Enttäuschung vor der Kirche und Kickstart in Winterthur

Ich mache keine Werbung für die Kirche, sondern für Jesus. Ein Nachfolger des Heilands fungiert als Botschafter des Himmelreichs und gewinnt Seelen für die Ewigkeit. Falls du eine Religion vertrittst, dann möchte ich dich motivieren, den Schöpfer mit deinem ganzen Herzen zu suchen und Rituale oder Traditionen zu beerdigen. Wer Gott wirklich liebt, stoppt destruktive Verhaltensmuster und erzählt die Wahrheit, auch wenn sich Verwandte oder Kollegen distanzieren. Christen sind berufen, den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen und das Böse mit der geistlichen Ausrüstung nach Epheser 6 zu überwinden.

Wenn du die Vergebung von Golgota angenommen hast, kommst du von der Finsternis ans Licht. Deshalb sprechen wir Klartext über Gnade und Gericht. Konzentriere dich auf das Kreuz und nicht auf weichgespülte Theologie. Im zweiten Brief an die Korinther finden wir im Kapitel 4 eine passende Rede von Paulus – siehe Verse 1 bis 6:

«Darum lassen wir uns nicht entmutigen, weil wir diesen Dienst haben gemäss der Barmherzigkeit, die wir empfangen haben, sondern wir lehnen die schändlichen Heimlichkeiten ab; wir gehen nicht mit Hinterlist um und fälschen auch nicht das Wort Gottes; sondern indem wir die Wahrheit offenbar machen, empfehlen wir uns jedem menschlichen Gewissen vor dem Angesicht Gottes. Wenn aber unser Evangelium verhüllt ist, so ist es bei denen verhüllt, die verlorengehen; bei den Ungläubigen, denen der Gott dieser Weltzeit die Sinne verblendet hat, sodass ihnen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus nicht aufleuchtet, welcher Gottes Ebenbild ist. Denn wir verkündigen nicht uns selbst, sondern Christus Jesus, dass er der HERR ist, uns selbst aber als eure Knechte um Jesu willen. Denn Gott, der dem Licht gebot, aus der Finsternis hervorzuleuchten, er hat es auch in unseren Herzen licht werden lassen, damit wir erleuchtet werden mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi.»

Am Mittwoch (11.11.2020) machte ich mit Sandro einen Einsatz in Bern. Bei der Haltestelle für die Strassenbahn erklärten wir einer Frau mit zwei Krücken das Evangelium. Sie stellte Fragen und wir konnten unsere Erlebnisse mit Gott erwähnen. Im Verlaufe des Gesprächs beteten wir für ihre rheumatischen Probleme mit dem Fuss. Einige Minuten später trafen wir vor einem Laden zwei Personen aus Somalia. Trotz der Sprachbarriere durften wir sie auf Jesus hinweisen. Für einen dieser Männer beteten wir, weil er Schmerzen in der Brust hatte.

Vor einer Kirche trafen wir zwei Männer, die in der Kälte standen. Einer von ihnen machte offenbar schlechte Erfahrungen mit Gottes Bodenpersonal und war enttäuscht von der Kirche. Jedenfalls ermutigten wir sie, den Sinn des Lebens zu ergründen. Viele Leute haben einen komischen Eindruck vom Schöpfer des Universums, weil sie auf den religiösen Zirkus anstatt auf die Fakten aus der Bibel schauen. Jesus Christus gab sein wertvolles Leben für dich, weil du das Vertrauen dem Teufel geschenkt hast und in deiner Selbstsucht gefangen bist – siehe Römer 3, Vers 23:

«Alle haben ja gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren.»

Aus dieser Falle kommst du nur heraus, wenn du dich von deinem kranken Ego verabschiedest. Lügen, Stehlen, Morden, Hass, Neid und Perversionen trennen uns alle von der Quelle des Lebens. Der Heiland hat mit seinem kostbaren Blut deinen Schuldenberg bezahlt und ist nach drei Tagen von den Toten auferstanden. Nun ist der Weg frei für die Versöhnung. Wir haben die Möglichkeit, Frieden mit Gott zu schliessen. Wie geht das?

