Sinn der Mission und Zeichen auf dem Heitern

Jeder Mensch hat eine Mission und fordert das Umfeld zu einer Handlung auf. Der eine will seine Kollegen motivieren, einen Film zu schauen, der andere bedrängt dich, eine Droge zu konsumieren oder an einer Party teilzunehmen. Genauso versuchen dich die Anhänger des Klimawandels, der Evolutionstheorie und der Genderideologie von ihrem «Glauben» zu überzeugen. Politiker und Hersteller haben Wähler und Kunden im Fokus, um sie mit Parolen und Produkten zu erreichen. Alain Berset macht Werbung für Corona und Apple verkauft das iPhone. Auch der Schöpfer von Himmel und Erde möchte deine Aufmerksamkeit gewinnen. Nur Gott kann deine Seele retten und dir einen Frieden geben, den die Welt nicht kennt. In Johannes 14 spricht Jesus über diese geheimnisvolle Botschaft – siehe Vers 27:

«Frieden hinterlasse ich euch; meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch; euer Herz erschrecke nicht und verzage nicht!»

Wer das betreffende Kapitel im Kontext liest, erkennt den Zusammenhang. So bezeichnet sich der Heiland als die ultimative Verbindung zu Gott. Ausserdem zeigst du Jesus deine Liebe, wenn du seine himmlischen Richtlinien einhältst. Bereue deine Schuld, lasse dich taufen und empfange den Heiligen Geist. Dann wirst du mit einem übernatürlichen Frieden, Ratgeber und Beistand ausgerüstet.

Am Montag (09.02.2021) kontaktierte mich ein Mann und schrieb mir einen Teil seiner spannenden Geschichte. Ich konnte mich nicht mehr daran erinnern und freute mich über das Zeugnis. Laut seinen Aussagen traf ich ihn vor sechs Jahren im Bus und erzählte ihm von Jesus. Kurze Zeit später besuchte ich diesen Mann mit einem Glaubensbruder in der psychiatrischen Klinik. Früher beschäftigte er sich mit Esoterik und Geistheilern. Die Folge waren unter anderem Depressionen und weitere dämonische Angriffe. Nach einem Befreiungsdienst von Christen erlebte er die faszinierende Neugeburt, welche in Johannes 3 beschrieben ist – siehe Verse 5 bis 8:

«Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen! Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von Neuem geboren werden! Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen; aber du weisst nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist.»

Das Beispiel weist mich auf zwei Dinge hin. Einerseits lesen wir in Jesaja 55 über die Kraft von Gottes Wort, dass immer bewirkt, was notwendig ist – siehe Verse 10 bis 11:

«Denn wie der Regen und der Schnee herabkommen vom Himmel und nicht dorthin zurückkehren, sondern die Erde tränken und sie fruchtbar machen und sie zum Spriessen bringen und Samen geben dem, der sät, und Brot dem, der isst, so ist mein Wort, das aus meinem Mund hervorgeht: Nicht ohne Erfolg kehrt es zu mir zurück, sondern es vollbringt, was mir gefällt, und lässt gelingen, wozu ich es gesandt habe.»

Andererseits finden wir im ersten Brief an die Korinther bei Kapitel 3 entsprechende Hinweise über die fruchtbare Zusammenarbeit der Apostel. Alle Christen sind auf der gleichen Stufe und Gottes Diener – siehe Verse 5 bis 8:

«Was ist denn Apollos? Und was ist Paulus? Diener sind sie, durch die ihr zum Glauben gekommen seid, ein jeder, wie es der HERR ihm gab: Ich habe gepflanzt, Apollos hat bewässert, Gott aber liess es wachsen. Darum zählt weder der, der pflanzt, noch der, der bewässert, sondern Gott, der wachsen lässt. Ob einer pflanzt oder ob er bewässert, gilt gleich viel; jeder wird seinen Lohn erhalten entsprechend der Arbeit, die er geleistet hat.»

Am Mittwoch (10.02.2021) redeten wir in der Hauskirche über die Vergebung und die Korrektur unter Christen. Jesus fordert seine Nachfolger in der Bergpredigt bei Matthäus 6 auf, die Gnade von Golgota weiterzugeben und nicht nachtragend zu sein – siehe Verse 14 bis 15:

«Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird auch euer Vater eure Verfehlungen nicht vergeben.»

