Blasphemie, Burka und das Kreuz

Nabeel Masih sitzt im Gefängnis. Er wurde 2016 wegen des Vorwurfs der Blasphemie verhaftet. Scheinbar war ein negativer Kommentar bei Facebook der Grund. Es ging um die Kaaba, dass Heiligtum des Islams. Gemäss einem ausführlichen Bericht von «Church in Chains» droht dem Jugendlichen eine zehnjährige Haftstrafe. Ausserdem muss sich seine Familie vor religiösen Fanatikern im Untergrund verstecken. Die Lage der Christen in Pakistan ist dramatisch. Offensichtlich werden die Nachfolger von Jesus diskriminiert und als Bürger zweiter Klasse behandelt. Matthäus 5 spricht über die Verfolgung der Kinder Gottes – siehe Verse 10 bis 12:

«Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und allerlei Böses gegen euch reden und dabei lügen. Seid fröhlich und jubelt; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind.»

Übrigens, laut der Bibel müssen sich Christen niemals rächen, sondern für ihre Rivalen beten. Das gilt auch dann, wenn jemand über den HERRN lästert, den Heiland als Witzfigur darstellt oder behauptet, dass Jesus nicht der Sohn Gottes ist – siehe Römer 12, Verse 17 bis 21:

«Vergeltet niemandem Böses mit Bösem, seid allen Menschen gegenüber auf Gutes bedacht! Wenn möglich, soweit es in eurer Macht steht: Haltet Frieden mit allen Menschen! Übt nicht selber Rache, meine Geliebten, sondern gebt dem Zorn Gottes Raum! Denn es steht geschrieben: Mein ist die Rache, ich werde Vergeltung üben, spricht der HERR. Vielmehr: Wenn dein Feind Hunger hat, gib ihm zu essen; wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken. Denn wenn du dies tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln. Lass dich vom Bösen nicht besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute.»

Der Schöpfer des Universums verteidigt sich selbst und fällt beim letzten Gericht das Urteil. Der Heiland überrascht in Markus 3 mit einer beeindruckenden Aussage – siehe Verse 28 bis 29:

«Wahrlich, ich sage euch: Alle Sünden sollen den Menschenkindern vergeben werden, auch die Lästerungen, womit sie lästern; wer aber gegen den Heiligen Geist lästert, der hat in Ewigkeit keine Vergebung, sondern er ist einem ewigen Gericht verfallen.»

Jedes Fluchwort soll dir vergeben werden, wenn du deinen toxischen Lebensstil beendest und dich mit Gott versöhnst. Wer aber das Angebot von Golgota ablehnt und die Gnade vom Kreuz nicht will, verpasst die Ewigkeit im Paradies und landet in einem See aus Feuer.

In diesem Zusammenhang möchte ich das Verbot von Burka und Nikab in der Schweiz thematisieren, dass letzte Woche durch eine Abstimmung eingeführt wurde. Ich persönlich finde es eine schlechte Idee, die Meinungsfreiheit in dieser Form zu beschneiden. Jedoch möchte ich die brachiale Verkleidung als Beispiel nehmen, um den Kern des Problems aufzuzeigen.

Der islamische Zentralrat in Bern regt sich mehr darüber auf, wenn Frauen nicht komplett verschleiert rumlaufen dürfen als wenn Christen von Dschihadisten verfolgt und getötet werden. Man will sogar einen Musterprozess beim europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg vorbereiten, um sich gegen das Verhüllungsverbot zu wehren. Diese absurde Aktion verdeutlicht die Heuchelei des IZRS und offenbart den diabolischen Geist, der hier am Werk ist.

Freiheit im Islam bedeutet für die Gläubigen, diese Ideologie unbeschränkt auszuüben und für die Ungläubigen, sich Mohammed bedingungslos anzuschliessen. Auf Grundlage des Rechtssystems (Scharia) müssen alle Menschen mit fundamentalen Sanktionen bis zum Tod rechnen, falls sie die Anordnungen des Propheten aus Mekka ignorieren.