Kehre um von deinem verfluchten Lebensstil und bereue deine Fehler vor dem himmlischen Vater. Dann gehst du ins Wasser und lässt dich auf den Namen von Jesus Christus taufen. Deine Sünden werden abgewaschen und du wirst den Heiligen Geist empfangen. Es handelt sich um die Präsenz Gottes in deinem Körper, der nach 1. Korinther 3 als Tempel fungiert – siehe Vers 16:

«Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid, und dass der Geist Gottes in euch wohnt?»

Dementsprechend sind Christen berufen, im Alltag ihre neue Identität unter Beweis zu stellen. Die Nachfolger von Jesus distanzieren sich von der Finsternis und zerstören die Ideologien Satans. Drogen, Hurerei, Magie und andere verwerfliche Dinge haben nichts mit Gott zu tun. Stattdessen folgen wir dem Heiland und erledigen Missionen für den HERRN. Wer das alte Leben im Wasser der Taufe abgelegt hat und mit der Kraft des Heiligen Geistes erfüllt wurde, ist bereit für das Schlachtfeld. Lese die Bibel, habe Gemeinschaft mit Geschwistern im Glauben, lobe den HERRN und beachte die übernatürliche Leitung von oben.

Auf der Rückseite vom Bundeshaus entdeckten wir vier Jugendliche, die an einem Tisch sassen. Es handelte sich um Muslime. Wir nahmen ebenfalls Stühle und setzen uns zu ihnen. Es war eine starke Konversation, wo wir die Unterschiede zwischen Jesus und Mohammed und zwischen der Bibel und dem Koran thematisierten.

In diesem Zusammenhang möchte ich auf das Projekt «More Than Dreams» hinweisen, dass die spektakulären Biografien von Menschen aus Nigeria, Ägypten, Indonesien, der Türkei und dem Iran audiovisuell inszeniert. Es geht um fünf Moslems, welche Jesus in Träumen und Visionen begegneten. Die kostenlosen Filme sind in mehr als einem Dutzend Sprachen im Internet verfügbar.

Am Samstag (14.11.2020) half ich bei einem so genannten «Kickstart» in Winterthur. Es geht um die Grundlagen, die jeder Christ verstehen sollte, um als Nachfolger von Jesus zu leben. Joël und dessen Team von der «Pioneer Training School» leiten das dreitägige Seminar, welches von Freitag bis Sonntag dauert. An diesen Events lernen die Teilnehmer unter anderem den Auftrag eines Gläubigen und die Bedeutung der Gemeinde kennen. Es handelt sich um eine Familie und nicht um eine kirchliche Institution. Ausserdem spielt das Heilen von Kranken und das Austreiben von Dämonen eine Rolle.

Ich hörte eine Lektion über den Heiligen Geist. Es ging darum, wie man das Navigationssystem Gottes erhält und was die Auswirkungen sind. So wies Jovian die Zuhörer auf Johannes 3 hin, wo Jesus die Neugeburt durch Wasser und Geist als Voraussetzung nennt, um das Königreich des Lichts zu sehen. Ausserdem wurden aus Galater 5 ausgewählte Früchte des Heiligen Geistes aufgezählt – siehe Vers 22:

«Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.»

Ein Gast aus dem Publikum meinte, dass der Heilige Geist auch das Verständnis für die Bibel eröffnet. Diese Aussage kann ich bestätigen. Ebenfalls ein Thema waren die Gaben des Heiligen Geistes. In 1. Korinther 12 lesen wir unter anderem über die Zungenrede also das Reden in fremden Sprachen. Wer die Apostelgeschichte studiert, findet beispielsweise beim Hauptmann Kornelius diese Manifestation von Gottes Geist – siehe Kapitel 10, Verse 46 bis 47:

«Denn sie hörten sie in Sprachen reden und Gott hochpreisen. Da ergriff Petrus das Wort: Kann auch jemand diesen das Wasser verwehren, dass sie nicht getauft werden sollten, die den Heiligen Geist empfangen haben gleichwie wir?»