Gleichzeitig sollen die Gläubigen das finale Urteil Gott überlassen und keinesfalls Rache als Mittel zum Zweck einzusetzen. Vielmehr steht der Frieden im Mittelpunkt – siehe Römer 12, Verse 17 bis 19:

«Vergeltet niemand Böses mit Bösem! Seid auf das bedacht, was in den Augen aller Menschen gut ist. Ist es möglich, soviel an euch liegt, so haltet mit allen Menschen Frieden. Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben: Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der HERR.»

Es ist wichtig, die Geschwister in Christus zu ermahnen. Wer die Warnung nicht hören und seinen kranken Lebensstil kultivieren will, muss von der Gemeinschaft ausgeschlossen werden. Der Besuch von Prostituierten und das übermässige Konsumieren von Alkohol darf keine Eigenschaft von einem Kind Gottes sein. Beim ersten Brief an die Korinther finden wir im Kapitel 5 eine starke Aussage diesbezüglich – siehe Verse 9 bis 13:

«Ich habe euch in dem Brief geschrieben, dass ihr keinen Umgang mit Unzüchtigen haben sollt; und zwar nicht mit den Unzüchtigen dieser Welt überhaupt, oder den Habsüchtigen oder Räubern oder Götzendienern; sonst müsstet ihr ja aus der Welt hinausgehen. Jetzt aber habe ich euch geschrieben, dass ihr keinen Umgang haben sollt mit jemand, der sich Bruder nennen lässt und dabei ein Unzüchtiger oder Habsüchtiger oder Götzendiener oder Lästerer oder Trunkenbold oder Räuber ist; mit einem solchen sollt ihr nicht einmal essen. Denn was gehen mich auch die an, die ausserhalb der Gemeinde sind, dass ich sie richten sollte? Habt ihr nicht die zu richten, welche drinnen sind? Die aber ausserhalb sind, richtet Gott. So tut den Bösen aus eurer Mitte hinweg!»

Am Donnerstag (11.02.2021) absolvierten wir bei frostigen Temperaturen einen Einsatz in Zofingen. Gemeinsam mit Roger spazierte ich durch die Innenstadt und verkündete das Evangelium. Dabei handelt es sich um den Rettungsplan Gottes für alle Menschen. Jesus Christus starb am Kreuz für deinen Dreck und stand nach drei Tagen von den Toten auf. Nun hast du die Möglichkeit, deine toxische Vergangenheit loszulassen und eine neue Identität als Kind des Lichts zu erhalten. Stehlen, Morden, Neid, Gier oder Perversionen trennen dich von der Ewigkeit im Paradies. Kehre um von deinem höllischen Trip, bevor deine Zeit abgelaufen ist.

Beim alten Postplatz sprachen wir mit zwei Passanten über die Ehe. Ursprünglich war die Beziehung zwischen Mann und Frau heilig. Sexualität ausserhalb dieses segensreichen Bundes ist falsch. Der Geschlechtsverkehr ist eine wundervolle Sache, die mit einer verbindlichen Partnerschaft besiegelt wird. Liebe und Respekt bilden eine Einheit. Die hohen Abtreibungszahlen zeigen, dass viele Bürger keine Verantwortung übernehmen wollen und in ihrer Selbstsucht sogar über Leichen gehen.

Christen müssen dem Zeitgeist nicht gehorsam sein, sondern hören auf den Heiligen Geist. In der Bibel werden Homosexualität, Pädophilie oder Sodomie als Sünde bezeichnet. Wer etwas anderes behauptet, ist ein Lügner. Die Nachfolger von Jesus haben nicht die Aufgabe, Schwule oder Lesben zu hassen. Im Gegenteil. Echte Gläubige akzeptieren die Entscheidung des Gegenübers, aber thematisieren die Wahrheit über das Gericht und die Verdammnis. Gott zwingt niemanden zu seinem Glück und beachtet deine Meinungsfreiheit. Was wir säen, müssen wir ernten!