Grundsätzlich dünkt es mich traurig, wenn Muslime diese Tatsache unter den Teppich kehren und so tun, als ob ihre Religion eine friedliche Natur hat. Der 45-minütige Vortrag «Why we are afraid: 1400 Years of Fear» von Bill Warner verfolgt die blutige Spur des Islams durch die Epochen. Die Schüler Allahs führten Hunderte von Kriegen und verbreiteten dessen Lehren mit dem Schwert.

Das Hilfswerk «Open Doors» veröffentlicht jedes Jahr einen Index mit Staaten, die Christen verfolgen. Neben Afghanistan und Libyen leiden mindestens sechs weitere Nationen aus der Top 10 unter den Folgen des islamischen Terrors. Falls du jetzt behauptest, ich würde Hass predigen, dann empfehle ich dir, die Bibel und den Koran zu vergleichen.

Mohammed hat in zahlreichen Suren (siehe Kampfbefehle im Islam) seine Anhänger motiviert, Kontrahenten zu unterdrücken oder zu eliminieren. Jesus Christus hat in Matthäus 5 die Jünger aufgefordert, Feinde zu lieben und zu segnen – siehe Verse 44 bis 45:

«Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte.»

In der Vergangenheit habe ich viele gute Gespräche und Erfahrungen mit Muslimen gemacht. Mein Eindruck ist, dass ein Grossteil der Gläubigen nicht weiss, was im Koran steht und ein traditionelles Verständnis der arabischen Doktrin hat. Passend zum Thema möchte ich an dieser Stelle eine Handvoll Zeugnisse von anfangs März teilen.

So redete ich im Zug mit Moslems über die Autorität des Propheten. Einer von ihnen behauptete, dass Mohammed den Mond gespalten habe. Ich erzählte ihnen, dass Jesus Christus für mich sein kostbares Leben opferte und viele Wunder und Zeichen tat. In der Bibel lesen wir, dass der Heiland Tote aufweckte, den Sturm stoppte, Wasser in Wein verwandelte, Brot und Fische vermehrte, jede Krankheit heilte und ein Leben ohne Sünde führte.

Ebenfalls spannend war die Geschichte mit der Strassenkreide. Wie regelmässige Leser wissen, zeichne ich an bestimmten Orten das Evangelium auf den Boden. Kürzlich entdeckte ich, wie jemand probierte, die Botschaft des Korans mit Kreide neben meine Skizze mit Jesus zu malen. Zwei Tage später staunten wir, dass die Zeichnung mit dem Kreuz noch sichtbar war und der Rest vom Regen weggespült wurde. Skeptiker können nun behaupten, dass wir nicht die gleiche Art von Kreide verwendeten. Dennoch finde ich das Ereignis speziell und ich danke dem HERRN immer wieder für die Bestätigung seines lebendigen Wortes, welches schärfer ist als jedes Schwert – siehe Hebräer 4, Verse 12 bis 13:

«Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens. Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern alles ist enthüllt und aufgedeckt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft zu geben haben.»

Im Koran lesen wir, dass Jesus weder Gottes Sohn ist noch das er am Kreuz gestorben und am dritten Tag auferstanden ist. Deshalb ist es kein Zufall, dass die islamische Malerei mit der Kreide vom Wasser abgewaschen wurde. Im ersten Kapitel aus dem Brief an die Galater versteht Apostel Paulus den gekreuzigten Heiland als ultimative Antwort des HERRN, eine andere Lösung gibt es nicht – siehe Verse 6 bis 8:

«Mich wundert, dass ihr euch so schnell abwenden lasst von dem, der euch durch die Gnade des Christus berufen hat, zu einem anderen Evangelium, während es doch kein anderes gibt; nur sind etliche da, die euch verwirren und das Evangelium von Christus verdrehen wollen. Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht!»

Kennst du die Dokumentation «More Than Dreams» mit den Biografien von fünf Moslems, die von Jesus geträumt haben? Die Filme sind in mehr als einem Dutzend Sprachen erhältlich und kostenlos im Internet verfügbar.

