Ursache des Problems ist. Wir brechen die gesunden Spielregeln Gottes und befinden uns in einem kranken Aufstand gegen den Himmel.

Laut ihren Erfahrungen sind Chemotherapie, Bestrahlung und Chirurgie die falschen Antworten auf Krebs. Ausserdem betont die Professorin, dass Medikamente keine Krankheiten besiegen. Vielmehr geht es um geistliche Dinge, die wir in Ordnung bringen müssen, damit Körper, Seele und Geist in einen heilsamen Prozess der Genesung kommen.

Für diese These orientiert sich Lorraine an einer starken Botschaft, die wir in 5. Mose 7 finden. Dort verheisst Gott seinem Volk einen ultimativen Segen, wenn sie die Gebote halten – siehe Verse 11 bis 15:

«So halte nun die Gebote und Gesetze und Rechte, die ich dir heute gebiete, dass du danach tust. Und wenn ihr diese Rechte hört und sie haltet und danach tut, so wird der HERR, dein Gott, auch halten den Bund und die Barmherzigkeit, wie er deinen Vätern geschworen hat, und wird dich lieben und segnen und mehren, und er wird segnen die Frucht deines Leibes und den Ertrag deines Ackers, dein Getreide, Wein und Öl, und das Jungvieh deiner Kühe und deiner Schafe in dem Lande, das er dir geben wird, wie er deinen Vätern geschworen hat. Gesegnet wirst du sein vor allen Völkern. Es wird niemand unter dir unfruchtbar sein, auch nicht eins deiner Tiere. Der HERR wird von dir nehmen alle Krankheit und wird dir keine von all den bösen Seuchen der Ägypter auflegen, die du kennst, sondern wird sie allen deinen Hassern auflegen.»

Die Verantwortlichen des Projekts «The Bus Life» sprachen mit Lorraine Day und enthüllen in 50 Minuten spannende Dinge. Es geht auch um die verlogene Propaganda der pharmazeutischen Industrie und fragwürdige Impfstoffe.

Am Donnerstag (22.10.2020) machte ich mit Sandro einen Einsatz in Bern. Bevor wir auf die Strasse gingen besuchten wir ein Restaurant und hatten Gemeinschaft. Diesmal ging es um einen Brief, der mein Glaubensbruder für seine Gemeinde vorbereitet hat. Da ich das Thema für jede Landes- oder Freikirche wichtig finde, werde ich kurz auf den Inhalt eingehen.

Weltweit haben wir das Problem, dass Pastoren hauptsächlich Gottes Liebe betonen und selten über Umkehr oder Heiligung sprechen. Allerdings gibt es kein Evangelium ohne Busse! Nehmen wir als Beispiel die Frau aus Johannes 8, welche beim Ehebruch ertappt wurde. Jesus sagte ihr, dass er sie nicht verurteile, weil niemand ohne Sünde ist und kein Mensch ein Todesurteil fällen kann. Trotzdem blenden wir oftmals die Ermahnung (nicht mehr den gleichen Fehler zu tun) aus.

Zweifelsohne starb Jesus Christus am Kreuz und stand nach drei Tagen von den Toten auf, weil wir alle auf dem Weg in die Hölle waren. Einzig das Blut des Heilands kann unseren Schuldenberg tilgen. Wer von dieser einzigartigen Gnade und Vergebung profitieren will, muss zum himmlischen Vater umkehren und sich reinigen lassen. Ansonsten bleibst du in der ewigen Quarantäne, die im See aus Feuer enden wird. In Hebräer 12 lesen wir im Vers 14 folgende Worte über die Erziehung Gottes, welche die Heiligung ist:

«Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den HERRN sehen wird!»

Christen die an den Rettungsplan Gottes glauben, brauchen die wunderbare Neugeburt, welche in Johannes 3 beschrieben ist. Gemeint ist die Taufe im Wasser und die Erfüllung mit dem Heiligen Geist. Wer sich entscheidet, Jesus zu folgen, wendet sich ab von der Sünde. Es gilt, negative Verhaltensmuster loszulassen und sich dem Prozess der Heiligung auszusetzen. Dazu gehört, dass wir den segensreichen Auftrag des Heilands aus Markus 16 umsetzen – siehe Verse 15 bis 18:

«Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.»

Ausserdem ist der Aufbau der Gemeinde ein Kritikpunkt. Viele Kirchen haben mit dem ursprünglichen Modell aus der Bibel wenig bis gar keine Gemeinsamkeiten. In der Apostelgeschichte lesen wir in den Versen 42 bis 47 wie der Alltag der ersten Nachfolger von Jesus aussah:

«Und sie blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten. Es kam aber Furcht über alle Seelen, und viele Wunder und Zeichen geschahen durch die Apostel. Alle Gläubigen waren aber beisammen und hatten alle Dinge gemeinsam; sie verkauften die Güter und Besitztümer und verteilten sie unter alle, je nachdem einer bedürftig war. Und jeden Tag waren sie beständig und einmütig im Tempel und brachen das Brot in den Häusern, nahmen die Speise mit Frohlocken und in Einfalt des Herzens; sie lobten Gott und waren angesehen bei dem ganzen Volk. Der HERR aber tat täglich die zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.»

Anhand dieser Zusammenfassung kann jeder Christ selber prüfen, in welchem Zustand er und seine lokale Gemeinde ist. Halleluja!