Bei der vorderen Hauptgasse kamen wir mit einem Ingenieur ins Gespräch, der die warmen Strahlen der Sonne genossen hat. Ich fragte ihn, wer diesen Planeten kreiert hat. Er redete über den Urknall, wir betonten den Schöpfungsbericht. Auf der ersten Seite im Alten Testament steht, wie Himmel und Erde von Gott erschaffen wurden. Wer die Verse aus dem ersten Buch von Mose studiert, erkennt geniale Einzelheiten. Die Rede ist beispielsweise von einer Erde. Die internationalen Raumfahrtgesellschaften könnten Milliarden von Franken sparen, wenn sie die Glaubwürdigkeit der Bibel akzeptieren würden. Es ist kein Zufall, dass die Sterne im Universum nicht als Heimat für die Menschheit gedacht sind. Anstatt teure Missionen auf den Mars zu finanzieren, wäre es besser, wenn China oder Indien sich um die Bedürfnisse des Volks kümmern würden. Die Bekämpfung der Armut wäre ein Ziel, oder?

Nach einer Weile hatte Roger den Eindruck, dass wir auf den «Heitern» marschieren sollten. Es handelt sich um einen Berg, der als schönster Festplatz der Schweiz bezeichnet wird und auch den Wildpark von Zofingen umfasst. Auf dem Weg redeten wir über verschiedene Dinge. Ich erfuhr, dass im Wald eine Höhle existiert, wo Satanisten eine Messe durchgeführt haben. Es ist gut, wenn Christen sich nicht in der Komfortzone verschanzen, sondern für die Region beten.

Die Nachfolger von Jesus müssen keine Angst haben vor einer diabolischen Kriegsmaschinerie, die im Angesicht Gottes verblasst. Nach Lukas 10 stattet der Heiland seine Jünger mit einer wunderbaren Autorität aus, um beispielsweise Dämonen auszutreiben – siehe Verse 19 bis 20:

«Siehe, ich gebe euch die Vollmacht, auf Schlangen und Skorpione zu treten, und über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch in irgendeiner Weise schaden. Doch nicht darüber freut euch, dass euch die Geister untertan sind; freut euch aber lieber darüber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.»

Als wir beim so genannten Heiternplatz ankamen, genossen wir die spektakuläre Aussicht. Plötzlich grüsste Roger einen Mann der mit zwei Stöcken unterwegs war. Es handelte sich um seinen ehemaligen Lehrmeister, den er vor mehr als 20 Jahren zum letzten Mal sah. Damals fiel sein Vorgesetzter durch einen aggressiven Umgangston auf. Obwohl sich das Fluchen auch während unserem Gespräch manifestierte, konnte ihm Roger mit Liebe begegnen. Er regte sich über die Massnahmen in Sachen Covid-19 auf und machte einen verzweifelten Eindruck. Wir wiesen ihn auf Jesus Christus hin. Am Schluss durften wir für diesen Mann und seine Ehefrau beten. Halleluja!

Beim Gehege mit den Rehen sprachen wir mit zwei Leuten, die mit dem Hund unterwegs waren. Wir erwähnten den Sinn des Lebens. Es zeigte sich, dass der Mensch zu mehr bestimmt ist als das Tier. Auf dem Rückweg zum Bahnhof diskutierten wir mit zwei Jugendlichen und konnten für sie beten. Einer von ihnen erzählte uns eine bizarre Episode aus dem Garten Eden, die nicht in der Bibel vorkommt. Ich erwähnte, dass uns der Teufel täuschen will. Im zweiten Brief an die Korinther wird bei Kapitel 11 diese beliebte Taktik des Drachens und dessen Sklaven beschrieben – siehe Verse 14 bis 15:

«Und das ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts. Es ist also nichts Besonderes, wenn auch seine Diener sich verkleiden als Diener der Gerechtigkeit; aber ihr Ende wird ihren Werken entsprechend sein.»

Rückblickend gesehen ist es erstaunlich, wie Gott uns an diesem Nachmittag mit dem Heiligen Geist geleitet hat. Wir haben noch mehr Abenteuer mit dem Heiland erlebt, aber ich möchte an dieser Stelle meinen Bericht über die Mission abschliessen.

Grundsätzlich ermutige ich die Nachfolger von Jesus Christus, ihren Dienst im Königreich des Lichts mit Leidenschaft auszuüben und die geistliche Ausrüstung nach Epheser 6 im Alltag einzusetzen. Dazu dienen uns die Fähigkeiten aus 1. Korinther 12, welche Prophetie, Heilung oder die Unterscheidung der Geister beinhalten. Lasst uns das Böse mit guten Taten überwinden und den herrlichen Kampf des Glaubens kämpfen. Unsere Feinde sind nicht aus Fleisch und Blut…

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