Am Mittwoch (10.03.2021) fuhren wir nach einem kuriosen Zwischenfall in unserer Nachbarschaft nach Solothurn, um die gute Nachricht zu verkünden und einen Spaziergang zu absolvieren. Als wir den Zug verliessen, kamen wir mit einer Frau ins Gespräch. Laut eigenen Aussagen hasste sie Gott, weil ihr Vater gestorben war. Ich erklärte ihr, dass es keine Garantie gibt, wie lange wir hier auf dieser Erde bleiben. Zudem wies ich sie auf Satan hin, der die Menschen zerstören will. Unsere Aufgabe ist es, vom falschen Weg umzukehren und Frieden mit dem Schöpfer des Universums zu schliessen. Ansonsten wird unser Alltag vom Fluch der Sünde beherrscht.

Jesus Christus erklärt in seiner bekannten Rede in Johannes 3, dass wir mit Wasser und Geist neu geboren werden müssen. Es geht also um eine gereinigte Identität und eine leidenschaftliche Beziehung mit dem himmlischen Vater. Zudem spricht der Heiland in diesem Kapitel über die Liebe und den Zorn Gottes. Seit dem Fall von Adam und Eva im Garten Eden, befinden wir uns in einem unheiligen Zustand. Alleine durch das Kreuz kommst du in deine ursprüngliche Berufung zurück. Das Blut des Messias befreit dich aus der Sklaverei des Teufels – siehe Römer 5, Verse 8 bis 10:

«Gott jedoch zeigt seine Liebe zu uns gerade dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Nun, da wir gerecht gemacht sind durch sein Blut, werden wir durch ihn erst recht bewahrt werden vor dem Zorn. Denn wenn wir, als wir noch Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, dann werden wir jetzt, da wir mit ihm versöhnt sind, erst recht gerettet werden durch seine Lebensmacht.»

Im Verlaufe der Konversation bete ich gemeinsam mit meinen Kindern für diese Frau. Am Schluss konnten wir ihr eine Bibel schenken. Es war herrlich, wie der Heilige Geist die Atmosphäre total veränderte. Wir freuten uns über das Eingreifen Gottes.

Später redeten wir mit einem Mann bei der Bushaltestelle. Er litt unter der Trennung von seiner Partnerin und wollte Geld haben für Marihuana. Wir gaben ihm eine Bibel und erzählten ihm von Jesus. Alle Christen sind berufen, Salz und Licht in einer kaputten Welt zu sein. Es war erstaunlich, was Gott an diesem Tag bewirkte. Halleluja!

Am Donnerstag (11.03.2021) durften wir einen Sack mit Kleidern und anderen Dingen passend zu Ostern verteilen, der uns als Geschenk überreicht wurde. Wir konnten die Ware nicht brauchen und gaben die Sachen an bedürftige Menschen weiter. Johannes der Täufer gibt in Lukas 3 einen wertvollen Tipp für den Umgang mit Gütern – siehe Verse 10 bis 11:

«Da fragte ihn die Menge und sprach: Was sollen wir denn tun? Und er antwortete und sprach zu ihnen: Wer zwei Hemden hat, gebe dem, der keines hat; und wer Speise hat, der mache es ebenso!»

Wer über Reichtum verfügt, hat die segensreiche Aufgabe, die Armen zu versorgen. Was nützt dir ein Schrank voll mit Klamotten, wenn du nur einen Bruchteil davon wirklich anziehst? Oder warum gehst du dreimal pro Jahr in die Ferien, während Missionare rund um den Erdball kaum genügend Ressourcen für ihren Dienst haben?

Jedenfalls beteten wir, dass der HERR uns die richtige Person zeigt. Rund eine Stunde nach dieser Bitte trafen wir einen Mann beim Bahnhof, der sich freute über die Gaben. Gott ist gut…

Widerstehe dem Teufel und identifiziere den falschen Jesus

Teste deinen Glauben anstelle deiner Gesundheit

Der selbstgerechte Osterhase und die Gasse der Gerechtigkeit