Nun möchte ich ausgewählte Beispiele von unserem Einsatz in Bern geben. Aufgrund des Regens entschlossen wir uns die Kirche neben dem Bahnhof zu besuchen. Der Aufenthalt in dem architektonisch imposanten Bauwerk entpuppte sich als Herausforderung. Zuerst redeten wir beim improvisierten Bistro mit einem älteren Mann über das ganze Evangelium. Er versuchte die Aussagen von Jesus auf einer politischen Ebene zu fixieren. Das Königreich Gottes expandiert in den Herzen der Menschen. Es geht um Gerechtigkeit, Heiligkeit, Wahrheit und Liebe.

Danach beteten wir für einen Mann aus Kambodscha, der Befreiung brauchte. Laut seinen Aussagen wartete er auf die Hilfe von Exorzisten. Wir erklärten ihm die gute Nachricht vom Kreuz. Als wir ihm die Hand auflegten und die dunklen Kräfte im mächtigen Namen von Jesus wegwiesen, fühlte er sich erleichtert. Jedenfalls ermutigten wir ihn, Schritte im Glauben zu tun.

Als wir die klerikalen Räumlichkeiten wieder verliessen, ging Sandro auf die öffentliche Toilette. In der Zwischenzeit redete ich mit dem Mann, der aus dem WC herauskam. Er erzählte mir, dass er vor wenigen Minuten eine Bibel erhielt. Scheinbar wurde er von seinen Schmerzen in der Rippe befreit als er das Buch in seine Jackentasche steckte. Das Wort Gottes ist lebendig und schärfer als ein zweischneidiges Schwert!

Einige Meter von dieser Begegnung entfernt, trafen wir eine Gruppe von Christen, die mit ihrem Stand auf Israel hinwiesen. Die Gläubigen verteilten Flugblätter über die Situation der Juden und den Antisemitismus. Das Heilige Land gehört dem Volk Gottes. Der israelische Botschafter Danny Danon zeigte 2019 die offizielle Besitzurkunde seines Volks während einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates.

In der Nähe vom Bundeshaus entdeckten wir abgesperrte Bereiche und mussten den Bundesplatz umgehen. Es handelte es sich um die spektakuläre Inszenierung «Planet Hope», welche computeranimierte Bilderfluten auf das Gebäude des Parlaments projizierte. Obwohl der künstliche Regenbogen an die Geschichte mit der Arche erinnert, wird das biblische Ereignis für den Klimawandel und LGBT missbraucht. Das Lied zu Beginn der Veranstaltung heisst «Over The Rainbow» von Judy Garland und gilt als die Melodie der Homosexuellen.

In der Vergangenheit habe ich Nichol Collins vorgestellt. Die ehemalige Lesbe betont den ursprünglichen Sinn des Regenbogens und blickt hinter die Kulissen eines Transgender. Die diabolische Ideologie stellt die natürliche Persönlichkeit in Frage und sorgt für ein Chaos der Geschlechter.

Wer die Bedeutung der Sintflut erforscht, findet heraus, dass Gott die Menschheit aufgrund ihrer Bosheit vernichtet hat – siehe 1. Mose, Kapitel 6 bis 10! Das multimediale Spektakel in Bern verdreht die eigentliche Aussage und spricht von der Verschmutzung der Umwelt. Plakativ formuliert: Noah wird mit Greta (Thunberg) ersetzt und der Schöpfer durch die Fortschritte in der Technik. Interessanterweise werden im Verlaufe der Präsentation die Worte «One World» eingeblendet, welche ein totalitäres System anstreben, dass dem Teufel als Werkzeug dient.

Vor einem Restaurant redeten wir mit einem Türken, der eine Pause einlegte. Ich hatte den Eindruck, dass er Schmerzen im Nacken hatte. Er bestätigte meine Aussage. Ich durfte ihm zweimal die Hand im Namen von Jesus Christus auflegen. Anschliessend war er total erstaunt, weil er seit drei Jahren mit dem Leid kämpfte und nun keine Symptome mehr hatte. Wir freuten uns über die Heilung, welche Gott gewirkt hat. Am Schluss verlangte er eine Visitenkarte. Sandro schenkte ihm ein Exemplar.

Auf dem Rückweg zum Bahnhof begegneten wir einer verwirrten Frau, die an Bauchschmerzen litt. Während der Konversation stellte sich heraus, dass sie im Katholizismus verwurzelt war und die Bibel falsch auslegte. Sandro zitierte aus Matthäus 16 und wir lösten das Rätsel mit Rom auf. Jesus spricht vom Glauben des Petrus und der lebendigen Gemeinde der Christen nicht von Gebäuden aus Stein. Wir beteten für sie und verabschiedeten uns.

Zum Schluss möchte ich auf einen Glaubensbruder hinweisen, dem ich am letzten Wochenende eine Predigt via Internet sandte. Einen Tag später informierte er mich, dass er seit diesem Beitrag weniger Schmerzen habe. In Psalm 107 lesen wir im Vers 20, dass Gottes Wort uns gesund macht…

Verwirrte Lehrer, Taufe im Telli und Latte Macchiato

Kirche und Staat: Politisch oder biblisch korrekt?

Enttäuschung vor der Kirche und Kickstart in Winterthur