An dieser Stelle lesen wir, dass man den Heiligen Geist auch vor der Taufe im Wasser empfangen kann. Wichtig zu verstehen ist der Kontext. Gott gibt seinen Geist denjenigen, welche an Jesus Christus glauben und ihre Sünden bereuen. Wer von Buddha, Energien oder Mutter Erde beherrscht wird, hat sich mit antichristlichen Kräften verbündet und kann keine Gemeinschaft mit dem Erfinder des Universums haben.

Nach der Präsentation von Jovian wurden mehr als zehn Teams gebildet. Ziel war es, einen Einsatz auf der Strasse zu machen. In meiner Gruppe waren Simon und Christa. Ich hatte den Eindruck in der Region zu bleiben und nicht in den Stadtkern zu gehen. Wir verkündeten die gute Nachricht im Bezirk Wülflingen.

Bei der Klinik Schlosstal bekamen wir anfangs Widerstand, aber wir blieben am Ball. Im Park konnten wir mit einer Frau über Gottes Rettungsplan sprechen. Interessanterweise hat sie in der Vergangenheit über die Taufe nachgedacht und will mehr von Jesus. Wir beteten für sie und verabschiedeten uns.

Später trafen wir einen gläubigen Mann mit seinem Sohn. Er war mit dem Heiland unterwegs und wir freuten uns über das ermutigende Gespräch. Vor einem Laden redeten wir mit einem älteren Ehepaar und erklärten ihnen das Evangelium. Die Offenheit dieser Menschen war beeindruckend. Ich glaube, der Heilige Geist war am Werk.

Wenige Meter davon entfernt, bemerkten wir zwei Leute auf einer Holzbank. Die Frau erzählte uns, dass bereits ein anderes Team für ihre gesundheitlichen Beschwerden gebetet hat. Wir nutzten die Gelegenheit und diskutierten über Himmel und Hölle. Der Mann behauptete, dass er ein guter Mensch sei. Tatsächlich will die heutige Gesellschaft nicht über die Sünde reden, sondern versucht das heikle Thema mit «positiven» Energien und der Evolutionstheorie zu umgehen. Das Ergebnis sind überforderte Psychiater, toxische Medikamente und frustrierte Humanisten. Die Heuchelei scheint grenzenlos.

Jeder Nachfolger von Jesus ist herausgefordert, dass Evangelium in der ganzen Fülle zu predigen und den Zeitgeist zu entlarven. Mit lauwarmer Rhetorik können wir keinen Sieg erringen. In Römer 1 finden wir in den Versen 16 und 17 eine kraftvolle Aussage:

«Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen; denn es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: Der Gerechte wird aus Glauben leben.»

Natürlich brauchen wir dazu die Unterstützung aus dem Himmelreich. Ohne den Heiligen Geist fehlen uns die richtigen Worte und niemand kann sich zu Gott bekehren. Am Schluss der Konversation sprachen wir einen Segen aus und hoffen, dass der HERR die Herzen dieser Menschen überführt, damit Heilung passieren kann.

In der Nähe eines Tattoo-Shops kamen wir mit zwei Damen ins Gespräch, die auf dem Weg in die «heilige Messe» waren. Eine Frau bezeichnete Jesus als ihren Freund. Wir ermutigen sie, mehr Zeit in die Bibel zu investieren, um den Rettungsplan Gottes zu verstehen. Anschliessend sprachen wir mit einem Moslem über Jesus Christus. Wir durften für seine Schulter beten und freuten uns, dass eine Veränderung der Situation eingetroffen ist. Halleluja!

Auf dem Rückweg redeten wir vor einem Supermarkt mit einem Mann, welcher in der Vergangenheit traurige Dinge erlebte. Trotzdem bewahrte er den Glauben an Jesus Christus. Es handelte sich um eine Person des Friedens. Wir thematisierten die Busse, Taufe und das neue Leben mit Gott…

Verwirrte Lehrer, Taufe im Telli und Latte Macchiato

Kirche und Staat: Politisch oder biblisch korrekt?

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